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Veröffentlicht am 11.10.2024

Im Tal des wilden Eukalyptus

Im Tal des wilden Eukalyptus (Die Australien-Saga 2)
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Der 2. Teil der Australien-Saga ist mit 300 Seiten um 1/3 kürzer als sein Vorgänger. Die Geschichte der Iren Moira und Duncan wird fortgesetzt. Moira – verheiratet mit dem Arzt der Sträflingskolonie – ...

Der 2. Teil der Australien-Saga ist mit 300 Seiten um 1/3 kürzer als sein Vorgänger. Die Geschichte der Iren Moira und Duncan wird fortgesetzt. Moira – verheiratet mit dem Arzt der Sträflingskolonie – und ihr Geliebter Duncan – ein ehemaliger Sträfling – leben in wilder Ehe auf einem eigenen kleinen Grundstück und bekommen einen Sohn. Dieser wird vom „Noch-Ehemann“ von Moira rechtmäßig eingefordert. Rund um diese Geschichte berichtet der Roman vom Leben der Sträflinge und den Siedlern, teilweise auch von den Eingeborenen. Das alles wird ganz nett erzählt, allerdings hinterließ das Buch bei mir keinen sehr tiefen oder bleibenden Eindruck. Einige Begebenheiten waren dann doch zu fantastisch. Auf der anderen Seite ist das Buch auch nicht so schlecht (wie die vorherigen Zeilen vermuten lassen). Es ist gut geschrieben, teilweise spannend. Auf jeden Fall hintereinander zu lesen, angenehme Unterhaltung, ohne langweilig zu werden und auch ohne allzu viele fantastische Begebenheiten einzubauen. Für Leute, die historische Romane mit ein wenig Hintergrundwissen und eingebauter Liebensgeschichte, ein paar Abenteuern und gutem Ausgang lieben, ist das ein sehr empfehlenswertes Buch. Nicht glücklich gewählt finde ich allerdings das Titelblatt. Die Figuren sind keineswegs aus den Anfängen des 19. Jahrhunderts, in dem das Buch spielt.
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Veröffentlicht am 11.10.2024

Die Holzhammer-Methode

Die Holzhammer-Methode
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- ein Alpenkrimi. Der Untertitel sagt viel über das Buch aus. In Berchtesgaden stürzt ein Gleitschirmflieger vom Himmel und Hauptwachtmeister Holzhammer ermittelt. Was anfangs wie ein Unfall aussieht, ...

- ein Alpenkrimi. Der Untertitel sagt viel über das Buch aus. In Berchtesgaden stürzt ein Gleitschirmflieger vom Himmel und Hauptwachtmeister Holzhammer ermittelt. Was anfangs wie ein Unfall aussieht, kommt ihm bald komisch vor. Einen Tag später stirbt eine ältere Frau, zwar Reha-Patientin in der Kurklinik, aber eigentlich gesund. Die behandelnde Ärztin Christine, eine Zugezogene, findet das komisch und hilft bei den Ermittlungen. Der Krimi selbst kommt sehr ruhig daher und baut auch nicht wirklich viel Spannung auf. Anfangs wechseln die Ermittlungen ab mit Kapiteln, in denen der Täter seine Gedanken äußert. Aber ab etwa Hälfte des Buches weiß man, wer der Täter ist. Da wurde einiges an Potentials verschenkt. Trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen – leicht und flüssig lesbar, dabei oft ironisch mit Seitenhieben auf die einheimische bayerische Bevölkerung und ihre Sitten und Bräuche, trotzdem aber nicht abwertend. Auch einige Touristenunsitten wurden aufs Korn genommen. Ich hoffe, dass die Autorin inzwischen vom Berchtesgadener Fremdenverkehrsamt einen Preis erhalten hat. Auch wenn der Krimi an sich nicht durchweg überzeugt, die Beschreibungen der Landschaft taten es umso mehr. Der Fall wird mir nicht lange im Gedächtnis bleiben, die Idee, dort bald einen Urlaub zu machen, umso hartnäckiger. Daher insgesamt 4 Punkte – auch für die liebevolle Umschlag- und Kapitelanfangsgestaltung.
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Veröffentlicht am 11.10.2024

Gotteszahl

Gotteszahl
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Eine Bischöfin wird ermordet, ein Asylbewerber tot aus dem Wasser gezogen, eine Lehrerin verschwindet und ein Drogenabhängiger stirbt. Die Polizei ermittelt in den verschiedenen Fällen und es gibt vorerst ...

