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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.10.2024

unterhaltsam

Pi mal Daumen
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"Pi Mal Daumen" von Alina Bronsky hat mich wirklich überrascht. Ehrlich gesagt, fand ich das Cover überhaupt nicht ansprechend und auch der Klappentext klang für mich zunächst nicht besonders vielversprechend. ...

"Pi Mal Daumen" von Alina Bronsky hat mich wirklich überrascht. Ehrlich gesagt, fand ich das Cover überhaupt nicht ansprechend und auch der Klappentext klang für mich zunächst nicht besonders vielversprechend. Aber der Roman hat mich eines Besseren belehrt.

Die Geschichte dreht sich um zwei ungewöhnliche Mathematikstudenten, die sich zum Lernen zusammentun. Oscar ist ein super intelligenter Junge, der viel jünger ist als seine Mitstudenten. Aufgrund seines Alters hat er es schwer, neue Freunde zu finden. Auf der anderen Seite ist Moni, die eigentlich schon viel zu alt zum Studieren ist, aber unbedingt noch Mathematik studieren möchte.

Zunächst hält Oscar Moni für nicht besonders intelligent, doch mit der Zeit entwickeln die beiden eine ungewöhnliche und herzliche Freundschaft. Es ist so schön zu beobachten, wie diese Beziehung sich entwickelt und die beiden sich gegenseitig unterstützen und inspirieren.

Die Dynamik zwischen Oscar und Moni ist außergewöhnlich und fesselnd. Ihre Freundschaft ist das Herzstück des Romans und macht das Buch zu einem wahren Lesevergnügen. Die Dialoge sind intelligent und humorvoll, und die Charakterentwicklung ist hervorragend.

"Pi Mal Daumen" ist ein wunderbarer Roman, der zeigt, wie besondere Freundschaften entstehen können, auch wenn die Ausgangssituation nicht vielversprechend erscheint. Alina Bronsky hat hier eine Geschichte geschaffen, die berührt und zum Nachdenken anregt. Fünf Sterne für diese außergewöhnliche Überraschung!

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Veröffentlicht am 07.10.2024

Traurig!

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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"Alles, was ich geben kann" von Rebecca Yarros ist ein unglaublich emotionaler Roman, der mich tief berührt hat und mich an die bewegenden Geschichten von Nicholas Sparks erinnert. Die Art und Weise, wie ...

"Alles, was ich geben kann" von Rebecca Yarros ist ein unglaublich emotionaler Roman, der mich tief berührt hat und mich an die bewegenden Geschichten von Nicholas Sparks erinnert. Die Art und Weise, wie sich die Protagonisten durch Briefe kennenlernen, fand ich sehr kreativ und erfrischend.

Ella und Chaos werden quasi von Ellas Bruder verkuppelt, der die beiden zum Schreiben bringt. Chaos, ein Soldat, und Ella, die schon früh zwei kleine Kinder bekommen hat, erzählen sich in ihren Briefen tiefgründige und persönliche Dinge. Diese Briefe sind das Herzstück der Geschichte und zeigen, wie stark eine Verbindung selbst über die Entfernung hinweg wachsen kann.

Durch eine traurige Begebenheit begegnen sich Ella und Chaos schließlich im echten Leben, was die Geschichte noch emotionaler macht. Die darauf folgenden Schicksalsschläge sind herzzerreißend, doch trotz aller Tragik bleibt der Roman durchweg fesselnd und wunderschön.

Rebecca Yarros schafft es meisterhaft, die Gefühle und Herausforderungen ihrer Charaktere so lebendig zu schildern, dass man als Leser regelrecht mit ihnen leidet und hofft. "Alles, was ich geben kann" ist ein Roman voller Herzschmerz, der jedoch auch zeigt, wie stark und resilient die Liebe sein kann.

Wer nach einer Geschichte sucht, die das Herz berührt und zum Nachdenken anregt, sollte diesen Roman unbedingt lesen. Fünf Sterne von mir für dieses herausragende Werk!

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Veröffentlicht am 07.10.2024

tolle Liebesgeschichte

Zwei in einem Leben
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"Zwei in einem Leben" von David Nicholls ist ein wunderschöner Roman, der mich von Anfang an gefesselt hat. Die Geschichte dreht sich um zwei einsame Singles, Michael und Marnie, die durch eine gemeinsame ...

"Zwei in einem Leben" von David Nicholls ist ein wunderschöner Roman, der mich von Anfang an gefesselt hat. Die Geschichte dreht sich um zwei einsame Singles, Michael und Marnie, die durch eine gemeinsame Freundin zum Wandern überredet werden und sich dabei kennenlernen.

