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Veröffentlicht am 27.10.2024

Spannender Showdown am Ende

Mord auf den Färöern - Der Kommissar und die Robbenfrau
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Eine neue Krimilandschaft wird erobert und wie! Ein spannender Krimi von einer Inselgruppe, die die meisten mit nicht so viel in Verbindung bringen werden. Auf den Faröer wird ein Toter grausam zugerichtet ...

Eine neue Krimilandschaft wird erobert und wie! Ein spannender Krimi von einer Inselgruppe, die die meisten mit nicht so viel in Verbindung bringen werden. Auf den Faröer wird ein Toter grausam zugerichtet an einer Statue aufgefunden. Für die lokalen Ermittler Kommissar Revur und seinem Team ist es ein Schock, da es sonst auf den Inseln mehr als nur beschaulich zugeht. Aufgrund der Schwere des Verbrechens wird extra aus Kopenhagen eine Kommissarin Namens Amalie Vinther nach Tórshavn geschickt. Schon bald muss das neu zusammengesetzte Team den nächsten Schock verkraften. Dabei hat das Grauen gerade erst angefangen.

Revur ist ein auf der Insel aufgewachsener Mann, der in seiner Vergangenheit so einiges zu verarbeiten hat. Er ist gut auf der Insel vernetzt und versucht den Angelegenheiten so professionell wie es nur geht entgegenzutreten. Seine Kollegin aus Dänemark Amalie ist eine auf den ersten Blick sehr kühle Person. Sie versucht sich nicht emotional in die Karten schauen zu lassen und kämpft gegen ihre Gefühlswelt bewusst an. Dabei scheint sie auch mit sich selbst nicht so im Reinen zu sein. Sehr gut ausgearbeitet sind die einzelnen Charaktere sowie die Nebencharaktere. Ich persönlich war auch sehr angetan von Sólja einer Polizistin aus Tórshavn. Hier kommt auch an der ein oder anderen Stelle das Lokalkolorit gut zu Geltung.

Sehr gut ist die schriftstellerische Beschreibung der Topografie der Umgebung. Ich fühlte mich auf den Faröer Inseln versetzt, obwohl ich diese noch nie betreten habe. Auch die sich plötzlich wendenden Wetterverhältnisse hat die Autorin sehr geschickt in die Handlung eingebaut. Die Spannung der Erzählung ist sehr gut. Gerade ab der Mitte des Buches nimmt das Buch gewaltig an Fahrt auf. Gerade am Schluss ist die Spannung auf dem Siedepunkt. Sehr gut ist auch das Setting des Finales. Durch die Mischung aus Insel-Feeling meets Krimi mit kleinen Thriller Effekten bin ich durch dieses Buch gejagt und war traurig als es zu Ende war. Ein spannender und fesselnder Krimi, Chapeau!

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Der persönlichste Fall für Gamache

Die Reise nach Paris
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Ein Krimi mit persönlicher Note für Armand Gamache, der einmal nicht in dem eigenwilligen Dorf Three Pines spielt und mich persönlich sehr bewegt hat. Armand Gamache reist zusammen mit seiner Frau nach ...

Ein Krimi mit persönlicher Note für Armand Gamache, der einmal nicht in dem eigenwilligen Dorf Three Pines spielt und mich persönlich sehr bewegt hat. Armand Gamache reist zusammen mit seiner Frau nach Paris zu seiner Tochter, die ein weiteres Kind erwartet. Er freut sich auf ein Treffen mit seinem geliebten Patenonkel Stephen Horowitz. Nach einem schönen Abend passiert etwas grausames und Horrowitz wird absichtlich von einem Kleintransporter angefahren. Während Horrowitz in einem Pariser Krankenhaus um sein Leben ringt, fassen Armand Gamache und sein Schwiegersohn Jean Guy Beauvoir den Entschluss eigene Ermittlungen anzustellen. Doch bald kommen Fragen auf. Was hat Gamaches Sohn Daniel mit einer Firma zu schaffen bei der Horrowitz mit Investitionen tätig war? Wer ist alles sonst noch involviert?

