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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2024

Überraschend anders

Der Salon der kühnen Frauen
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Frankreich zur Zeit des Sonnenkönigs, Ludwig der vierzehnte. In einem Salon trifft sich alles was Rang und Namen hat oder gerne hätte, aber es sind (fast) alles Frauen. Dort wird den versammelten ...

Frankreich zur Zeit des Sonnenkönigs, Ludwig der vierzehnte. In einem Salon trifft sich alles was Rang und Namen hat oder gerne hätte, aber es sind (fast) alles Frauen. Dort wird den versammelten Damen vom Leben erzählt, aber in Märchenform.


Ich war neugierig auf das Buch und ich war echt überrascht wie gut es mich doch unterhalten konnte. Zuerst gab es aber jede Menge Namen, mit denen ich wenig bis garnichts anfangen konnte, es spielte aber für mich auch keine Rolle, wie die alle hießen, ich konnte es mir nicht merken, empfand das aber auch nicht als wichtig.
Der Schreisbtil war anders zu lesen, die Märchen waren abwechslungsreich und fremd, ganz anders als die Märchen, die ich kenne. Die Sprache, in der erzählt wurde, fühlte sich der Zeit in der es spielte angepasst. Auch wenn es weniger als 300 Seiten umfasst, war das Buch nur langsam und in Etappen für mich lesbar. Mal was anderes.

Veröffentlicht am 29.10.2024

Ein Traum wird wahr

Weihnachtszauber in der kleinen Bücherei der Herzen
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Zu Beginn der Winter- und Weihnachtszeit bekommt Sophie von ihrer Mutter ein Paket. Darin ist eine Zeitkapsel, in der die damals dreizehnjäjrige Sophie ihre Wünsche aufgeschrieben hat. Kein einziger Wunsch ...

Zu Beginn der Winter- und Weihnachtszeit bekommt Sophie von ihrer Mutter ein Paket. Darin ist eine Zeitkapsel, in der die damals dreizehnjäjrige Sophie ihre Wünsche aufgeschrieben hat. Kein einziger Wunsch hat bisher seine Erfüllung gefunden. Die Stimmung ist dahin. Dann lernt sie Hayden, Mr. Donellys Enkel kennen und auf einmal sieht sie wieder ein Licht am Horizont, aber Hayden lebt in Kanada und sie in Irland. Haben die beiden eine Zukunft und was ist mit Sophies Träumen?





Dies ist bereits das dritte Buch der Reihe und ganz zu Beginn hatte ich ein bisschen das Gefühl, mitten in der Geschichte zu sein, deren Anfang ich (noch) nicht kenne. Aber man kann es gut einzeln lesen, es handelt sich ja jedes mal um andere Personen, die zwar auch in dieser Story vorkommen, aber nur eine Nebenrolle spielen.

Mit hat der Schreibstil sehr gut gefallen, es lässt sich locker lesen, aber auch das Kleinstadtfeeling und das winterliche Setting hat mich begeistern können. Ganz langsam entwickelt sich was zwischen Sophie und Hayden, aber Sophie ist sehr vorsichtig, Hayden lebt ja eigentlich in Kanada. Gerade dieses langsame hat mir sehr gefallen und dann nahm die Geschichte eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte, hatte aber ein wunderschönes Happyend, was mir bei Liebesromanen schon wichtig ist.

Ich fand es wirklich schön zu lesen, unterhaltsam, stellenweise romantisch und es konnte mich auch berühren.

Veröffentlicht am 15.09.2024

Deine Zeit läuft ab

Hast du Zeit?
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Die Krankenschwester Conny hat das Gefühl seit Wochen verfolgt zu werden und hat schreckliche Amgst, alleine irgendwohin zu gehen. Sie wendet sich an eine Freundin, deren Vater, Lars Erik Grotheer, ...

Die Krankenschwester Conny hat das Gefühl seit Wochen verfolgt zu werden und hat schreckliche Amgst, alleine irgendwohin zu gehen. Sie wendet sich an eine Freundin, deren Vater, Lars Erik Grotheer, war Polizist und ist in Pension, er soll ihr helfen, ihren Verfolgen, wenn es ihn denn gibt, zu finden. Kurze Zeit später ist Conny tot.
Dann verschwindet eine junge Schornsteinfegerin und Grotheer beginnt zu ermitteln.


