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Veröffentlicht am 02.11.2024

Was ist nur im Weihnachtswald los?

Morden ohne Sorgen - Tannenmord im Weihnachtswald
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Zum Inhalt:
Frederik Loebell hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur, dass sein Chef ihn auf der Weihnachtsfeier für ihre besten Kunden, die in der Tannenbaumplantage der Pläschkes stattfindet, ordentlich ...

Zum Inhalt:
Frederik Loebell hat alle Hände voll zu tun. Nicht nur, dass sein Chef ihn auf der Weihnachtsfeier für ihre besten Kunden, die in der Tannenbaumplantage der Pläschkes stattfindet, ordentlich einspannt, muss er auch noch die Weihnachtsbäume für seine Mutter, Fleur und die Senioren im Lordmarschallhaus besorgen. Außerdem ist er im Lordmarschallhaus an der Reihe, um Plätzchen für alle zu backen, dabei kann Frederik gar nicht backen. Da er es nicht schafft, die Weihnachtsbäume zu organisieren, lässt er sich dazu überreden erneut auf die Tannenbaumplantage der Pläschkes zu fahren um diese dort in einer Nacht-und-Nebel-Aktion endlich zu organisieren. Dabei treffen sie nicht nur auf Kriminalhauptkommissarin Edda Kleist und ihren Kollegen Jan Winter, sondern auf eine Leiche, die sich gut verschnürt in der Netzmaschine befindet. Wäre das noch nicht alles, verschwinden wenig später fünfzig Tannenbäume spurlos. Ob die Weihnachtsbaum-Mafia wohl etwas damit zu tun hat? Frederik Loebell und seine Kolleginnen und Kollegen von den Potsdamer Stadtnachrichten wittern einen neuen, hochbrisanten Fall und begeben sich in die Ermittlungen.

Meine Meinung:
Wir steigen sofort in die Handlung ein und erleben mit wie es Frederik Loebell und allen anderen in der Vorweihnachtszeit ergeht und wie viel Stress diese vor allem für Frederik mit sich bringt. Denn nicht nur, dass er unfreiwillig in den nächsten Mordfall stolpert, muss er für seine Mutter, Fleur und die Senioren im Lordmarschallhaus einen Weihnachtsbaum besorgen und für letztere zudem noch einen Haufen Kekse backen, obwohl er vom Backen nichts versteht.

Da Kriminalhauptkommissarin Edda Kleist und ihr Kollegen Jan Winter nicht ermitteln dürfen, wird Kommissar Hans-Eberhard Brummsmann mit dem Fall betraut. Was ich von ihm halten sollte, wusste ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob er wirklich so ein unfähiger Ermittler ist oder etwas zu verbergen hat. Der Kerl war mir die ganze Zeit mehr aus dubios.

Die Ermittlungen von Frederik, Hien, Lisi und Tuan von Anfang bis Ende spannend. Ich habe sie jedenfalls wieder gerne auf ihre Spurensuche begleitet, die verzwickt ist, da natürlich nicht nur die Frage nach der Täterin oder dem Täter im Raum steht, sondern vollkommen unklar ist, welches Motiv hinter der Tat steckt. Da ich immer so viel wie Frederik, Hien, Lisi und Tuan wusste, habe ich mich regelrecht als Teil ihres Ermittlerteam gefühlt, was mir sehr gut gefallen habe. So habe ich versuchte, die ganzen Hinweise zu einem Ganzen zusammenzusetzen.

Frederik tat mir viele Mal einfach nur leid. Er schlittert unfreiwillig in ein Schlamassel nach dem nächsten und wird ungefragt für Sachen eingespannt, die ihm gar nicht liegen. Dadurch kommt es aber auch immer wieder zu komischen Situationen, über die ich mich amüsiert habe. Zudem kommt es durch die ganzen Marotten der uns inzwischen bekannten Personen zu vielen witzigen Wortgefechten, die mich zum Lachen und Schmunzeln gebracht haben. Allesamt sind echt Marken für sich, die man mögen kann oder nicht, die aber gerade durch ihre Macken authentisch wirkten. Natürlich hat auch Frederiks Zwergdackel Wilhelm wieder seinen eigenen Kopf und mausert sich inzwischen zu einem richtigen kleinen Ermittler. Ich habe den kleinen Kerl ganz fest in mein Herz geschlossen und bin gespannt, was er noch so aushecken wird.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Provinz-Krimi, in dem Frederik, Hien, Lisi und Tuan unverhofft in die Ermittlungen zu einem weiteren Mordfall verwickelt werden. Ich habe Frederik und alle anderen wieder gerne auf ihrer Spurensuche begleitet und habe gerätselt wer hinter der Tat steckt und welches Motive diese Person haben könnte. Der Humor kommt ebenfalls wieder nicht zu kurz. Denn Frederik gerät immer wieder unfreiwillig in Situationen, die ihm gegen den Strich gehen und ihn einiges abverlangen. Zudem gab es einige witzige Wortgefechte zwischen allen Beteiligten. Nun bin ich gespannt, in welchen Fall Frederik und der Rest der Truppe als nächstes schlittern.

Veröffentlicht am 30.10.2024

Wer steckt hinter den mysteriösen Morden?

Magic Inferno
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Zum Inhalt:
Detective Constable Emma Bellamy wird von der Polizei des Londoner Bezirks Hackney zu einem Fall hinzugezogen, da diese von einer übernatürlichen Beteiligung ausgehen. Am Tatort scheint ein ...

Zum Inhalt:
Detective Constable Emma Bellamy wird von der Polizei des Londoner Bezirks Hackney zu einem Fall hinzugezogen, da diese von einer übernatürlichen Beteiligung ausgehen. Am Tatort scheint ein richtiges Blutbad stattgefunden zu haben und es gibt einige Ungereimtheiten. Doch das ein magisches Wesen an dem grausamen Mord beteiligt ist, schließt Emma dennoch aus. Dann geschieht noch ein Mord und es sieht ganz danach aus, dass die beiden Morde in irgendeinem Zusammenhang stehen. Nun ist Emma sich sicher, dass nicht nur die Menschen, sondern auch alle Übernatürlichen in großer Gefahr schweben. Doch was will der Mörder mit seinen Taten wirklich bezwecken? Ist es sogar möglich, dass die Morde von zwei Tätern begangen werden? Emma scheint die Zeit davonzulaufen.

Meine Meinung:
Wir sind gleich mitten im Geschehen und erleben mit, wie Detective Constable Emma Bellamy in eine grausige Mordserie ermitteln muss, die nicht nur die Menschen, sondern alle Übernatürlichen in große Gefahr bringt. Denn niemand weiß, welches Spiel die Person hinter der Tat wirklich spielt.

Emma ist eine tolle Protagonistin, die ich von Anfang an ins Herz geschlossen habe. Man merkt ihr an, wie gut ihr die Liebe zu Lord Lukas Horvath tut und wie viel sich die beiden bedeuten. Zudem zeigt sich immer wieder, wie wichtig ihr die anderen Übernatürlichen und ihre Belange sind, ebenso welchen Stellenwert Emma bei diesen inzwischen eingenommen hat. Mir hat ihre freche Art sehr gefallen, mit der sie mich viele Male zum Schmunzeln gebracht hat. Zudem mochte ich besonders ihr Einfühlungsvermögen und Verständnis Robert Sullivan gegenüber, der einen schweren Verlust erlitten hat. Da zeigt sich, was für ein großes Herz Emma hat. Zudem mochte ich ihre Unvoreingenommenheit.

Ich habe Emma gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren. Was auch daran lag, dass erst mal nicht klar ist, wie viele Täter es gibt, ob die Morde überhaupt zusammenhängen und ich mich gefragt habe, was die Person mit der Tat wirklich bezwecken möchte. So habe ich zusammen mit Emma versucht den Hinweisen nachzugehen, um die einzelnen Puzzleteile zu einem Ganzen zusammenzufügen. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, die die Spannung aber noch mal angeheizt haben.

Den Kopf habe ich immer wieder über Detective Chief Inspector Donald Murray geschüttelt. Nicht nur, dass er Emma die Ermittlungen unnötig schwer macht, wusste ich einfach nicht, was ich von ihm halten sollte. Er scheint sehr auf seinen Vorteil bedacht zu sein, vor den Medien immer gut dastehen zu wollen, aber ein guter Ermittler ist er dennoch nicht. Zudem war ich mir zwischendurch nicht sicher, ob er nicht etwas mit den Morden zu tun hat. Zugetraut hätte ich es ihm durchaus.

Fazit:
Ein spannender Krimi, bei dem es Detective Constable Emma Bellamy mit einem undurchsichtigen Fall zu tun bekommt, der ihr alles abverlangt und bei dem sie den Zeitdruck umso mehr spürt. Ich habe Emma wieder gern bei ihren Ermittlungen begleitet, die von Anfang bis Ende spannend waren und habe versucht die einzelnen Puzzleteile zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, durch die die Spannung aber noch mal angeheizt wurde.

