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Veröffentlicht am 10.11.2024

Gute Geschichte

Tage einer Hexe
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Der Titel und das Cover haben mein Interesse geweckt, der Farbschnitt sieht wunderschön aus und der Klapptext hört sich spanennd an. Da kann doch nichts schief gehen oder?

Wir werden von Anfang an mitten ...

Der Titel und das Cover haben mein Interesse geweckt, der Farbschnitt sieht wunderschön aus und der Klapptext hört sich spanennd an. Da kann doch nichts schief gehen oder?

Wir werden von Anfang an mitten ins Geschehen geworfen und landen in einer Schenke um kurz vor Mitternacht zur Neujahrsnacht. Draußen in Chernograds laufen Monster rum und unsere Protagonistin die Hexe Kosara sitzt mit Freunden und spielt Karten. Dieser Einstieg gefiel mir ganz gut, da wir auch mit jeder weitere Seiten die Welt und auch die verschiedenen Monsterarten kennen lernten.

Kosara war mir etwas zu eigentümlich, etwas zu ungenau. Einerseits will sie ihre Stadt beschützen und helfen die Monster zu besiegen, anderseits herrscht in ihrem inneren ein Zweifel und Schuld, die erst im Verlauf der Geschichte Sinn ergibt. Teilweise hab ich sie wegen ihrer Doppelmoral verurteilt und ihre Gedanken konnte ich nicht ganz verstehen. Als sie ihren Schatten dann verloren hatte und in der Nachbarstadt Belograd landet, wurde das Ausmaß ihrer Tat bewusst und sie verbündet sich mit dem Polizisten Arsen, der seine eigenen Ziele zu verfolgen scheint.

Die Geschichte wird aus Kosaras Sicht erzählt, daher war für mich Arsen nicht richtig greifbar und blieb etwas flach. Der Schreibstil hatte auch etwas unrundes, sodass ich tlw. dachte es spiele im Mittelalter.

Die Spaltung zwischen den beiden Städten, welche durch eine verzauberte Mauer getrennt sind, die Monster und die Suche nach Kosaras Schatten fand ich toll. Auch das keine Liebesgeschichte im Raum stand fand ich erfrischend.

Manchmal hatte ich das Gefühl, dass das Buch zu langatmig wurde, aber dann kamen ein paar actionreiche Szenen und das Ende ließ darauf schließen, dass noch eine Fortsetzung kommt.

Alles in allem fand ich es eine gute düstere Geschichte für kalte und dunkle Wintertage mit einer Priese Magie.

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Toller Auftakt

Fallen Princess
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Das Buch hab ich 2023 auf der FBM gekauft und war schon irgendwie gespannt. Jetzt kurz vor der FBM 2024 dachte ich, ich müsste es mal endlich lesen. Tja was soll ich sagen, ich mochte es!

Mir gefiel ...

Das Buch hab ich 2023 auf der FBM gekauft und war schon irgendwie gespannt. Jetzt kurz vor der FBM 2024 dachte ich, ich müsste es mal endlich lesen. Tja was soll ich sagen, ich mochte es!

Mir gefiel der Fantasy Part, der ganz leichte Romace Aspekt und der Krimi Teil mit der jagt nach einem Mörder.

Zoey war eigentlich ein ganz angenehmer Charakter, sie war etwas naiv und teilweise zu gutgläubig und manchmal auch blind für ihr Umfeld. Doch ich fand sie nicht zu weinerlich, sie hat weiter gekämpf, sie hat ihre neue Magie schnell akzeptiert und auch versucht mit ihr umzugehen. Ich fand auch nicht, dass sie dadurch an tiefe verloren hat oder ähnliches. Nein, man hat ihre Gefühle und Gedanken trotzdem gemerkt.

Dylan war auch ein cooler ruhiger Charakter, ein Einsiedler der niemanden an sich ran lässt, aber doch sehr aufmerksam ist und versucht Zoey zu unterstützen. Kenna und Murphy fand ich als Nebenfiguren toll und sehr passend.

Auch mochte ich den Fantasy Aspekt mit den Gottheiten und den verschiedenen Abstammungen sowie Fertigkeiten.

Die Suche nach einem Mörder und die zarten neuen Freundschaften, die geknüpft wurden, haben das ganze schön abgerundet.

Der Folgeband wird denk ich recht schnell einziehen und ich bin gespannt auf die weitere Entwicklung der Charakteren.

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Veröffentlicht am 06.10.2024

Interessanter Eindruck

Seven Faceless Saints - Die verbannte Macht
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Ich hab mich etwas schwer getan beim Einstieg. Das Wordbulding und das Magiesystem waren interessant und cool. Doch so ganz verstanden habe ich es ehrlicherweise nicht. Es gibt Menschen die von einem der ...

Ich hab mich etwas schwer getan beim Einstieg. Das Wordbulding und das Magiesystem waren interessant und cool. Doch so ganz verstanden habe ich es ehrlicherweise nicht. Es gibt Menschen die von einem der 7 Gottheiten gesegnet sind mit entsprechenden Fähigkeiten. Dann gibt es Unerwählte Menschen, die wohl normale Bürger sind und eingesetzt werden für Krieg, Leid usw. Es gibt Soldaten, Jünger und natürlich auch ein paar Rebellen. Ein paar Morde und etwas Intriegen und natürlich darf ne Lovestory nicht fehlen.

