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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.08.2025

Mochte mein Sohn nicht so gerne

Nikki King: Raubtier-Alarm
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band aus der „Nikki King“ Reihe. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, den ersten Band bereits gelesen zu haben.

Da mein Sohn das erste Abenteuer von ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den zweiten Band aus der „Nikki King“ Reihe. Es ist jedoch nicht zwingend erforderlich, den ersten Band bereits gelesen zu haben.

Da mein Sohn das erste Abenteuer von Nikki, dem Tierwandler-Mädchen, gerne gelesen hat, ist bei uns natürlich auch dieses zweite Abenteuer eingezogen.

Nikki und ihr Tierwandler Freund Jaro, der sich in eine Nebelkrähe verwandeln kann, erhalten eine Einladung in die alte Villa im Wald. Die Villa ist ein unheimlicher Ort und von daher ist Nikki ziemlich skeptisch, ob die beiden der Villa einen Besuch abstatten sollen. Zudem erfahren die beiden Kinder von einem geplanten Raubüberfall, den sie natürlich unbedingt verhindern möchten.

Daher warten jede Menge spannende Elemente auf den Leser. Ich musste jedoch bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass diese Geschichte meinen Sohn nicht wie erhofft begeistern konnte.

Zum einen konnte ihn die Geschichte nicht so recht fesseln, zum anderen tat er sich schwer mit dem Lesen der Wörter. Warum er sich mit dem Lesen der Wörter so schwergetan hat, kann ich leider gar nicht so genau sagen, da ich nicht finde, dass unheimlich viele schwere Wörter in dem Buch vorhanden waren.

Gedacht ist die Geschichte für Leser, die die 2. Klasse besuchen. Aber natürlich bietet sich das Buch wie immer auch für jüngere oder ältere Kinder an.

Wieder richtig gut gefallen haben uns die Illustrationen von Stefanie Klaßen. Die tolle Darstellung von Tieren und Menschen, sowie die farbenfrohen Bilder sind ein absoluter Hingucker beim Lesen der Geschichte.

Fazit:
Leider konnte dieser zweite Band rund um das Tierwandler-Mädchen Nikki meinen Sohn nicht recht begeistern. Auch mit dem Lesen der Geschichte tat er sich etwas schwer. Ich bin mir jedoch sicher, dass dieses Tierabenteuer, gepaart mit einem kleinen Kriminalfall, viele andere Kinder begeistern wird.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Handlung konnte nicht so ganz überzeugen

Leselöwen 2. Klasse - Geisterjagd um Mitternacht
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Meinung:
Die Geschichte richtet sich in erster Linie an Leseanfänger. Aus Sicht des Verlags wird dabei die 2. Klasse als empfohlenes Lesealter angesprochen, was ich nach dem gemeinsamen Lesen mit meinem ...

Meinung:
Die Geschichte richtet sich in erster Linie an Leseanfänger. Aus Sicht des Verlags wird dabei die 2. Klasse als empfohlenes Lesealter angesprochen, was ich nach dem gemeinsamen Lesen mit meinem Sohn absolut unterstreichen kann.

Vielleser wissen bereits, dass das Format der Leselöwen einige Vorteile für die jungen Leser bereithält. So sind die Sätze recht einfach gehalten und es gibt eine Silbenfärbung, die es den Kindern erleichtern soll, die Wörter besser lesen zu können.

Die Handlung an sich konnte uns beide dieses Mal leider nicht so wirklich überzeugen. Mir persönlich war die Handlung teilweise ein wenig konfus und natürlich sehr schnelllebig. Was meinem Sohn nicht so gut gefallen hat, konnte er gar nicht so genau benennen, nur dass die Handlung ihn nicht wirklich fesseln konnte.

Absolut gelungen sind wieder die nach jedem Kapitel vorhandenen Rätsel, die eine kleine Abfrage zu dem bereits gelesenen darstellen, aber dem Leser auch Abwechslung bieten. Mein Sohn mag diese Frage und Antwort Seiten sehr gerne.

In dem Buch gibt es sehr viele bunte Bilder, die von Illustratorin Alica Räth gezeichnet wurden. Ich mag ihren Zeichenstil, der absoluten Wiedererkennungswert besitzt, wirklich sehr gerne und auch mein Sohn fand die Zeichnungen „richtig cool“.

Fazit:
Für uns war „Geisterjagd um Mitternacht“ zwar ein gutes Buch, um das Lesen zu trainieren, die Handlung konnte uns beide aber nicht so wirklich überzeugen. Irgendwie wirkte diese auf mich ein wenig konfus und auch mein Sohn fand leider keinen Draht zu der Handlung. Richtig klasse sind die Frage/Antwort Passagen nach jedem Kapitel und die farbigen Illustrationen im Buch.

Veröffentlicht am 16.04.2025

Leider zu viele Erinnerungslücken an Band 2

Die Chroniken von Lunis – Das Geheimnis (Die Chroniken von Lunis 3)
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Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten und finalen Band der Reihe „Die Chroniken von Lunis“. Ich würde nicht mit dem dritten Band in diese Reihe starten, da man ansonsten arge Verständnisprobleme ...

Meinung:
Hierbei handelt es sich um den dritten und finalen Band der Reihe „Die Chroniken von Lunis“. Ich würde nicht mit dem dritten Band in diese Reihe starten, da man ansonsten arge Verständnisprobleme bekommen wird. Denn die Geschichte baut auf den beiden Vorgängerbänden auf.

