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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.03.2025

Ein Buch, das in vielen Weisen ein Kribbeln verursacht

The First to Fall
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In „The First to Fall“ begleiten wir Jakob und Aurora, die sich nach einem schlimmen Schicksalsschlag in den Bergen begegnen. Als es bei einer Bergtour zu einem tragischen Vorfall kommt und Auroras Schwester ...

In „The First to Fall“ begleiten wir Jakob und Aurora, die sich nach einem schlimmen Schicksalsschlag in den Bergen begegnen. Als es bei einer Bergtour zu einem tragischen Vorfall kommt und Auroras Schwester ums Leben kommt, verliert Jakob alle seine Träume. Beide erzählen sich nicht von ihrer Verbundenheit mit dem Unfall, und ohne diese Ahnung kommen sie sich dennoch immer näher.

Aurora und ihr Leben waren für mich von Anfang an unfassbar spannend, und ich mag es sehr gerne, dass sie sich fürs Vanlife entschieden hat und nicht einfach den Weg genommen hat, der sozusagen der Standardweg ist. Auch ihre Familiensituation hat für zusätzliche Spannung gesorgt, und ich fand ihre Zweifel und Ängste sehr gut nachvollziehbar.

Jakob hat mir als Protagonist auch sehr gut gefallen, und ich mochte es, wie man seine Zweifel sehr gut mitbekommen hat. Auch sein Beruf, das Klettern, fand ich sehr, sehr spannend, denn auch dies ist nicht so typisch. Das Einzige, was mich gestört hat, war dass er Magnus als seinen besten Freund bezeichnet.

Aurora und Jakob haben mir zusammen sehr gut gefallen, und ich mochte es beim Lesen, dass sie sich nicht sofort nähergekommen sind, sondern dass erst einmal eine gewisse Spannung und ein starkes Knistern zwischen ihnen aufgebaut wurden. Es hätte in meinen Augen auch nicht zur Situation gepasst, wäre es anders gewesen.

Die ganze Thematik rund um die Berge, den Unfall und die Freundesgruppe finde ich unfassbar toll geschrieben. Ich liebe das Setting mit den Bergen und hatte die Szene schon fast vor Augen. Aber dass auch auf die Gefahren eingegangen wird und der Unfall daraus entsteht, hat mich total abgeholt.

Manche der Nebencharaktere und auch einige Stellen beziehungsweise Zwischenkapitel haben bei mir echt eine Gänsehaut entstehen lassen. Kristina Moninger hat es geschafft, dass ich mich nach diesem Ende unfassbar auf den zweiten Band freue und mich einfach nur ratlos zurückgelassen hat.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an Vorablesen und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2025

Wenn der Schnee schmilzt und Gefühle entstehen

A Touch of Ice
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Ash Lewis steht schon auf dem Snowboard, seitdem er klein war, doch als seine Eltern am Tag seines größten Wettkampfs ums Leben kommen, ist nichts mehr wie davor. Plötzlich ist der Sport, der ihm immer ...

Ash Lewis steht schon auf dem Snowboard, seitdem er klein war, doch als seine Eltern am Tag seines größten Wettkampfs ums Leben kommen, ist nichts mehr wie davor. Plötzlich ist der Sport, der ihm immer alles bedeutet hat, für ihn sinnlos. Doch dann trifft er auf Tansy, und sie ist das genaue Gegenteil von ihm. Nach ihrer überstandenen Krebserkrankung sieht sie die Welt mit anderen Augen und möchte Ash helfen, mit seinen Gefühlen umzugehen. Doch währenddessen entstehen auch neue Gefühle zwischen ihnen.

Ash ist ein Protagonist, der einen sehr starken Charakter hat, denn auch wenn man spürt, wie sehr er mit sich selbst kämpft und wie schwer es ihm fällt, sich jemandem zu öffnen, versucht er, alles mit sich selbst zu regeln und niemanden an sich heranzulassen. Aber man merkt beim Lesen schnell, dass hinter seiner harten Schale ein absolut liebenswürdiger Mensch steckt, denn alleine schon seine ganzen Taten im Buch, die ich hier aber nicht spoilern möchte, sprechen für sich.

