Interessanter Auftakt mit ein paar Schwächen
Sixteen Souls (Souls-Dilogie, Band 1)Von diesem Buch habe ich bereits im Vorfeld auf Social Media erfahren, deshalb war ich auf diesen queeren Fantasyroman sehr neugierig. Vor allem der Klappentext hatte mich schon überzeugt. Ich wurde davon ...
Von diesem Buch habe ich bereits im Vorfeld auf Social Media erfahren, deshalb war ich auf diesen queeren Fantasyroman sehr neugierig. Vor allem der Klappentext hatte mich schon überzeugt. Ich wurde davon auch gut unterhalten, aber es gab auch ein paar Schwächen.
Die Geschichte dreht sich um den 16-jährigen Charlie, der ein Geheimnis hat: Seit ihn eine Krankheit nicht nur seine Beine, sondern fast das Leben gekostet hat, kann er Geister sehen. Eine Tatsache, die er am liebsten ignoriert – bis immer mehr Seelen aus York spurlos verschwinden. Gemeinsam mit dem mysteriösen Seher Sam und seinen Freunden muss sich Charlie auf die Suche machen. Bald ist klar: Ohne Hilfe erwartet die Geister ein grauenvolles Schicksal. Und während Sam und Charlie sich langsam näherkommen, geraten sie selbst in zunehmend große Gefahr…
In die Geschichte habe ich sehr gut hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht und passt gut zu der Zielgruppe. Es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Ich habe das Buch auch in nur wenigen Tagen verschlungen, obwohl ich sagen muss, dass es leider auch recht langatmige Passagen gab, die so zäh daherkamen, dass es mir die Storyline auch ab und zu etwas schwer gemacht hat.
Charlie ist für mich ein wirklich interessanter Charakter, der gut beschrieben wurde. Er hat eine Behinderung und kann Geister sehen, aber ist ansonsten ein recht normaler Jugendlicher. Sam wurde ebenfalls interessant beschrieben, jedoch konnte ich die Anziehung zwischen den Beiden nicht so richtig greifen, was schade ist.
Die Story selbst blieb recht spannend und manchmal waren die Beschreibungen der Todesarten recht grausam. Somit dürfte das Buch nicht für Jedermann sein, da man eigentlich damit nicht rechnet. Zudem gibt es einen spannenden Showdown.
Ich wurde auf jeden Fall – trotz der kleinen Schwächen – gut von dem Buch unterhalten und vergebe 3,5 von 5 Sternen dafür. Nun bin ich aber auf die Fortsetzung gespannt, die auf jeden Fall noch eine Schippe drauflegen darf.