Veröffentlicht am 30.10.2024

Ein spannender und mitreißender Auftakt der Reihe

Smaragour – Die Dracheninsel
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Zum Inhalt:
Jamie Dellander ist schon ganz aufgeregt, weil er seine Ausbildung an der Drachenreiterschule Eldurskóla auf der Insel Smaragour beginnen wird. Doch dann kommt alles anders. Denn er soll kein ...

Zum Inhalt:
Jamie Dellander ist schon ganz aufgeregt, weil er seine Ausbildung an der Drachenreiterschule Eldurskóla auf der Insel Smaragour beginnen wird. Doch dann kommt alles anders. Denn er soll kein Drachenreiter werden, sondern seine Ausbildung an den Drachendocks der Schule beginnen. Die Arbeit an den Drachendocks ist nicht nur gefährlich, sondern auch sehr anstrengend. Denn dort muss Jamie Tag und Nacht gefährliche Drachen pflegen und putzen. Doch Jamie will seinen Traum ein Drachenreiter zu werden nicht aufgeben und tut alles dafür, um ihn doch noch wahrwerden zu lassen. Als dann ein mysteriöses Mädchen auf einem Drachen auftaucht und eine geheime Botschaft hinterlässt, ist Jamies Neugier geweckt. Gemeinsam mit seinen neuen Freunden Tex und Noah versucht Jamie herauszufinden, was es mit dem Mädchen auf sich hat und was an der Drachenreiterschule vor sich geht.

Meine Meinung:
Jamie ist ein liebenswerter, toller Junge den ich vom ersten Moment an in mein Herz geschlossen habe. Man merkt, wie sehr es ihn fertigmacht, dass er es nicht geschafft hat, zum Drachenreiter ausgebildet zu werden, sondern in den Drachendocks arbeiten muss. Ich fand seine Ausdauer sein Ziel zu erreichen bewundernswert. Dennoch hat sich mir beim Lesen immer wieder die Frage gestellt, ob er den Wunsch nur hegt, um seine Eltern stolz zu machen. So begibt sich Jamie bei seiner Ausbildung in den Drachendocks ebenfalls auf eine Reise zu sich selbst, um herauszufinden, was er wirklich möchte. Ich habe ihn sehr gern auf diesem Weg begleitet und fand den inneren Wandel, den er durch alles was er erlebt, durchläuft, nachvollziehbar und vom Tempo angemessen. Zudem hat mir an Jamie sein großes Herz und sein Sinn für Gerechtigkeit gefallen. Was sich besonders daran zeigt, wie es sich um die kleine Flapper kümmert und die Methoden, wie mit den Drachen umgegangen wird, hinterfragt.

Neben Jamie habe ich noch seine neue Freundin Tex und seinen neuen Freund Noah in mein Herz geschlossen. Tex ist eine kleine Rebellin, die ihren eigenen Kopf hat, zu jeder Schandtat bereit ist und hinter ihren Freunden steht. Noah ist eher der Ruhige, der sich mit allen was mit Technik zu tun hat, auskennt. Alle drei ergeben zusammen eine tolle Truppe, bei der man nie weiß, was sie als nächstes aushecken.

Da auf die drei Freund nicht nur in den Drachendocks selbst eine Schwierigkeit nach der nächsten zukommt, sondern sie herausfinden wollen, was es mit der mysteriösen Reiterin auf sich hat, es eine Rebellengruppe gibt, von der man nicht weiß was sie plant und niemand weiß was beim Drachenturnier geschieht, ist von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Zudem weiß man nie wer von den Erwachsenen ein falsches Spiel spielt und für Jamie, Tex und Noah zur Gefahr werden könnte. So habe ich mit den drei Freunden bis zum Schluss mitgefiebert, mitgelitten und einige Male über die Ungerechtigkeiten geschimpft, die ihnen widerfahren.

Ich fand es richtig interessant mehr über die verschiedenen Drachenarten, ihre Besonderheiten und was sie unterscheidet zu erfahren. Ebenso wie es an den Drachendocks zugeht, was die Ausbildung dort beinhaltet, welchen Stellenwert die Drachen heute habe und wie dieser sich mit der Zeit verändert hat. Wobei ich glaube, dass es da noch sehr viel mehr zu erfahren gibt und ich deswegen schon sehr gespannt bin, was man im nächsten Band noch so erfahren wird.

