Platzhalter für Profilbild

Alesia

Lesejury Star
offline

Alesia ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Alesia über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.10.2024

Gute Nacht kleine Wegda

Die kleine Fledermaus Wegda: Schlaf gut, kleine Fledermaus Wegda!
0

Die kleine Fledermaus Wegda ist im Gegensatz zu ihren Artgenossen tagsüber wach und abends müde. Während alle anderen Fledermäuse ausgeschlafen sind und in die Nacht schwirren, macht sich Wegda zum Einschlafen ...

Die kleine Fledermaus Wegda ist im Gegensatz zu ihren Artgenossen tagsüber wach und abends müde. Während alle anderen Fledermäuse ausgeschlafen sind und in die Nacht schwirren, macht sich Wegda zum Einschlafen bereit. Gewisse Einschlafrituale wie Kuschelsocken anziehen, Zähne putzen und ein Gutenachtkuss dürfen natürlich nicht fehlen. Doch dann stellt Wegda fest, dass ihr Lieblingskuscheltier fehlt. Ohne dieses ist an Einschlafen natürlich nicht zu denken und die Suche beginnt.

Die kleine Fledermaus Wegda: Schlaf gut, kleine Fledermaus Wegda! von Nanna Neßhöver und Petra Eimer ist ein ganz bezauberndes Bilderbuch für Kinder ab 3 Jahren zum Thema Einschlafen. Die kleine Fledermaus Wegda ist zuckersüß gezeichnet und die Geschichte ist für Kinder in diesem Lesealter gut nachvollziehbar. Wer kennt nicht die Situation, in der ausgerechnet ein bestimmtes Kuscheltier gesucht wird? Gerade die Szene in der die Eule ihr Eulenkuscheltier als Ersatz anbietet, Wegda aber unbedingt ihr Fledermauskuscheltier braucht, kommt mir mehr als bekannt vor. Die Textlänge ist nicht zu kurz, aber dennoch angenehm zum Vorlesen. Kleine Mitmachaufgaben, wie z.B. etwas auf dem Bild zu suchen, Fragen beantworten, oder die Aufforderung das Buch umzudrehen, machen die Geschichte leicht interaktiv. Für mich auf jeden Fall ein kleines Kinderbuch-Highlight.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.10.2024

Piratenabenteuer im Märchenland

Feenstaub und Enterhaken
0

Seira ist mit ihrem Leben als Tierfee unzufrieden. Nicht nur ihre Tierhaarallergie macht ihr zu schaffen, auch sind die Tiere sehr unhöflich und kennen weder Bitte noch Danke. Aber ganz ehrlich, wer ...

Seira ist mit ihrem Leben als Tierfee unzufrieden. Nicht nur ihre Tierhaarallergie macht ihr zu schaffen, auch sind die Tiere sehr unhöflich und kennen weder Bitte noch Danke. Aber ganz ehrlich, wer möchte schon Froschschenkel massieren oder bei Igeln Flöhe entfernen? Eher unfreiwillig landet Sie auf einen Piratenschiffe. Dessen mürrischer Kapitän Raven ist zwar äußerst attraktiv, hat aber auch ein großes, leidvolles Geheimnis. Bald muss Seira sich mit Gefühlen auseinandersetzen, die ihr als Fee völlig unbekannt sind.

Jacqueline Weichmann-Fuchs schaffte es immer wieder wundervolle Märchen für Jugendliche und Erwachsene, mit leicht psychologischen Aspekten, zu schreiben. In diesem, an die Welt von Peter Pan angelehnten, Piratenabenteuer geht es unter anderem auch um die Veränderlichkeit des Schicksals. Ist es vorherbestimmt, wer wir sind, oder kann das Schicksal durch eigene Entscheidungen verändert werden? Die Charaktere der mutigen, einfallsreichen ,selbstbewussten Fee Seira und des etwas düster wirkenden, geheimnisvollen Kapitäns Raven hat die Autorin gut getroffen. Ich mochte die Liebesgeschichte, die sich langsam zwischen den beiden entwickelt, sehr. Daneben gibt es noch unzählige weitere Nebencharaktere, die sehr einfallsreich gestaltet sind, beispielsweise den nervenden Klabautermann Lukian, den alten Schiffskater Kato oder Schiffsjunge Rick. Außerdem erwartet Seira mehr als nur ein spannendes, lebensgefährliches Abenteuer, das sie mit Intelligenz und Feenstaub meistern muss.

Mir hat dieses Buch wieder sehr gut gefallen. Es ist romantisch, abenteuerlich, lustig, rührend und einfach toll geschrieben, sodass ich Feenstaub und Enterhaken von Jacqueline Weichmann-Fuchs uneingeschränkt empfehlen kann.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.10.2024

Storchentante

Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen
0

Oberbayern, 1893: Hebamme Maria ist gerade mit ihrer medizinischen Ausbildung in München fertig geworden, als ihr bester Freund Max sie bittet in der Heimat die Stelle der Dorfhebamme zu übernehmen. Doch ...

Oberbayern, 1893: Hebamme Maria ist gerade mit ihrer medizinischen Ausbildung in München fertig geworden, als ihr bester Freund Max sie bittet in der Heimat die Stelle der Dorfhebamme zu übernehmen. Doch eine Bewohner machen es ihr schwer, da Maria als Waisenkind ausgesetzt wurde. Und auch die alte Hebamme Alma, mit ihren althergebrachten Methoden, weigert sich ihre Position aufzugeben. Als Maria bemerkt Gefühle für den verheiraten Max zu entwickeln, wird ihre Situation noch komplizierter.

Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen von Linda Winterberg ist der Auftaktband zur Berghebammenreihe. Mir hat dieser historische Romane mit viel Lokalkolorit sehr gut gefallen. Maria ist eine sehr sympathische Frau, die das Beste für ihre Patientinnen möchte. Der Schreibstil war angenehm lesbar, man fühlt sich richtig zu Maria in die oberbayerischen Berge versetzt. Ausserdem erhält man umfangreiches Wissen über die Geburtskunde der damaligen Zeit. Eine Stelle ist mir hier leider etwas negativ aufgefallen. Maria erkärt zwar die negativen Auswirkungen von Alkohol, meint aber ein kleines Glas Bier sei ok. Sicher passt diese Einstellung zur damaligen Zeit. Allerdings hätte die Autorin im Nachwort nochmal darauf hinweisen können, dass während einer Schwangerschaft jeglicher Alkoholkonsum tabu sein muss! Praktisch im Seitentakt entbindet Maria Kinder. Oft sind es einfache Geburten, aber auch auf sterbende Babys und Mütter muss man gefasst sein. Insgesamt wechseln sich schöne und traurige Erlebnisse ab. Mir hätte die Darstellung weniger, dafür ausführlicher Geburten irgendwie etwas besser gefallen. Trotzdem fand ich die Geschichte sehr gut gelungen und abwechslungsreich. Definitiv eine Leseempfehlung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.10.2024

Rätselaufgebendes Erbe

The Inheritance Games
0

Avery ist siebzehn und lebt zusammen mir ihrer Schwester Libby in einfachen Verhältnissen. Sie muss zum Beispiel neben der Schule jobben um sich später das Studium zu finanzieren. Ihre Mutter ist früh ...

Avery ist siebzehn und lebt zusammen mir ihrer Schwester Libby in einfachen Verhältnissen. Sie muss zum Beispiel neben der Schule jobben um sich später das Studium zu finanzieren. Ihre Mutter ist früh verstorben und hatte das ein oder andere Geheimnis. Ist das vielleicht der Grund, weshalb sie Alleinerbin eines Multimilliadärs wird, der zu ihnen Gunsten seine gesamte Familie enterbt? Die Bedingung: Avery muss ein Jahr auf dem Anwesen des verstorbenen Milliardärs leben. Dort erwartet sie dessen missgünstige Familie, allen voran seine vier Enkel, die in Averys Alter sind, und jede Menge Rätsel und Geheimnisse. Ein letztes Spiel des Milliardärs mit möglicherweise tötlichem Ausgang?

Mir hat das Buch The Inheritance Games von Jennifer Lynn Barnes außerordentlich gut gefallen. Eine Art Cinderella Story mit jeder Menge Geheimnissen und Intrigen. Die Geschichte wird aus Averys Sicht erzählt, die mir auch meist recht sympathisch war. Daneben spielten auch die vier ziemlich attraktiven Enkel des Milliardärs eine große Rolle. Zu zwei von ihnen fühlt sich Avery auch hingezogen. Der Schreibstil war flüssig und schnell zu lesen. Die Geschichte war sehr spannend, teilweise auch actionreich und lebt natürlich von der Frage, warum Avery zur Erbin gemacht wurde und welches letzte Spiel der Milliardär hier wirklich spielt. Die Auflösung hierzu war noch nicht komplett zufriedenstellend, aber es gibt ja eine Fortsetzung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.10.2024

Regency trifft Elfenmagie

Regency Faerie Tales – Die Lady und der Lord Magier
0

Theodora Ettings ist alles andere als eine typische englische Lady. In ihrer Kindheit wurde ihr die Hälfte ihre Seele von einem Elfen geraubt. Seitdem nimmt sie ihre Gefühle nur noch sehr gedämpft war. ...

Theodora Ettings ist alles andere als eine typische englische Lady. In ihrer Kindheit wurde ihr die Hälfte ihre Seele von einem Elfen geraubt. Seitdem nimmt sie ihre Gefühle nur noch sehr gedämpft war. Dadurch verhält sie sich anders als die Damen ihrer Zeit. Eine Eheschließung erscheint nicht nur ihrer Tante, bei der sie lebt, ausgeschlossen. Trotzdem begleitet sie ihre Cousine zur Saison nach London. Dort lernt Sie den Lord Magier des Königs, Elias Wilderer, der in gleichem Maße attraktiv wie unhöflich ist, kennen. Nur er kann ihr mit ihrem Problem helfen.

Regency Faerie Tales: Die Lady und der Lord Magier ist ein Mix aus Regency und Fantasy, mit zuckersüßer Liebesgeschichte. Das Buch ist in sich abgeschlossen, sodass es unabhängig von den Folgebänden lesbar ist. Die Geschichte und der Schreibstil sind so mitreißend, dass ich das Buch innerhalb eines Abends gelesen habe. Doro ist mit ihrer unverblümten Art und den fehlenden direkten Emotionen ungewöhnlich, trotzdem war sie mir schnell sympathisch. Der Lord Magier ist zunächst recht dreist und unhöflich. Schnell merkt man, dass sich dahinter eine gewisse Verzweiflung und auch Wut gegen die bessere Gesellschaft verbirgt, die zu wenig gegen die Ungerechtigkeiten ihrer Zeit unternimmt. Ich mochte besonders die kleinen Streitgespräche und Neckereien zwischen den Beiden. Und was ist romantischer als ein Regency-Ball? Ganz klar ein Regency-Ball mit einem Magier. Eine klare Leseempfehlung von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere