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Veröffentlicht am 31.01.2025

Packender Polit-Thriller, der mich trotz leichter Schwächen gut unterhalten konnte

Und immer wieder Blut
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Bei seinem Debüt gelingt dem Autoren Heiko Flemming gleich ein packender Polit-Thriller, der mich trotz leichter Schwächen unter dem Strich doch gut und spannend unterhalten konnte.

David Thomsen, ein ...

Bei seinem Debüt gelingt dem Autoren Heiko Flemming gleich ein packender Polit-Thriller, der mich trotz leichter Schwächen unter dem Strich doch gut und spannend unterhalten konnte.

David Thomsen, ein ehemaliger Hauptmann der NVA, übernimmt seit dem Ende der DDR immer wieder Spezialaufträge für UNO-General Moro, die abseits der normalen Blauhelmeinsätze und der Öffentlichkeit ablaufen. Nun hat der General eine eher ungewöhnliche Bitte. David soll eine Politikerin aus Peru zum UNO-Hauptquartier in Genf bringen, ohne dabei großes Aufsehen zu erregen. In Lima angekommen, merkt David aber schnell, dass an diesem Auftrag einiges faul ist. Doch da ist es bereits zu spät, die gnadenlose Jagd auf ihn und seinen Schützling ist längst eröffnet.

Mit einem packenden Schreibstil, einem hohen Erzähltempo und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute und recht komplex angelegte Geschichte voran. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Neben den aktuellen Ereignissen um David, die im Jahr 2012 angesiedelt sind, gibt es zwei weitere Erzählstränge, die in der Vergangenheit spielen und die politische Entwicklung in Peru und seinen Nachbarländern an zwei Beispielen beschreiben. Die beiden Hauptprotagonisten aus diesen Strängen werden dann auch in den Hauptstrang eingegliedert. Hier verschenkt die Geschichte meiner Meinung nach aber doch einiges an Potential, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte, da dies zu sehr spoilern würde. Man merkt dem Buch aber jederzeit an, wie intensiv der Autor zu den Hintergründen seiner Geschichte recherchiert hat. Dies verleiht dem Ganzen eine gewisse Authentizität, die die Wirkung der perfiden Hintergründe, die hier nach und nach aufgedeckt werden, noch einmal deutlich verstärkt.

Wer auf spannende Thriller mit politischen Bezügen steht, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten. Nach Angaben des Autors soll dieses Buch der Start einer Reihe sein. Entsprechendes Potential ist durchaus vorhanden, zugleich bleibt für die nachfolgenden Bände aber auch noch deutlich Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 09.01.2025

Spannender und recht blutiger Thriller

Im Zeichen der Lämmer
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In diesem Thriller entführt uns die Autorin Emilia Benedict zum zweiten Mal nach Jefferson City und schickt ihre Ermittler in die doch recht blutige Jagd nach dem Metzger, einem brutalen Killer, der reichlich ...

In diesem Thriller entführt uns die Autorin Emilia Benedict zum zweiten Mal nach Jefferson City und schickt ihre Ermittler in die doch recht blutige Jagd nach dem Metzger, einem brutalen Killer, der reichlich Angst und Schrecken in dem Ort verbreitet. Zwar konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und spannend unterhalten.

Für mich war es dabei der erste Besuch in der Stadt im Bundesstaat Missouri und ich hatte nicht das Gefühl, dass mir hier Vorkenntnisse aus dem ersten Band fehlen würden. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

