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Veröffentlicht am 16.10.2024

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Das Parfüm des Todes
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Tatortreinigerin Yang Ning ist als einzige im Büro, als sie einen Anruf erhält und sofort eine Wohnung gründlich reinigen soll. Das tut sie auch. Doch Wochen später sucht sie die Polizei und verdächtigt ...

Tatortreinigerin Yang Ning ist als einzige im Büro, als sie einen Anruf erhält und sofort eine Wohnung gründlich reinigen soll. Das tut sie auch. Doch Wochen später sucht sie die Polizei und verdächtigt sie, eine Mörderin zu sein. Yang Ning dämmert es langsam, dass ihr eine Falle gestellt wurde. Um sich zu entlasten, begibt sie sich selbst auf die Suche nach dem Täter.

Die Beurteilung des Buches fällt mir extrem schwer, weil ich zum Inhalt und zur Hauptperson so überhaupt keinen Zugang fand. Ich habe mich mit den Namen sehr schwer getan. Da ich das Buch von vorne gelesen habe, habe ich erst am Ende gemerkt, dass es zum Schluss ein Namensverzeichnis gibt. Dies hätte mir am Anfang des Buches mehr geholfen. Die vor allem am Anfang drastischen Schilderungen der Tatorte haben mich nicht gestört, da ich durch einen Vortrag von einem echten Tatortreiniger vieles davon schon kannte. Ansonsten fand ich das Buch über größere Strecken langatmig und zum Teil auch langweilig. Nicht durchweg, aber insgesamt konnte es mich nicht fesseln.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Alle Wege führen nach Morden

Alle Wege führen nach Morden
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Trixi arbeitet in einem Verlag für Reiseführer und soll 4 x nach Norderney fahren, um eine neue Reiseführeridee umzusetzen. Sie wird in einem Familien-, Kur-, und Nobelhotel und am Ende auf einem Campingplatz ...

Trixi arbeitet in einem Verlag für Reiseführer und soll 4 x nach Norderney fahren, um eine neue Reiseführeridee umzusetzen. Sie wird in einem Familien-, Kur-, und Nobelhotel und am Ende auf einem Campingplatz untergebracht. Buchstäblich beim ersten Aussteigen auf der Insel fällt ihr eine Leiche auf die Füße.
Wer jetzt einen Kriminalroman – wie der Untertitel des Buches lautet – erwartet, wird schwer enttäuscht. Ziemlich am Anfang die Leiche und dann lange gar nichts. Statt dessen wird ausführlich die Arbeit – oder besser Nichtarbeit, denn von Arbeit hält Trixi nicht viel – beschrieben. Dies allerdings sehr witzig und mit guten Ideen und Blick auf das Inselleben. Erst ganz am Ende gibt es ein paar mehr Leichen und eine schnelle Aufklärung. Die auf der Coverrückseite versprochene Spannung findet nicht statt. Witzig ist es allerdings, aber dann hätte man das Buch anders verkaufen müssen. Für diese – für mich – Mogelpackung gibt es nur 3 P.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Sven Hannawald

Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben
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Sven Hannawald nannte sein Buch „Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben“ und macht dafür auch fleißig in Zeitungen, Radio, Fernsehen und öffentlichen Auftritten Werbung. Das Buch hat gut ...

Sven Hannawald nannte sein Buch „Mein Höhenflug, mein Absturz, meine Landung im Leben“ und macht dafür auch fleißig in Zeitungen, Radio, Fernsehen und öffentlichen Auftritten Werbung. Das Buch hat gut 200 Seiten und bis ca. Seite 160 berichtet er von seiner Kindheit und Jugend, dem Training, dem Sport und seinen sportlichen Höhepunkten. Auch Wegbereiter – Eltern, frühere Trainer, Mitsportler – kommen zu Wort. Der nächste Abschnitt berichtet über seinen Burn-out und über die Zeit danach. Alles ist mit vielen Fotos – teils privat, teils aus der Öffentlichkeit – unterlegt. Das Ganze ist recht unterhaltsam geschrieben und lässt sich gut lesen. Auch zur Geschichte des Skispringens gibt es einen Abschnitt, Erklärungen zu Training oder der Technik des Skispringens.
Trotzdem hat mich das Buch etwas enttäuscht. Ich hatte mir erhofft, mehr über den Menschen Hannawald zu erfahren. Natürlich kostet es viel Mut, über den eigenen Burn-out zu berichten. Aber da das alles schon durch die Presse ging, hat niemand Sven Hannawald gezwungen, dieses Buch zu veröffentlichen. Er tat es trotzdem. Gut gefallen hat mir, wie er beschreibt, in die Situation geraten zu sein. Das ist total nachvollziehbar (und teilweise erschreckend, weil man an sich selbst ähnliches erkennen kann) und seine Reaktionen sind verständlich. Leider bricht sich das dann im nächsten Abschnitt, denn über die eigentliche Zeit der „Heilung“ schreibt er nur wenige Seiten, seine Psychologin schreibt eher allgemeines (wobei ich verstehe, dass hier keine persönlichen Sachen genannt werden). Hier zieht er sich wieder dahin zurück, dass möglichst wenig in die Öffentlichkeit kommen soll. Für mich persönlich ist das verständlich – aber warum dann das Buch? Genau das ist für mich der Widerspruch, der sich durch das ganze Buch zieht.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Unruhe

