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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.10.2025

"Ein Kater und ein Leichenfund vertragen sich nicht so toll"

Post, Mord und Provinzgeflüster - Tod an einem stillen Ort
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Für das 500 Jährige Jubiläum des Anwesen der Flammangs kommt das ganze Dorf. Auch die Tochter Jou reist aus Norwegen an. Sully, Jou und Serge treffen auf viele Kindheitsfreunde. Plötzlich wird Pol, ein ...

Für das 500 Jährige Jubiläum des Anwesen der Flammangs kommt das ganze Dorf. Auch die Tochter Jou reist aus Norwegen an. Sully, Jou und Serge treffen auf viele Kindheitsfreunde. Plötzlich wird Pol, ein Freund von Serge, tot auf dem Klo gefunden. Alle Indizien weisen wegen einer Geschichte aus der Kindheit auf Jou hin. Für Sully und ihre Familie ist Jou jedoch unschuldig. Um ihre Unschuld beweisen zu können, muss sich Sully auf sein Rad schwingen und mehr über das Dorf herausfinden.

Der Schreibstil ist total leicht zu verfolgen. Die Charaktere sind einem bereits bekannt und sympathisch geworden. Man fiebert mit Sully mit und sammelt seine eigenen Indizien. In diesem Fall hatte ich jemand anders in Verdacht. Die Spannung steigt mit den Ermittlungen und man fiebert total mit. Am Ende wird das Ganze total schlüssig aufgeklärt. Die Orte sind total schön beschrieben. Gerade in diesem Fall stand die Familie im Vordergrund. Das hat einem ein totales Gefühl von Zugehörigkeit gegeben.

Ein schöner cozy Crime für einen herbstlichen Nachmittag

4,5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.09.2025

Ein radelnder Briefträger, oder doch ein radelnder Detektiv?

Post, Mord und Provinzgeflüster - Der Mörder ohne Adresse
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Sully ist nach einem Schicksalsschlag zu seinen Verwandten nach Luxemburg gezogen. Dort unterstützt er die örtliche Post als radelnder Postbote. Dabei entdeckt der ehemalige Kriminalbeamte die Leiche des ...

Sully ist nach einem Schicksalsschlag zu seinen Verwandten nach Luxemburg gezogen. Dort unterstützt er die örtliche Post als radelnder Postbote. Dabei entdeckt der ehemalige Kriminalbeamte die Leiche des Bürgermeisters. Plötzlich findet er sich zusammen mit seiner Tante und der Polizistin Claire mitten in den Ermittlungen wieder. Kann dieses Trio hinter den Sensenmann kommen?

Der Schreibstil ist sehr angenehm und beschreibt die Landschaft sehr bildlich. Ein Kleines Dorf mit alten Häusern, nette Einwohner, eine richtige Dorfgemeinschaft und ein radelnder Briefträger haben mit sehr viel Freude bereitet.
Zwar konnte man ab der Mitte des Buches die Indizien deutlich sehen. Das Buch hat einen dennoch gefesselt.
Den Clou am Ende hab ich so nicht kommen sehen und hat mich doch sehr begeistert.

Die Buchreihe ist wunderbar cozy. Eine wunderschöner Auftakt für eine Cozy Crime Serie.
4.5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 07.10.2024

Eine Nanny zu Weihnachten 🎄

A Single Dad for Christmas
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Natalie bricht ihren Urlaub ab, um bei Maddox Holiday auf dessen Tochter Violet aufzupassen. Violet passt das jedoch gar nicht und wehrt sich gegen ihre neue Nanny. Doch Natalie hat jahrelange Erfahrung ...

Natalie bricht ihren Urlaub ab, um bei Maddox Holiday auf dessen Tochter Violet aufzupassen. Violet passt das jedoch gar nicht und wehrt sich gegen ihre neue Nanny. Doch Natalie hat jahrelange Erfahrung und kann sich schnell mit dem Mädchen anfreunden. Natalie und Maddox kennen sich noch von der High School und hatten damals schon den anderen anziehend gefunden. Jetzt kommen sich die beiden in der romantischen Vorweihnachtszeit näher. Doch da gibt es noch Violet und ihre biestige Mutter, die alles durcheinander wirbeln.

