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Veröffentlicht am 26.02.2025

Mein erstes Buch von Christian Handel und ich bin verzaubert

Beneath the Ivy - The Witches of Silvercrest Coven
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Marissa entführt uns in ihre magische kleine Welt auf Carter’s Island. Hier lebt die 16-Jährige mit ihre Familie schon seit einigen Generationen in dem sehr eigensinnigen Haus namens Silvercrest Manor.
Die ...

Marissa entführt uns in ihre magische kleine Welt auf Carter’s Island. Hier lebt die 16-Jährige mit ihre Familie schon seit einigen Generationen in dem sehr eigensinnigen Haus namens Silvercrest Manor.
Die Familie Winslow sind Hexen bzw. Hexer und das Haus hat sein ganz spezielles Eigenleben.
Marissa verfügt über das Talent des Sehens, und ihre Visionen sind aktuell nicht besonders gut.
Auch überschlagen sich die Ereignisse. Ihre Cousine Norah wird krank, sie sieht einen Schatten, das Haus dreht durch und alles deutet auf eine Gefahr hin. Doch anstatt zu einer Lösung zu kommen, wacht sie am selben Tag immer und immer wieder auf und kann sich anfangs nur an ein Déjà-vu erinnern.
Viele Familiengeheimnisse stellen sich ihr in den Weg um das Leben ihrer Cousine zu retten.

Ich mag die Vorstellung eines Hauses, dass auf seine Bewohner aufpasst. So ein wenig hat mich die große Familie mit den magischen Talenten und dem eigensinnigen Haus an Familie Madrigal aus dem Disney Film Encanto erinnert.
Aber die Familie Winslow hat ihren ganz eigenen Charme. Die ganze Geschichte, trotz ihrer Spannung und Prämissen, hatte einen angenehmen Cozy-Wohlfühl-Faktor in dem ich mich gerne mit einer Tasse Cappuccino und einer warmen Kuscheldecke auf der Couch verzogen habe.

Es lässt sich locker und flockig lesen und ist ein sehr angenehmer Schreibstil. Es wird bestimmt nicht mein letztes Buch des Autors gewesen sein und vielleicht darf man auch mal wieder etwas von den Winslows aus seiner Feder lesen.

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Veröffentlicht am 19.12.2024

Würdige Comicadaption

Enola Holmes (Comic). Band 1
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Als alter Sherlock-Holmes-Fan war ich anfangs skeptisch, was Enola Holmes anging. Immerhin stammte sie nicht aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle und wurde erst von Nancy Springer erfunden.

Da der ...

Als alter Sherlock-Holmes-Fan war ich anfangs skeptisch, was Enola Holmes anging. Immerhin stammte sie nicht aus der Feder von Sir Arthur Conan Doyle und wurde erst von Nancy Springer erfunden.

Da der Comic in unserer Onleihe erhältlich ist, habe ich mich hier herangewagt und wurde schnell süchtig.

Die Bilder sind wunderschön, vielleicht etwas kindlich gehalten, treffen aber die Zeit und Enola sehr gut. Die Geschichten sind, wie ich gelesen habe gut vom eigentlichen Roman adaptiert, vielleicht etwas gekürzt.

Für zwischendurch: eine sehr schöne Reihe. Die Romanvorlage wird auf jeden Fall in Angriff genommen.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Ein Ritt durch die Dunkelheit

Das Lied der Dunkelheit
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Zu meiner Vorgeschichte mit diesem Buch: gekauft habe ich es mir nach Erscheinen 2009 und leider hat es mich aus irgendeinen Grund damals nicht abgeholt.

14 Jahre Jahre später: ich habe es verschlungen. ...

Zu meiner Vorgeschichte mit diesem Buch: gekauft habe ich es mir nach Erscheinen 2009 und leider hat es mich aus irgendeinen Grund damals nicht abgeholt.