Tansy hingegen ist von Anfang an eine echte Kämpferin. Ihre positive Art ist ansteckend, aber gleichzeitig merkt man, dass auch sie Narben aus ihrer Vergangenheit trägt. Sie möchte Ash nicht nur retten, sondern ihm wirklich helfen, und ich glaube, dies ist auch genau der Grund, warum sie ihren Beruf ausübt, um Menschen ein bisschen Freude zu schenken.

Die beiden geben sich in meinen Augen unfassbaren Halt und versuchen immer, hinter die Fassade des anderen zu schauen.
Die Chemie zwischen den beiden ist unglaublich spürbar, und man merkt das Knistern förmlich. Sie kommen sich immer näher und lernen auch, einander zu vertrauen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich eher langsam, aber unfassbar echt – mit Höhen und Tiefen.

Ich mochte besonders, dass das Buch nicht nur eine romantische Liebesgeschichte erzählt, sondern auch Themen anspricht, über die ich noch nie in Büchern gelesen habe. Es geht um Trauer, um Neuanfänge und darum, wieder richtig zu leben.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass manche dieser emotionalen Aspekte noch etwas tiefer behandelt werden. Einige schwierige Themen wurden in meinen Augen zu schnell abgehandelt, wodurch manche Szenen nicht ganz die Tiefe erreicht haben, die sie verdient hätten. Trotzdem hat mir die Geschichte unfassbar gut gefallen.

Tracy Wolff schafft es, starke Emotionen zu erzeugen, und ihr Schreibstil ist fesselnd und voller Gefühl. Ich bin förmlich durch das Buch geflogen und habe es wirklich genossen. Auch die ganzen Snowboard-Aspekte fand ich total interessant, da ich vieles noch gar nicht kannte. „A Touch of Ice“ ist eine wunderschöne Mischung aus Sport, Romantik und ernsten Themen. Ich kann es kaum erwarten, den dritten Teil zu lesen.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 20.12.2024

Zwischen Liebe, Tempo und Neuanfängen

Drive Me Crazy
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„Es ist schwer, nicht zu lächeln, wenn Blake lacht. Es ist tief und lässt seine Augenwinkel kräuseln. Die Schmetterlinge in meinem Bauch erwachen aus dem Winterschlaf.“

Ella möchte einfach nur neu anfangen, ...

„Es ist schwer, nicht zu lächeln, wenn Blake lacht. Es ist tief und lässt seine Augenwinkel kräuseln. Die Schmetterlinge in meinem Bauch erwachen aus dem Winterschlaf.“

Ella möchte einfach nur neu anfangen, nachdem sie ihren Sportpodcast verloren hat. Doch dann bekommt sie die Chance, die Biografie von Blake Hollis, dem erfolgreichen Formel-1-Weltmeister, zu schreiben. Dafür begleitet sie ihn eine ganze Saison lang, was aber nicht so leicht ist, wie es scheint, denn Blake verhält sich zunächst verschlossen und wenig kooperativ. Doch je mehr Zeit sie miteinander verbringen, desto tiefer blicken beide hinter die Fassade des anderen, und es beginnt, zwischen ihnen zu knistern. Zwischen Motoren und Events kommen sie sich immer näher, doch beide erzählen nicht die ganze Wahrheit über sich.

Ella ist eine tolle und unfassbar ehrgeizige Protagonistin, die immer wieder mit eigenen Unsicherheiten und Zweifeln zu kämpfen hat. Doch gleichzeitig ist sie auch total stark und hat immer einen Spruch auf den Lippen, was sie unglaublich sympathisch macht.

Blake hingegen ist anfangs ein verschlossener und grummeliger Protagonist, dessen Inneres Ella und man selbst erst im Laufe des Buches kennenlernt. Aber als er dann aufgetaut ist, hat man ihn einfach nur ins Herz schließen können, und besonders die Situationen, in denen er einfach er selbst ist, sind wirklich schön.

