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Veröffentlicht am 19.07.2025

Drei neue lustige Idefix-Abenteuer

Idefix und die Unbeugsamen 08
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Die Geschichten um Idefix und seine Unbeugsamen spielen im Jahr 52 v. Chr., also 2 Jahre vor der bekannten Asterix-Reihe, die im Jahr 50 v. Chr. spielt. Somit passt diese Reihe auch zeitlich zur Asterix-Reihe. ...

Die Geschichten um Idefix und seine Unbeugsamen spielen im Jahr 52 v. Chr., also 2 Jahre vor der bekannten Asterix-Reihe, die im Jahr 50 v. Chr. spielt. Somit passt diese Reihe auch zeitlich zur Asterix-Reihe. Es werden die bekannten Motive der Asterix-Reihe aufgegriffen. So wie Obelix immer gegen die Römer siegt, ist der Bulldogge Dertutnix, der wurstfressende Muskelprotz und Hund des Metzgers Schaschlix und seiner Frau Apfelsine, immer siegreich bei seinen Kämpfen gegen die römischen Hunde. Dies ist nun Band acht aus dieser Idefix-Reihe und beinhaltet drei kürzere Geschichten mit der Hündin Vitamine als Nebenfigur. Ich fand diese drei kurzen Geschichten ganz lustig, mir persönlich gefallen aber die Bände mit einer langen Geschichte besser. Die Illustrationen sind wie gewohnt kunstvoll und ausdrucksstark.
Fazit:
Meinem Neffen und mir haben dieser Comic mit den drei Abenteuern ganz gut gefallen. Wir empfehlen daher dieses achte Band der Idefix-Reihe weiter.

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Veröffentlicht am 18.03.2025

Berührender Generationenroman

Vor hundert Sommern
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Diese fiktionale Erzählung beinhaltet auch die eigene Familiengeschichte der Autorin Katharina Fuchs, von der ich bisher noch kein Buch gelesen hatte. Mit ihrer Erzähltechnik schafft es Katharina Fuchs ...

Diese fiktionale Erzählung beinhaltet auch die eigene Familiengeschichte der Autorin Katharina Fuchs, von der ich bisher noch kein Buch gelesen hatte. Mit ihrer Erzähltechnik schafft es Katharina Fuchs sehr geschickt, dass ich das Buch kaum aus der Hand nehmen konnte, weil ich unbedingt wissen wollte, ob die Großmutter Elisabeth das Familiengeheimnis lüftet und um welches Geheimnis es sich handelt. In der ersten Zeitebene wird die Geschichte der Großtante Clara während der Weimarer Republik erzählt. Die Atmosphäre dieser Jahre 1924 und 1925 sowie des Jahrs 1933, als die Nationalsozialisten die Macht ergriffen hatten, wurde sehr gut eingefangen. Da ich sehr gerne historische Romane lese, war ich vor allem von dieser Zeitebene begeistert. Die aktuelle Zeitebene handelt im Jahr 2024 und hier wird das damaligen Verhalten der Ahnen analysiert und die Bewertungen werden erläutert. Mir war das manchmal etwas zu viel.
Die klare Struktur des Buches mit angenehmen Kapitellängen und die erläuternden Überschriften haben mir sehr gut gefallen. Ich empfand den Schreibstil sehr flüssig und leicht lesbar. Das Nachwort fand ich auch sehr interessant.
Fazit:
Ich vergebe für die historische Zeitebene 5 Sterne und für die Gegenwart 3 Sterne, also insgesamt 4 Sterne und kann das Buch weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 25.10.2024

Interessante Einblicke in das Leben einer Berghebamme

Die Berghebamme – Hoffnung der Frauen
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Nach der Berliner Hebammen-Serie hat nun die Autorin Linda Winterberg eine neue Hebammen-Serie begonnen, die in den bayrischen Alpen angesiedelt ist. Der Zeitraum dieses Buches umfasst ungefähr 9 Monate ...

Nach der Berliner Hebammen-Serie hat nun die Autorin Linda Winterberg eine neue Hebammen-Serie begonnen, die in den bayrischen Alpen angesiedelt ist. Der Zeitraum dieses Buches umfasst ungefähr 9 Monate des Jahres 1893.
Das schöne Buchcover zeigt die Berghebamme Maria, die nach ihrer Ausbildung zurück in ihre Heimat Brannenburg geht. Die fortschrittlichen jungen Frauen akzeptieren Maria sofort, da sie von Marias Wissen und einfühlsame Art überzeugt sind, während die erfahrenen Mütter weiter zur alten Hebamme Alma mit ihren altmodischen Methoden gehen. Die Situation spitzt sich zu, als üble Gerüchte über Maria im Umlauf sind. Ihr zur Seite steht die ältere alteingesessene Burgi, die mir mit ihrer direkten Art und ihrem bayrischen Fluchen ebenfalls sehr sympathisch war.
Besonders interessant fand ich die Information über den damaligen Brauch des sogenannten Muttersegens durch einige Pfarrer. Diese und weitere historische Informationen wurden durch die Fälle der Hebamme Maria geschickt in die Handlung eingebaut.
Fazit:
Eine interessante Geschichte und dank der einfachen Sprache sowie der guten Struktur habe ich diesen historischen Roman innerhalb weniger Tage gelesen.
Eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans von historischen Romanen, die sich für das Leben einer Berghebamme interessieren