Fazit:
Eine wunderschöne und spannende Geschichte, in der wir Jamie, Tex und Noah bei ihrer Ausbildung an den Drachendocks begleiten. Da diese schon alleine einige Probleme für die drei Freunde mit sich bringt, sie außerdem noch herausfinden wollen, was es mit dem mysteriösen Mädchen auf sich hat und was diese mit der Rebellengruppe zu tun hat, ebenso wie sie eine Katastrophe beim Drachenturnier verhindern können, war die ganze Zeit über für Spannung gesorgt. Ich habe Jamie, Tex und Noah jedenfalls gern auf ihrem Abenteuer begleitet, war gespannt, was sie alles erleben und was wir mit ihnen zusammen alles über die verschiedenen Drachenarten, ihre Besonderheiten und Unterschiede erfahren werden. Nun bin ich gespannt, wie es für alle weitergehen wird.

Veröffentlicht am 18.10.2024

Wer hat Katja Brendel auf dem Gewissen?

Prost, auf Brunngries
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Zum Inhalt:
Felix Fink hat einige Kollegen, darunter auch Hauptkommissar Constantin Tischler, ins Wirtshaus KRAUSE eingeladen, um seine Beförderung zum Polizeihauptmeister zu feiern. So kommt es, dass ...

Zum Inhalt:
Felix Fink hat einige Kollegen, darunter auch Hauptkommissar Constantin Tischler, ins Wirtshaus KRAUSE eingeladen, um seine Beförderung zum Polizeihauptmeister zu feiern. So kommt es, dass Constantin am nächsten Tag mit einem Brummschädel aufwacht. Doch dies ist nicht mal das Schlimmste, denn sein geliebter Jaguar steht vollkommen demoliert vor Constantin Haustür. Dabei ist er sich sicher, dass der sein Auto vor dem Wirtshaus stehen gelassen hat. Zu allem Übel stellt sich später heraus, dass Katja Brendel, Mitarbeiterin einer Sicherheitsfirma, mit seinem Auto überfahren wurde und starb. Da Constantin die Tote auch noch von der Polizeischule kennt und beide nicht im Guten auseinandergegangen sind, ist er der Hauptverdächtige in dem Fall. Was ist an dem Abend wirklich geschehen? Wer hat Constantins Jaguar gestohlen?

Meine Meinung:
Diesmal ist Hauptkommissar Constantin Tischler in seinem neuen Fall der Hauptverdächtige und darf deswegen offiziell nicht ermitteln. Ich war nicht nur gespannt, wie lange er dies aushält, sondern auch, wie Polizeihauptmeister Felix Fink sich ohne seinen Kollegen schlägt.

So sieht sich Felix wieder mal ganz schön verzwickten Ermittlungen gegenüber und zwar auf vielerlei Weise. Denn nicht nur, dass er die Unschuld seines Kollegen beweisen muss, will dieser natürlich über alles informiert werden. Zudem gibt es noch einige Verdächtige und es ist bis fast zum Schluss nicht klar, ob der Fall mit Constantin zu tun hat oder sich Katja durch etwas anderes in Schwierigkeiten gebracht hat. So habe ich Felix, Constantin und den Rest des Teams gerne bei ihren Ermittlungen begleitet, bei denen sie Unterstützung von Hauptkommissarin Anne Reusch bekommen und versucht dem Täter oder der Täterin vor ihnen auf die Schliche zu kommen. Da dies nicht so leicht war und es einige Verdächtige gibt, war die ganze Zeit für Spannung gesorgt. Außerdem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, die aber ebenso zum Erhalt der Spannung betrugen.

Gut gefallen hat mir, dass Felix voll und ganz hinter Constantin steht, die Initiative ergreift und ihn vor Polizeioberrat Schwenk in Schutz nimmt. Bei den Ermittlungen sieht man immer wieder, was für ein guter Polizist Felix ist. Dennoch merkt man aber auch noch eine gewisse Unsicherheit bei ihm, vor allem, wenn er mit Anne zusammen ermittelt. Ich konnte seine Bedenken wegen Constantins eigene Ermittlungen verstehen. Zudem fand ich es schön, wie das ganze Team zusammenhält und versucht Constantin zu entlasten.

Der Humor kommt auch in diesem Band nicht zu kurz. Denn es gibt wieder viele Wortgefechte und Neckereien zwischen Constantin, Felix und allen anderen Personen, die ich inzwischen in mein Herz geschlossen habe. So haben mich alle viele Male zum Lachen und Schmunzeln gebracht.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem Hauptkommissar Constantin Tischler zum Hauptverdächtigen wird und alle aus seinem Team, allen voran Polizeihauptmeister Felix Fink, versuchen seine Unschuld zu beweisen. Da dies nicht so leicht ist, da es einen Haufen Verdächtige gibt, das Motiv unklar ist und das Opfer Katja Brendel einiges auf dem Kerbholz hat, war von Anfang bis Ende für Spannung gesorgt. Zudem gab es einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Ebenso war für Humor gesorgt, denn die kleinen Wortgefechte und Neckereien zwischen Constantin, Felix und allen anderen Personen haben natürlich auch nicht gefehlt.

