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Chiralu

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.11.2024

Absolute Leseempfehlung! Wenn auch mit schweren Themen

Will You Hold My Hand? (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt und Character Card)
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Zu diesem Buch habe ich aufgrund des Covers gegriffen, das ich wirklich sehr ansprechend fand. Die Blumen, der beerige Farbton und die goldenen Akzente - damit zog das Buch meine Aufmerksamkeit auf sich.

Aber ...

Zu diesem Buch habe ich aufgrund des Covers gegriffen, das ich wirklich sehr ansprechend fand. Die Blumen, der beerige Farbton und die goldenen Akzente - damit zog das Buch meine Aufmerksamkeit auf sich.

Aber das Buch ist nicht nur schön, sondern kann auch inhaltlich überzeugen. Es ist einerseits tragisch und schrecklich, aber vor allem herzerwärmend und hoffnungsvoll. Saskia Hirschberg schafft es, dass man die beiden Protagonisten Sienna und Alick, die beide in ihrem Leben schon Schreckliches erlebt haben, direkt ins Herz schließt. Dadurch, dass die Kapitel als Ich-Erzähler entweder aus Siennas oder Alicks Sicht erzählt werden, kann man sich wunderbar in die Gefühle und Gedanken der beiden einfühlen. Außerdem fand ich es toll, dass einzelne Situationen erst in der Sichtweise der einen Person erzählt werden, um dann auch in der Erzählung der anderen Person aufgegriffen zu werden - so werden Momente noch einmal anders wahr genommen und dargestellt, man erfährt weitere Informationen und hat vor allem eins: beide Blickwinkel. Das fand ich wirklich gut umgesetzt und hatte ich bisher so noch in kaum einem anderen Buch.

Generell habe ich sehr mit den beiden mitgefühlt. Siennas Trauer und Schmerz war zum Greifen nahe, das Wechselbad zwischen den Hochs und Tiefs nach solch einem Verlust so authentisch dargestellt. Auch Alick hat in der Vergangenheit belastende und schlimme Dinge erlebt, die nach und nach im Buch erzählt werden. Und je mehr man in seine Vergangenheit blickt, desto mehr kann man bestimmte Verhaltensmuster verstehen und nachvollziehen.

Die Autorin beweist dabei wirklich großes Geschick all die Gefühle nachvollziehbar zu übermitteln und gleichzeitig auch immer wieder Momente zum Schmunzeln aber auch Momente mit Schmetterlingen im Bauch einzubauen. Ich mochte den Schreibstil von der ersten Seite an, er ist gefühlvoll, humorvoll, sehr flüssig und teils sogar etwas poetisch.

Ich habe die Geschichte inhaliert. Ich mochte nicht nur die Hauptcharaktere und Nebencharaktere (denn Alick und Sienna haben tolle Freunde, die ihnen Halt geben) sehr gerne, sondern auch die beschriebenen Kulissen und kurzzeitig wurde nebenbei nach einer Reise nach Glasgow recherchiert. Was ich besonders gut fand, war, dass Saskia Hirschberg wirklich schwere Themen aufgegriffen hat und diese unfassbar in die Geschichte eingearbeitet hat. Aber an dieser Stelle möchte ich die Empfehlung aussprechen, vorher zu der Seite "Sensible Themen" zu blättern, denn das Buch kann möglicherweise triggernde Inhalte enthalten.

Veröffentlicht am 13.11.2024

Schritt für Schritt zurück ins Leben (und in die Liebe)

Zwei in einem Leben
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Der Roman "Zwei in einem Leben" handelt von zwei Charakteren, die sich ihr Leben eigentlich anders vorgestellt hatten und sich nun irgendwie mit dem Ist-Zustand arrangieren.

Marnie ist 38 Jahre alt und ...

Der Roman "Zwei in einem Leben" handelt von zwei Charakteren, die sich ihr Leben eigentlich anders vorgestellt hatten und sich nun irgendwie mit dem Ist-Zustand arrangieren.

Marnie ist 38 Jahre alt und arbeitet als Lektorin im Home-Office. Ihre Ehe ist seit längerem gescheitert und ihre sozialen Kontakte so gut wie nicht vorhanden. Die Verabredungen, die sie hat, sagt sie kurzfristig ab - stets in der Hoffnung, dass ihr die jeweilige Person vielleicht zuvor kommt und den Termin vor ihr cancelt. Sie lebt zurückgezogen in einer kleinen Wohnung in London und ist zufrieden mit ihrer eigenen Gesellschaft. Doch wenn sie ehrlich ist, so steckt sie fest.

Und dann gibt es da Michael, den 42 Jahre alten Erdkundelehrer. Auch seine Ehe ist gescheitert, jedoch hat er noch längst nicht damit abgeschlossen und kann nicht loslassen. Seine Lösung, damit umzugehen, ist das Wandern. Um genau zu sein sind damit lange, einsame Wanderungen irgendwo im Nirgendwo gemeint.

