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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2024

Manchmal findest du dein Glück fern der Heimat

Winterlich verliebt in den schottischen Highlands
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Dies ist der zweite Band der "Verliebt in Schottland"- Reihe von Claudia Tallian. Die Bücher können auf jeden Fall für sich allein gelesen werden, denn ausser dass irgenwann ein Auto in die Werkstatt der ...

Dies ist der zweite Band der "Verliebt in Schottland"- Reihe von Claudia Tallian. Die Bücher können auf jeden Fall für sich allein gelesen werden, denn ausser dass irgenwann ein Auto in die Werkstatt der Protagonistin des ersten Bandes muss, gibt es nach meiner Meinung keine Überschneidungen.

Dies ist jetzt die Geschichte der Wedding Plannerin Sarah, die es endlich geschafft hat einen Preis als beste Ihrer Zunft zu bekommen, nachdem Sie sich ihr Business innerhalb von 3 Jahren in New York aufgebaut hat.

Zum Preis gehört eine Live TV Schaltung mit einem neuen Brautpaar. Dummerweise entpuppt sich der Bräutigam als ihr vermeintlicher Freund, weshalb Sarah ihm vor Enttäuschung die Torte ins Gesicht wirft. Als dieses Video viral geht, ziehen plötzlich all ihre Kunden die Aufträge zurück, sodass sie ohne Job dasteht. Sie nimmt ein Job Angebot in Schottland an, was sich leider auch nicht als das erweist, als das es angepriesen wurde.

Die Geschichte beginnt schwungvoll und auch wenn ich den Plot für etwas unrealistisch halte, konnte der Schreibstil mich überzeugen und mitnehmen, weshalb ich das Buch gerne gelesen habe.

Die Beschreibungen des Settings, gerade die Veränderungen am Bed and Breakfast waren sehr detailliert, sodass ich alles direkt vor Augen hatte und sehr gerne dort Urlaub machen würde. Leider gibt es diese kleine Fleckchen Erde nur in der Phantasie der Autorin, so muss ich also virtuell hin reisen. Aber auch den Ausflug nach Loch Ness und Urquhart Castle habe ich genossen, denn diese Location gibt es wirklich und sie war vollkommen realistisch wieder gegeben.

Die Figuren sind lebhaft gezeichet und mancher Charakterzug hat mich zum schmunzeln gebracht, so wie bei Ian: "der Typ: ein Telefon ist zum telefonieren da", ich liege jetzt noch lachend in der Ecke.

Allerdings war die Kommunikatin zwischen den Protagonisten doch manches Mal zu zäh, sodass ich mir gewünscht hätte, dass sie endlich mal miteinander reden, statt immer nur aneinander vorbei. Das hat beim Lesen leider ein paar Längen verursacht.

Jedoch hat die Autorin es geschafft dies alles mit einem gelungenen , aber absolut kitschigen Ende zu Abschluss zu bringen.

Ich hattte beschwingte, emotionale und berührende Lesestunden mit dem Buch, das mich gut unterhalten konnte und zum träumen gebracht hat.

Eine Leseempfehlung für alle, die nicht unbedingt auf einen realistischen Plot Wert legen und 4 winterliche Sterne gibt es von mir dafür.

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Veröffentlicht am 17.11.2024

Eine etwas andere Weihnachtsgeschichte

Dich hatte ich nicht auf dem Wunschzettel
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Kurz vor Weihnachten kehrt Maya Bashir nach 8 Jahren zu ihren Eltern in die schottischen Highlands zurück. Sie hat ihren Job in Glasgow verloren und sich von ihrem langjährigen Freund getrennt.

Um etwas ...

Kurz vor Weihnachten kehrt Maya Bashir nach 8 Jahren zu ihren Eltern in die schottischen Highlands zurück. Sie hat ihren Job in Glasgow verloren und sich von ihrem langjährigen Freund getrennt.

Um etwas Geld zu verdienen, heuert sie als Skilehrerin im örtlichen Skizentrum an, wo sie permanent Sam über den Weg läuft, der ihr damals das Herz geborchen hat.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, jedoch war bereits nach 5 der 28 Kapitel klar, was vor 8 Jahren zwischenden beiden schief gelaufen ist und wer dafür verantwortlich ist.

