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Viola

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2025

Leider hat es mich nicht gepackt

Protokoll eines Verschwindens
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Auf dieses Buch von dem mir bisher unbekannten Autor Alexander Rupflin war ich total gespannt. Die interessante Leseprobe hat ihr Übriges getadn und ich mich zusammen mit dem gelungenen Cover noch weiter ...

Auf dieses Buch von dem mir bisher unbekannten Autor Alexander Rupflin war ich total gespannt. Die interessante Leseprobe hat ihr Übriges getadn und ich mich zusammen mit dem gelungenen Cover noch weiter begeistert. Schon lange lese ich total gerne Krimis und Thriller, aber immer öfter interessiert mich auch der Bereich True Crime. Warum sind Menschen böse, was treibt sie an, was sind ihre Motive und warum wollen sie töten oder anderen Menschen schaden. Daher schien das Buch perfekt für mich und den nächsten Urlaub.

Ich war sehr gespannt, wie der Schriftsteller das Thema umsetzen wird und wie sich die ganze Geschichte, die schon in der Kurzbeschreibung so dramatisch klingt, entwickeln würde. Leider ging es direkt schwierig los, aber ich hoffte noch, dass es nur Anlaufschwierigkeiten sind. Oft fremdelt man ja manchmal erst mit einem Buch. Hier aber wurde es eher schlimmer als besser. Man muss einer Geschichte Zeit geben, sich zu entwickeln, aber hier gelang das nicht. Zumindest nicht für mich, mich hat das Buch leider nicht gepackt. Die verschiedenen Erzählstränge sind an sich schon interessant, auch weil man das Geschehen aus unterschiedlichen Blickwinkeln kennenlernt. Aber die haben sich nie so richtig zu einem Ganzen verbunden. Dieses Buch, das eine Suche nach der Wahrheit und den Abgründen sein soll, das Streben nach Glück aufzeigen und einiges mehr konnte mich leider nicht erreichen. Die Figuren blieben mehr fremd und wirkten steif und fern. Auch wenn ein wahrer Fall dahintersteckt, hat mich das Buch nicht sondern berührt. Schade.

Veröffentlicht am 14.07.2025

Sehr leichte Ferienlektüre

Mord im Wattenmeer
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Wer eine leichte, nicht zu spannende Ferienlektüre sucht, die ohne Nervenkitzel und viel Blut auskommt, ist hier genau richtig. Femke Janssens erster Fall ist ein Küstenkrimi, der nach Dangast an der Nordsee ...

Wer eine leichte, nicht zu spannende Ferienlektüre sucht, die ohne Nervenkitzel und viel Blut auskommt, ist hier genau richtig. Femke Janssens erster Fall ist ein Küstenkrimi, der nach Dangast an der Nordsee entführt. Für mich war es leider ein bisschen zu seicht und zu wenig packend, die Figuren haben mich nicht überzeugt, auch wenn die Geschichte als solche gut konstruiert war.

Femke war mir zu naiv und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie sich wirklich als Privatdetektivin eignen würde. Auch ihre Vermieterin, die als Miss Marple beschrieben wird, so aber weder handelt noch denkt, konnte mich nicht recht überzeugen. Ebba fand ich an sich sympathisch, aber dass sie gleich der Erstbesten Geheimnisse aus der Ermittlung ausplaudert, fand ich unrealistisch.

Insgesamt fehlte mir einfach die Spannung und ich hätte mir mehr Atmosphäre gewünscht. Insgesamt waren die Beschreibungen leider oft eher etwas hölzern und ungelenk. Schon gleich am Anfang wird Femke beschrieben, statt sie nach und nach langsam einzuführen. Da fragte ich mich direkt, ob die Autorin das Prinzip "Show, don´t tell" nicht kennt. Schade, da wäre mehr drin gewesen, denn die Story an sich ist gut.

Es tut mir leid, dass ich so kritisch bin, denn ich bin mir sicher, dass das Buch auch seine Fans finden wird, die die ruhige Ermittlung mit der etwas verrückten, quirligen Femke lieben. Ich werde ihr aber nicht mehr ans Wattenmeer folgen.

Veröffentlicht am 12.03.2025

Ich hatte mehr erwartet

Mein wunderbarer Cottage-Garten
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Auf dieses Buch hatte ich mich total gefreut, weil die Beschreibung und das Titelbild mir so gut gefallen hatten. Auch das Thema mit Gartengestaltung und diesen wunderbar idyllischen englischen Gärten ...

Auf dieses Buch hatte ich mich total gefreut, weil die Beschreibung und das Titelbild mir so gut gefallen hatten. Auch das Thema mit Gartengestaltung und diesen wunderbar idyllischen englischen Gärten ist genau meins. Leider war ich ziemlich schnell auf dem Boden der Tatsachen und eher enttäuscht. Ich hatte mir einfach mehr von diesem Buch erwartet, das ja doch ziemlich hochpreisig ist. Dass die Autorin einen Garten beschreibt, den sie von 1993 bis 2008 hatte, das fand ich irgendwie sehr seltsam. Leider sehen viele Fotos auch genauso alt aus … mit eher verwaschenen Farben und so.

