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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2024

Interessante und mitreißend-emotionale Geschichte

A Song to Drown Rivers
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Diese Geschichte basiert auf einer fernöstlichen Legende, die mir allerdings nicht bekannt war, was aber auch keine Voraussetzung ist, um hier ein legendäres Lesevergnügen zu haben.

Im Mittelpunkt steht ...


Diese Geschichte basiert auf einer fernöstlichen Legende, die mir allerdings nicht bekannt war, was aber auch keine Voraussetzung ist, um hier ein legendäres Lesevergnügen zu haben.

Im Mittelpunkt steht Xishi, die kurz gesagt mittels ihrer Schönheit einen Krieg verhindern soll, also ihre weiblichen Reize für etwas Gutes einsetzen soll. Doch wie immer hört sich auch das einfacher an als es für alle Beteiligten letztendlich ist.

„A Song to drown Rivers“ ist eine emotionale Reise, die bestimmt wird durch politische Machenschaften, kriegerische Auseinandersetzungen und einer epischen Liebesgeschichte. Die Autorin beschreibt auf absolut poetische Art und Weise die historische asiatische Kultur, die einzelnen Schauplätze, die verbotene, zutiefst gefühlvolle Romanze und mischt alles mit den Elementen eines Spionage-Romans.

Fazit: Die einerseits teils bedrückende Atmosphäre und andererseits diese mitreißend-emotionale Seite dieser an eine alte Legende angelehnte Geschichte, hat mich gut unterhalten. Es ist eine Geschichte, die sowohl junge Leser als auch erwachsenes Publikum ansprechen wird. Meine Empfehlung bekommt „A Song to drown Rivers“ und 4 von 5 Lesesterne.

Veröffentlicht am 06.10.2024

Gelungene Fantasyreihe

Ulldart. Die komplette Saga (Ulldart)
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Der Autor erschafft hier ein Königreich, dass sowohl aufgrund seiner Geschichte als auch im Hinblick seiner geopolitischen Merkmale faszinierend ist. Durch Legenden und Erinnerungen der Älteren erfahren ...


Der Autor erschafft hier ein Königreich, dass sowohl aufgrund seiner Geschichte als auch im Hinblick seiner geopolitischen Merkmale faszinierend ist. Durch Legenden und Erinnerungen der Älteren erfahren wir nämlich, dass es eine Reihe von Gottheiten gibt, die die Welt regieren, und welche man fürchten und niemals anrufen sollte. Die Magie ist im Alltag präsent, spielt aber nur eine untergeordnete Rolle, da es so scheint, als ob nur die Götter deren Verwendung erlauben können.

Bei all der fantastischen Geschichte bleibt Markus Heitz Buch für Buch seinem Schreib- und Erzählstil treu. Die einzelnen Charaktere sind lebensecht beschrieben und die magische Welt Ulldarts ergibt allmählich ein beeindruckendes Gesamtbild.

Ulldart ist eine wirklich gelungene Fantasyreihe, die durch Intrigen, Kämpfe und Magie Leben eingehaucht bekommt. Die komplette Saga, hier in einem Ebook vereint, kann ich jedem Fantasy-Fan absolut weiterempfehlen.

Veröffentlicht am 06.10.2024

CosyCrime aus der Eifel, der gut unterhält

Vertrau mir nicht
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Als das BKA an Frederike Suttner, Kriminalkommissarin a. D., herantritt, um sie als Lockvogel in einem heiklen Fall zu gewinnen, sagt sie kurzentschlossen Ja. Die Haupthandlung entspinnt sich dabei diesmal ...

