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Veröffentlicht am 05.04.2025

Abschied und Neuanfang

Neues Glück auf dem kleinen Bücherschiff
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Die gut eingespielte Bücherschiff-Crew bekommt Zuwachs. Lilly, die Großnichte von Floriane, eine der liebsten Stammkundinnen, möchte ihre gesundheitlich angeschlagene Großtante vorübergehend ...

Die gut eingespielte Bücherschiff-Crew bekommt Zuwachs. Lilly, die Großnichte von Floriane, eine der liebsten Stammkundinnen, möchte ihre gesundheitlich angeschlagene Großtante vorübergehend unterstützen.
Lilly bringt frischen Wind nicht nur in das Leben von Floriane sondern auch in die Bücherschiff-Crew, denn dort springt sie als Aushilfe ein. Und ziemlich schnell entwickelt sich zwischen ihr und Pablo so ein ganz besonderes Knistern…
Mit dem fröhlich gestalteten Cover reiht sich dieser Band gut in die Reihe seiner Vorgänger ein. Tessa Hansen schreibt wie gewohnt locker und unterhaltsam über die lieb gewordenen „alten Bekannten“. Auch Neuzugang Lilly schließt man mit ihrer sympathischen Art schnell ins Herz, obwohl ihre Art, Problemen aus dem Weg zu gehen, öfter recht anstrengend war.
Mit diesem 3. Band ist nun leider auch die Reihe um das kleine Bücherschiff beendet und ich werde es sehr vermissen.
Meine kleine Leseauszeit auf dem Bücherschiff habe ich wieder sehr genossen. Es war ein gelungener Mix aus Neuanfängen, Freundschaft, Liebe und auch Abschiedsschmerz, der mich sehr gut unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 30.03.2025

Ein Rachefeldzug

Das Schweigen der Kegelrobben
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In diesem Fall gibt es einen kleinen Ortswechsel, denn Kommissarin Nicole Stappenbek macht gerade einen Kurzurlaub auf Amrum, um ihre Allergiker-Jugendgruppe wieder zu treffen. Sonderlich begeistert ist ...

In diesem Fall gibt es einen kleinen Ortswechsel, denn Kommissarin Nicole Stappenbek macht gerade einen Kurzurlaub auf Amrum, um ihre Allergiker-Jugendgruppe wieder zu treffen. Sonderlich begeistert ist sie zwar nicht gerade, aber ihre Neugierde ist um einiges größer, was aus den Teenies von damals wohl geworden ist.
Zuerst gibt es einen Vermissten, aber die erste Leiche lässt nicht lange auf sich warten. Und mit genau dieser Person hatte Nicole am Vorabend etwas engeren Kontakt.
Dorfpolizist Thies reist an und hat zur Verstärkung gleich eine Praktikantin vom BKA im Schlepptau. Und nach und nach tummeln sich auch alle anderen Stammgäste der „Hidde Kist“ auf der Insel und ermitteln fröhlich mit, denn die zweite Leiche folgt sogleich.
Es braucht ein bisschen Zeit, um alle Puzzleteilchen zusammenzusetzen und Licht ins Dunkel zu bringen, denn das „wer“ und „warum“ wird erst gegen Ende klar.
Auch der 13. Fall hat mir wieder dank des trockenen Humors und gut platzierter Situationskomik amüsante Lesestunden beschert. Das Cover macht schon gute Laune und passt perfekt zu den Vorbänden, und dank des bildhaften Schreibstils von Krischan Koch habe ich während der gesamten Lesezeit ein herrliches Kopfkino genießen dürfen. Ich freue mich schon auf den nächsten Band.

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Veröffentlicht am 13.03.2025

Wohlfühlroman mit viel Inselcharme

Die Bücherfrauen von Listland. Der Gesang der Seeschwalben
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Eigentlich war die 55-jährige Journalistin Anna mit der 85-jährigen Lister Bücherfrau Fenja Lorenzen zu einem Interview verabredet, trifft sie allerdings zu Hause nicht an. Stattdessen erhält sie unerwartet ...