Eine gemeinsame Freundin der beiden kann sich das trostlose, einsame Leben von Michael und von Marnie nicht mehr länger mit ansehen und sorgte dafür, dass die nächste Wanderung von Michael nicht alleine, sondern in einer größeren Gruppe stattfindet. Das Ziel: Die beiden sollen mal wieder unter Leute kommen!

Auf den ersten Blick haben die beiden nicht wirklich viel gemeinsam. Eigentlich war auch angedacht, dass die Truppe nur einen Teil der geplanten Route mitwandert und Michael dann alleine weitergeht. Doch dann kam es anders und Marnie verlängerte peu à peu das Stück ihrer Wanderung und so gehen sie den Weg gemeinsam, zu zweit.

David Nicholls schafft es, dass man beide Hauptcharaktere einfach mögen muss. Sie sind beide auf ihre eigene Art und Weise etwas eigen, aber sie haben beide auch schon einiges erlebt, was sie geprägt hat. Große Hoffnungen, tiefe Wünsche, geplatzte Träume - der Lauf des Lebens. Michael und Marnie sind beruflich angekommen, stehen mit Anfang 40 fest im Leben und sind doch eins: einsam. Das Buch schafft es genau dies zu übermitteln, lässt einen an den Gedanken teilhaben und die Emotionen fühlen.

Während der Wanderung setzten sich die beiden mit ihren eigenen Emotionen auseinander, aber auch miteinander. Die Dialoge, die zwischen den beiden entstehen, sind zum Teil sehr tiefgründig, zum Teil einfach herrlich unterhaltsam! Die spitzen Kommentare von Marnie, der trockene Humor von Michael - ich musste des Öfteren schmunzeln.

Generell hat David Nicholls einen tollen, leichten Schreibstil und man fliegt beim Lesen nur so durch die Geschichte. Er schafft es die Schwere von ernsten Themen immer wieder mit humorvollen Passagen und Leichtigkeit zu kombinieren, was mir sehr gefallen hat. Auch sind die beiden Charaktere toll ausgearbeitet, greifbar und authentisch.

Vor allem die Entwicklung der Beziehung von Marnie und Michael war genau das: authentisch. Nicht kitschig und schnulzig, sondern ein vorsichtiges Annähern, ein langsames Entwickeln. Dabei wurde der Zwiespalt von Michael nicht außer Acht gelassen, denn auch, wenn er anfängt Gefühle für Marnie zu entwickeln, so ist da immer noch seine (Ex-)Frau, die er nicht loslassen kann.

Mich konnte der ganze Verlauf der Geschichte absolut überzeugen und auch das Ende finde ich sehr gelungen, wenngleich mich offen gebliebene Fragen normalerweise immer stören. In diesem Fall war es jedoch genau richtig, denn ein kitschiges Happy End hätte den Charme des Buches zerstört.

Ich kann den Roman wirklich sehr empfehlen, wenn man auf der Suche nach einer ehrlichen, realistischen (Liebes-)Geschichte zwischen zwei Menschen ist, die in der Mitte ihres Lebens stehen.

Veröffentlicht am 06.11.2024

Spannung pur - Freundschaft, Intrigen, Kämpfe und die Frage, wer eigentlich die wahren Monster sind

Dynasty of Hunters, Band 1 - Von dir verraten
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In diesem Romantasy taucht man in die Welt von Laelia de Bleu ein, eine Adlige, die jahrelang auf das große Event vorbereitet und ausgebildet wurde: die Jagdspiele! Alle Adeligen müssen im Alter zwischen ...

In diesem Romantasy taucht man in die Welt von Laelia de Bleu ein, eine Adlige, die jahrelang auf das große Event vorbereitet und ausgebildet wurde: die Jagdspiele! Alle Adeligen müssen im Alter zwischen 16 und 18 Jahren dieses Ritual absolvieren, um Teil der Gemeinschaft zu sein - sie müssen hierzu auf einer einsamen Insel ihren Gejagten, einen Bürgerlichen, der per Los ausgewählt wurde, finden und zeichnen. Schaffen sie es nicht, so werden sie von der Gesellschaft ausgeschlossen.

Auf dieses Ritual hat Laelia ihr ganzes Leben lang trainiert, doch bei der Ziehung offenbart ihr Los: Sie ist eine Gejagte.

