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Steff05

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.11.2025

Kein würdiges Ende

Magisterium - Das 5. Jahr
1

Ich bin enttäuscht. Ja, ehrlich! Nach mehreren hervorragenden Bänden, endet diese Serie nun leider sehr geradlinig und vorhersehbar- selbst für ein Kinderbuch. Zwar konnten die Autorinnen die düstere Grundstimmung ...

Ich bin enttäuscht. Ja, ehrlich! Nach mehreren hervorragenden Bänden, endet diese Serie nun leider sehr geradlinig und vorhersehbar- selbst für ein Kinderbuch. Zwar konnten die Autorinnen die düstere Grundstimmung aufrecht erhalten, doch spürt man nun auch deutlich, wie deren Zusammenarbeit an Qualität zu verlieren beginnt. Ungereimtheiten, lose Enden und ein zu simples Storytelling sind Zeuge hierfür. Alles wirkt etwas gehetzt und oberflächlich, manches sogar moralisch fragwürdig. Selbst die Ausarbeitung der Charaktere litt und man merkt wie Clare und Black auch selbst der Handlung überdrüssig wurden. Mir tat das weh und ich hätte mir von Herzen ein stärkeres Ende gewünscht.

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Veröffentlicht am 07.03.2025

Von allem zu viel

Achtzehnter Stock
0

Bei ‚Achtzehnter Stock‘ war es meine Hoffnung auf eine tiefgründig, feinsinnige Geschichte zu treffen, die mich bewegt und mitnimmt. Doch leider war dies ganz und gar nicht der Fall. Die Hauptdarstellerin ...

Bei ‚Achtzehnter Stock‘ war es meine Hoffnung auf eine tiefgründig, feinsinnige Geschichte zu treffen, die mich bewegt und mitnimmt. Doch leider war dies ganz und gar nicht der Fall. Die Hauptdarstellerin Wanda wirkte, als torkelte sie nur durchs Leben, ohne sich ihrer wirklich bewusst zu sein. Ihr Denken, ihre Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar, die Beziehung zu ihrem Kind und anderen Personen seltsam. Sie war für mich nicht greifbar. Stattdessen wurde sie mir immer unsympathischer und mir fiel es schwer sie oder die Handlung ernst zu nehmen. Auch der Kontrast zwischen Kiez und Glamour war mir zu groß und grob. In beiden Welten war ich zwar nie beheimatet, doch wirkten beide auf mich sehr konstruiert und überzogen.
Einzig der Schreibstil gefiel mir gut. Nur rettete seine gute und angenehme Lesbarkeit nicht über
die skurrile Handlung.
Für mich persönlich war dieses Buch eine Enttäuschung.

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Veröffentlicht am 02.11.2024

Sogar noch besser als Teil 1

Magnolia Table
0

Rezepte für gesellige Runden. Damit sind einfache, alltagstaugliche Gerichte gemeint, die ohne große Vorbereitung zubereitet werden können und den Weg zum gemütlichen Zusammensein in kleiner Runde ebnen. ...

Rezepte für gesellige Runden. Damit sind einfache, alltagstaugliche Gerichte gemeint, die ohne große Vorbereitung zubereitet werden können und den Weg zum gemütlichen Zusammensein in kleiner Runde ebnen. Ob nun als tägliche gemeinsame Mahlzeit mit der Familie oder einem Treffen mit Freunden. Diese Gericht erscheinen mir perfekt dafür geeignet zu sein. Für größere Zusammenkünfte oder Partys empfinde ich sie jedoch weniger geeignet. Da ich aber nach genau einer solch einfachen und doch raffinierten Küche suchte, bin ich absolut begeistert von diesem Kochbuch. Ja, tatsächlich gefällt es mir von der Rezeptauswahl sogar noch besser als Band 1!
Das Design ist eng an das des vorangegangenen Bandes angelehnt, wirkt modern, besitzt aber auch den unnachahmlichen und für Joanna typischen Vintage-Carme. Wodurch dieses Buch nicht nur kulinarisch hervorragend ist, sondern auch zu einer Augenweide wurde.
Ich vergebe fünf von fünf Kochlöffel und spreche eine klare Kaufempfehlung aus!