Bald weiß Gamache nicht mehr, wer Freund und Feind ist und muss sich zwingen nicht seine Familie oder sich selbst zu verlieren. Gamache ist wie in den vergangenen Bänden ein sehr stringenter Ermittler. Er liebt die Polizeiarbeit, aber auch seine Familie. Dies unter einen Hut zu bringen hat ihn bereits in der Vergangenheit vor Probleme gestellt. Sein Schwiegersohn und Kollegen in Three Pines Jean Guy Beauvoir ist eher etwas anderer Natur als Gamache. Auch wenn er nicht immer so verbissen und manchmal etwas abwesend wirkt weiß er manchmal zu überraschen. Auch äußerst interessanter Nebencharakter hat mir der Pariser Polizeipräfekt Claude Dussault gefallen. Ich hatte für diesen Charakter viel Abneigung übrig und bin doch überrascht, wie positiv und negativ er immer wieder aufs Neue auffällt.

Spannend erzählend und mit viel Details über das vergangene Familienleben von Gamache ist der Schreibstil der Autorin. Auch sind die Charaktere sehr gut ausgearbeitet worden. Durch die vielzähligen Figuren entsteht ein sehr interessantes Setting und man ist als Leserin oder Leser immer mittendrin in der Handlung. Äußerst spannend ist die Story, die am Ende eine interessante Wendung nimmt. Ich konnte diesen Krimi kaum aus der Hand legen und am Ende bin ich sehr begeistert gewesen. Für mich war das bis jetzt in Summe der beste Gamache, was vielleicht aufgrund der persönlichen Geschichten als auch von der Entwicklung der Spannung geschuldet ist. Ein toller Krimi der Lust auf mehr mach

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Wertvolle Tipps

Bin fast fertig, muss nur noch anfangen
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Ich gebe es zu, ich bin ein Fan von Nicole Staudinger. Ich finde diese Frau so unfassbar inspirierend und authentisch. So war dieses Buch für mich ein absolutes Muss. Ich habe das Buch “Läuft schon” über ...

Ich gebe es zu, ich bin ein Fan von Nicole Staudinger. Ich finde diese Frau so unfassbar inspirierend und authentisch. So war dieses Buch für mich ein absolutes Muss. Ich habe das Buch “Läuft schon” über das Laufen geliebt, es hat mich zum Lachen und Nachdenken gebracht und fast so war es hier bei diesem Buch auch.

Okay, gelacht habe ich nicht, aber doch zumindest das eine oder andere Mal geschmunzelt und mich sowie meine Familie in der einen oder anderen beschriebenen Szene ertappt.

Wir kennen dies alle, jede und jeder von uns hat blinde Flecken. Aufgaben, die er oder sie einfach nicht gerne macht. Geht mir auch so. Aber manches muss einfach sein, weil mehrere Wochen das Bad nicht putzen oder nie den Backofen sauber machen, ist halt keine Alternative.

Nicole Staudinger gibt uns wertvolle Tipps an die Hand, wie wir “ins Tun kommen”. Absolut großartige und sehr anschauliche Tipps. Danke dafür!

Das Buch gliedert sich in zwei Teile. In Teil eins geht es darum, wie wir Dinge, die wir tun müssen, auch tun wollen und somit die To-Do-Liste ein wenig kleiner bekommen. Der zweite Teil dreht sich darum, um Dinge, die wir eigentlich tun wollen, wie z.B. mehr Sport oder gesündere Ernährung, endlich machen und nicht mit der Tüte Chips auf der Couch landen, ohne vorher die Runde um den Block gedreht zu haben.

Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich auf jeden Fall einige Sequenzen noch einmal lesen möchte Einfach top!

Klare Empfehlung für alle, denn ich denke hier wird jede(r) etwas für sich mitnehmen können.

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Veröffentlicht am 20.10.2024

Spannend und dramatisch

Wer mit den Wölfen heult
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Ein spannender und fesselnder psychologischer Krimi mit einem schockierenden und traurigen Hintergrund hat mich vollends überzeugt. Erneut muss Therapeutin Liliy Brown ihr ganzes Können unter Beweis stellen. ...

Ein spannender und fesselnder psychologischer Krimi mit einem schockierenden und traurigen Hintergrund hat mich vollends überzeugt. Erneut muss Therapeutin Liliy Brown ihr ganzes Können unter Beweis stellen.