Die Charaktere waren alle, bis auf die Rabenmutter Cece, so lieb und schön ausgearbeitet. Der Schreibstil war total angenehm und ich habe das Buch nur so verschlungen. Ich mochte sehr, dass Natalie und Violet sehr schnell eine Bindung zueinander hatten. Es war schön, wie Natalie von ihrer Judy erzählt hat und Violet dadurch erkennt, dass sie nicht allein ist. Trotz der Kürze des Buchen und der damit verbundenen Oberflächlichkeit gab es dennoch einige schöne und emotionale Szenen.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen. Es war eine schöne Liebesgeschichte, mit nicht zu vielen Turbulenzen und vielen Gefühlen.
Ein wirklich gelungenes Buch für die perfekte Einstimmung für die Weihnachtszeit
4,5 ⭐

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 30.08.2024

Jeder ist seines Glückes Schmied 🍀

Zeit der Schwestern
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Veronika und Stefan sind schon lange verheiratet, haben eine Teenager-Tochter, ein gemeinsames Weingut und jede Menge Arbeit. Da kommt der Spaß und die Liebe schnell zu kurz. Veri zweifelt immer mehr, ...

Veronika und Stefan sind schon lange verheiratet, haben eine Teenager-Tochter, ein gemeinsames Weingut und jede Menge Arbeit. Da kommt der Spaß und die Liebe schnell zu kurz. Veri zweifelt immer mehr, wie ihre Zukunft aussehen soll und wie ihre Ehe darin noch einen Platz haben soll. Für sie stehen viele verschiedene Veränderungen beruflicher und privater Art an. Auch die Veränderungen der Beziehungen in ihrer Familie bringen Veri und ihre Gefühle total durcheinander.

Der Schreibstil ist leicht und beschreibt die Landschaft und die Kulissen sehr ausführlich. Die Charaktere sind tiefgründig ausgearbeitet und das Zusammenspiel mit den vergangenen Protagonisten vorherigen Bänden ist sehr angenehm. Man erfährt weiterhin viel über die anderen und die Familiendynamik ist schön und sehr real. Allerdings ist es hierbei ratsam, die vorherigen Bücher gelesen zu haben, um die ganzen Menschen zu kennen und die Verbindungen verstehen zu können. Das ganze Buch thematisiert viele Themen, die zum Alltag aller gehört. Vor allem die Themen Scheidung, Glücklich sein und berufliche Ziele werden sehr realistisch dargestellt. Das Buch ist kein klassischer Liebesroman, hat aber dennoch sehr viele Gefühle und Liebe.
Die ganze Reihe ist eine absolute Leseempfehlung.
4,5 ⭐️

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 15.07.2024

Eine Journalistin und ein neuer Commissario

Vino, Mord und Bella Italia! Folge 1: Das vergiftete Fest
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Anna kommt aus Deutschland in das kleine Dorf Fontenaia in Italien, um das Haus ihrer verstorbenen Oma zu renovieren. Dafür benötigt sie Geld und beginnt in einem Restaurant zu kellnern. Als bei einer ...

Anna kommt aus Deutschland in das kleine Dorf Fontenaia in Italien, um das Haus ihrer verstorbenen Oma zu renovieren. Dafür benötigt sie Geld und beginnt in einem Restaurant zu kellnern. Als bei einer Familienfeier plötzlich zwei Männer tot vom Stuhl fallen und einer ins Krankenhaus gebracht wird, steht Anna plötzlich unter Mordverdacht. Das kann die junge Journalistin nicht auf sich sitzen lassen und beginnt die Ermittlungen selbst in die Hand zu nehmen.

Das Cover und der Klappentext versprechen Sommerflair in der Toskana. Und genau das bekommt man in dem Buch. Der Schreibstil ist leicht und gibt einem durch kleine Italienische Wortfetzen und die Beschreibung der Gegend und der Charaktere ein sommerliches Gefühl und Sehnsucht nach Italien. Bei dem Buch handelt es sich um den ersten Band der Reihe, daher werden die verschiedenen Charaktere vorgestellt. Man kann sehr gut die verschiedenen Charaktere kennenlernen, vor allem durch die abwechselnde Erzählpositionen zwischen Anna und dem Kommisar Vico. Die beiden sind zu Beginn noch nicht so wirklich auf Krawall gebürstet, aber ich denke das kommt mit weiteren Fällen in der Reihe. Die Erzählung ist so aufgebaut, dass man selbst mitraten kann und kann die Ermittlungen hautnah verfolgen. Ein wirklich sehr gelungener Auftakt einer Cozy-Crime Reihe in einer sommerlichen Kulisse.
4,5 ⭐️

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
  • Atmosphäre