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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.11.2024

Mehr erwartet..

Todeskeller. Das Cold-Case-Team Berlin ermittelt
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Eine neue, auf cold cases spezialisierte Einheit wird von Europol gegründet und direkt zu einem Tatort gerufen.
Neben einer frischen Leiche befinden sich viele weitere ältere Leichen in einem Keller. ...

Eine neue, auf cold cases spezialisierte Einheit wird von Europol gegründet und direkt zu einem Tatort gerufen.
Neben einer frischen Leiche befinden sich viele weitere ältere Leichen in einem Keller. Die Spur führt nach Berlin-Thorgau, Frankreich und Tschechien.

Zunächst muss ich loswerden, dass ich aufgrund des Covers weitaus mehr Gräuel und thrill erwartet habe.
Dadurch bin ich regelrecht enttäuscht gewesen.
Es entwickelte sich zu einem nüchternen DDR-Krimi.
Das Team lernt sich natürlich erst einmal kennen. Sophie fand ich sehr sympathisch.
Dennoch nahm es relativ viel Platz ein und da ich eh schon Spannung vermisst hatte, besonders anfangs beim Leichenfund, verging mir immer mehr die Lust am Lesen.
Viele Abläufe empfand ich als zusammengewürfelt.
Am Ende wurde es dann noch einmal kurz spannend, kam aber dann wie erwartet.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Actiongeladene Agenten-Abenteuer!

Der Container
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Auch im vierten Teil kämpft Sara, die mittlerweile Agentin und Mutter ist, gegen die Bösen. In diesem Teil will sie die Vergewaltigung ihres Babysitters rächen und legt sich mit der Mafia an.



Der Schreibstil ...

Auch im vierten Teil kämpft Sara, die mittlerweile Agentin und Mutter ist, gegen die Bösen. In diesem Teil will sie die Vergewaltigung ihres Babysitters rächen und legt sich mit der Mafia an.



Der Schreibstil Ist leicht verständlich und obwohl ich Teil II und III nicht gelesen habe, sind keine Verständnisprobleme entstanden. Die Protagonisten werden sehr gut vorgestellt und die wechselnden Szenen haben mir sehr gut gefallen.

Mein zweiter Versuch mit Sara warm zu werden, war wieder nicht so richtig erfolgreich. Actionlovers kann ich es wärmstens empfehlen, mir war das persönlich zu fiktiv.

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Veröffentlicht am 19.10.2024

Die Beziehung der Ermittler hemmt die Spannung zu stark. Der schwächste Krimi von Bruun, den ich bis jetzt von ihr gelesen habe.

SchwedenMord (Schwedenkrimi)
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Zwei Teenager stoßen in der sogenannten Liebesgrotte auf eine Frauenleiche, die scheinbar nicht vermisst wird. Marten, vorübergehender Polizeichef des Ortes muss gemeinsam mit seiner Ex-Frau Lena, die ...

Zwei Teenager stoßen in der sogenannten Liebesgrotte auf eine Frauenleiche, die scheinbar nicht vermisst wird. Marten, vorübergehender Polizeichef des Ortes muss gemeinsam mit seiner Ex-Frau Lena, die bei der Mordkommission tätig ist, zusammen ermitteln.

Die beiden bringen immer wieder Persönliches mit ein und bekommen sehr viel Raum in diesem Buch. Das füllt zwar die Seiten, aber es war schlichtweg zu viel und interessiert mich in einem Krimi nicht primär.

Die Ermittlungsergebnisse verlaufen schleppend, dafür ist am Ende der Mörder schnell ausgemacht. Ich hätte mir da noch etwas mehr hinsichtlich A. und T. gewünscht und an manchen Stellen mehr Tiefe als an den oben Genannten, aber gut. Mein Fall war es leider nicht, daher 2-3*.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Eher enttäuschend

So gehn wir denn hinab
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Annis ist die Tochter einer schwarzen Sklavin und deren weißer Sire, der sie vergewaltigt und misshandelt hatte. Die beiden werden verkauft und an unterschiedliche Orte verbracht. Auch Sali, die Geliebte ...

Annis ist die Tochter einer schwarzen Sklavin und deren weißer Sire, der sie vergewaltigt und misshandelt hatte. Die beiden werden verkauft und an unterschiedliche Orte verbracht. Auch Sali, die Geliebte von Anni muss mit, kann sich aber befreien. Etwa ab da beginnt die Protagonistin, mit Wahnvorstellungen, vllt. sogar einer Schizophrenie in Form von "Göttern des Wassers" usw.).

Diese Reise in Ketten ist lebensgefährlich. Annis wird an die Lady einer Zuckerrohrfarm verkauft und flieht am Ende.

Die Einbildungen geben ihr wahrscheinlich die nötige Kraft zum Überleben, diese werden mir aber im letzten Drittel zu viel. Stattdessen hätte ich mir lieber etwas mehr Historischeres gelesen. Anni ist quasi verrückt geworden, um sich vor der Realität zu schützen🤔

Der Schreibstil ist schön und bildhaft. Dennoch habe ich in den Buchcommunities usw. so viel Werbung gesehen, dass ich wohl darauf reingefallen bin, denn meine Erwartungen waren dadurch offenbar zu hoch 🫤

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Veröffentlicht am 11.09.2024

Ich liebe den Schreibstil, jedoch vermisse ich die Spannung

Die Gewalt des Sturms
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Kea und Lina ermitteln in Aurich in zwei potentiellen Mordfällen. Da ist zum einen der Notar, der gefesselt in seinem Büro aufgefunden wird. Der Tresor ist aufgebrochen und schnell wird klar, dass der ...

Kea und Lina ermitteln in Aurich in zwei potentiellen Mordfällen. Da ist zum einen der Notar, der gefesselt in seinem Büro aufgefunden wird. Der Tresor ist aufgebrochen und schnell wird klar, dass der Notar nicht alle Einnahmen notiert hat.

Zum anderen wird ein Familienvater beim Joggen angefahren und stirbt. Auch hier merkt man sofort, dass es bei seiner Spedition Ungereimtheiten gibt.

Und dann muss Lina auch noch den Maulwurf in den eigenen Reihen finden. Dabei wird schnell klar, dass es sich bei den drei Fällen eigentlich um einen großen handelt.



Ich habe gar nicht gewusst oder gemerkt, dass es sich hier um eine Buch- Reihe handelt. Sie können unabhängig voneinander gelesen werden.

Mir hat der Schreibstil total gut gefallen, es wurde aus Sicht der beiden Ermittlerinnen in Ich-Form geschrieben, dazu super kurz ohne Ausschmückungen und Tralala. Die beiden empfand ich als sehr sympathisch und professionell. Auch empfand ich die Ermittlungsarbeiten an sich als realistisch.

Was mich sehr gestört hat, war die Vorhersehbarkeit. Man konnte sofort die Fälle zusammenreimen. So kam leider keine Spannung bei mir auf.

Ich bin mir sicher, dass der Maulwurf noch nicht gefasst wurde. 🤓

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