Da hat leider dazu geführt, dass die Geschichte in der Mitte einige Längen aufwies, weshalb ich einen Abzug in meiner Bewertung vornehmen werde.

Die Figuren sind gut gezeichnet, vieles, wie zum Beispiel die Harmoniesucht von Maya ihrem Vater gegenüber oder die Unsicherheit von Sam, ob er gut genug ist, konnte ich als Leserin förmlich zwischen den Zeilen spüren.

Auch ist es der Autorin gelungen, ernste Themen, wie toxische Beziehungen oder Entfremdung von der Familie, in die Geschichte einfließen zu lassen. So hat der Roman eine Aussage, die sicherlich viele Lesende nachdenklich machen kann.

Die Beschreibung des Settings, vor allem der geschmückten Häuser vom Weihnachtslichterwettbewerb, waren so detailliert, dass ich das Gefühl hatte, gemeinsam mit Maya und Sam an den Häusern vorbei zu schlendern und die Bewertungskarten auszufüllen.

Ich bin nicht so der Deko-Typ, aber anschauen, wenn auch nur virtuell, hat mir grosse Freude bereitet.

Sehr gerne habe ich diese berührende und etwas andere Weihnachtsgeschichte gelesen.

Von mir gibt es 4 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Die Vergangenheit ist nie wie sie scheint

Dem Sturm entgegen
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Ich bin Cecelia Ahern Fan vom ersten Buch an, deshalb war ich sehr gespannt auf diese Neuerscheinung.

Wir lernen Enya kennen, die ihre Mutter mit 12 Jahren verloren hat und nun bald 47 wird. Da ihre Mutter ...

Ich bin Cecelia Ahern Fan vom ersten Buch an, deshalb war ich sehr gespannt auf diese Neuerscheinung.

Wir lernen Enya kennen, die ihre Mutter mit 12 Jahren verloren hat und nun bald 47 wird. Da ihre Mutter an ihrem 47 Geburtstag verstorben ist, und Enya sich ihr immer noch sehr verbunden fühlt, kommt in ihr die Angst auf, dass auch sie an ihrem Geburtstag sterben wird.

Der Sprache des Buches ist dieses Mal sehr getragen und auch die mystischen Elemente, die die Autorin verwendet, sind in diesem Buch durchaus dunkler und bedrückender als in anderen Büchern von ihr.

Bei der Figurengestaltung legt sie Wert auf Vielfalt, jedoch war dieses Mal keine der Figuren für mich ein wirklicher Sympathiträger, mit dem ich gerne mitgefiebert hätte , einzig die Schwester von Enya, Flora hatte einen gewissen Sympathiewert, aber ihre Rolle im Buch war zu klein um damit der Geschichte eine positivere Färbung zu geben.

Der Spannungsbogen bleibt hoch, wobei es am Anfang etwas ermüdend ist, da die Angelegenheit mit dem Unfall des jungen Mannes ganz klar scheint.

Erst im Verlauf der Geschichte, als immer wieder unerwartete Informationen dafür sorgen, dass man komplett neu denken muss, kam ich besser in den Lesefluss hinein.

Das Ende, das ich so nicht erwartet hätte, läßt mich etwas frustriert und ratlos zurück.

Die Erläuterungen zu dem Rag Tree fand ich interessant und einleuchtend. Auch dass wir viel über innere Zerissenheit der Figuren und den Versuch die eigenen Traumata zu heilen, erfahren haben, hat mir gefallen.

Andere Bücher der Autorin konnten mich deutlich besser abholen, aufgrund der gelungenen Beschreibung der bedrückenden Atmosphäre und schönen Sprache vergebe ich dennoch wohlwollend 4 Sterne.

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Veröffentlicht am 19.10.2024

Wenn du eine neue Berufung findest

Wünsche mit Zuckerguss
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Bei dieser Geschichte handelt es sich um den fünften Teil der Herbststaffel um das bezaubernde Städtchen Lillaström in Schweden.

Es ist ein Projekt verschiedener Autorinnen, die sich zusammengetan haben ...

Bei dieser Geschichte handelt es sich um den fünften Teil der Herbststaffel um das bezaubernde Städtchen Lillaström in Schweden.