Krimis sind normalerweise nicht so mein Genre, aber abundzu braucht man auch mal was anderes als immer nur Liebesromane. So war ich neugierig auf dieses Buch, der Klappentext klang so mystisch. Der Ermittler, ein frühpensionierter Einzelgänger, hat seine Schrullen, das fand ich ganz amüsant, Lilly, die Freundin von Felicitas, dem zweiten mutmaßlichen Opfer, war ein krasses Gegenteil, sie hat für mich ein bisschen Feuer in die Geschichte gebracht. Alles in allem fand ich den Krimi ganz gut erzählt, am Ende des Kapitels war immer genausoviel Spannung aufgebaut, dass ich weiterlesen wollte. Für jemanden wie mich, der selten Krimis liest, war es spannend und es hat mich schon sehr gut unterhalten können. Es gab einige Überraschungen und am Ende eine gut Auflösung. Doch, hat mich schon gefallen. Werde noch mehr des Autors lesen.

Veröffentlicht am 01.09.2024

Frie und Robert

Man sieht sich
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Robert ist neu in der Schule und lernt Friederika kennen. Friederika ist für ihn etwas besonderes, er verliebt sich, sie sieht ihn nurals Freund. Dann machen sie Abiturund Frie, wie sich Friederika ...

Robert ist neu in der Schule und lernt Friederika kennen. Friederika ist für ihn etwas besonderes, er verliebt sich, sie sieht ihn nurals Freund. Dann machen sie Abiturund Frie, wie sich Friederika inzwischen nennt, geht ins Ausland. So geht's von 1988 bis zum Abitreffen im Jahr 2022 bzw 2023


Eine Geschichte über viele verpasste Chancen, über eine neue vergangene Liebe und über zwei Menschen, die beide besonders sind. Man sieht sich, sagt Frie immer wieder, aber man spürt dass sie nicht so taff ist, wie sie gerne wäre oder wie es scheint. Eine ruhige Geschichte über zwei junge Erwachsene, die im Laufe der Stroy älter und reifer werden. Hat mir schon gefallen, auch wenn es weder sonderlich romantisch noch sonderlich spannend ist. Eher was ruhiges , aber trotzdem konnte ich es nicht weglegen weil ich immer wissen wollte wie es weitergeht. Das Buch hat war und Frie und Robert sind mir ans Herz gewachsen.

Veröffentlicht am 07.08.2024

Spannend und unvorhersehbar

Die Verlierer
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Fred Keller kommt Anfang Juli zur Polizei um seine Frau vermisst zu melden, sie sei im Urlaub nicht vom Joggen zurückgekommen. Sein Schwager verdächtig ihn, sie getötet zu haben..
Zeitgleich ...

Fred Keller kommt Anfang Juli zur Polizei um seine Frau vermisst zu melden, sie sei im Urlaub nicht vom Joggen zurückgekommen. Sein Schwager verdächtig ihn, sie getötet zu haben..
Zeitgleich wird auch der Sohn seiner Frau vermisst, der wollte aber nicht mit in Urlaub.
Die Polizistin Rita Voss stößt mit dem Fall an ihre Grenzen, vor allem als noch ein zweiter Vermisstenfall dazukommt, der auf den ersten Blick mit dem Fall von Kirsten Keller nichts zu tun hat.


Zu Beginn wird ein Auto in einem Baggersee versenk, das hat aber anscheinend nichts mit den Vermisstenfällen zu tun. Die Geschichte wird immer wieder von Carlos unterbrochen, der zeitgleich seine Story erzählt. Es geht im Kinderentzug den Vätern gegenüber, das ist zu Beginn auch die einzige Gemeinsamkeit. Nach und nach erfährt man immer mehr über das Privatleben oder eher die Kindheit von Carlos und mir kam langsam ein Verdacht, der sich aber am Ende als unzureichend rausstellte. Das Ende hat mich auch ein wenig enttäuscht, erst haben sie Thrillermäßig die Ereignisse regelrecht überschlagen, dann gab es ein Ende, mit dem ich nicht gerechnet hatte und so ganz bewiesen war es irgendwie auch nicht. Aber eigentlich ein ganz solider Thriller der gut unterhalten hat.