Omniscius Unvollkommen
Omniscius: UnvollkommenDas Buch hat mich von Anfang an mit einem vielversprechenden Klappentext angezogen – und ich wurde definitiv nicht enttäuscht, es hat ein faszinierendes Setting, das in Konstanz spielt, einer Stadt, die ...
Das Buch hat mich von Anfang an mit einem vielversprechenden Klappentext angezogen – und ich wurde definitiv nicht enttäuscht, es hat ein faszinierendes Setting, das in Konstanz spielt, einer Stadt, die man nicht oft in Fantasy-Romanen sieht.
Die Protagonistin Natalie ist eine interessante Figur, gerade weil sie unvollkommen ist. Sie ist keine typische Heldin, die von Anfang an alles richtig macht. Diese menschliche Seite macht sie besonders sympathisch. Sie ist weder perfekt noch naiv, sondern jemand, der sich glaubwürdig durch die Herausforderungen kämpft, die ihr in den Weg gestellt werden.
Das Magie-System in der Welt ist komplex und nicht auf den ersten Blick durchschaubar. Es gibt Hexer und Jäger, und es dauert ein wenig, bis man die Feinheiten versteht. Ich mochte den Schreibstil der Autorin, der flüssig und fesselnd ist, sodass ich gut durch das Buch gekommen bin.
Zugegeben, der Anfang war etwas langatmig, und ich hatte kurzzeitig Sorge, dass die Handlung sich vielleicht zu sehr ziehen könnte. Doch ab der Mitte konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen. Die Spannung steigt stetig, und man fiebert mit Natalie mit, während sie sich immer tiefer in die magische Welt verstrickt. Und dann das Ende – ein fieser Cliffhanger, wo ich mich schon auf den nächsten Teil freue.