Als auf dem Gelände einer Schule die Füße einer zunächst unbekannten Frau gefunden werden, übernehmen Inspector Aidan Carter, sein Partner Ethan Jones und ihr Team die Ermittlungen. Auch die Autorin Jessica Duncan, Aidans Freundin, wird auf den Fall aufmerksam. Da sie gerade auf der Suche nach einem neuen Stoff für ihr nächstes Buch ist, von Aidan aber keine Informationen zu erwarten hat, beginnt sie selbst in dem Fall zu ermitteln und bringt sich dabei in große Gefahr. Denn der Metzger von Jefferson Hill sieht sich auf einer Mission und die ist noch lange nicht beendet.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran, legt geschickt ein paar falsche Fährten und garniert das Ganze mit dem einen oder anderen doch recht blutigen Moment. Getragen wird die atmosphärisch dichte Geschichte von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Charakteren in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dabei erleben wir das temporeiche Geschehen hauptsächlich aus den wechselnden Perspektiven von Jessica und Aidan, immer wieder eingestreute Passagen aus der Sicht des Täters sorgen für zusätzliche Spannung, ohne dabei schon zu viel über dessen Identität zu verraten. So erhält man neben einem krachenden Showdown auch eine verblüffende Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt.

Wer Gefallen an spannenden Thrillern findet und kein Problem mit blutigen Einlagen hat, wird hier sehr gut bedient und unterhalten. Ich freue mich auf jeden Fall bereits auf weitere Besuche in Jefferson City.

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Veröffentlicht am 06.11.2024

Packender Psycho-Thriller mit leichten Schwächen

Unendlicher Friede
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Bei seinem Debüt legt der Autor Edward Poniewaz gleich einen spannenden Psycho-Thriller vor, der mich trotz leichter Schwächen gut und spannend unterhalten konnte.

Der renommierte Psychologe Dr. Stefan ...

Bei seinem Debüt legt der Autor Edward Poniewaz gleich einen spannenden Psycho-Thriller vor, der mich trotz leichter Schwächen gut und spannend unterhalten konnte.

Der renommierte Psychologe Dr. Stefan Heimer erhält Besuch von einer schwangeren Frau, die ihn verzweifelt um Hilfe bittet und dabei gleich großen Eindruck bei ihm hinterlässt. Ihr Ehemann verlangt von ihr, die Schwangerschaft abzubrechen, weil er der festen Überzeugung ist, dass er genauso wie sein eigener Vater am Tag der Geburt seines Sohnes ums Leben kommen wird. Stefan lässt sich überreden, mit dem Mann zu sprechen und macht sich auf den Weg von Berlin nach Zürich. Dabei gerät er in dunkle Machenschaften und plötzlich steht wesentlich mehr auf dem Spiel als nur eine Ehe und das Leben eines ungeborenen Kindes.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und beweist dabei, dass er ein gewisses Faible für die Filme von Alfred Hitchcock und dessen Figurenzeichnung hat. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Allerdings hatte ich bei der Hauptfigur lange Zeit so meine Probleme, ihm wirklich abzunehmen, dass er aus Liebe bereit ist, sein bisheriges Leben hinter sich zu lassen und sich in eine ungewisse Zukunft zu stürzen. Die Geschichte entwickelt aber dennoch eine enorme Spannung und führt uns tief in menschliche Abgründe, so dass am Ende die positiven Leseeindrücke doch bei weitem überwiegen.

Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Psycho-Thriller mit finsteren Verschwörungen steht, wird hier unter dem Strich gut bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 24.10.2024

Spannender Ostsee-Krimi mit einem sympathischen Ermittler-Duo

NordOstRache (Flensburg-Krimi)
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In ihrem dritten Kriminalroman bleibt die Autorin Nele Bruun zwar an der Ostsee, führt uns aber diesmal nach Flensburg, wo erneut zwei gut aufeinander abgestimmte Ermittler warten, die sich gleich für ...

In ihrem dritten Kriminalroman bleibt die Autorin Nele Bruun zwar an der Ostsee, führt uns aber diesmal nach Flensburg, wo erneut zwei gut aufeinander abgestimmte Ermittler warten, die sich gleich für weitere Auftritte empfehlen.

