Aus Krimidinner wird Realität
Das Dinner – Alle am Tisch sind gute Freunde. Oder?Jonathan und seine Verlobte Lotta haben ihre alten Freunde Hanna, Tristan und Kiano zu einem Krimidinner in ein abgelegenes Restaurant in der Eiffel eingeladen. Krimidinner waren ihr Hobby. Bis vor fünf ...
Jonathan und seine Verlobte Lotta haben ihre alten Freunde Hanna, Tristan und Kiano zu einem Krimidinner in ein abgelegenes Restaurant in der Eiffel eingeladen. Krimidinner waren ihr Hobby. Bis vor fünf Jahren, als die sechste im Bunde, Maria, auf einem gemeinsam besuchten Festival spurlos verschwand und nie wieder aufgetaucht ist. Das Spiel soll an alte Zeiten anknüpfen und die entstandenen Risse in der Freundschaft wieder kitten. Aber schnell merken die Fünf: Der Fall, den sie lösen sollen, ist nicht fiktiv. Zu viele Parallelen zu Marias Verschwinden tauchen auf. Erinnerungen kommen hoch. Und mit ihnen die zentrale Frage: Wer am Tisch könnte ein Mörder sein?
Ich mag die Kapiteleinleitungen. "Gereicht wird ein Gin Tonic mit bestem Hendrick's Gin und einem Spritzer unerwünschter Erinnerungen". Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der Fünf auf zwei Zeitebenen. Damals und heute. Nach und nach stellt sich heraus, dass alle Fünf ein Mordmotiv gehabt hätten.
Das abgelegene Restaurant, dazu noch ein Sturm, der es unmöglich macht, die Location zu verlassen, die sich aufheizende Stimmung, Lügen, Verrat und Geheimnisse – das alles zusammen kreiert eine spannende Atmosphäre, die es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Stellenweise war mir die Sprache zu vulgär, es wurden zu viele Drogen zu leichtfertig und selbstverständlich konsumiert, aber alles in allem ein fesselnder Krimi, der sich lohnt.