Unruhe
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In Kopenhagen wird ein Jugendzentrum geräumt. Im Zuge der Unruhen gibt es auf einem Friedhof einen Mord, obwohl niemand auf das abgesperrte Gelände hätte kommen können. Kommissar Axel Steen wird mit den ...

In Kopenhagen wird ein Jugendzentrum geräumt. Im Zuge der Unruhen gibt es auf einem Friedhof einen Mord, obwohl niemand auf das abgesperrte Gelände hätte kommen können. Kommissar Axel Steen wird mit den Ermittlungen betraut und sein Verdacht richtet sich auch auf die eigenen Kollegen. Im Zuge der Ermittlungen geraten die verschiedensten Menschen ins Visier seiner Ermittlungen: Journalisten, makedonische Drogenhändler, Mädchenhändler, Bekannte von ihm ... Durch seine mehr als unkonventionellen Ermittlungen gerät er auch selbst ins Visier seiner Vorgesetzten und ihm drohen mehrfach verschiedene Sanktionen bis zum Entzug des Falls.

Das Buch war mit viel Vorschusslorbeeren bedacht. Meiner Meinung nach hat es die Erwartungen nicht erfüllt. Der Anfang ist spannend, aber durch die vielen in die Ermittlungen eingebauten Umwege und die nötigen Erklärungen dazu, zieht es sich danach doch sehr in die Länge und die Spannung ging für mich gegen Null. Ich war mehrfach versucht, das Buch ganz aus der Hand zu legen. Hier war viel gewollt, in meinen Augen zu viel. Die Figur des Kommissars war für mich nicht wirklich unsympathisch, aber auch nicht sympathisch. Seine Drogensucht hat mich nicht überzeugt, sein familiärer Hintergrund war sehr schwarz/weiß. Ich hatte das Gefühl, der Autor musste auch unbedingt seine sexuellen Fantasien irgendwie mit unterbringen, für die Handlung und das Innenleben des Kommissars fand ich sie mehr als überflüssig. Ab Mitte des Buches nahm die Handlung dann aber deutlich an Fahrt auf und das Buch wurde wesentlich interessanter und spannender. Mein Fazit am Ende: ein solider Krimi mit deutlichen Steigerungsmöglichkeiten. Ob ich eine Fortsetzung lesen möchte, kann ich im Moment allerdings noch nicht entscheiden.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Odessa Star

Odessa Star
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Fred ist 47, lebt mit Frau und Sohn in einem Häuschen mit alter Untermieterin und ist total unzufrieden. Bis er zufällig Max wiedertrifft, einen Schulkameraden. Dessen leben scheint so ganz anders zu sein ...

Fred ist 47, lebt mit Frau und Sohn in einem Häuschen mit alter Untermieterin und ist total unzufrieden. Bis er zufällig Max wiedertrifft, einen Schulkameraden. Dessen leben scheint so ganz anders zu sein mit großen Autos, schönen Frauen und Abenteuern. Und so drängt sich Fred Max regelrecht auf, um von dessen Leben etwas abzubekommen.
Mir fällt es schwer, das Buch zu beurteilen. Ich bin in die Geschichte schlecht reingekommen und habe mich gefragt, was das eigentlich soll. Denn Fred ist salopp ausgedrückt ein A… so ziemlich gegenüber allen Leuten. Mich wundert, dass er überhaupt noch Umgang mit jemanden hat. Dass ich das Buch doch noch zu Ende gelesen habe, liegt eindeutig am Schreibstil. Die Geschichte ist absurd und ich persönlich fand sie nicht witzig. Trotzdem war das Buch richtig gut zu lesen und hat zum Ende hin einige mehr als überraschende Wendungen. Es ist sehr viel schwarzer Humor dabei, das muss man mögen. Und man muss ein Faible für etwas schräge Geschichten haben. Dann ist man mit diesem Buch richtig gut bedient. Ansonsten ist es zumindest auf eine gewisse Art unterhaltsam und keinesfalls langweilig.

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