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Tiefgang fehlte teilweise

Herrliche Zeiten - Die Himmelsstürmer
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Ich habe dieses Buch bei „vorablesen.de“ gewonnen und habe ich sehr darüber gefreut, da Peter Prange, eigentlich ein Garant für fesselnde Geschichten ist. Dieses sehr gut strukturierte Buch – mit Prolog ...

Ich habe dieses Buch bei „vorablesen.de“ gewonnen und habe ich sehr darüber gefreut, da Peter Prange, eigentlich ein Garant für fesselnde Geschichten ist. Dieses sehr gut strukturierte Buch – mit Prolog und drei Teilen - hat mich jedoch nicht vollständig überzeugt, obwohl mir der flüssige und leicht zu lesende Schreibstil sehr gefallen hatte. Auch das Buchcover ist kunstvoll gestaltet und gefällt mir ebenfalls sehr gut.
Nachdem ich vor Jahren das Buch „Mrs. Emily Paxton“ von Peter Prange gelesen hatte, hatte ich bei diesem Buch im ersten Teil das Gefühl, dass dies eine Fortsetzung, eine Generation später, also von Emilys Tochter Vicky ist. So gibt es Wiederholungen, wenn es um frühere Informationen über ihre Mutter Emily und über ihren verstorbenen Großvater geht und auch der Charakter von Vicky hat Ähnlichkeit mit der jungen Emily in „Mrs Emily Paxton“. Die erwachsene Emily Paxton-Stokes fand ich hier jedoch zu Beginn nicht besonders sympathisch. Auch bei den Erzählsträngen um Paul Biermann und Auguste Escoffier hätte ich in diesem ersten Teil mehr Tiefgang gewünscht. So wird die Weltausstellung 1873 in Wien, bei der Paul zwei Jahre mitgearbeitet hatte, nur kurz angerissen. Ich hätte gerne mehr Informationen über diese Weltausstellung gelesen.
Ab Teil zwei (also ab dem Jahr 1876) hat mich dann die Geschichte gefesselt, da sich inzwischen die Protagonisten auch in ihrer Persönlichkeit weiterentwickelt haben.
Normalerweise habe ich kein Problem dickere Bücher innerhalb von wenigen Tage zu lesen, wenn mich die Handlungen der Protagonisten fesseln. Bei diesem Buch brauchte ich jedoch aufgrund des ersten Teils einige Tage länger.
Fazit:
Für den Prolog und den ersten Teil vergebe ich drei Sterne, danach 5 Sterne, also insgesamt 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.10.2024

Historie trifft Fantasy

Das Geheimnis der Glasmacherin
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Das Buchcover mit dem historischen Murano ist sehr extravagant gestaltet und gefällt mir ausgesprochen gut.
Die Autorin Tracy Chevalier schafft es mit der Geschichte um die Perlenherstellerin Orsola Rosso ...

Das Buchcover mit dem historischen Murano ist sehr extravagant gestaltet und gefällt mir ausgesprochen gut.
Die Autorin Tracy Chevalier schafft es mit der Geschichte um die Perlenherstellerin Orsola Rosso und ihrer Familie dem Leser einen sehr guten Eindruck über die Sichtweise und das Leben der (eher) einfachen Glasmacher auf Murano zu vermitteln. Hierbei werden die historischen Informationen über die Lagunenstadt Venedig sehr geschickt in die Handlungen eingebaut.
Die eingestreuten italienischen bzw. venezianischen Wörter verschafft bei der wörtliche Rede eine noch intensivere Atmosphäre, allerdings musste ich dadurch immer nach hinten zum italienischen und venezianischen Glossar wechseln und nach der Übersetzung suchen. Zum Glück gibt es nur wenige Passagen, bei denen ich ständig nach hinten blättern musste, da dies meinen Lesefluss doch etwas zum Stocken brachte. Mir hat der (bis auf diese wenigen Ausnahmen) flüssige und leicht zu lesende Schreibstil von Tracy Chevalier sehr gefallen und ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letztes Buch von ihr sein wird.
Allerdings gefallen mir Fantasy-Elemente in einem historischen Roman nicht so gut, daher vergebe ich 4 von 5 Sterne.
Ich spreche eine Kauf- und Leseempfehlung für alle Fans aus, die sich für Murano und deren Glasherstellung interessieren

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