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Veröffentlicht am 07.11.2024

Mir etwas zu langatmig

Truboy
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"Truboy" von Anuschka Roshani ist ein Bericht der Autorin, die sich auf Spurensuche begibt. Sie sucht nach Spuren von Capotes unveröffentlichtem, verschollenen Werk und setzt dabei Stück für Stück sein ...

"Truboy" von Anuschka Roshani ist ein Bericht der Autorin, die sich auf Spurensuche begibt. Sie sucht nach Spuren von Capotes unveröffentlichtem, verschollenen Werk und setzt dabei Stück für Stück sein Leben zusammen. Das macht sie auf eine sehr persönliche, sympathische Art und Weise.
Sie spricht mit Weggefährten des großen Autors, mit Freunden, Kindheitsfreunden, Verlegern und auch Juristen. Jeder hat Capote anders erlebt und jeder hat viel über ihn zu erzählen.
So gelingt eine sehr gute Vorstellung des Autors als Mensch und Freund, mit vielen Fehlern und Schwächen, aber auch als großartige Person und Schriftsteller.
Ich kann mir ihn nach der Lektüre besser vorstellen und habe auch Lust auf das eine und andere Werk von ihm bekommen, dass ich noch nicht kenne.
Allerdings fand ich dieses Buch über weite Strecken sehr langatmig, die Informationen waren gut und viel, es war auch gut zusammen getragen, aber mir hätte eine spannendere Art der Präsentation besser gefallen.

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Veröffentlicht am 30.10.2024

Super Grundidee

Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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"Wir treffen uns im nächsten Kapitel" von Tessa Bickers ist ein leicht zu lesender Roman mit viel Gefühl.
Liebesromane und dann auch noch solche mit Humor, sind eigentlich nicht mein Genre. Dieses Buch ...

"Wir treffen uns im nächsten Kapitel" von Tessa Bickers ist ein leicht zu lesender Roman mit viel Gefühl.
Liebesromane und dann auch noch solche mit Humor, sind eigentlich nicht mein Genre. Dieses Buch habe ich aber als Abwechslung sehr gerne gelesen, hauptsächlich, weil es um Bücher und Lesende geht.
Erin lebt zurückgezogen, sie hat auch einiges zu verkraften. Ein Buch, an dem sie sehr hängt, hat sie versehentlich weggegeben. Als sie es doch wiederfindet, gibt es dort Notizen, als Antwort auf ihre eigenen. Ich fand die Vorstellung sehr schön, sich über die Literatur kennenzulernen und anzunähern.
Auch James liegt so einiges auf der Seele und dadurch werden in diesem Roman auch so einige ernsthafte Probleme aufgegriffen und verarbeitet. Teilweise dann auch etwas viele davon.
Die Idee hier fand ich wirklich gut, der Schreibstil ließ sich leicht lesen. Ganz abgerundet war für mich die Geschichte noch nicht, mit den Protagonisten wurde ich nicht so ganz warm.

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Veröffentlicht am 27.10.2024

Der Zufall ist dabei

Monoloco
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In dem Roman "Monoloco" von Susann Blum geht es um zwei Gruppen verschiedener Menschen, die sich zufällig treffen. Es sind zwei Freundeskreise, neun Menschen, deren Leben dann verändert verlaufen.
Nach ...

In dem Roman "Monoloco" von Susann Blum geht es um zwei Gruppen verschiedener Menschen, die sich zufällig treffen. Es sind zwei Freundeskreise, neun Menschen, deren Leben dann verändert verlaufen.
Nach und nach lernt man über kleine Geschichten und Erzählungen die einzelnen Leute besser kennen. Da sind ganz abwechslungsreiche Geschehnisse dabei. Allerdings bleiben mir die Protagonisten doch fremd und fern, da hätte es gerne mehr in die Tiefe gehen können..
Es werden hier so einige Themen aufgegriffen, es geht um Freundschaft und Liebe, aber auch um Gewalt und Verrat, um Vertrauen und Geheimnisse.
Das Buch ist kurz und teilweise liest es sich auch recht spannend. Der Schreibstil sagt mir zu , man fühlt sich fast eingeschlossen in diesen Freundeskreis, einen Abend lang. Es ist ein Buch, dass ich trotz einiger Kritikpunkte sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 24.10.2024

Nicht einfach zu lesen

Ein Rauhnacht-Märchen
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"Ein Rauhnacht-Märchen" von Alexa Szeli ist ein sehr schönes und hochwertig gestaltetes Buch.
Ich interessiere mich sehr für die Bräuche und Welten der nordischen und keltischen Mythen, geheimnisvoll ...

"Ein Rauhnacht-Märchen" von Alexa Szeli ist ein sehr schönes und hochwertig gestaltetes Buch.
Ich interessiere mich sehr für die Bräuche und Welten der nordischen und keltischen Mythen, geheimnisvoll und Grundlage vieler Sagen und Erzählungen.
Diese werden hier auch gut aufgegriffen, das ist sehr interessant gemacht. Das spirituelle ist mir fast ein wenig zu viel, aber damit habe ich ja gerechnet.
Ich finde das Buch gut aufgeteilt und werde es mir ganz sicher zu den Rauhnächten nochmal zur Hand nehmen und die einzelnen Abschnitte auf mich wirken lassen.
Die Illustrationen sind sehr schön gemacht, allerdings war ich etwas enttäuscht, wie wenige es sind.
Zum Ende hin gibt es auch noch Anregungen, was man für sich selber mit in diese Zeit nehmen kann und wie man es am besten umsetzt, das fand ich gut gemacht und hilfreich.

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Veröffentlicht am 24.10.2024

Ausgezogen

Aus dem Haus
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"Aus dem Haus" von Miriam Böttger ist ein Roman, der sich gar nicht so einfach liest.
Einerseits hat er ein sehr interessantes Thema, die Eltern bleiben alleine im Familienhaus zurück und müssen sich neu ...

"Aus dem Haus" von Miriam Böttger ist ein Roman, der sich gar nicht so einfach liest.
Einerseits hat er ein sehr interessantes Thema, die Eltern bleiben alleine im Familienhaus zurück und müssen sich neu orientieren.
Erzählt wird hier aus der Perspektive der, ausgezogenen, Tochter.
Es gibt hier mehrere, aneinander gereihte, Episoden, die sich im die Mutter, den Vater, die Erzählerin selber, aber vor allem auch um das Haus drehen. Einige davon ließen mich eher ratlos zurück, andere haben mich zum nachdenken angeregt und auch sehr gut unterhalten.
Eine Sympathie konnte ich nicht aufbauen, das ist aber auch gar nicht notwendig. Das Beziehungsgeflecht war hier sehr interessant angelegt.
Der Schreibstil war gar nicht immer einfach zu lesen, ich fand aber dann gut hinein. Viele Sachen werden, auch die ganz ernsthaften, mit Humor betrachtet.
Es gab einige Sachen, die mir im Gedächtnis bleiben werden, das Buch an sich habe ich, trotz Längen zwischendurch, ganz gerne gelesen.

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