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Nur bedingt zu empfehlen

Kinder brauchen Dopamin
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Lange nicht mehr hat mich ein Buch so zwiespältig zurückgelassen. Einerseits hat es mich extrem interessiert, wie sich Medienkonsum und hochverarbeitete Lebensmittel auf den Körper auswirken, welche Vorgänge ...

Lange nicht mehr hat mich ein Buch so zwiespältig zurückgelassen. Einerseits hat es mich extrem interessiert, wie sich Medienkonsum und hochverarbeitete Lebensmittel auf den Körper auswirken, welche Vorgänge dabei freigesetzt werden und was zu einer Sucht führt. Andererseits folgt diese Autorin einem Ansatz, den ich selbst nicht gutheißen kann. Ich finde ihn zu radikal und auch nicht allgemein umsetzbar. Sie nutzt die eigene Tochter um ihre Fortschritte darzustellen, doch diese Berichte wirken auf mich zu glatt, als dass sie glaubhaft wären. Und zugleich scheint die Familie für Michaeleen Doucleff so wie sie es hier darstellt eine Mischung aus Versuchkaninchen und Obsession zu sein, immer darauf bedacht noch extremer vorzugehen. Die Gefühlswelt wird dabei fast völlig außen vor gelassen und Kindern nur ein minimales Mitspracherecht eingeräumt. Meinen Wunsch nach einer gewissen Vereinbarkeit läuft dem komplett entgegen. Entsprechend habe und werde ich mir nur die für mich relevanten Infos aus diesem Buch ziehen und den vorgegebenen Plan nicht weiter verfolgen.

Die Autorin beschreibt interessant, gut verständlich und ausführlich. Sie stellt sowohl wissenschaftliche Hintergründe vor, wie auch Anekdoten und Gedanken dahinter. Wenn man ihren Weg annehmen kann, kann dieses Buch trotz seines Umfangs womöglich kurzweilig und erhellend sein. Ich selbst habe jedoch rasch eine innerliche Haltung angenommen, die mir dies erschwerte.

Die Haltung der Autorin spricht klar gegen bedürfnisorientierte Erziehung.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Leider nicht mein Fall

Mord im Wattenmeer
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Dieses Hörbuch wurde von Corinna Dorenkamp vertont. Ihre Sprechweise klingt für meine Ohren etwas hektisch, ohne, dass sie dabei die Lesegeschwindigkeit erhöht. Sie setzt ihren Atem oft als Stilmittel ...

Dieses Hörbuch wurde von Corinna Dorenkamp vertont. Ihre Sprechweise klingt für meine Ohren etwas hektisch, ohne, dass sie dabei die Lesegeschwindigkeit erhöht. Sie setzt ihren Atem oft als Stilmittel ein und betont teilweise ungewöhnlich. Ehrlich gesagt, gehört sich aus diesen gröbsten nicht zu meinen Lieblingssprecherinnen, sie macht ihre Sache aber dennoch gut.
Weit mehr haben mich hier andere Dinge gestört. Femke Janssens erster Fall klang interessant, entpuppte sich aber dann als eher simpel und in Teilen unrealistisch. Die einzelnen Vorkommnisse fügen sich fast schon zu leicht ineinander und auch das Ende überrascht letztendlich nicht.
Für Einsteiger in das Genre oder Menschen, die bewusst gern eher seichte Handlungen bevorzugen und dabei auch mit dem Privatleben der Ermittler konfrontiert werden möchten, kann dieses Buch dennoch sehr unterhaltsam sein. Mir reichte das allein jedoch leider nicht aus.

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