Süße Geschichte mit kleinen Schwächen
Lessons in Faking„Lessons in Faking“ war für mich eine nette Geschichte für zwischendurch – süß geschrieben, aber leider nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte.
Der Schreibstil von Selina Mae war angenehm und flüssig, ...
„Lessons in Faking“ war für mich eine nette Geschichte für zwischendurch – süß geschrieben, aber leider nicht ganz das, was ich mir erhofft hatte.
Der Schreibstil von Selina Mae war angenehm und flüssig, wodurch ich gut durch das Buch gekommen bin. Dennoch konnte mich die Story nicht komplett überzeugen. Besonders das Fake-Dating-Element – eigentlich einer meiner liebsten Tropes – hat mich diesmal leider nicht richtig abgeholt, da es für mich keinen klaren Zweck erfüllt hat und etwas willkürlich wirkte.
Mit Athalia bin ich nicht ganz warm geworden. Vor allem ihr Verhalten gegenüber ihrem Bruder konnte ich nicht immer nachvollziehen. Dylan dagegen war mir sofort sympathisch, aber am Ende blieb eine Sache ungeklärt, was ich schade fand – da hätte ich mir mehr Auflösung gewünscht.
Das Ende kam für meinen Geschmack zu schnell und wirkte etwas überstürzt. Insgesamt hätte die Geschichte an manchen Stellen mehr Tiefe vertragen können.
Trotzdem bin ich neugierig auf den zweiten Band, da es dort um Athalias Bruder Henry geht. Auch wenn er mir in diesem Band nicht sonderlich sympathisch war, macht mich seine Geschichte neugierig.