Veröffentlicht am 16.10.2024

Wird Cléo den Eissplitter finden?

Ice Guardians 2. Der magische Eissplitter
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Zum Inhalt:
Cléo Dulac wurde an der Gletscherakademie aufgenommen und ist deswegen nicht nur überglücklich, sondern auch ziemlich aufgeregt. Doch als sie dort ankommt, geschehen merkwürdige Dinge. Nicht ...

Zum Inhalt:
Cléo Dulac wurde an der Gletscherakademie aufgenommen und ist deswegen nicht nur überglücklich, sondern auch ziemlich aufgeregt. Doch als sie dort ankommt, geschehen merkwürdige Dinge. Nicht nur, dass sie von einigen Eisskulpturen bedroht wird, greifen diese sie auch noch an und Cléo kann sich jedes Mal nur mit großer Mühe retten. Wäre das noch nicht genug, scheint der Eissplitter spurlos verschwunden zu sein und auch die Eissplittermagie will sich bei Cléo nicht zeigen. Selbst mit der Eismagie hat Cléo ihre Schwierigkeiten.

Meine Meinung:
Cléo ist ein tolles Mädchen, dass sich viele Gedanken über allerhand Dinge macht, ihre Freunde unterstützt und findet, dass alle an der Gletscherakademie gleich sind, selbst die, die ihre Eismagie noch nicht entdeckt haben, wie ihre Freundin Tara. Ich habe Cléo fest in mein Herz geschlossen und konnte ihre Unsicherheiten wegen der anderen Schülerinnen und Schüler, ihrer Eismagie und ihrer Eissplittermagie verstehen. Zudem merkt man an vielen Stellen, welcher Druck auf ihr wegen der Eissplittermagie lastet. Ebenso aber auch, wie wichtig ihr ihre Freunde und ihr Patentier sind.

Natürlich spielt der Natur- und Tierschutz wieder eine wichtige Rolle. Schon allein weil die Gletscherhüterinnen und Gletscherhüter lernen, wie sie die Natur am besten beschützen können. So regt das Buch zum Nachdenken über sein eigenes Verhalten an und wie wir vielleicht auch im Kleinen etwas für den Erhalt dieser tun können. Zudem wird aber auch mit einem leicht kritischen Unterton hinterfragt, wie weit man gehen darf, um die Menschen darauf aufmerksam zu machen, wie es um unsere Umwelt steht. Dennoch wirkt all dies zu keiner Zeit belehrend.

Für Spannung ist die ganze Zeit gesorgt. Zumal in der Gletscherakademie seltsame Dinge geschehen, Cléo sogar angegriffen wird und der Eissplitter unauffindbar ist. Zwar hatte ich schon recht früh eine Vermutung, wer hinter all den Angriffen auf Cléo stecken könnte, die sich immer mehr verdichtetet und letztendlich bewahrheitet hat. Dennoch war ich mir nicht sicher und zudem gespannt, ob Cléo den Eissplitter findet, ihre Mutter dadurch retten kann und ob sie es schafft, ihre Eissplittermagie herauszukitzeln. Zudem steht natürlich auch noch die Frage im Raum, wie man den Seilbahnbesitzer Jacques Frost das Handwerk legen kann. So habe ich von Anfang bis Ende mit Cléo und ihren Freunden mitgefiebert.

Besonders gemocht habe ich die Maus Rosalinde, die für Cléo eine wahre Freundin ist. Rosalinde unterstützt Cléo in jeder Lebenslage und ist einfach für sie da. Ich habe viele Male über ihr Schleckermaul und ihre direkte Art geschmunzelt.

Fazit:
In diesem gelungenen zweiten Band über Freundschaft, Zusammenhalt und den Natur- und Tierschutz begleiten wir Cléo an die Gletscherakademie. Dort warten nicht nur neue Aufgaben auf sie, sondern scheint zu allem Übel jemand hinter ihr her zu sein, wodurch Cléo immer wieder in große Gefahr gerät. Deswegen und wegen aller anderen Aufgaben und Probleme, die auf Cléo warten, was für Spannung gesorgt. So habe ich die ganze Zeit mit Cléo und ihren Freunden mitgefiebert.