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Veröffentlicht am 04.02.2020

Leider nicht mein Fall

Das Rezept unserer Freundschaft
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Ich habe mich wirklich auf "Das Rezept unserer Freundschaft" gefreut, aber leider habe ich es nach der Hälfte abgebrochen. Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen zu abgebrochenen Büchern, weil ich ...

Ich habe mich wirklich auf "Das Rezept unserer Freundschaft" gefreut, aber leider habe ich es nach der Hälfte abgebrochen. Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen zu abgebrochenen Büchern, weil ich das unfair finde, dem Buch und dem Autor gegenüber.
Aber hier muss ich sagen ich kam nicht richtig in die Story hinein, vielleicht weil ich etwas anderes erwartet habe. Der Klappentext: "Kein Mann in Sicht, der Traum vom eigenen Restaurant liegt auf Eis, und mit ihren drei allerbesten Freundinnen hat sie sich auch verkracht - Billys Leben mit vierzig ist nicht gerade ein Genuss. Kurzerhand packt sie ihre Sachen, lässt das glitzernde New York hinter sich und zieht ins beschauliche Hudson Valley. Hier will sie sich als Köchin verwirklichen. Doch Problemen kann man nicht davonlaufen - und besten Freundinnen erst recht nicht." Hat mich eigentlich auf eine witzige und humorvolle Geschichte aber mit gewissen Emotionen und Tiefe hoffen lassen, aber ich fühlte mich wie in einer seichten Fernsehserie voller Klischees. Auch die Thematik des Essens und des Genusses hat es für mich nicht rausgerissen.
Nachdem aber der Schreibstil gut ist und ich das Buch nicht beendet habe, einfach weil ich mir persönlich etwas anderes vorgestellt hatte, verbebe ich dennoch 2 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Kommt nicht an sein Vorbild heran

Die mörderischen Cunninghams. Jeder im Zug ist verdächtig (Die mörderischen Cunninghams 2)
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Jeder im Zug ist Verdächtig, ein Krimi der mit dem klassischen Motiv des Mordes in einem fahrenden Zug spielt. Ganz ehrlich, wer denkt da nicht an Mord im Orientexpress? Der Aufbau ist auch ähnlich, eine ...

Jeder im Zug ist Verdächtig, ein Krimi der mit dem klassischen Motiv des Mordes in einem fahrenden Zug spielt. Ganz ehrlich, wer denkt da nicht an Mord im Orientexpress? Der Aufbau ist auch ähnlich, eine illustre Gesellschaft voller seltsamer Reisenden, die sich (scheinbar) nicht gut kennen und ein Mordopfer, das von überraschend vielen gehasst wurde. Obwohl also nur einer der begrenzten Gruppe der Täter sein kann, gibt es viele Verdächtige. Aber leider hört da die Ähnlichkeit auch schon auf. Die Reisegruppe besteht aus lauter Krimiautoren und vielleicht ist das auch das Problem, der Fall wird tot geschrieben. Die Handlung ist recht verworren und übersichtlich und man verliert als Leser leicht den roten Faden und leider auch den Spannungsbogen.
Ich muss sagen, dass mich der Klappentext neugierig gemacht hat und natürlich gewisse Erwartungen geweckt hat, mir war aber der Schreibstil zu aus- und abschweifend und die direkte Ansprache des ermittelnden Krimiautors an die Leser ist mit der Zeit nur nervig. Ein ähnliches Setting und ein ähnlicher Aufbau reichen leider nicht aus, um dem großen Klassiker das Wasser reichen zu können.

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Veröffentlicht am 05.10.2024

Psychopath trifft auf Mafia-Prinzessin

Versprechen und Granatäpfel
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Versprechen und Granatäpfel der Autorin Sav R. Miller ist ein Dark Romance der im Mafiamilieu spielt und angeblich von der Geschichte von Hades und Persephone inspiriert ist. Adaptionen der griechischen ...

Versprechen und Granatäpfel der Autorin Sav R. Miller ist ein Dark Romance der im Mafiamilieu spielt und angeblich von der Geschichte von Hades und Persephone inspiriert ist. Adaptionen der griechischen Mythologie sind ja momentan angesagt, aber außer, dass die Namen im Roman auftauchen und Granatäpfel eingebaut wurden, konnte ich wenig Zusammenhänge erkennen.

Die junge Elena soll mit einem Mann einer anderen Mafiafamilie Zwangsverheiratet werden, allerdings will Kal Anderson, ein Mann ihres Vaters sie für sich. Also wird der Verlobte aus dem Weg geräumt und Elena heiratet Kal. Der entführt sie auf seine Insel und die beiden raufen sich zusammen. Ehrlich gesagt ist die Handlung wirklich sehr begrenzt und ich habe selten so unsympathische Protagonisten auf einen Haufen gehabt.

Ich lese eigentlich ganz gerne Romane aus den Genres Dark Romance oder Mafia und dass die Sprache dann etwas derber und die Aktionen etwas brutaler oder blutiger sind, erwartet man. Hier war es in meinen Augen aber nur eine Aneinanderreihung von Gewaltexzessen und Sexszenen, ausgeführt von einem Psychopathen ohne einen echten Handlungsstrang.