Eigentlich war die 55-jährige Journalistin Anna mit der 85-jährigen Lister Bücherfrau Fenja Lorenzen zu einem Interview verabredet, trifft sie allerdings zu Hause nicht an. Stattdessen erhält sie unerwartet Einblick in die Familiengeschichte und wird mit einem Geheimnis konfrontiert, das sich bis in die Gegenwart erstreckt.
Ich habe schon einige Bücher der Autorin Gabriella Engelmann gelesen und war gespannt auf die Sylt-Dilogie.
Was für ein schönes Cover, bei dessen Anblick meine Gedanken gleich mal ans Meer vorausgeeilt sind. Und auch im Inneren des Buches hat jedes Kapitel eine kleine liebevolle Illustration.
Es gibt zwei Handlungsstränge in Gegenwart und Vergangenheit. Diese hat die Autorin so geschickt miteinander verbunden, dass sie sich ergänzen, aber nicht zu viel verraten, so dass sich erst im Laufe der Handlung beim Blick zurück so einiges erklärt.
Die Geschichte lebt von ihren starken Frauencharakteren, die realistisch geschildert werden und mit denen ich mitgefiebert und mitgelitten habe. Darüber hinaus hat Gabrielle Engelmann eine einzigartige Inselatmosphäre entstehen lassen, die mir ein lebendiges Kopfkino beschert hat. Es ist mir schwergefallen, das Buch aus der Hand zu legen.
„Der Gesang der Seeschwalben“ hat mir schöne Lesestunden mit viel Inselcharme beschert und mich neugierig auf die Fortsetzung gemacht.

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Veröffentlicht am 04.11.2024

Mord im Dunkeln

Der Nachtschattenmann: Thriller
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Auch dem aktuellen Teil der Reihe um die Gerichtsmedizinerin Julia Schwarz fehlt es nicht an Spannung, Gänsehautmomenten und überraschenden Wendungen.
Bereits nach den ersten Zeilen des Prologs hatte mich ...

Auch dem aktuellen Teil der Reihe um die Gerichtsmedizinerin Julia Schwarz fehlt es nicht an Spannung, Gänsehautmomenten und überraschenden Wendungen.
Bereits nach den ersten Zeilen des Prologs hatte mich die Geschichte bereits in ihren Bann gezogen. Wieder steht ein Serienkiller im Mittelpunkt, der seine Opfer gekonnt in Szene setzt und ihnen einen Kinderballettschuh in die Hand drückt. Kein leichter Fall für die Ermittler.
Wie so oft ist es schwergefallen, das Buch zwischendurch aus der Hand zu legen. Catherine Shepherd versteht es meisterhaft, durch kurze Kapitel und vor allem raffiniert gesetzte Cliffhanger zum Weiterlesen zu animieren. Und ein Kapitel geht doch meistens immer noch – nur bleibt es selten dabei…
Wie so oft habe ich wieder mitgerätselt und mir den Kopf zerbrochen, wer wohl in die engere Täterauswahl fallen könnte. Verdächtige gab es einige, aber so richtig überzeugt war ich von keinem. Die Autorin hat in gewohnter Weise wieder viele falsche Fährten gelegt, so dass mich das Ende letzten Endes wieder überraschen konnte. Der Spannungsbogen war wieder von der ersten bis zur letzten Seite gleichbleibend hoch und was es mit dem „Nachtschattenmann“ auf sich hat, zeigt sich erst auf den letzten Seiten.
Ich wünsche mir, dass Catherine Shepherd nie die Ideen ausgehen und es noch viele spannende Fälle geben wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung mit verdienten 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 12.09.2024

Eine persönliche Herausforderung für Arne Stiller

Das Quadrat
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Der 6. Band der Reihe um den Kryptologen Arne Stiller ist hochexplosiv. Nach einer Bombenexplosion im Kriminaltechnischen Institut, bei der Stiller selbst vor Ort war, folgt sehr schnell eine weitere. ...

Der 6. Band der Reihe um den Kryptologen Arne Stiller ist hochexplosiv. Nach einer Bombenexplosion im Kriminaltechnischen Institut, bei der Stiller selbst vor Ort war, folgt sehr schnell eine weitere. Er erhält kryptische Mitteilungen und steht beim Entschlüsseln immens unter Zeitdruck, aber der/die Täter/in ist zunächst immer einen Schritt voraus. Schnell wird klar, dass auch Arne Stiller selbst im Mittelpunkt dieses perfiden Serientäters steht.

Alles deutet auf den Millenium-Erpresser hin, der sich gerade in Dresden aufhält.

Arne Stiller ist schon ein ganz spezieller Charakter, der es einem nicht gerade einfach macht, ihn sympathisch zu finden, aber als Kryptologe ist er einsame Klasse. In diesem Fall sammelt er aber trotz seiner schroffen Art Pluspunkte, da auch er durchaus Emotionen zeigen kann.

Der Spannungsbogen ist von Beginn an hoch und zieht sich durchgehend bis zum überraschenden Ende. Die Kapitel haben eine angenehme Länge und es fällt schwer, das Buch aus der Hand zu legen, denn ein Kapitel geht irgendwie immer noch. Gut gefallen haben mir auch die Rückblenden in die Vergangenheit. Sowohl Handlungsorte als auch Charaktere konnte ich mit gut vorstellen. Lediglich das Miträtseln ist mir in diesem Fall sehr schwer gefallen, was den Unterhaltungswert aber nicht geschmälert hat. Von mir gibt es dafür eine ganz klare Leseempfehlung.

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