Michael ist Lehrer und hat gerade eine schmerzhafte Trennung hinter sich. Marnie hingegen zieht sich generell gerne zurück und trifft nur wenige Menschen. Ihre Begegnung während der Wanderung entwickelt sich langsam und authentisch, und ihre Gespräche sind tiefgründig und berührend.

Besonders faszinierend fand ich die Wanderroute durch England, die nicht nur landschaftlich reizvoll beschrieben wird, sondern auch als Metapher für die inneren Reisen der Charaktere dient. Die Dynamik in der Wandergruppe und die Gespräche, die aufkommen, bereichern die Geschichte zusätzlich und sorgen für viele nachdenkliche und bewegende Momente.

Einzig das Cover des Buches fand ich nicht besonders ansprechend, aber der Inhalt hat mich dafür umso mehr überzeugt. David Nicholls schafft es, mit viel Feingefühl und Empathie eine wunderschöne Geschichte über Einsamkeit, Neuanfänge und die unerwarteten Wege des Lebens zu erzählen.

Insgesamt ein großartiger Roman, der fünf Sterne von mir bekommt. Ich kann "Zwei in einem Leben" nur wärmstens empfehlen!

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Veröffentlicht am 07.10.2024

Matt Haig enttäuscht nicht

Die Unmöglichkeit des Lebens
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"Die Unmöglichkeit des Lebens" von Matt Haig hat mich vollkommen begeistert und ist ein echter Pageturner. Die Geschichte dreht sich um die pensionierte Lehrerin Grace, die völlig unerwartet ein Haus am ...

"Die Unmöglichkeit des Lebens" von Matt Haig hat mich vollkommen begeistert und ist ein echter Pageturner. Die Geschichte dreht sich um die pensionierte Lehrerin Grace, die völlig unerwartet ein Haus am Mittelmeer erbt. Diese überraschende Erbschaft rührt daher, dass sie die Verstorbene einmal zum Weihnachtsfest eingeladen hat, als diese allein war. Diese kleine Geste blieb so in Erinnerung, dass Grace nun belohnt wird.

Was mich besonders fasziniert hat, ist die mystische Wendung, die der Roman nimmt. Grace erlebt beim Besuchen des Hauses viele ungewöhnliche und interessante Dinge. Sie lernt dort zahlreiche Menschen kennen, die alle bereits wissen, dass sie kommen wird. Dieser Hauch von Magie und Vorherbestimmung gibt der Geschichte eine ganz besondere Tiefe und Spannung.

Matt Haigs Schreibstil ist wie immer fesselnd und mitreißend. Er schafft es, die Emotionen und Erlebnisse von Grace so lebendig zu schildern, dass man sich selbst in der Geschichte verliert. Die Mischung aus Realität und Mystik ist perfekt gelungen und macht das Buch zu einem außergewöhnlichen Leseerlebnis.

Ich habe die Lektüre sehr genossen und kann "Die Unmöglichkeit des Lebens" nur wärmstens empfehlen. Fünf Sterne von mir für diesen faszinierenden und berührenden Roman!

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Veröffentlicht am 07.10.2024

spannend

In den Wald
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"In den Wald" von Maddalena Vaglio Tanet ist ein fesselnder Roman, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Das düstere Cover passt hervorragend zum Inhalt und vermittelt bereits eine Ahnung von der ...

"In den Wald" von Maddalena Vaglio Tanet ist ein fesselnder Roman, der mich von der ersten Seite an gepackt hat. Das düstere Cover passt hervorragend zum Inhalt und vermittelt bereits eine Ahnung von der intensiven Atmosphäre, die den Leser erwartet.

Die Geschichte dreht sich um eine Lehrerin, die im Wald verschwindet, weil sie nicht verarbeiten kann, was mit einer ihrer Schülerinnen passiert ist. Diese erschütternde Handlung basiert wohl auf einer wahren Begebenheit, was dem Ganzen eine zusätzliche Tiefe verleiht.

Der Schreibstil von Maddalena Vaglio Tanet ist herausragend. Sie schafft es, die Emotionen und die Verzweiflung der Protagonistin so eindringlich darzustellen, dass man als Leser förmlich mitfühlt. Die Beschreibungen des Waldes und die innere Zerrissenheit der Lehrerin sind so lebendig und real, dass man das Gefühl hat, selbst Teil der Geschichte zu sein.

Ich habe die Lektüre dieses Romans sehr genossen. Er ist nicht nur spannend und gut geschrieben, sondern regt auch zum Nachdenken an. "In den Wald" ist ein beeindruckendes Werk, das ich wärmstens empfehlen kann. Fünf Sterne von mir!

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