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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.10.2024

Hm, na ja.

Winterzauber in der kleinen Teestube zum Glück
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Die Tante von Jessie stirbt plötzlich und sie erbt deren Teestube und möchte sie weiterführen. Der Tod ist für das ganze Dorf kaum zu fassen und fast jeder hilft Jessie, wo er oder sie kann. Bis auf eine ...

Die Tante von Jessie stirbt plötzlich und sie erbt deren Teestube und möchte sie weiterführen. Der Tod ist für das ganze Dorf kaum zu fassen und fast jeder hilft Jessie, wo er oder sie kann. Bis auf eine Firma, die auf ihren Grund aus ist, weil sie dort Ferienhäuser bauen möchte.
Bei mir setzte beim Lesen eine Art Déja-Vu ein. Fast genauso las - Tante tot, Nichte erbt Laden und muss sich gegen Baufirma wegen geplanter Ferienhäuser wehren - sich ein seichter Wohlfühlroman vor ein, zwei Jahren. Damals ging es um die Poststelle mit Teestube. Es ist sehr ähnlich. Allerdings ist Jessie eine Figur deren Handlungen ich nicht oft nachvollziehen konnte. Es ruckelte beim Lesen quasi.

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Veröffentlicht am 10.10.2024

Modernes Fantasy Märchen

Ein Herz aus Eis und Schnee
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Das Königreich Nascimur leidet unter einer Eiszeit. Aber eine Region nicht, die Provinz Terra Sitienti ergrünt seitdem. Dort sind die Temperaturen heiß und es fällt nicht mehr genügend Regen, aber sie ...

Das Königreich Nascimur leidet unter einer Eiszeit. Aber eine Region nicht, die Provinz Terra Sitienti ergrünt seitdem. Dort sind die Temperaturen heiß und es fällt nicht mehr genügend Regen, aber sie haben genügend Obst. Prinz Eirik hat dank eines Fluches ein Herz aus Eis. Nur eine Prinzessin, die ihn wahrlich um seiner selbst liebt, kann den Fluch brechen. Alle anderen, die ihn küssen, sterben.

Eines Tages werden Mädchen aus allen 13 Provinzen ins Schloss beordert. Die Eiszeit wird immer intensiver und der Prinz droht daran zu sterben. Auch Ferina aus der Sandwüste reist an, obwohl sie nicht will. Die Mädchen lernen sich alle kennen. Es gibt Zicken, liebe und andere Mädels, alle wollen Königin werden. Nur Farina nicht, sie will zurück in die Hitze. Und schafft es nicht, denn weil sie anders ist als die anderen verguckt sich der Prinz in sie. Sie ist verständiger als die anderen und guckt über den Tellerrand.
Der Schreibstil ist gut, keine Redundanzen und die Spannungsbögen sind gut gesetzt. Man kann den Fantasyroman gut lesen. Am Ende geht alles ein bisschen zu schnell und das ist etwas schade.

Veröffentlicht am 16.09.2024

Überseicht

Zimtsterne und Winterküsse in der kleinen Bäckerei
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Leonie arbeitet eigentlich als Logopädin in Zürich. Als ihre Oma im Schwarzwald stirbt und ihr das Elternhaus samt Konditorei überlässt, übernimmt Leonie alles und stellt den Konditor Hannes ein. Das Ganze ...

Leonie arbeitet eigentlich als Logopädin in Zürich. Als ihre Oma im Schwarzwald stirbt und ihr das Elternhaus samt Konditorei überlässt, übernimmt Leonie alles und stellt den Konditor Hannes ein. Das Ganze passiert Anfang mit Mitte November. Sie schaffen es die Bäckerei zu renovieren und vor dem Advent loszulegen. Als ihnen ein verwahrlost erscheinendes Mädchen auffällt, dass auch noch klaut und Schlüssel nachmacht, um nachts an die Kühlschränke heranzukommen, ist Leonie lieb und naiv. Dazu hat Hannes noch einen speziellen Freund, der Unruhe mit hineinbringt. Missverständnisse sind das Salz in dieser "Suppe".

Der Haken ist eigentlich, dass die beginnende Liebesgeschichte zwischen Leonie und Hannes unglaublich viele inhaltliche Wiederholungen enthält. Dazu ihre Naivität in vielen Dingen und die überseichte Geschichte - es war nichts für mich. Ich lese so manches gerne zwischen den Zeilen. Gerne auch seicht und cosy, aber nicht sooo seicht.

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Veröffentlicht am 16.07.2024

Schwächster Band der Reihe

Highland Happiness - Die Schmiede von Kirkby
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Kirkby ist zum 10.? Mal Schauplatz einer Liebesgeschichte. Dieses Mal erwischt es die neue Hufschmiedin und den Zahnarzt. Brodie ist bereits bekannt, Charly kommt neu ins Dorf und eckt erst Mal ungewollt ...

Kirkby ist zum 10.? Mal Schauplatz einer Liebesgeschichte. Dieses Mal erwischt es die neue Hufschmiedin und den Zahnarzt. Brodie ist bereits bekannt, Charly kommt neu ins Dorf und eckt erst Mal ungewollt an. Merlin ist geschockt, weil sie eine Frau ist. Er hatte einen Mann erwartet... Dazu sieht sie noch ungewöhnlich aus und hat einen Esel dabei. Brodie tritt in ein gewaltiges Fettnäpfchen als er ihr zum ersten Mal begegnet und diese Situationen danach bringen mich echt zum Grinsen. Bis sie zusammenkommen, vergehen einige Wochen und dann geht alles ratzifatzi und der Roman wird abgeschlossen.

Im Gegensatz zu den ersten Romanen der Reihe ist dieser der schwächste. Die letzten beiden waren auch schon so semi. Was hier fehlt, ist das typische Dorfflair. Es ist durchaus vorhanden, aber irgendwie nicht mehr so heimelig-amüsant. Als ob das Feld bildlich gesehen abgegrast wäre. Es fehlt der Charme. Das abrupte Ende fand ich seltsam. Der Schreibstil ist nach wie vor super, schön locker-leicht. Eine seichte Wohlfühlreihe bei der man weiß, es wird amüsant, witzig und endet mit Happy End. Das ist immer noch so, allerdings fehlt das gewisse Etwas der Reihe.

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Veröffentlicht am 12.06.2024

Na ja,

Totholz
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Der elfte Fall ist mein erster, den ich von Andreas Föhr lese und er haut mich nicht aus den Socken. Der eine Ermittler heißt Wallner und ermittelt ziemlich seriös mit bayrischer Mundart. Eine Leiche wurde ...

Der elfte Fall ist mein erster, den ich von Andreas Föhr lese und er haut mich nicht aus den Socken. Der eine Ermittler heißt Wallner und ermittelt ziemlich seriös mit bayrischer Mundart. Eine Leiche wurde gefunden. Sein Kompagnon Kreuthner ist speziell, manchmal witzig und man freut sich, dass solche Gestalten nur in Regionalkrimis ermitteln. Immer am Rand der Legalität oder auch knapp daneben, je nachdem. Ein wenig wie der Schauspieler Tonkel in der Serie "Die Chefin", nur deutlich, hm, überzogener, unrealistisch, aber auch schon sympathisch rüberkommend. Er hat Witz der Kreuthner Leo! Seine Aktionen sind gewaltig in diesem Buch und mir wurde es an einigen Stellen deutlich zu viel. Die Lösung von Wallner, die hat man als Leserin schon länger geahnt. Wie die losen Fäden zusammengeführt werden, ist eine Wucht, wirklich fantastisch. Der Rest ist so lálá.

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