Also es ist alles irgendwie so schwer zu erklären. Und ich weiß nicht was ich genau sagen soll.😅

Zu den Hauptfiguren kann ich soviel sagen, man wollte auf biegen und brechen jedes stereotypische Verhalten von Mann und Frau umkehren. Sie war zornig, aufmüpfig, gewaltbereit, hasserfüllt und um Gotteswillen 0 Schwäche zu zeigen. Er dagegen war überall weich wo es ging. Kein Selbstwertgefühl, keine Innerestärke, kein Gedanke ohne als Liebeskranker Trottel dazustehen. Ein kleiner Junge der nach Liebe und Anerkennung von seinem Vater und der Frau die er liebt sehnt.

Na ja, Band 2 hab ich hier als Rezensionsexemplar bekommen und freu mich irgendwie auf die weitere Entwicklung der Geschichte. Auch die Entdeckung am Ende war spannend und ich hoffe das sich man mal etwas "zusammenreißt".

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Veröffentlicht am 02.09.2024

War ok

Dawn of Onyx – Die Edelsteinsaga
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Die Karte im inneren fand ich auch mega und hab mich ein Stück verliebt.

Doch leider hört es auch hier für mich auf. Arwen war anfangs ganz cool und interessant. Ihre Kräfte fand ich auch ganz schön ...

Die Karte im inneren fand ich auch mega und hab mich ein Stück verliebt.

Doch leider hört es auch hier für mich auf. Arwen war anfangs ganz cool und interessant. Ihre Kräfte fand ich auch ganz schön und haben sie als Person richtig empathisch gemacht. Doch als sie dann im Reich des Onyx Königs ankommt, wurde sie immer anstrengender. Ich verstand zwar ihren Drang wieder zurück zu ihrer Familie zu wollen, aber auf der anderen Seite hat sie ihr Leben im Austausch das ihrers Bruders vorgeschlagen. Da fand ich ihre halbherzigen Versuche zur Flucht und Gedanken ermüdend.

Sie hat mir auch nie das Gefühl vermittelt, herausfinden zu wollen woher ihre Kräfte eigentlich kommen. Es wurde einfach von Seite 1 an so angenommen.

Die anbangelnde Lovestory war irgendwie klischeehaft - nein, man kann das Rad nicht neu erfinden und neeiin ich hab im Grunde nichts dagegen wenn es so ist - aber es war einfach irgendwann so nervig in ihren Gefühlen und Gedanken eingesperrt zu sein.

Kane als König fand ich richtig gut, er will sein Volk beschützen und nimmt es auch in Kauf, dass andere ihn für böse halten.

Das Wordbulding fand ich jetzt auch nicht besonders spannend. Außer das die Reiche nach Kristallen benannt ist, war nichts aufschlussreiches zu entnehmen.

Ich denke, dass ich die Reihe erstmal nicht weiterverfolgen werde.

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Veröffentlicht am 02.09.2024

War ok

Hunting Adeline
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Bitte beachtet die TW sie sind nicht ohne, weil das Buch auch nicht ohne ist. Ich hab die Bücher gelesen, ein Gefühl dafür bekommen und mir Meinung gebildet. Ich möchte keine Grundsatz Diskussion über ...

Bitte beachtet die TW sie sind nicht ohne, weil das Buch auch nicht ohne ist. Ich hab die Bücher gelesen, ein Gefühl dafür bekommen und mir Meinung gebildet. Ich möchte keine Grundsatz Diskussion über die Inhalte und wie ich was gefunden habe, ob es gut oder schlecht war oder ob was romantisiert war oder nicht. Ich verurteile keinen aufgrund seines Lesegeschmacks/Meinung o.ä. und möchte das es bei mir auch nicht gemacht wird. Danke 🖤

Das ist der zweite Band rund um Adeline und Zade, deshalb könnte die Rezension ein paar Spoiler enthalten.

Was soll ich sagen? Ich fand es irgendwann nur noch langweilig. In Band 1 hatte ich das Gefühl da steckt noch ne Story wegen Zade und das war er Beruflich so tut, aber hier? Es geht um Tod, Blut Folter und Mord (was ich an sich nicht schlecht finde) und es wird viiiiel gevögelt - tlw. unfreiwillig. Aber danach? Geht es irgendwann nur noch um Macht und Verletzungen auf Gefühlsebene zwischen Adeline und Zade. In einem Moment war alles gut, danach ist wohl zwischen den Zeilen was passiert, was ich nicht mitbekommen habe und dann haben sie versucht sich den schwarzen Peter gegenseitig in die Schuhe zu schieben. Sorry, aber hä?

Ich hab auch schon in einer Rezi gelesen, dass sie es nicht verstehen können wie Addie so rachsüchtig geworden ist... ähmm... ich kann das schon verstehen und befürworte es. 😅🤷🏻‍♀️ sie hat trainiert, jeden Tag. Selbst wenn man vorher nie gekämpft hat, eine Waffe gehalten hat. Jeden Tag, Wochen lang hart zu trainieren bewirkt wunder und das man dann auch so wird wie sie. Das Zade dabei behilflich war, hat ihr den Rücken noch zusätzlich gestärkt, aber das meiste kam von ihr.

Jeder geht anders um und ich fand nichts schlechtes dabei wie sie damit umgegangen ist. Es gibt Dinge, die man nicht dem Jenseits oder der "Polizei" (hier in dem Buch sind sie tlw. schön korrupt) überlassen sollte. Meiner Meinung nach!

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