Es ist ein Projekt verschiedener Autorinnen, die sich zusammengetan haben um uns Wohlfühlgeschichten zu präsentieren.

In allen 5 Bänden dreht sich das Geschehen rund um das Herbstfest in Lillaström.

In diesem Band geht es um Stine, die aus Kopenhagen anreist um ihrer Tante Ylvie und ihrem Onkel Ingmar bei der Renovierung der Bäckerei zu helfen, die einem Brand zum Opfer gefallen ist.

Da ihr Onkel sich jedoch beim Brand verletzt hat, kümmert sich ihre Tante mehr um ihren Mann, denn um die Renovierung, sodass Stine anfänglich allein mit der Renovierung ist.

Da kommt Oskar mit ins Spiel, der sie unterstützt obwohl sie es erst ablehnt.

Obwohl den beiden nur 2 Wochen Zeit für die Renovierung bleibt, nimmt sich Stine die Zeit ein Rezept für Liebes Kanelbullar zu probieren.

Da sie nicht backen kann, landet anfänglich viel in der Tonne, das hat sich mir nicht erschlossen, denn schliesslich hätte der Onkel, der Bäcker ist, ihr ja mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

Als es dann endlich geklappt hat, ist mir das Wasser im Munde zusammengelaufen und ich hätte die Zimtschnecken sehr gerne probiert.

Die Figuren waren gut gestaltet und ich fand es gut auch auf Figuren aus den anderen Bänden zu treffen.

Die Geschichte zwischen Oskar und Stine war mir dann doch etwas zäh, es ging mir eindeutig zu oft hin und her ohne nennenswertes Ergebnis.

Ich hatte mich dieses Mal für das Hörbuch entschieden. Die Stimmen von Sprecher und Sprecherin empfand ich als sehr angenehm.

Aufgrund der schönen Beschreibungen des Cafés und der Zimtschnecken, sowie der gelungenen Interpretation des Hörbuches, gibt es von mir 4 Sterne, auch wenn mich die Geschichte dieses Mal nicht wirklich abholen konnte.

In meinen Augen war es leider der schwächste Teil der Staffel.

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Veröffentlicht am 30.09.2024

Die Vergangneheit holt dich immer ein

Winterzauber auf dem kleinen Bücherschiff
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In diesem zweiten Band um das kleine Bücherschiff im Museumshafen Oevelgönne erfahren wir die Geschichte von Katja.

Ich kannte den ersten Teil nicht, hatte aber keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte ...

In diesem zweiten Band um das kleine Bücherschiff im Museumshafen Oevelgönne erfahren wir die Geschichte von Katja.

Ich kannte den ersten Teil nicht, hatte aber keinerlei Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.

Die Autorin läßt Ihre zwei Buchhändlerinnen MIri und Katja viele Buchempfehlungen aussprechen von Autoren und Autorinnen und deren Büchern, die ich selber auch kenne bzw auf meiner Wunschliste habe. Das empfand ich als einen witzigen Einfall, der jedoch etwas überstrapaziert wurde.

Auch die Beschreibung der Buchhandlung auf dem "Kleinen Bücherschiff" und der stattfindenden Events haben mir ausnehmend gut gefallen. Sehr gerne würde ich mich auch, wie die Stammkundin Frau Tietgen, in den Sessel kuscheln und drauf los lesen.

Die Figurengestaltung war in meinen Augen überwiegend gelungen, lediglich bei Katja kam bei mir Unmut auf.

Mit Ihrer Figur bin ich bis um Schluss nicht warm geworden. Sie war mir zu naiv, zu unentschlossen und zu wankelmütig.

Schon alleine ein Einschreiben weg zu werfen, weil man es für Fake hält, statt sich direkt um die Klärung der Angelegenheit zu kümmern, hat mich an ihr zweifeln lassen. Ich denke Sie führt ein Unternehmen, da kann ich mich doch nicht wie eine Auszubildende verhalten, die keine Ahnung vom Umgang mit Banken hat.

Auch die endgültige Lösung dieses Problemes war mir dann doch etwas zu sehr an den Haaren herbei gezogen.

Deshalb gibt es von mir einen Abzug in der Bewertung.

Ansonsten war es eine kurzweilige Lektüre, mit vielleicht ein paar zuvielen Verweisen auf andere Bücher.

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