Eine junge Frau namens Jerry kommt in ihre Praxis und äußert ihre Ängste über den erneuten Verlust eines Kindes durch einen plötzlichen Kindstod. Liliy nimmt sich ihrer Probleme sofort an und versucht der jungen Frau zu helfen. Gleichzeitig erhält sie ein weiteres sehr einnehmendes Patientenmandat. Der Sergent Martin Gordon von der Polizei in Dover hat einen Kollegen angeschossen. Die internen Ermittler bitten Liliy Brown ein psychologisches Gutachten über den Geisteszustand von Martin zu erstellen. Martin wirkt auf Liliy irgendwie sonderbar. Alsbald steigt Liliy in die Materie ein und ahnt nicht, was sie alles herausfindet. Eine spannende Suche nach den Motiven und Hintergründen beginnt.

Lily Brown ist eine selbstbewusste junge Frau, die eine eigene Praxis in Canterbury betreibt. Sie ist sehr einfühlsam, aber auch zutiefst verbissen, wenn sie sich in eine Sache einmal hineingearbeitet hat. Ihre Beziehung mit Dan gestaltet sich schwierig, auch wenn er an der ein oder anderen Stelle etwas mehr Verständnis für Liliy als in Band 1 aufbringt.

Sehr gut ausgearbeitet sind die einzelnen Charaktere dieses Romans. Mir ist es sehr leichtgefallen Sympathien und Antipathien zu bilden. Wobei ich in einem Fall auch auf der völlig falschen Fährte war, was ich erst gegen Ende des Romans gemerkt habe. Sehr schön beschreibend und erzählend ist der Schreibstil der Autorin. Sie hat es erneut geschafft bestimmte Stimmungen für die Lesenden zu übertragen. Des Weiteren kann Sie auch den Sprachgebrauch an die jeweiligen “Gesellschaftsschichten” anpassen.

Die Spannung des Romans ist sehr gut und es kommt zu keiner Zeit Langeweile auf. Sehr schön konstruiert aber auf wahren Kriminalfällen beruhend ist die Handlung der Geschichte. Sie baut sich langsam auf und gewinnt im Laufe der Erzählung immer mehr an Fahrt. Es war für mich spannend, aber auch erschütternd was ich am Ende alles erfahren musste. Die Story und die handelnden Figuren sind dabei sehr einprägsam. Mir hat dieser Kriminalroman außerordentlich gut gefallen. Ich kann diesen Krimi nur wärmstens empfehlen.

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Veröffentlicht am 12.10.2024

Ein ganz anderes Bild von Hamburg

Im Nordwind
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Miriam Georg hat mich wieder begeistert mit ihrem Roman, zeigt er doch noch einmal ein ganz anderes Bild von Hamburg als ihre anderen Bücher.

Alice ist eine starke Persönlichkeit, die ein schweres Schicksal ...

Miriam Georg hat mich wieder begeistert mit ihrem Roman, zeigt er doch noch einmal ein ganz anderes Bild von Hamburg als ihre anderen Bücher.

Alice ist eine starke Persönlichkeit, die ein schweres Schicksal erleiden musste, welches aber erst im Laufe der Geschichte Stück für Stück aufgedeckt wird. Aber auch ihre aktuelle Situation verlangt ihr und ihrer Tochter Rosa einiges ab.

John Reeven gehört einer mächtigen Hamburger Familie an, aber die Geschäfte interessieren ihn nicht sonderlich, er engagiert sich lieber als Anwalt. Und so kommt es das John Alice vor Gericht vertritt.

Gewalt in der Ehe gehörte und gehört leider für viele Frauen zum Alltag. Für Alice kommen noch die absolut prekären Lebensverhältnisse dazu, die mangelnde Hygiene und die fehlende Kinderbetreuung, wenn Frauen mit dafür sorgen mussten, dass die Familie finanziell über die Runden kam.

Interessant sind auch die Sequenzen über den Hamburger Dom, ich muss gestehen, ich war zwar schon mehrmals in Hamburg aber noch nicht auf dem Dom, der ja eine riesige Kirmes ist. Eigentlich bin ich nicht so der Kirmes- oder Volksfeste-Fan, aber ich fand die Szenen der Schausteller sehr interessant, vielleicht passt es beim nächsten Hamburg Besuch.

Der Roman wird größtenteils chronologisch in Jahr 1913 erzählt mit einigen Rückblicken zu Christina in die Jahre 1896. Wer Christina ist, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen, er ist der Zeit angepasst und schafft eine sehr angenehme Atmosphäre beim Lesen. Ich bin nun sehr gespannt, was Alice und John im zweiten Teil erwartet. Der zweite Teil erscheint in diesen Tagen.

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