Eine Bischöfin wird ermordet, ein Asylbewerber tot aus dem Wasser gezogen, eine Lehrerin verschwindet und ein Drogenabhängiger stirbt. Die Polizei ermittelt in den verschiedenen Fällen und es gibt vorerst keine Zusammenhänge. Man erfährt einiges aus dem Umfeld der Toten, aber auch viel von Menschen aus den verschiedensten Schichten der Gesellschaft. Viele kleine verschiedene Erzählstränge prägen das Buch – und sie haben scheinbar kaum etwas miteinander zu tun. Interessant ist die Auflösung und wie Anne Holt es dann schafft, die einzelnen Teile doch zu verbinden. Mir hat das Buch gut gefallen. Trotz der vielen Opfer ist es nicht blutrünstig und brutal, eher ganz ruhig erzählt. Leider bleibt dadurch auch etwas die Spannung auf der Strecke. Man will wissen, worum es geht. Aber man will es eigentlich nicht so dringend wissen. Ich konnte das Buch jederzeit unterbrechen und für einige Zeit weglegen, ohne dass es mich gedrängt hat, unbedingt und sofort weiterzulesen. Trotzdem war es weder langweilig noch uninteressant und ich würde es auch allen weiterempfehlen, die auf gute Krimis ohne allzuviel Blut stehen.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Frau Freitag, die 2.

Voll streng, Frau Freitag!
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Dieses Buch ist der direkte Nachfolgeband. Frau Freitags Schüler sind jetzt in der 10. Klasse und sollten sich eigentlich um Prüfungen und Bewerbungen kümmern. Aber hier nichts neues: sie kümmern sich ...

Dieses Buch ist der direkte Nachfolgeband. Frau Freitags Schüler sind jetzt in der 10. Klasse und sollten sich eigentlich um Prüfungen und Bewerbungen kümmern. Aber hier nichts neues: sie kümmern sich um fast alles, nur nicht um die wichtigen Sachen. Erzählt wird ebenfalls wie im Vorband das Schuljahr relativ chronologisch in kurzen Abschnitten. Neben ihrer Arbeit als Klassenleiterin unterrichtet Frau Freitag eine sehr schwierige 7. Klasse und auch hiervon fließen reichlich Kapitel in das Buch ein.

Mir gefällt dieser Band besser als der Vorgänger. Wo es dort noch viele Wiederholungen gab, ist hier das ganze etwas gestraffter dargestellt. Man trifft einige "gute Bekannte" vom letzten Jahr wieder, erlebt den Schulalltag und kann mit Frau Freitag mitfühlen. Irgendwie hatte ich das Gefühl, Frau Freitag ist in diesem Schuljahr milder geworden und auch ich kann etwas mehr Verständnis für die Schüler aufbringen. Vielleicht sind diese auch einfach nur erwachsener geworden, wenigstens einige davon. Nicht besonders gefallen haben mir einige Einschübe, wie z. B. das Interview mit Frau Krise. Aber insgesamt habe ich das Buch in einem Rutsch gelesen, was in meinen Augen sehr für das Buch spricht. Es ist gute Unterhaltung und ich habe mich nicht eine Minute gelangweilt. Dafür 4 Punkte.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Erleuchtung

Erleuchtung (Ein Karen-Stark-und-Paul-Bremer-Krimi 8)
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Auch in diesem Buch von Anne Chaplet trifft man wieder auf die bekannten und sympathischen Hauptfiguren des Vorgängers. Kommissar deLange kommt nach einer Dienstreise aus Peru zurück und erwartet endlich ...

Auch in diesem Buch von Anne Chaplet trifft man wieder auf die bekannten und sympathischen Hauptfiguren des Vorgängers. Kommissar deLange kommt nach einer Dienstreise aus Peru zurück und erwartet endlich seine Beförderung. Statt dessen erwarten ihn bald Mobbing, Einschüchterungen und tätliche Angriffe – nicht nur auf ihn, auch Freundin und Töchter werden einbezogen. Und alles nur, weil die Spuren aus Peru zu einem alten ungeklärten Fall in Klein-Rhoda in der Rhön hindeuten. Das Buch ist im ersten Drittel eher ruhig und „umkreist“ die eigentlichen Ermittlungen weiträumig. Das hat mich jedoch nicht gestört, ich fand die leicht zu lesende Schreibweise mit viel eingestreutem Witz sehr angenehm und flüssig. Erst ab dem zweiten Drittel nimmt die Handlung und damit das Buch an Fahrt auf, ohne deshalb den Stil zu ändern – einfach gut zu lesen und sehr spannend. Das Buch zählt für mich auf jeden Fall zu den besseren Krimis, auch wenn sich am Ende die Handlungen etwas überschlagen und teilweise ein wenig durcheinander und nicht immer ganz logisch ablaufen. Trotzdem würde ich das Buch uneingeschränkt weiterempfehlen.

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