Am Anfang beginnt die Geschichte noch recht ruhig und es werden die Zusammenhänge der Adelshäuser, die Farben und ihre dazugehörige Magie erläutert, sodass diese Fantasy-Welt langsam beim Lesen vor dem geistigen Auge entstehen konnte. Zwischenzeitlich waren es nur etwas viele Informationen auf einmal und in Kombination mit den französischen Namen war der Einstieg für mich doch etwas holprig. Aber: Das Buch zur Seite legen ist definitiv keine Option, denn alles, was danach folgt, würde man verpassen und das wäre mehr als Schade!

Sobald die Jugendlichen auf der Insel Arc-en-Ciel ankommen, nimmt die ganze Story nämlich ordentlich an Fahrt auf und ich kann schon einmal verraten: Ich wollte das Buch ab dem Punkt gar nicht mehr aus der Hand legen.

Nach und nach wird aus der adeligen, privilegierten Laelia, die mit den Jagdspielen groß geworden ist und diese nie hinterfragt hat, Lia, die Gejagte. Wobei, genau genommen steht sie zwischen den beiden Gruppen. Sie ist keine Jägerin, aber für die anderen Gejagten ist sie, sollten sie ihre Identität herausfinden, auch keine Gejagte. Sie ist schließlich keine Bürgerliche, keine von ihnen.

Und plötzlich fängt sie an das ganze System zu hinterfragen. Es geht nicht nur um die offensichtlichen, physischen Kämpfe, sondern auch um die inneren Konflikte. Auf welcher Seite steht sie? Für wen entscheidet sie sich, wem hilft sie? Wer ist Freund und wer ist Feind? Und welche Konsequenzen hat ihr Wahl letztendlich für die andere Seite? Lia ist eine wirklich starke Protagonistin, die im Verlauf eine wahnsinnige Entwicklung durchmacht. Aufgrund der Ich-Perspektive kann man ihre Gefühle und ihre zwiespältigen Gedanken nachempfinden - und mitfühlen! Diese Zerrissenheit war beim Lesen mehr als deutlich zu spüren.

Aber nicht nur Lia hat mich überzeugt, auch die anderen Charaktere sind toll ausgearbeitet und ich habe viele in mein Herz geschlossen. Kein Wunder, dass ich mit ihnen so sehr mitgefiebert habe.

P. J. Ried kreiert durch ihre lebendigen Beschreibungen eine wunderbar fesselnde, faszinierende und gleichzeitig abscheuliche Welt, die voll von Gefahren ist. Neben den Jägern existieren auch seltsame Kreaturen auf der Insel, wie zum Beispiel ein vor Zorn tobendes Reh mit drei Herzen. Die Gefahr lauert also hinter jeder Ecke und damit auch die Frage, wer denn eigentlich die wahren Monster sind.

Die Spannung zieht sich durch das ganze Buch. Die Intrigen sorgen für ordentlich Nervenkitzel, aber generell ist die ganze Stimmung, die die Autorin hier schafft, absolut fesselnd - und berührend. Denn die inneren Konflikte, die Lia erlebt, sind ergreifend und bewegend. Die Beziehung der Charaktere zueinander haben mich berührt und ein Tränchen habe ich auch verdrückt.

Das Ende war für mich absolut überraschend und mit diesem Cliffhanger habe ich nicht gerechnet. Ich würde am liebsten direkt weiterlesen, weshalb ich mir den nächsten Teil bereits vorbestellt habe.

Mein Fazit kann also nur lauten: Eine absolute Leseempfehlung

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2024

Ich habe tausend Emotionen durchlebt beim Lesen - große Liebe und tiefe Traurigkeit

Alles, was ich geben kann – The Last Letter
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Wenn ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben sollte, dann würde "großartig" wohl nicht annähernd ausdrücken, was ich eigentlich sagen will. Es hat mich mitgerissen, jedes einzelne Wort habe ich aufgesaugt ...

Wenn ich dieses Buch mit einem Wort beschreiben sollte, dann würde "großartig" wohl nicht annähernd ausdrücken, was ich eigentlich sagen will. Es hat mich mitgerissen, jedes einzelne Wort habe ich aufgesaugt wie ein Schwamm. Ich bin Seite für Seite mehr in die Welt von Ella und Beckett eingetaucht, habe beide Charaktere lieben gelernt. Zwischendurch wollte ich Beckett gerne schütteln und ihm zurufen, er soll Ella doch bitte die Wahrheit sagen, doch gleichzeitig konnte ich ihn so gut verstehen, sein Handeln nachvollziehen. Und auch Ella wollte ich wachrütteln und sie zu mehr Nachsicht bewegen, aber gleichzeitig konnte ich auch ihre Gründe verstehen und all ihre gefühlten Emotionen nachempfinden.

Denn genau das schafft Rebecca Yarros - sie haucht beiden Protagonisten Leben ein und beschreibt die jeweiligen Gedanken und Gefühle so greifbar, dass man in die jeweilige Person reinfühlen kann. Und vor allem: mitfühlt!