Ich weiß auch nicht ob es an der Übersetzung lag, aber der Erzählfluss ist sehr abgehakt und voller Logikfehler, außerdem haben sich bei der Übersetzung gravierende Fehler eingeschlichen. Schade, der Klappentext hatte mich echt neugierig gemacht und die Story hätte Potential gehabt.

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Veröffentlicht am 07.11.2019

Eine Liebe kann sehr kurz dauern

Dieser eine Augenblick
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Das Cover: Vor einem Hintergrund in sanften blau und rosa Tönen steht ein Glas mit brennenden Wunderkerzen - ein Sinnbild wie schnell alles Schöne vergehen kann?

Der Klappentext: Als Charlotte auf Adam ...

Das Cover: Vor einem Hintergrund in sanften blau und rosa Tönen steht ein Glas mit brennenden Wunderkerzen - ein Sinnbild wie schnell alles Schöne vergehen kann?

Der Klappentext: Als Charlotte auf Adam trifft, ist es, als würden sie sich schon ewig kennen. Sie verbringen eine wunderbare Nacht zusammen, am nächsten Morgen jedoch ist er wie verwandelt und zeigt ihr die kalte Schulter. Aber Charlotte kann den mysteriösen Fremden nicht vergessen, der ihr in nur einer Nacht das Herz gebrochen hat. Sie macht sich auf die Suche nach ihm, um endlich Klarheit zu bekommen. Doch sie ahnt nicht, dass Adam ein Geheimnis hat, das ihr Leben für immer verändern wird.

Zum Inhalt: Charlotte ist eine impulsive, unbeständige und flatterhafte junge Frau. Trotzdem ist es für sie nicht üblich sich auf einen One-Night-Stand einzulassen, doch der sensible und etwas hilflos wirkende Adam fasziniert sie vom ersten Augenblick an. Eine wunderbare Nacht verbringen die beiden zusammen, schmeißt Adam sie aus der Wohnung. Charlotte versteht die Welt nicht mehr und kann Adam nicht vergessen. Auch wenn ein eigentlich ein neuer Mann auf sie wartet. Da taucht Adam plötzlich wieder auf und für Charlotte verändert sich alles.

Zum Stil: Erzählt wird die Geschichte von Charlotte als Ich-Erzählerin, die sich immer wieder mal direkt an den Leser wendet - dass dieser dabei gesiezt wird, hat mich persönlich etwas irritiert. Ansonsten ist der Schreibstil sehr flüssig und die Sprache modern. Obwohl die Charaktere sicherlich gut beschrieben wurden, wurde ich vor allem mit Charlotte nicht recht warm. Auch die Geschichte schaffte es trotz aller Tragödien nicht, mich richtig mitzureißen. Dafür war der Plot in meinen Augen zu unrealistisch und übertrieben.

Schade ein interessantes Thema und viel Potential, aber leider nicht mein Geschmack.

Veröffentlicht am 01.08.2019

Chaos Pur

Dragon Hunter Diaries - Drachen bevorzugt
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Gleich vorweg, ich habe selten so ein chaotisches Buch gelesen, eigentlich mag ich persönlich alles was mit Drachen zusammenhängt, aber Drachen habe ich hier vergeblich gesucht.

Der Klappentext: Gerade ...

Gleich vorweg, ich habe selten so ein chaotisches Buch gelesen, eigentlich mag ich persönlich alles was mit Drachen zusammenhängt, aber Drachen habe ich hier vergeblich gesucht.

Der Klappentext: Gerade noch ist Veronica James eine reichlich pingelige Mathelehrerin, da verbrennt schon ihre Halbschwester vor ihren Augen zu schwarzer Asche - und übergibt Veronica ihr Erbe als Drachenjägerin. Diese wird in eine Welt gestoßen, in der es von Dämonen, Drachen und Geistern nur so wimmelt. Veronica soll nun die Sterblichen beschützen, dabei hat sie keine Ahnung, was genau zu tun ist! Nur gut, dass ihr der heiße Halbdämon Ian zur Seite steht. Der kann verdammt gut küssen, aber sich mit ihm einzulassen, ist brandgefährlich ...

Veronica ist ein äußerst anstrengender Charakter mit mehreren Zwangsstörungen, Ticks und Macken, die sich plötzlich mit ganz fantastischen Wesen auseinander setzten muss. Da sie eigentlich ein Buch schreiben will, nutzt sie die aktuellen Ereignisse gleich dafür, deswegen ist das Buch auch hauptsächlich in der Ich-Form und aus der Sicht von Veronica geschrieben - und da sie lange Zeit überhaupt keine Ahnung hat was passiert und wie alles zusammenhängt, weiß auch der Leser nicht bescheid. Es tauchen die seltsamsten Wesen/Personen auf, ohne dass man wirklich etwas über sie erfährt, Zusammenhänge werden nicht erklärt oder erst sehr spät aufgedeckt.
Ich finde es wirklich sehr schade, da die Grundidee wirklich Potential gehabt hätte, aber vor allem die Hauptprotagonistin Veronica ist nur nervig, von Ian erfährt man eigentlich zu wenig und die anderen werfen mehr Fragen auf als beantwortet werden.