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Veröffentlicht am 14.10.2024

Unruhe

Unruhe
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In Kopenhagen wird ein Jugendzentrum geräumt. Im Zuge der Unruhen gibt es auf einem Friedhof einen Mord, obwohl niemand auf das abgesperrte Gelände hätte kommen können. Kommissar Axel Steen wird mit den ...

In Kopenhagen wird ein Jugendzentrum geräumt. Im Zuge der Unruhen gibt es auf einem Friedhof einen Mord, obwohl niemand auf das abgesperrte Gelände hätte kommen können. Kommissar Axel Steen wird mit den Ermittlungen betraut und sein Verdacht richtet sich auch auf die eigenen Kollegen. Im Zuge der Ermittlungen geraten die verschiedensten Menschen ins Visier seiner Ermittlungen: Journalisten, makedonische Drogenhändler, Mädchenhändler, Bekannte von ihm ... Durch seine mehr als unkonventionellen Ermittlungen gerät er auch selbst ins Visier seiner Vorgesetzten und ihm drohen mehrfach verschiedene Sanktionen bis zum Entzug des Falls.

Das Buch war mit viel Vorschusslorbeeren bedacht. Meiner Meinung nach hat es die Erwartungen nicht erfüllt. Der Anfang ist spannend, aber durch die vielen in die Ermittlungen eingebauten Umwege und die nötigen Erklärungen dazu, zieht es sich danach doch sehr in die Länge und die Spannung ging für mich gegen Null. Ich war mehrfach versucht, das Buch ganz aus der Hand zu legen. Hier war viel gewollt, in meinen Augen zu viel. Die Figur des Kommissars war für mich nicht wirklich unsympathisch, aber auch nicht sympathisch. Seine Drogensucht hat mich nicht überzeugt, sein familiärer Hintergrund war sehr schwarz/weiß. Ich hatte das Gefühl, der Autor musste auch unbedingt seine sexuellen Fantasien irgendwie mit unterbringen, für die Handlung und das Innenleben des Kommissars fand ich sie mehr als überflüssig. Ab Mitte des Buches nahm die Handlung dann aber deutlich an Fahrt auf und das Buch wurde wesentlich interessanter und spannender. Mein Fazit am Ende: ein solider Krimi mit deutlichen Steigerungsmöglichkeiten. Ob ich eine Fortsetzung lesen möchte, kann ich im Moment allerdings noch nicht entscheiden.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Odessa Star

Odessa Star
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Fred ist 47, lebt mit Frau und Sohn in einem Häuschen mit alter Untermieterin und ist total unzufrieden. Bis er zufällig Max wiedertrifft, einen Schulkameraden. Dessen leben scheint so ganz anders zu sein ...

Fred ist 47, lebt mit Frau und Sohn in einem Häuschen mit alter Untermieterin und ist total unzufrieden. Bis er zufällig Max wiedertrifft, einen Schulkameraden. Dessen leben scheint so ganz anders zu sein mit großen Autos, schönen Frauen und Abenteuern. Und so drängt sich Fred Max regelrecht auf, um von dessen Leben etwas abzubekommen.
Mir fällt es schwer, das Buch zu beurteilen. Ich bin in die Geschichte schlecht reingekommen und habe mich gefragt, was das eigentlich soll. Denn Fred ist salopp ausgedrückt ein A… so ziemlich gegenüber allen Leuten. Mich wundert, dass er überhaupt noch Umgang mit jemanden hat. Dass ich das Buch doch noch zu Ende gelesen habe, liegt eindeutig am Schreibstil. Die Geschichte ist absurd und ich persönlich fand sie nicht witzig. Trotzdem war das Buch richtig gut zu lesen und hat zum Ende hin einige mehr als überraschende Wendungen. Es ist sehr viel schwarzer Humor dabei, das muss man mögen. Und man muss ein Faible für etwas schräge Geschichten haben. Dann ist man mit diesem Buch richtig gut bedient. Ansonsten ist es zumindest auf eine gewisse Art unterhaltsam und keinesfalls langweilig.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Echt easy, Frau Freitag

Echt easy, Frau Freitag!
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Wieder mal ein Buch von Frau Freitag. Sie hat eine neue Klasse als Klassenleiterin – eine 7. Während die vorhergehenden Klassen (in 2 Büchern beschrieben) eher sehr schwierig waren und nicht sehr lernwillig ...

Wieder mal ein Buch von Frau Freitag. Sie hat eine neue Klasse als Klassenleiterin – eine 7. Während die vorhergehenden Klassen (in 2 Büchern beschrieben) eher sehr schwierig waren und nicht sehr lernwillig und Frau Freitag sich darüber beschwerte, ist die neue Klasse absolut lieb und lernwillig. Auch damit hat Frau Freitag ihre Probleme – es ist ihr zu langweilig. So beschäftigt sie sich in ihrer Freizeit mit dem Werdegang ihrer früheren Schüler und wird teilweise sehr überrascht – nämlich angenehm, weil einige Schüler doch den Ernst des Lebens begriffen haben.
Wie auch in den vorangegangenen Büchern beschreibt Frau Freitag ein Schuljahr aus Sicht der Lehrerin. Man kann aber problemlos jedes Buch einzeln und ohne Zusammenhang lesen. Die Bücher ähneln sich sehr – logischerweise ist ein Schuljahr immer gleich aufgebaut – Schule, Ferien, Klassenfahrten. Nur die Namen der Schülern ändern sich, die Probleme sind sich sehr ähnlich. Ich glaube, das hat Frau Freitag auch gemerkt und deshalb einige Kapitel mit Erlebnissen aus ihrem eigenen Schulleben eingebaut.
Trotzdem muss ich für mich sagen, dass mich das Buch ein wenig gelangweilt hat. Es ist gut zu lesen und auch mit einigem Humor, aber es ist inzwischen leider halt immer das Gleiche.