All die Charaktere haben unfassbar tolle, besondere Persönlichkeiten erhalten. Da haben wir Ella, die so taff und stark ist, selbst wenn sie das Leben immer wieder in die Knie zwingen will. Beckett zeichnet seine grenzenlose Loyalität aus, seine ruhige Art, ohne fordern, ohne drängen. Und dann sind da noch Ellas Zwillinge Maisie und Colt, die einfach nur bezaubernd und liebenswert ist.

Auch die Kulisse wird wunderbar bildlich beschrieben und die Landschaft sowie die Holzhütten auf Solitude, die Ella vermietet, sorgen für ein idyllisches Bild. Mal ehrlich, wer würde denn dort nicht auch gerne seine Zeit verbringen?

Doch so harmonisch und idyllisch, wie das Setting klingt, ist die Geschichte um Ella und Beckett nicht. Immer wieder habe ich mich beim Lesen gefragt, wie viel Last und Schmerz ein Mensch eigentlich (er)tragen kann. Gleichzeitig schafft Rebecca Yarros die schweren Themen immer wieder mit Hoffnung zu füllen sowie einen mit vielen humorvollen Passagen zum Schmunzeln zu bringen.

Selbst dieses furchtbare Ereignis, das ich wirklich nicht kommen gesehen habe und bei dem ich nicht nur eine Träne beim Lesen verdrückt habe, endet mit Hoffnung und damit, dass es irgendwie immer weitergeht. Die Autorin findet Worte, die einem selbst auch Mut und Kraft schenken können, wenn man selbst gerade in einer schwierigen Zeit ist. Um nicht zu spoilern, möchte ich hier aber nicht genauer drauf eingehen.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich jedes Kapitel, jede Zeile, nein, sogar jedes einzelne Wort geliebt habe, wenngleich das Buch auch mein Herz hat brechen lassen. Und trotzdem kann und möchte ich hier einfach nur eine absolute Empfehlung aussprechen, denn lange hat mich kein Buch mehr auf so eine Art und Weise gepackt und bewegt.

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Veröffentlicht am 15.10.2024

Ich habe jede einzelne Zeile geliebt

Willow-Falls-Reihe, Band 1 - Take Me Home to Willow Falls
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Wenn sich draußen die Bäume bunt färben, die Temperaturen langsam sinken und man sich zu Hause mit einer Decke aufs Sofa kuscheln möchte, dann ist dieses Buch genau die richtige Gesellschaft für angenehme ...

Wenn sich draußen die Bäume bunt färben, die Temperaturen langsam sinken und man sich zu Hause mit einer Decke aufs Sofa kuscheln möchte, dann ist dieses Buch genau die richtige Gesellschaft für angenehme Stunden voller Gemütlichkeit, Emotionen und vor allem ganz viel Liebe.

Cassie war mir direkt sympathisch und als dann die Hochzeit scheiterte und sie all die Schuld tragen sollte, fühlte ich mit ihr mit. Ihre Emotionen waren so greifbar, ihre Verzweiflung spürbar - und dann kam Jared um die Ecke.

Ich fand es toll, dass dieses Buch abwechselnd aus der Sicht von Cassie und Jared geschrieben wurde, denn als Leser konnte man so mit beiden mitfiebern und sie gleichermaßen unfassbar gut verstehen. Auch wenn ich den beiden gerne mal einen kleinen Schubser gegeben hätte, so ist dieser langsame Beziehungsaufbau doch genau richtig für die vielen "hach"-Momente, die mich glückselig seufzen lassen haben beim Lesen.

Greta Milán schafft es ihre Wörter zum Leben erwachen zu lassen und ich konnte mir die idyllische Kleinstadt Willow Falls, den süßen Blumenladen und all die Nebencharaktere bildlich vorstellen - und ich habe all jenes sofort in mein Herz geschlossen. Gut, bei dem ein oder anderen Nebencharakter hätte ich mir zwischendurch die Haare raufen können, aber die Autorin schafft es überraschenderweise, dass man auch diesen letztendlich irgendwie mit Nachsicht begegnet, ohne einen tieferen Groll zu hegen.

Durch den sehr bildlichen und gefühlvollen Schreibstil fühlte es sich an, als wäre ich "live" dabei gewesen. Der ganze Aufbau des Buches sowie die kleinen Nebenstränge haben mich absolut überzeugt und während ich einerseits gar nicht wollte, dass meine Zeit in Willow Falls endete, so habe ich mit einem rundum glücklichen Gefühl das Buch beendet.

"Take Me Home to Willow Falls" ist ein romantischer, liebevoller und humorvoller Wohlfühl-Roman, der (nicht nur im Herbst) eine absolute Leseempfehlung ist und zum Schmunzeln, Fühlen und Lieben einlädt.

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