Mir hat die Auflösung der Geschichte und der Motive der einzelnen Figuren gut gefallen. Es gab wieder viele Intrigen und Wahrheiten zu entdecken. Ich muss aber auch sagen, dass mich das Buch an mancher ...
Mir hat die Auflösung der Geschichte und der Motive der einzelnen Figuren gut gefallen. Es gab wieder viele Intrigen und Wahrheiten zu entdecken. Ich muss aber auch sagen, dass mich das Buch an mancher Stelle verloren hat. Ich konnte nicht jede Handlung gutheißen und bin auch nicht zu einhundert Prozent "einverstanden" mit dem Ende. Ich habe noch Redebedarf. Ich schätze, dass sich das Buch daher gut für einen Buddy-Read eignet
HEN NA E ist wohl ein bemerkenswerter neuer Krimiroman aus Japan. Der Autor hat mit seinem Stil ein neues Genre im Krimibereich geschaffen, das fesselt, begeistert und lehrreich ist. Anhand von gezeichneten ...
HEN NA E ist wohl ein bemerkenswerter neuer Krimiroman aus Japan. Der Autor hat mit seinem Stil ein neues Genre im Krimibereich geschaffen, das fesselt, begeistert und lehrreich ist. Anhand von gezeichneten Bilder in einem Blog entfaltet sich ein Rätselkrimi der besonderen Art. Als Leser*in begibt man sich mit wechselnden Perspektiven auf die Suche nach der Wahrheit und entschlüsselt gemeinsam die Geheimnisse der Bilder. Insgesamt hat die Herleitung mitunter einen edukativen Charakter, der die Leserschaft mitnimmt und erlaubt, eigene Schlüsse zu ziehen. Mir hat das Lesen sehr gut gefallen. Ich konnte gut miträtseln und eigene Schlüsse ziehen. Dennoch gab es genug Wendungen, die mich überrascht haben und somit die Spannung hochgehalten haben. Für mich war es ein sehr spannendes Leseabenteuer der besonderen Art. Insbesondere weil die japanische Kultur mir nicht so vertraut ist und ich so auch viel über die Gesellschaft und das Innenleben erfahren konnte.
Die Fortsetzung hat direkt an die Geschehnisse von Band 1 angeknüpft. Am Anfang es es sich ein bisschen gezogen, bis sich alle Figuren mit den neuen Umständen abgefunden hatten. Auch zwischenzeitlich hat ...
Die Fortsetzung hat direkt an die Geschehnisse von Band 1 angeknüpft. Am Anfang es es sich ein bisschen gezogen, bis sich alle Figuren mit den neuen Umständen abgefunden hatten. Auch zwischenzeitlich hat es phasenweise Durststrecken gegeben. Im Vergleich zum ersten Band kann der hier nicht hundertprozentig mithalten. Da war The Serpent weitaus stimmiger aufgebaut. Mir hat der Aufbau der folgenden Geschichte gefallen und freue mich auch sehr zu lesen, wie es mit der einen Figur im Besonderen weitergeht.
Nun es geht um Serienmörder, die die Liebe finden. Für Zartbesaitete ist das Buch nichts. An so manch einer Stelle habe ich die Zeilen auch großzügig überflogen. Insgesamt ist es eine erfrischende Abwechslung ...
Nun es geht um Serienmörder, die die Liebe finden. Für Zartbesaitete ist das Buch nichts. An so manch einer Stelle habe ich die Zeilen auch großzügig überflogen. Insgesamt ist es eine erfrischende Abwechslung im Liebesromangenre. Die Charaktere sind durchdacht, witzig und insbesondere die Tiefe von Sloane haben mich begeistert.
Ich habe das Buch auf Englisch gelesen und empfand den Schreibstil als angenehm und leicht zu lesen. Ausnahme: die Beschreibung der Serienmördertätigkeiten. Da waren dann doch Vokabeln dabei, die jetzt nicht direkt Alltagsenglisch sind.
Redarys, kurz Red, ist die jüngere Zwillingsschwester von Neverah, kurz Neve. Sie sind die Töchter der Königin und als solche haben sie in dem religiösen Valleyda ein festgeschriebenes Schicksal. Die erste ...
Redarys, kurz Red, ist die jüngere Zwillingsschwester von Neverah, kurz Neve. Sie sind die Töchter der Königin und als solche haben sie in dem religiösen Valleyda ein festgeschriebenes Schicksal. Die erste Tochter gehört dem Thron, die zweite Tochter gehört dem Wolf. Der Wolf lebt gefangen im Wilden Wald und dorthin soll Red gehen, denn die zweiten Töchter werden ihm und dem Wilden Wald geopfert, in der Hoffnung, dass die gefangenen Könige zurückkehren. Obwohl Neve und ihre Freunde Red zur Flucht überreden wollen, geht Red in den Wilden Wald, der sie mit aller Macht zu sich verlangt.
Ich war und bin von der Fantasie in dem Buch begeistert. Es ist eine unglaublich interessante Welt mit verschiedenen Ländern, Interessen usw. Der Wilde Wald ist da eine ganz eigene verrückte Landschaft. Allein vom Weltenbau ist das Buch ungeschlagen. Auch die Figuren sind vielschichtig und nie nur eindimensional. Durch kurze Einschübe, die von Neve und ihrem Versuch, Red aus dem Wilden Wald zu holen handeln, kommt eine gute Dynamik rein. Es erschließen sich Zusammenhänge und so manche Motive werden ersichtlich. Dennoch gibt es zwei Punkte, die ich anmerken möchte. 1. eine Weltenkarte wäre tiptop gewesen. Es hätte manches einfacher gemacht zu überblicken. 2. der Schreibstil. Ich habe super lang gebraucht, um das Buch zu lesen. Also wirklich sehr lang. Die Sätze waren nie vorhersehbar, keine Beschreibung ist den Konventionen gefolgt. Das war teilweise schwierig zu lesen 🙈 Es unterstreicht gleichzeitig aber auch das High in High Fantasy, meiner Meinung nach. Deshalb würde ich das Buch Interessierten empfehlen. Es hat seine Längen, doch taucht man gleich im zweiten Satz in eine vollkommen andere Welt ab