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Veröffentlicht am 14.10.2024

Wie Sonne und Mond

Wie Sonne und Mond
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Birgit und Kira sind zwei ungleiche Schwestern - denkt man im ersten Moment. Birgit hat eine Familie, 2 Kinder, Ehemann, ist Hausfrau und damit zufrieden. Sie passt sich allem an, will alle glücklich machen. ...

Birgit und Kira sind zwei ungleiche Schwestern - denkt man im ersten Moment. Birgit hat eine Familie, 2 Kinder, Ehemann, ist Hausfrau und damit zufrieden. Sie passt sich allem an, will alle glücklich machen. Als sie mit ihrer dementen Mutter überfordert ist, gibt sie diese ins Heim.
Kira war als Jugendliche wild und unangepasst. Auf Ibiza passiert ihr schreckliches, trotzdem bleibt sie auf der Insel und mit einem viel älteren Mann zusammen, der schwer erkrankt und den sie lange pflegt. Als er stirbt, bricht sie alle Zelte sofort ab und fliegt nach Bayern zurück.
Hier bricht sie wie ein Orkan in das Leben von Birgit ein und verhält sich für mich sehr egoistisch. Sie gibt Birigt die Schuld für ihr verfuschtes Leben, nimmt sich, was sie braucht und will.
Das Buch war keine so leichte Sommerlektüre, wie der Titel und der Klappentext suggerieren wollen. Aber für mich war es insgesamt auch kein stimmiges Buch. Es waren einfach zu viele Klischees dabei und die Entwicklung der Personen war nicht immer nachvollziehbar. Vor allem die von Birgit wird eher ganz kurz abgehandelt und erwähnt. Es passierte auch nicht so viel, die meisten Sachen wurden über lange Dialoge und Streitereien abgehandelt, die mich aber irgendwann in der Wiederholbarkeit etwas ermüdeten und die Spannung nahmen. Das habe ich bedauert, denn vom Thema her hat mir das Buch gut gefallen.

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Veröffentlicht am 11.10.2024

Dreimal im Leben

Dreimal im Leben
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Dreimal im Leben treffen sich Max und Mecha. Beim 1. Mal, 1928, auf einem Schiff in Richtung Argentinien. Mecha fährt mit ihrem reichen und berühmten Mann, der Komponist ist. Max ist Eintänzer auf dem ...

Dreimal im Leben treffen sich Max und Mecha. Beim 1. Mal, 1928, auf einem Schiff in Richtung Argentinien. Mecha fährt mit ihrem reichen und berühmten Mann, der Komponist ist. Max ist Eintänzer auf dem Schiff und arm. Das 2. Mal 9 Jahre später ist es in Nizza. Mechas Mann ist im Gefängnis und Max ist eine Mischung aus Hochstapler, Ganove, Dieb und ungewollt Spion. Das 3. Mal ist gut 30 Jahre später. Mecha begleitet ihrem Sohn, der ebenfalls berühmt und ein sehr guter Schachspieler ist. Max arbeitet eigentlich als Chauffeur bei einem Doktor in der Schweiz. Als er Mecha entdeckt, „verwandelt“ er sich noch einmal in einen reichen Mann, obwohl er es nicht ist.
Die ganze Zeit springt der Roman zwischen den Treffen hin und her. Anfangs vor allem zwischen dem 1. und 3. Treffen, ab der Mitte dann fast nur noch zwischen dem 2. und 3. Treffen. Es war anfangs sehr verwirrend, mit der Zeit hat man aber nach wenigen Zeilen oder Worten den Bezug gefunden, in welcher Zeit der Absatz spielt. Die auf dem Klappentext erwähnte lebenslange Liebe konnte ich nicht oft entdecken. Ja, Max und Mecha hatten eine Beziehung – aber eine, die eher auf Sex als auf Liebe und auf noch mehr Lügen beruht. Der Autor beschreibt das alles sehr schön und vor allem schön ausführlich. Gerade in der ersten Hälfte des Buches passiert nicht sehr viel – außer langen Beschreibungen. Und ich merkte immer mehr, dass ich mich einerseits langweilte, andererseits immer noch hoffte, dass so etwas wie Spannung aufkommen würde. Ich ertappte mich mehr und mehr dabei, dass meine Gedanken beim Lesen weit weg von dem Buch waren. Ich hatte das Gefühl, gegen eine zähe Gummiwand anzulesen. Also habe ich nach der Hälfte des Buches aufgehört und erst einmal ein komplett anderes Buch dazwischen gelesen. Danach habe ich auch den 2. Teil noch gelesen und es passierte ein wenig mehr an Handlung. So wurde für mich das Lesen etwas leichter, aber insgesamt war ich nicht wirklich glücklich mit dem Buch. Und die Figuren wurden mir auch nicht sehr sympathisch.

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