Profilbild von Keineperle

Keineperle

Lesejury Star
offline

Keineperle ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Keineperle über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.12.2024

Ideenraub

Mordscoach
0

Mordscoach ist der neue Kriminalroman von Lilli Papst.
Mich erinnert das Buchcover und der Titel total an das Buch Achtsammorden von Karsten Dusse.
Das Cover ist gut gestaltet. Die Couch, das Blut, der ...

Mordscoach ist der neue Kriminalroman von Lilli Papst.
Mich erinnert das Buchcover und der Titel total an das Buch Achtsammorden von Karsten Dusse.
Das Cover ist gut gestaltet. Die Couch, das Blut, der weiße Hintergrund, alles passend zum Titel.
Ich war sehr neugierig auf das Buch, denn ich bin Fan von Dusse. Hier habe ich eine ähnlich Themaik vermutet.
Zur Geschichte:
Die sympathische Sophie Stach, die als Coach arbeitet und eine psychologische Ausbildung gemacht hat, tötet versehentlich die Affäre ihres Mannes.
Tja, was soll ich sagen!?
Geklaut, geklaut ....
Das Buch lässt sich gut lesen, ist unterhaltsam, humorvoll, etwas skurril und macht auch Spaß.
Mir gefällt leider die Kopie, der Ideenraub, nicht so sehr. Zum Glück hat die Autorin aber genug eigene Ideen mit ins Buch gebracht
Trotzdem würde ich das Buch empfehlen.
Zu erwarten ist sicherlich eine Fortsetzung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.10.2024

Für mich leider kein Lesevergnügen

Wohnverwandtschaften
0

Mich hat das neue Buch von Isabel Bodgan sehr interessiert und ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch vorab lesen zu dürfen.
Ich wollte mir unbedingt eine zweite Meinung bilden, denn ihr hoch gelobtes ...

Mich hat das neue Buch von Isabel Bodgan sehr interessiert und ich habe mich sehr gefreut, dieses Buch vorab lesen zu dürfen.
Ich wollte mir unbedingt eine zweite Meinung bilden, denn ihr hoch gelobtes Buch der PFAU hat mir überhaupt nicht gefallen.
Leider ging es mir diesmal genauso.
Die Geschichte ist nett und unterhaltsam. Es geht um Trennung, Wohngemeinschaft, Freundschaft und Familie. Allerdings hat mich der ständig Perspektivenwechsel immer wieder aus der Geschichte geworfen. Obwohl der Schreibstil der Autorin durchaus ansprechend ist und sie die Charaktere mit großem Einfühlungsvermögen entwickelt hat, habe ich das Buch abgebrochen. Es war für mich einfach überhaupt kein Lesevergnügen.
Tut mir sehr leid.
Ein Pluspunkt für den genialen Titel. In Anlehnung an Goethe? Vielleicht!
Ich habe es nicht herausgefunden. Das Buch ist sicherlich lesenswert, aber zu mir passt die Autorin nicht. Da bin ich mir nun sicher. Daher von mir nur drei Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.08.2024

Viel Spielraum für eigene Gedanken

Die Gräfin
0

Das Buch die Gräfin von Irma Nelles mit nur 169 Seiten ist im Hanserblau Verlag erschienen.
Mein erster Gedanken, wenn ich das traumhaft schöne Buchcover sehe, ist möchte ich unbedingt lesen. Die harmonischen, ...

Das Buch die Gräfin von Irma Nelles mit nur 169 Seiten ist im Hanserblau Verlag erschienen.
Mein erster Gedanken, wenn ich das traumhaft schöne Buchcover sehe, ist möchte ich unbedingt lesen. Die harmonischen, zarten Farben ziehen mich in seinen Bann und ich bekomme das Gefühl der endlosen Weite.
Und so ist es auch. Die Geschichte handelt vom Leben der Gräfin Diana von Reventlow-Criminil auch der Hallig Südfall. 1944, während des Krieges, stürzt ein enlgischer Pilot ins Wattenmeer. Die Gräfin kümmert sich um den Verletzten, obwohl er der vermeintliche Feind ist.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut lesbar. Nur die plattdeutschen Dialoge finde ich sehr störend im Lesefluss. Der Roman findet im norddeutschen Raum statt und das Plattdeutsche passt zur Geschichte, aber für den Leser ist es störend und für mich unverständlich.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.02.2024

Ich war etwas enttäuscht

Mörderfinder – Stimme der Angst
0

Ich bin ein großer Arno Strobel Fan und habe fast alle seine Bücher gelesen. Die neuste Reihe Mörderfinder habe ich bisher verschlungen. Echte Pageturner. Sehnsüchtig habe ich auf den vierten Band Stimmer ...

Ich bin ein großer Arno Strobel Fan und habe fast alle seine Bücher gelesen. Die neuste Reihe Mörderfinder habe ich bisher verschlungen. Echte Pageturner. Sehnsüchtig habe ich auf den vierten Band Stimmer der Angst gewartet.
Das Buchcover reiht sich in dier vorherigen Bände ein. Sie sind eher schlicht und haben einen Wiedererkennungswert.
Zur Geschichte:
Der Fallanalytiker Max Bischoff begegnet auf der Beerdigung seines Mentors Bormann einer rätselhaften Frau, die seiner ermordeten großen Liebe Jenny auf‘s Haar gleicht. 5 Jahre ist Jennys Tod her und Max macht sich noch immer verantwortlich für ihren qualvollen Tod.
Und wieder werden ihm nahe stehende Menschen entführt oder überfallen und Max versucht zusammen mit dem befreundeten Psychologen Dr. Marvin Wagner das Schlimmste zu verhindern.
Fazit:
Ich muss gestehen, dass ich doch ein wenig enttäuscht bin. Aber Seite 200 hat mich die Freude aufs Lesen etwas verlassen. Irgendwie ist alles sehr konstruiert, keine richtig spannende Polizeiarbeit. Viele Verweise auf alte Geschichte, die nicht zur aktuellen Serien gehören.
Mir fehlt Spannung und Herzblut in der Geschichte.
Das Ende hat mich allerdings versöhnlich gestimmt. Es war doch überraschend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2024

Nicht leicht zu lesen

Mutternichts
0

Christine Vescolis neuer Roman MUTTERNICHTS .
Das Buchcover wirkt sehr schlicht und neutral, nicht aufdringlich und gerade dadurch auffällig. Mir gefällt das Cover sehr gut.
Das Buch umfasst nur 168 Seiten.
Zum ...

Christine Vescolis neuer Roman MUTTERNICHTS .
Das Buchcover wirkt sehr schlicht und neutral, nicht aufdringlich und gerade dadurch auffällig. Mir gefällt das Cover sehr gut.
Das Buch umfasst nur 168 Seiten.
Zum Inhalt:
Die Tochter versucht Lichts ins Dunkle zu bringen, etwas zu erfahren über das Leben der Mutter, warum sie so still war, so duldsam. Was könnte in der Kindheit vorgefallen sein, was war vorgefallen? Einiges ist Recherche, einiges scheint Annahme, weil es niemanden mehr gibt, der Auskunft erteilen kann über ein schweres Leben, das nach Jahren der Duldsamkeit nun die Ruhe des ewigen Lebens erreicht hat, auch in geduldiger Erwartung ohne Angst und Hader.
Der Schreibstil ist nicht immer leicht zu lesen. Ich hatte Mühe dem Inhalt zu folgen. Es gibt viele Sprünge, gedanklich manchmal recht poetisch. Es ist ein Buch zu einem besonderen Thema, Mutter/Tochter.
Mich konnte es leider nicht fesseln.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere