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Veröffentlicht am 27.10.2024

Neuanfang in Kanada

Puck for Love
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„Puck for Love“ von Ava Avery ist eine unterhaltsame und weihnachtliche Sports Romance, die uns ins verschneite Kanada führt.
Die Physiotherapeutin Melody Dawson braucht aus privaten Gründen dringend einen ...

„Puck for Love“ von Ava Avery ist eine unterhaltsame und weihnachtliche Sports Romance, die uns ins verschneite Kanada führt.
Die Physiotherapeutin Melody Dawson braucht aus privaten Gründen dringend einen Neuanfang, der sie vom sonnigen Miami ins tief verschneite Kanada führt. Hier will sie mit ihrem kleinen Sohn Ted ein neues Zuhause finden, wobei ihr ihre beste Freundin Amy tatkräftig hilft. Auch der Start bei den Eishockeyprofis der Arctic Bears läuft eigentlich gut, aber mit dem grummeligen Mannschaftskapitän Maverick Wolf gerät Melody immer wieder aneinander. Maverick scheint ihr aus dem Weg zu gehen und ihre Sitzungen zu sabotieren, dabei ahnt Melody nicht, dass der bisher einsame Wolf nur nicht möchte, dass sie seine sehr offensichtlichen Gefühle für sie bemerkt. Doch als sich beide endlich näherkommen, könnte Melodys Vergangenheit alles wieder zerstören.

Das Small-Town-Setting und die warmherzige Atmosphäre, die Melody in Kanada empfängt, haben mir von Anfang sehr gut gefallen. Der leichte und lockere Schreibstil von Ava Avery lässt einen schnell durch die Seiten fliegen und die sympathischen Charaktere wachsen einem schnell ans Herz.
Melody ist eine alleinerziehende Mutter und kümmert sich liebevoll um ihren Sohn. In einigen Momenten zeigt sich, dass ihr Vergangenheit immer noch dunkle Schatten wirft, aber was wirklich dahintersteckt, erfahren wir erst im Laufe der Handlung.
Maverick ist nach dem Verrat seiner Ex-Frau zu einem grummeligen Einsiedler geworden, der erst von der neuen Physiotherapeutin aus dem Dornröschenschlaf erweckt wird. Seine Flirt-Skills sind etwas eingerostet, aber auch Melody hat lange niemanden an sich herangelassen. Es ist süß, wie sich die beiden trotz aller Missverständnisse langsam annähern und die winterlichen Eisschichten zum Schmelzen bringen.
Wer im Advent eine kleine romantische Lese-Auszeit braucht, der ist mit dieser warmherzigen Sports Romance gut beraten. Einige Spannungsmomente sorgen für Aufregung, aber auf unnötig konstruierte Dramen wird verzichtet. Die Liebe trifft unsere Hauptfiguren unerwartet, denn Gefühle kann man eben nicht berechnen.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 25.10.2024

Verrat und Hoffnung

Der Glanz der Dunkelheit
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„Der Glanz der Dunkelheit“ von Mary E. Pearson ist der dritte und finale Band ihrer Trilogie Die Chroniken der Verbliebenen.
Die Flucht aus Venda hat einige Opfer gekostet und auch Lia hätte dabei fast ...

„Der Glanz der Dunkelheit“ von Mary E. Pearson ist der dritte und finale Band ihrer Trilogie Die Chroniken der Verbliebenen.
Die Flucht aus Venda hat einige Opfer gekostet und auch Lia hätte dabei fast ihr Leben verloren. Doch Rafe ist nicht bereit, die Liebe seines Lebens loszulassen und tut alles, damit Lia überlebt. Momentan scheint Dalbreck der einzige Zufluchtsort zu sein, denn Lia droht durch die Intrigen des Komizars selbst in ihrer Heimat Morrighan der Tod. In Dalbreck erwartet sie ein Leben als Königin an Rafes Seite, aber Lia ist nicht mehr dieselbe wie früher und will für ihr Volk und ihre Heimat kämpfen. Also muss sie sich zwischen einer Zukunft mit Rafe oder dem Kampf in Morrighan entscheiden. Wird sie dafür stark genug sein und wird sich die tödliche Prophezeiung tatsächlich so erfüllen?

Der zweite Teil endete erneut mit einem sehr bösen Cliffhanger, der zum Glück gleich zu Beginn des Abschlussbandes aufgelöst wird. Die Handlung schließt nahtlos und Lia und Rafe ziehen nun Richtung Heimat. Wo diese für Lia aber genau liegt, muss sich erst zeigen.
Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig und Mary E. Pearson lässt erneut mehrere Charaktere aus ihrer jeweiligen Perspektive erzählen. Lia ist und bleibt natürlich die Hauptfigur, die mit jedem Buch stärker und entschlossener wird. Ihre Entscheidungen sind ganz bestimmt nicht einfach, vor allem, da sie möglicherweise ihr eigenes Glück zum Wohl ihres Königreiches opfern muss.
Das Love-Triangle zwischen ihr, Rafe und Kaden besteht immer noch. Bisher hatte Rafe die besseren Chancen, aber durch die neuen Entwicklungen könnte sich dies ganz schnell ändern. Bei einer derartigen Konstellation kann es nur Verlierer geben und ob die Auflösung der Autorin zufriedenstellend ist, muss jeder selbst für sich entscheiden. Ich selbst bin mir da auch nicht ganz sicher, denn mir war das Ende ein wenig zu kurzgehalten.
Die Spannung zieht sich durch die komplette Handlung, so dass ich bis zum Schluss mitgerissen wurde. Die einzelnen Aspekte von Venda, Dalbreck und Morrighan sind gut verknüpft und ergeben im Finale ein schlüssiges Gesamtbild.

Mein Fazit:
Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung und sehr gute 4,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 18.10.2024

Zweite Chance

Notorious Devils MC Teil 2: Rough & Raw
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„Notorious Devils MC – Rough & Raw“ von Hayley Faiman ist der zweite Band ihrer Biker Romance Serie um die verschworene Gemeinschaft der Clubbrüder.
Brentlee und Bates waren jahrelang Highschool-Sweethearts ...

„Notorious Devils MC – Rough & Raw“ von Hayley Faiman ist der zweite Band ihrer Biker Romance Serie um die verschworene Gemeinschaft der Clubbrüder.
Brentlee und Bates waren jahrelang Highschool-Sweethearts und schwer verliebt. Doch nach dem Schulabschluss ging Bates zur Army und brach den Kontakt zur am Boden zerstörten Brentlee komplett ab. Er konnte nicht ahnen, dass er sie damit in die Arme ihres jetzigen Ehemannes trieb, der Brentlee tagtäglich misshandelt. Inzwischen ist Bates in seine kleine Heimatstadt zurückgekehrt, wo sich der schwer traumatisierte Veteran den Brüdern des Notorious Devils MC anschloss und nun unter dem Namen Sniper bekannt ist. Noch immer ist Brentlee seine große und einzige Liebe und als sich die Möglichkeit ergibt, zögert er nicht, sie und ihre kleine Tochter zu beschützen. Doch ob die beiden tatsächlich eine zweite Chance erhalten, muss sich noch zeigen.

Im ersten Teil war Sniper einer meiner absoluten Lieblingscharaktere, aber ich gebe zu, dass sein Bild in dieser Geschichte eindeutig tiefe Risse bekommt. Während er im Vorgängerband als positives Beispiel im Vergleich zu seinem emotional verirrten Präsidenten gilt, trifft er in seiner eigenen Lovestory mehr als fragwürdige Entscheidungen.
Hayley Faiman zeigt uns erneut einen gebrochenen Alphahelden aus dem testosterongeschwängerten MC-Universum, der für sein Verhalten und das seiner Frau deutlich unterschiedliche Messlatten anlegt. In Faimans Welt ist das normal und selbstverständlich, aber glücklicherweise wird dies auch ausreichend thematisiert und nicht einfach so hingenommen.
Brentlee hat mich absolut positiv überrascht, da sie trotz aller Tiefschläge stark bleibt und durchaus Rückgrat zeigt. Sie kämpft für ihr eigenes Leben und verarbeitet ihre Fehler aus der Vergangenheit, um nicht in alte Muster zu verfallen. Dass anfangs Bates Versprechen die Lebensdauer einer Eintagsfliege haben, ist da nicht unbedingt hilfreich.
Trotzdem fand ich die Entwicklung ihrer Beziehung mit all ihren Rückschlägen glaubhaft und mitreißend erzählt. Bates Brüder sammeln eindeutig Sympathiepunkte, auch wenn er selbst noch nicht den Gong gehört hat. Die tiefe Verbindung der beiden ist spürbar und so darf man bis zum Ende mitfiebern, ob sie diese zweite Chance doch noch nutzen werden.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 17.10.2024

Showdown am Olymp

A Touch of Chaos
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„A Touch of Chaos“ von Scarlett St. Clair ist nun endlich das lang erwartete Finale ihrer Hades und Persephone Reihe.
Ein Krieg steht bevor, denn die Prophezeiung über Theseus, den machthungrigen Halbgott, ...

„A Touch of Chaos“ von Scarlett St. Clair ist nun endlich das lang erwartete Finale ihrer Hades und Persephone Reihe.
Ein Krieg steht bevor, denn die Prophezeiung über Theseus, den machthungrigen Halbgott, scheint sich in allen Punkten zu erfüllen. Ausgerechnet jetzt ist Hades spurlos verschwunden und die Menschen wenden sich von den alten Göttern ab, um der neu aufgetauchten Triade zu folgen. Persephone weiß gar nicht, wo sie anfangen soll, denn die neue Königin der Unterwelt hatte bisher immer ihren dunklen König an ihrer Seite. Nun werden ihre Freunde verletzt und ihre ganze Welt droht im Chaos zu versinken. Während Hades verzweifelt um sein Überleben und seine Rückkehr kämpft, muss Persephone ihre eigenen düsteren Kräfte annehmen, um die Menschen, die sie liebt, zu retten.

Endlich kommt die Geschichte um das dunkle Herrscherpaar der Unterwelt zu einem Ende, was ich nach den vorangegangenen sechs Teilen schon nicht mehr zu hoffen wagte. Man kann wirklich geteilter Meinung sein, ob es die drei Bände aus der Perspektive von Hades tatsächlich gebraucht hätte, denn im Prinzip wurde darin die Geschichte der ersten drei Teile wiederholt, gespickt mit ein paar neuen Hintergrundinformationen. Der siebte Teil startet am gleichen Punkt, wie Teil drei und Teil sechs endete. Scarlett St. Clair konnte mich mit ihrem Showdown trotzdem überzeugen, da es bis zum Schluss durchweg spannend bleibt und auch prominente Charaktere nicht verschont werden.
Ich hatte das Gefühl, dass die Beziehung von Hades und Persephone deutlich erwachsener geworden ist, was eindeutig an Persephone liegt. Sie fordert klar ihre Bedürfnisse und ihren Respekt ein, da Hades sie immer noch am liebsten über unschöne Dinge im Unklaren lassen wollte. Sie sind beide mittlerweile auf Augenhöhe und das ist eine positive Entwicklung.
Die Autorin räumt im Laufe ihres Finales im Olymp gewaltig auf, womit ich so gar nicht gerechnet hätte. Es wird auf jeden Fall blutig und gewalttätig, so dass man die Triggerwarnung ernst nehmen sollte. Der Schluss kam mir fast zu abrupt, denn meiner Meinung nach sind da immer noch ein paar ungeklärte Handlungsfäden. Damit kann ich aber leben, denn ansonsten ist der Abschluss gelungen.

Mein Fazit:
Für den Showdown vergebe ich 4,5 Sterne und sehr gern eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 16.10.2024

Schattenseiten des Ruhms

Starting Something Real
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„Starting Something Real“ von April Dawson ist der zweite Band ihrer emotionalen Starting Something Reihe, die die Schattenseiten des Rampenlichts zeigt.
Novalee Wells war schon ein Kinderstar und ist ...

„Starting Something Real“ von April Dawson ist der zweite Band ihrer emotionalen Starting Something Reihe, die die Schattenseiten des Rampenlichts zeigt.
Novalee Wells war schon ein Kinderstar und ist auch als junge Frau mega erfolgreich. Leider macht der Platz an der Spitze auch unglaublich einsam und jeder ihrer anstrengenden und mit Terminen vollgepackten Tage brennt sie ein Stück weiter aus. Statt Freunden hat sie nur Angestellte und auch ihre einzige Vertraute, ihre Mutter, entfernt sich immer weiter von ihr. Als auch noch böse Gerüchte um eine angebliche Affäre auftauchen, braucht Nova dringend eine Auszeit von dem ganzen Rummel. Auf der Familienfarm ihres schweigsamen Bodyguards Thorne kommt sie endlich zur Ruhe und ihre Lebensfreude wächst. Genau wie die romantischen Gefühle für Thorne, der die Auszeit ebenso genießt. Doch die Realität holt die beiden leider schneller ein, als gedacht.

Wer von einem Leben als Superstar träumt, der sieht hier die Schattenseiten, denn hinter Glitzer und Glamour stehen harte Arbeit, Disziplin und oft auch Einsamkeit. Die Geschichte von Novalee ist völlig anders als der Auftakt mit Aspen, aber mir gefällt die Abwechslung. Das Grundthema bleibt und auch diesmal konnte mich April Dawson mit ihrer Story überzeugen.
Nova steht kurz vor einem Zusammenbruch, was außer Thorne niemand zu erkennen scheint. Bisher hat ihr ernster und grummeliger Bodyguard immer streng Distanz gewahrt, aber inzwischen kann er sich nicht mehr zurückhalten. Nova versucht verzweifelt, allen gerecht zu werden, aber innerlich zerfällt sie, da sie immer wieder enttäuscht wird.
Mental Health ist ein großes Thema und es wurde sehr berührend und authentisch im Buch aufgegriffen. Novas Zerbrechlichkeit ist absolut spürbar und es tat mir leid, dass niemand ihren Zustand registriert hat. Thorne ist ihre große Stütze, aber auch sein kleiner Heimatort, der Nova warmherzig und liebevoll empfangen hat.
Dass das Ende vielleicht ein wenig hollywoodmäßig daherkommt, hat mich nicht gestört, denn ich liebe Happy Ends und habe Nova und Thorne ihr Glück gewünscht.

Mein Fazit:
Von mir gibt es sehr gern eine Leseempfehlung!

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