Die Beziehung zwischen den beiden sprüht nur so vor Spannung, und das Kribbeln ist total spürbar. Sie entwickelt sich zwar eher langsam, aber dadurch entsteht auch eine gewisse Tiefe. Anfangs fliegen die Fetzen, doch mit der Zeit tauen sie beide auf, und dann werden auch die Gespräche zwischen ihnen nochmals schöner.

Besonders gelungen finde ich die Einblicke in die Welt der Formel 1. Carly Robyn zeigt nicht nur die glamouröse Seite des Sports, sondern auch die Herausforderungen, die man gar nicht unbedingt kennt. Dadurch ist die Geschichte so viel mehr als eine süße kleine Romance-Story.

Mit ihrem leichten, humorvollen, aber auch emotionalen Schreibstil hat mich die Autorin sofort total überzeugt. Einige Stellen und Wendungen waren zwar vorhersehbar, was aber nicht unfassbar schlimm war. Ich bin auf jeden Fall schon total neugierig auf die weiteren Bände der "Drive Me"-Trilogie, denn Blakes Freunde sind unfassbar tolle Charaktere.

Dieses Buch ist eine wunderbare Mischung aus Sports-Romance und emotionaler Tiefe, das nicht nur Fans von Formel 1, sondern auch alle anderen Leser überzeugen kann.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an den Fischer Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Weihnachtstrubel in Merry

The Christmas Fix
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Das perfekte Buch, um langsam in Weihnachtsstimmung zu kommen. Ich habe mich extrem gefreut, dieses Buch zu lesen, da ich die Tropes und auch den Klappentext total spannend fand.

Renovierungsstar Catalina ...

Das perfekte Buch, um langsam in Weihnachtsstimmung zu kommen. Ich habe mich extrem gefreut, dieses Buch zu lesen, da ich die Tropes und auch den Klappentext total spannend fand.

Renovierungsstar Catalina King hat ein Ziel: Sie möchte der Kleinstadt Merry helfen, nach einem schrecklichen Sturm und Hochwasser wieder auf die Beine zu kommen. Doch anders als gedacht ist dies dann doch nicht so einfach. Denn der Bürgermeister von Merry, Noah Yates, ist ziemlich mürrisch und gegen alles, was Cat ihm vorschlägt. Als sie es schließlich schafft, ihn zu überzeugen, rückt sie mit ihrem Kamerateam an und bringt alles durcheinander – auch Noahs Gedanken…

Catalina ist eine wirklich tolle Protagonistin. Schon von Anfang an merkt man, wie sehr sich Noah in ihr täuscht und dass sie eigentlich die liebste und hilfsbereiteste Frau in ganz Merry ist. Ich finde es unfassbar toll, wie sie sich für die Stadt und die Bewohner einsetzt und hilft, wo es nur geht. Auch ihr Umgang mit den verschiedenen Personen im Buch ist sehr herzerwärmend.

Noah hat als Bürgermeister den Ruf des „Nein-Sagers“ bekommen, und woher das kommt, merkt man sehr oft. Aber ich verstehe seine Beweggründe total, denn er möchte damit niemandem schaden, sondern – ganz im Gegenteil – sie schützen. Als er dann langsam Cat gegenüber auftaut, merkt man, dass er ein riesiges Herz hat und schon einiges selbst erlebt hat. Auch seine Beziehungen zu den einzelnen Personen im Buch sind einfach herzerwärmend.

Die Beziehung zwischen den beiden ist total besonders. Als Leser bekommt man am Anfang einiges mit, was die beiden erst im Laufe des Buches herausfinden. Was genau es ist, möchte ich aber nicht spoilern. Doch allein die Atmosphäre und die kleinen und großen Gesten zwischen den beiden haben mich sehr verzaubert.

Die allgemeine Atmosphäre und die Kleinstadt Merry sowie die Bewohner sind etwas, das ich so noch nie gelesen habe. Man bekommt beim Lesen richtig „Kleinstadt-Vibes“ und dieses Gefühl, dass jeder jedem hilft. Allgemein hätte ich mir noch etwas mehr Weihnachtsstimmung gewünscht, aber im Großen und Ganzen mochte ich das Buch total gern.