Als in der Sporthalle des Marie-Louise-Gymnasiums in Flensburg die Leiche der Vize-Direktorin Elke Maternus aufgefunden wird, übernehmen Anne Anders und ihr neuer Kollege Hendryk Larsson die Ermittlungen. Beide sind seinerzeit selbst auf das Gymnasium gegangen und haben eigene Erfahrungen mit dem Opfer gesammelt. Zudem steht aus der Schulzeit noch ein unausgesprochener Konflikt zwischen den beiden Ermittlern, den sie schnellstens überwinden müssen, um als Team zu funktionieren. Und dies ist auch nötig, denn in der Vergangenheit des Opfers ergeben sich schnell einige Ungereimtheiten, die den Fall zu einem komplizierten Puzzlespiel machen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und bestückt sie mit einer ganzen Riege gut gezeichneter und vielschichtig angelegter Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, besonders das gelungene Zusammenspiel der beiden ungleichen Hauptermittler ist sehr gelungen. Ob weitere Auftritte der beiden Ermittler geplant sind, ist derzeit noch unklar, ein entsprechendes Potential ist aber durchaus vorhanden. Zwar konnte mich das Buch nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und spannend unterhalten. Und an der überraschenden und schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt, gibt es auch nichts zu meckern.

Wer auf spannende Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit aus dem hohen Norden steht, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten. Für eine möglichen Ausbau zu einer Reihe bleibt aber durchaus noch ein wenig Luft nach oben.

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Veröffentlicht am 24.10.2024

Packender Kriminalroman aus Schweden mit gut aufeinander abgestimmten Ermittlern

SchwedenMord (Schwedenkrimi)
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In ihrem vierten Küstenkrimi verlässt die Autorin Nele Bruun die deutsche Nord- und Ostseeküste und entführt uns diesmal in die schwedische Provinz rund um Vimmerby, dem Geburtsort von Astrid Lindgren. ...

In ihrem vierten Küstenkrimi verlässt die Autorin Nele Bruun die deutsche Nord- und Ostseeküste und entführt uns diesmal in die schwedische Provinz rund um Vimmerby, dem Geburtsort von Astrid Lindgren. Dort ermitteln erneut zwei gut aufeinander abgestimmte Ermittler, die sich durchaus für weitere Auftritte empfehlen.

Als in einem Waldstück bei Vimmerby die Leiche einer jungen Frau gefunden wird, übernimmt zunächst der kommissarische Polizeichef Marten Henriksson die Ermittlungen. Doch schon bald wird ihm mit seiner Exfrau Lena Wallin eine erfahrene Mordermittlerin zur Seite gestellt. Um zu einem schlagkräftigen Team zu werden und den kniffeligen Fall zu lösen, müssen die beiden aber zunächst ihre Differenzen aus dem Weg räumen. Zudem wird Lena von einem alten Geheimnis eingeholt, dass sie auch Marten bislang verschwiegen hat.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran und bestückt sie mit einer ganzen Riege gut gezeichneter und vielschichtig angelegter Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Besonders das gelungene Zusammenspiel der beiden ungleichen Hauptermittler ist durchaus gelungen, auch wenn das private Verhältnis zu Beginn doch eine sehr große Rolle einnimmt und es dadurch ein wenig dauert, bis auch die Krimihandlung richtig Fahrt aufnimmt. Ob weitere Auftritte der beiden Ermittler geplant sind, ist derzeit noch unklar, ein entsprechendes Potential ist aber nach Überwindung der Anfangsprobleme durchaus vorhanden. Zwar konnte mich das Buch so nicht komplett überzeugen, unter dem Strich aber doch gut und spannend unterhalten. Und an der überraschenden und schlüssigen Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt, gibt es auch nichts zu meckern.

Wer auf spannende Kriminalromane mit reichlich Lokalkolorit aus der schwedischen Provinz steht, wird hier insgesamt gut bedient und unterhalten. Für einen möglichen Ausbau zu einer Reihe bleibt aber durchaus noch ein wenig Luft nach oben.

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