Als das BKA an Frederike Suttner, Kriminalkommissarin a. D., herantritt, um sie als Lockvogel in einem heiklen Fall zu gewinnen, sagt sie kurzentschlossen Ja. Die Haupthandlung entspinnt sich dabei diesmal an Bord eines Mosel-Kreuzfahrschiffes, wo es anders als erwartet, zu einem Todesfall kommt. Anstatt sich also den „Annehmlichkeiten der Reise“, sprich ihrer Undercover-Tätigkeit zu widmen, sieht sich Frederike plötzlich mit Ermittlungen zu einem Todesfall konfrontiert. Nun ist ihr kriminalistisches Gespür gefragt. Doch je weiter sie in die Abgründe blickt, desto mehr fragt sie sich wem kann sie eigentlich noch vertrauen.
Wie ich es mir erhoffte ist der Schreib- und Erzählstil wieder locker-leicht und die Charaktere, ob Altbekannte oder Neue, sind dabei lebensecht gezeichnet. Den Haupthandlungsschauplatz auf ein Schiff zu verlegen fand ich super, da die vielfältige Schönheit der Eifel mal aus einer anderen Perspektive Erwähnung findet. Dass Frederike den Täter dank ihrer professionellen Beobachtungs- und Kombinationsgabe letztlich findet, steht ja wohl außer Frage, nur das Wer, Wie, Warum müsst ihr selbst herausfinden.
Fazit: Mir hat die Mörderjagd wieder angenehme Lesestunden gebracht. Übrigens ist auch dieser Serienteil unabhängig von den Vorgängerbänden lesbar, doch für einen Serienfan gibt es nichts angenehmeres als die Reihenfolge einzuhalten und so das bestmögliche Leseerlebnis zu haben. Meine Empfehlung bekommt dieser 5. CosyCrime mit der »Eifeler Miss Marple« und ich vergebe hier gern 4 von 5 Lesesterne.

Veröffentlicht am 27.07.2024

Porträt und Sittengemälde zugleich

Die Entdeckerin der Welt
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Dem Autor ist es gelungen, aus den bekannten Fakten über das Leben der Maria Sibylla Merian ein interessantes Porträt und zugleich ein Sittengemälde jener Zeit zu schaffen.

Dieser Roman ist eine gelungene ...



Dem Autor ist es gelungen, aus den bekannten Fakten über das Leben der Maria Sibylla Merian ein interessantes Porträt und zugleich ein Sittengemälde jener Zeit zu schaffen.

Dieser Roman ist eine gelungene Mischung aus Geschichtlichem und Fiktivem über eine Frau, die, als es eigentlich nur Männern vorbehalten war, „ihr Herz in die Hand nahm“ und ihrer eigenen inneren Überzeugung folgte. Die Rede ist von Maria Sibylla Merian, die sich Ende des 17. Jh. von Amsterdam aus auf den Weg nach Surinam begibt, um hier ihrer Leidenschaft für die bildlichen Darstellungen der Tier- und Pflanzenwelt nachzugehen. Und diese Zeichnungen sind so lebensecht, dass sie sich damit einen Namen als Naturforscherin und Künstlerin bis in die heutige Zeit machen konnte.

Fazit: Die Lebensgeschichte einer mutigen, tatkräftigen und außergewöhnlichen Frau, die hier Gestalt annimmt, kann ich absolut weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sterne.

Veröffentlicht am 27.07.2024

Gute Thriller-Unterhaltung

Finster
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Finster, dieses Wort ist nicht nur als Titel einprägsam, es beschreibt auch eindringlich die deprimierende und erdrückende Stimmung, die diesem Thriller innewohnt.
In kurzen Kapiteln treibt der Autor ...


Finster, dieses Wort ist nicht nur als Titel einprägsam, es beschreibt auch eindringlich die deprimierende und erdrückende Stimmung, die diesem Thriller innewohnt.
In kurzen Kapiteln treibt der Autor mich durch die Seiten. Dabei wird pro Kapitel ein Protagonist in den Fokus gerückt und diese jeweiligen Gedanken- und Gefühlswelten lassen mich immer weiter in die Welt von Katzenbrunn eintauchen.

Genau wie Kommissar a. D. Stahl wird es auch mir nicht leichtgemacht hinter die Kulissen dieses schon recht beklemmenden und seltsam verlorenen Ortes zu blicken. Durch meisterlich falsch gelegte Fährten muss ich immer wieder meine eigenen Ermittlungen überdenken, was für mich aber auch den Reiz und den persönlichen Spannungsbogen erhöhen. Das Buch fesselt mich von Seite zu Seite immer mehr und ich will nur noch den Täter samt Motiv erfahren. Also lese ich mehr als angedacht und nur zu schnell ist auch dieser Thriller gelesen. Einerseits schade, andererseits kenne ich nun die Zusammenhänge und kann entspannt das Buch zuklappen.

Fazit: „Finster“ von Ivar Leon Menger ist ein guter Mix aus durchdachter, spannender Handlung, düsterem Handlungsort und den unterschiedlichsten Figurentypen. Ein fesselnder Thriller, der einen in seinen Bann zu ziehen versteht. Ich hatte jedenfalls angenehme Lesestunden und deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung und 4 von 5 Sterne.