Nachdem mir Band 1 und 2 sehr gut gefallen haben, war ich gespannt auf das Finale der Reihe. Jedoch musste ich leider feststellen, dass das eine Jahr Pause zwischen Band 2 und 3 dafür gesorgt hat, dass mir nicht mehr viel aus dem Vorgängerband im Kopf geblieben ist. Tatsächlich hatte ich große Probleme damit, die verschiedenen Charaktere auseinanderhalten zu können. Eine Ausnahme bildeten hier die Umbras und Mias Familie.

So habe ich mich leider sehr schwer mit diesem Finale getan. Ich wurde nie wirklich warm mit der Geschichte und war tatsächlich froh, sie irgendwann beendet zu haben. Wirklich schade, da ich die Ideen rund um die Umbras und den Weltenaufbau immer noch extrem toll finde.

Sehr unterhaltsam sind wieder die Gespräche von Mias Umbras. Denn Lux und Nox sorgen jedes Mal aufs Neue für unterhaltsame Dialoge und gute Laune. Zudem sind sie sehr um Mia und deren Familie besorgt. Daher sorgt ihr Beschützerinstinkt mehr als einmal dafür, dass Mia einer misslichen Lage entkommen kann.

Das Ende ist auf jeden Fall zufriedenstellend, werden doch alle wichtigen Fragen beantwortet. Und auch der Blick in die Zukunft (drei Jahre später), den wir im Epilog lesen dürfen, fand ich klasse. Ich mag es sehr, wenn der Leser am Ende einer Reihe einen Blick in die Zukunft werfen darf.

Fazit:
Für mich lag leider zu viel Zeit zwischen dem zweiten und dem dritten Band, sodass ich arge Erinnerungslücken hatte. Etliche Charaktere blieben für mich ohne großen Wiedererkennungswert. Sehr schade, da ich den Weltenaufbau und die Idee rund um die Umbras immer noch sehr genial finde.

Veröffentlicht am 13.02.2025

Lustig aufgebaut, nicht ganz mein Fall

Muffin und Tört! 1: Bei den Wikingern
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Von Autor Adam Stower habe ich bereits die Reihe König Guu gelesen und geliebt, daher war ich super gespannt auf diese neue Reihe des Autors.

Natürlich sind diese beiden Reihen überhaupt nicht miteinander ...

Von Autor Adam Stower habe ich bereits die Reihe König Guu gelesen und geliebt, daher war ich super gespannt auf diese neue Reihe des Autors.

Natürlich sind diese beiden Reihen überhaupt nicht miteinander vergleichbar, dennoch ist auch bei diesem neuen Buch der Humor des Autors wieder unverkennbar.

Katze Muffin und Kaninchen Tört reisen in diesem Abenteuer zu den Wikingern. Dort erleben sie ein wildes und auch verrücktes Abenteuer.

Mir persönlich war die Geschichte manches Mal ein wenig zu drüber. Ich bin mir jedoch sicher, dass Kinder mit der Geschichte mehr Spaß haben werden.

Richtig toll sind die Bonusseiten, die am Ende des Buches auf den Leser warten. Hier erfährt man mehr über Muffins Familie, lernt wie man Muffin zeichnet oder erfährt Muffins Top 10 an Picknick-Leckereien.

Die Illustrationen im Buch fand ich richtig klasse, transportieren sie den Humor des Autors doch perfekt und wurden sogar selbst von ihm gezeichnet!

Veröffentlicht am 02.11.2024

Grundgedanke schön, Umsetzung konnte mich nicht so überzeugen

Die Goldene Schreibmaschine
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Meinung:
Das wunderschöne Cover fällt einem sofort ins Auge und hat mich direkt angesprochen. Bei genauerer Betrachtung fallen einem jedoch ein paar Ungereimtheiten bei den Händen und den Beinen des abgebildeten ...

Meinung:
Das wunderschöne Cover fällt einem sofort ins Auge und hat mich direkt angesprochen. Bei genauerer Betrachtung fallen einem jedoch ein paar Ungereimtheiten bei den Händen und den Beinen des abgebildeten Mädchens auf.

Davon einmal abgesehen, freute ich mich enorm auf diese magisch klingende Geschichte. Denn eine Schreibmaschine, die Geschichten verändern kann, hörte sich einfach höchst interessant an.

Dies findet auch Protagonistin Emily und macht sich, nach dem Finden der Schreibmaschine, sofort daran, eine ihrer Lieblingsgeschichten umzuschreiben. Doch was dann alles passiert, damit hätte Emily im Leben nicht gerechnet.

Ich muss sagen, dass ich die Ausgangslage der Geschichte absolut mochte. Doch je mehr sich Emily in das Verändern der Geschichten stürzt, desto weniger gefiel mir das Ganze. Auch Bösewicht Dr. Dresskau möchte unbedingt die Schreibmaschine bekommen, um die Welt nach seinen Wünschen zu formen.

Mir persönlich fehlte bei dieser Geschichte so ein wenig die Einsicht von Emily, dass das, was sie getan hat, nicht wirklich gut gewesen ist. Viel mehr wird das Fehlverhalten gefühlt nur Dr. Dresskau in die Schuhe geschoben, der sich ebenfalls an der Schreibmaschine bedient. Dies fand ich äußerst schade.

Hierbei handelt es sich um einen Einzelband. Was ich zur Abwechslung wirklich einmal sehr erfrischend fand.

Fazit:
Der Grundgedanke, eine magische Schreibmaschine, mit der man Geschichten beeinflussen kann, klang äußerst vielversprechend. Doch leider konnte mich die Umsetzung nicht so wirklich überzeugen. In meinen Augen wird nicht wirklich gut thematisiert, dass Emilys Verhalten nicht in Ordnung gewesen ist. Viel mehr wird der Schwarze Peter nur dem Bösewicht der Geschichte zugeschoben.