14 Jahre Jahre später: ich habe es verschlungen. Die Welt ist gut beschrieben. Die Beklemmung durch die drohende Nacht und ihren Dämonen, den Horclingen, spürt man auf jeder Seite. Das System der magischen Siegel mit ihrer Mathematik und Mystik fand ich sehr interessant. Die Welt ist in sich schlüssig. Rau und abgestumpft, mögen manche Charaktere wirken, aber in ständiger Angst und begleitet von dem Tod zu leben, holt nicht aus jedem Menschen die besten Seiten hervor.

Unsere drei Hauptfiguren, Arlen, Leesha und Rojer, sind Charaktere, die vielleicht typisch für das Genre „Fantasy“ sind, aber einen doch mitreißen können.

Ich habe jede Seite verschlungen und auch wenn das Buch 800 Seiten stark ist, war kaum eine Seite vergeudet.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Magisch

Milli und das Lied des Drachen
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"Milli und das Lied des Drachen" hat mich sehr positiv überrascht. Es ist eine Geschichte über ein starkes Mädchen in einer sehr fantasievollen Welt.
Milli lebt mit ihrer Mutter seit Beginn ihres Lebens ...

"Milli und das Lied des Drachen" hat mich sehr positiv überrascht. Es ist eine Geschichte über ein starkes Mädchen in einer sehr fantasievollen Welt.
Milli lebt mit ihrer Mutter seit Beginn ihres Lebens als absolut eingespieltes Team. Der Vater hatte die Familie verlassen und war nie großes Thema.
Doch wenn dann plötzlich ein Elfenjunge auftaucht und einen Brief von ihrem Vater überreicht, ihr erklärt das sie mit einen Drachen zusammenarbeiten muss um ein Ei zu retten, stützt sie sich Hals über Kopf in das Abenteuer.
Sehr gelungen fand ich die Darstellung der Feen. (Ich will nicht Spoilern, aber Tinker Bell ist da weit davon entfernt). Auch die komplexe Bindung zu den Drachen war sehr interessant. Ein wirklich schönes Kinder-/Jugendbuch, das mich bestens unterhalten hat.
Mit einem weinenden Auge habe ich auf der letzten Seite Abschied von Milli und all ihre neugewonnenen Freunde genommen und wäre nicht traurig, noch einmal in die Welt von Albion eintauchen zu können.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Auftakt gelungen - ich bin bereit für mehr

Die Spiegelreisende 1 - Die Verlobten des Winters
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Als erstes muss ich den Vergleich auf der Rückseite zu Harry Potter kritisieren. Ich fragen mich immer, warum bei so einigen Fantasiereihen immer dieser Vergleiche sein muss?
Ich finde die Welt, die uns ...

Als erstes muss ich den Vergleich auf der Rückseite zu Harry Potter kritisieren. Ich fragen mich immer, warum bei so einigen Fantasiereihen immer dieser Vergleiche sein muss?
Ich finde die Welt, die uns Christelle Dabos zeigt auf eine ganz andere Weise faszinierend und wunderbar. Sie steht für sich alleine und da wäre der Vergleich nicht notwendig gewesen.

Band 1 hat mich schnell allein wegen des Worldbuildings eingenommen. Das System der Archen, die Vorfahren und die speziellen Fähigkeiten der Familien ist komplex und interessant. Dabos Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, vielleicht kommen ab und zu ein paar Längen in die Geschichte, aber diese haben mich nicht sonderlich gestört.

Ophelia fand ich liebenswert und ich mochte ihre Art. Sie ist etwas zurückhaltend, tollpatschig aber mausert sich zu einer tollen Protagonistin.
Thorn, der alles andere als der heisse Badguy ist, war für mich eine willkommene Überraschung. Zwar sind die meisten anderen Figuren nicht 100% liebenswürdige Sympathisanten, was die Sache aber wieder spannend machte. Der Mensch ist eben nicht schwarz oder weiß und die Umwelt formt einen, ob man will oder nicht, und der Pol mit seiner Kälte ist eben ein sehr hartes Plaster.

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