Für diejenigen, die etwas für zwischendurch suchen, das süß und romantisch, aber trotzdem nicht so klassisch ist, ist dieses Buch perfekt. Ich kann mir richtig gut vorstellen, dass man dieses Buch eingekuschelt auf dem Sofa mit einer heißen Tasse Kakao im Winter liest.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an Vorablesen und den Forever Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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Veröffentlicht am 24.10.2024

Das perfekte Fantasy Buch für den Herbst

The Blackbird Oracle
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Ich bin so unfassbar froh, dass ich dieses Buch gefunden habe und es im Herbst gelesen habe. Denn dieses Buch ist ein Fantasy-Buch, das man auch ohne viel Fantasy-Erfahrung lesen kann. Es gibt Spannung, ...

Ich bin so unfassbar froh, dass ich dieses Buch gefunden habe und es im Herbst gelesen habe. Denn dieses Buch ist ein Fantasy-Buch, das man auch ohne viel Fantasy-Erfahrung lesen kann. Es gibt Spannung, Geheimnisse und ganz viel mehr zu entdecken.

Diana Bishop und Matthew de Clermont sind ein ungewöhnliches Paar. Sie ist eine Hexe und er ist ein Vampir. Als ihre beiden Zwillinge jedoch unter Beobachtung stehen, müssen die beiden über ihren Schatten springen und Diana muss sich den dunklen Kräften in ihr stellen. Dafür reist sie zu ihrer Familie und erfährt so die eine oder andere Sache, die ihr dabei hilft.

Diana und Matthew sind zwei wirklich unfassbar spannende Charaktere. Da ich das Spin-off, also The Black Bird Oracle, zuerst gelesen habe, wusste ich gar nichts von ihrer Geschichte. Anfangs war ich dadurch auch leicht verwirrt, aber das hat sich total schnell gelegt und ich bin richtig in die Geschichte versunken.

Beim Klappentext habe ich zuerst gedacht, dass es mehr um die Liebe zwischen den beiden geht, aber ich muss sagen, das war nicht so. Um ehrlich zu sein, mochte ich diese Szenen sogar am wenigsten und war froh, dass dieses Buch so viel mehr war. Manchmal hat sich die Geschichte meiner Meinung nach etwas in sich selbst verloren und ich konnte demnach manche Schritte ihrer Handlung nicht nachvollziehen, aber beschrieben wurde alles total schön und ausführlich.

Auch die verschiedenen Handlungsorte haben es mir wirklich angetan. Dadurch, dass es so eine Vielfalt in dem Buch gibt, an Orten, aber auch an Charakteren und Storyverzweigungen, war es trotz seiner Seitenanzahl nie wirklich zu lang.

Dass Diana wieder mehr mit ihrer Familie in Kontakt steht und dass auch zwischen ihrer und Matthews Familie eine tiefere Verbundenheit besteht, war total clever gelöst und hat mich total gefesselt.

Deborah Harkness’ Schreibstil hat es mir total einfach gemacht, das Buch zu lesen. Anfangs habe ich zwar ein bisschen mit dem Buch gekämpft, aber als ich in der Geschichte war, habe ich jede Seite genossen. Manche Szenen fand ich etwas cringe, aber das kann auch daran liegen, dass ich nicht hauptsächlich Fantasy lese.

Alles in allem kann ich das Buch empfehlen und denke, dass man es auch unabhängig von den anderen Büchern lesen könnte. Es ist aber wahrscheinlich auch schön, wenn man die Geschichte von Diana und Matthew schon kennt und dadurch nicht einfach ins kalte Wasser geworfen wird. Auch für Fantasy-Einsteiger ist dieses Buch etwas, denn es kommen nicht so viele Wesen und Dinge vor, bei denen man nicht weiß, was sie sind.

4/5 Sterne ⭐

Vielen Dank auch an das Bloggerportal und den Verlag für die Bereitstellung des Buches. Dies hat meine Meinung jedoch nicht beeinflusst.

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