Die Einleitung fand ich interessant und unterhaltsam, weil ich es spannend finde zu wissen, wie man zu seiner Profession und Passion kommt. Dann ging es um den Garten, dessen Name quasi auch der Titel ist, und da erfuhr ich dann, dass das alles schon so lange her ist. Das hat mich wirklich fast schon schockiert und ein Gefühl der Verwirrung hinterlassen. Ich kann verstehen, dass man gerne ein Buch schreiben möchte und dass das auch Spaß macht … Aber wer will lesen, wie ein Garten vor 30 Jahren angelegt wurde? Und dann wird das episch beschrieben, aber irgendwie so verworren, dass ich nur schlecht folgen konnte.

Fazit: Ich mag Gartenbücher sehr, aber dieses hier hat mich leider nicht abgeholt.

Veröffentlicht am 20.11.2024

Hatte es mir ganz anders vorgestellt

Das Igel-Tagebuch
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Auf dieses Buch hatte ich mich total gefreut. Die Kurzbeschreibung klingt mega und ich wusste sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Ein kleiner Igel als Hoffnungsträger, das ist doch wunderbar! ...

Auf dieses Buch hatte ich mich total gefreut. Die Kurzbeschreibung klingt mega und ich wusste sofort, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. Ein kleiner Igel als Hoffnungsträger, das ist doch wunderbar! In Zeiten wie diesen suchen wir alle Trost und etwas, das wir lieben können.

Also war ich total glücklich, als ich mit dem Buch aufs Sofa sank. Leider hat dieses Glück nicht lange angehalten und die Freude ist sehr schnell einer Ungläubigkeit gewichen. Ich kann verstehen, dass aktuelle politische Geschehnisse neben den letzten Wochen des Vaters in so einem persönlichen Buch eine Rolle spielen, allerdings ist das Buch unfassbar nüchtern und trocken geschrieben, für mich waren die Emotionen der Frau kaum zu spüren. Der Igel kommt immer wieder vor, ist aber irgendwie Beiwerk. Ein paar Infos über diese inzwischen vom Aussterben bedrohten Tiere gibt es, aber auch da fehlten mir Gefühl und Warmherzigkeit. Leider habe ich dann sogar das Gegenteil gelesen: "Ich versuchte, ein angemessenes Gesicht aufzusetzen, und sagte sowohl mit kummervoller Freundlichkeit als auch mit Genuss: "Peggy ist gestorben." ..." Ab diesem Zeitpunkt war ich dann wirklich auch nicht mehr bereit, das Buch oder die Autorin zu mögen.

Einzig die Infos über die Tiere, die vielleicht noch nicht jeder kennt, haben mich ein bisschen versöhnt. Schade, aber meine Erwartungen wurden leider nicht getroffen.

Veröffentlicht am 25.10.2024

Nicht meine Geschichte

Die magische Bibliothek der Buks 1: Das Verrückte Orakel
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Auf dieses Buch war ich total gespannt, weil ich die Bücher von Autorin Nina George bisher alle sehr mochte. Die Geschichte klang so toll, das Cover ist mega und ich fand die Idee mit den Buchschutzgeistern ...

Auf dieses Buch war ich total gespannt, weil ich die Bücher von Autorin Nina George bisher alle sehr mochte. Die Geschichte klang so toll, das Cover ist mega und ich fand die Idee mit den Buchschutzgeistern so toll. Deswegen habe ich mir das Buch sofort bestellt und war voller Vorfreude auf die Lektüre.
Leider hab ich schon nach wenigen Seiten gemerkt, dass mich die Buks einfach nicht erreichen. Ich wurde einfach nicht warm mit ihnen und fand sie mehr seltsam als liebenswert. Als es zu den Kindern ging, dachte ich zuerst, dass sie ja ganz nett sind, aber leider gingen sie mir auch sehr schnell auf den Geist. Ich fand es süß, dass sie als Zwillinge ein Ritual haben - aber das muss man nicht ständig schreiben, denn dann ist es irgendwann nur noch anstrengend.

Ja, was soll ich sagen. Die Idee hinter der Geschichte finde ich gut, aber leider kam ich nicht an. Mir war die Welt, in der die Kinder leben, zu fremd, und die Buks fand ich einfach nur schräg. Aber wahrscheinlich bin ich auch gar nicht die Zielgruppe. Daher wünsche ich dem Buch viele begeisterte Leser, die es ja - wenn ich die vielen guten Bewertungen sehe - auch gibt. Mein ist es leider nicht.