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Veröffentlicht am 05.11.2024

Morgen früh, wenn Du willst

Morgen früh, wenn du willst
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In einen normalen Haus wird geschieht ein Mord. Die Polizisten finden eine Frau, gekleidet wie eine Puppe an einem Tisch sitzen – tot. Das Zimmer ist in Rosa eingerichtet und die Frau stellt sich bei der ...

In einen normalen Haus wird geschieht ein Mord. Die Polizisten finden eine Frau, gekleidet wie eine Puppe an einem Tisch sitzen – tot. Das Zimmer ist in Rosa eingerichtet und die Frau stellt sich bei der Obduktion als Mann heraus. Und es bleibt nicht der einzige Tote. Phil Brennan ist auf Wunsch seiner Frau Marina mit nach Birmingham gezogen. Er vermisst sein altes Team und hat mit einigen Leuten im neuen so seine Schwierigkeiten. Das macht die Ermittlungen nicht leichter … und auch zu Hause gibt es mit Marina Probleme.

Auch das neue Buch um Phil und Marina ist wieder absolut gelungen. Die verschiedenen so völlig unterschiedlichen Handlungsstränge passen eigentlich überhaupt nicht zusammen – und trotzdem findet sich am Ende eine überzeugende Erklärung und Lösung. Bis dahin wird auf vielen Seiten ermittelt. Wo andere Krimis langweilen, schafft es Tania Carver wieder, die Spannung sehr hoch zu halten. Keine Sekunde Langeweile. Und auch das Privatleben der Ermittler wird mit einbezogen, ohne es unnötig auszuwalzen. Ein Thriller vom Feinsten.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Kaninchenherz

Kaninchenherz
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Gesine arbeitet als Friedhofsgärtnerin. Bei einer Beerdigung muss sie feststellen, dass es ihre eigene Schwester ist, die angeblich Selbstmord begangen hat und sich vor einen Zug geworfen hat. Gesine ist ...

Gesine arbeitet als Friedhofsgärtnerin. Bei einer Beerdigung muss sie feststellen, dass es ihre eigene Schwester ist, die angeblich Selbstmord begangen hat und sich vor einen Zug geworfen hat. Gesine ist es egal, seit mehr als 10 Jahren hat sie keinen Kontakt mehr zu ihrer Familie. Damals starb ihr Sohn an einer Pflanzenvergiftung und sie gibt ihrer Schwester die Schuld. Nach dem Tod des Sohnes hat Gesine alles verloren: ihren Mann , ihre Wohnung, ihre Arbeit als Kriminalistin. Und jetzt kommt alles wieder hoch. Und vor allem wird sie verdächtigt von ihren eigenen Eltern, dass sie ihre Schwester umgebracht hat.

Das Buch hat mich angenehm überrascht. Es ist ein richtiger Krimi mit vielen Verdächtigen. Eigentlich hat jeder mehr oder weniger ein Motiv und erst im letzten Drittel hatte ich eine feste Ahnung vom Täter (hat sich bestätigt). Bis dahin war es für mich spannend zu verfolgen, wie sich der Täterkreis immer mehr ausweitet und wie die Ermittlungen erfolgen. Auch die Wandlung Gesines ist absolut nachvollziehbar. Interessant auch der Wechsel zwischen dem heutigen Geschehen und den Ereignissen beim Tod des Sohnes. So erfährt der Leser nur stückweise, was damals geschah. Auch die eingefügten Pflanzen(gifte) waren interessant und gleichzeitig erschreckend für einen Laien, welche Gartenpflanzen so hochgiftig sind. Alles in allem habe ich das Buch in einem Ritt durchgelesen und freue mich auf die angekündigte Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Nun ruhet sanft

Nun ruhet sanft
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Kommissar Dühnfort wird Vater. Doch er kann die gute Nachricht nicht richtig genießen, denn er wird an einen Tatort gerufen. Das Haus ist ausgebrannt und man findet die Leichen einer Frau und zweier Kinder. ...

Kommissar Dühnfort wird Vater. Doch er kann die gute Nachricht nicht richtig genießen, denn er wird an einen Tatort gerufen. Das Haus ist ausgebrannt und man findet die Leichen einer Frau und zweier Kinder. Schnell wird der Familienvater als Verdächtiger ausgemacht, denn nach einem Streit am Vorabend hat er die Familie verlassen. Und es war nicht der erste Streit dieser Art, er gilt aus jähzornig und arrogant, hat seine Frau schon geschlagen und geht notorisch fremd. Und während die Fahndung nach dem Vater anläuft, kommt dieser plötzlich angefahren mit roten Rosen in der Hand … ist er ein guter Schauspieler oder der Täter?

Das Buch hat mir richtig gut gefallen. Anfangs kann man nachvollziehen, warum Dühnfort den Vater für den Täter hält. Die Ermittlungen sind logisch und nachvollziehbar. Später hat man als Leser durch einige Rückblenden – die der Kommissar natürlich nicht hat – doch einige Zweifel und auch Dühnfort zweifelt dann doch. Aber statt dass die Zweifel zu einem neuen Verdächtigen führen, hat man plötzlich eine Menge Täter im Kopf und erst ziemlich am Ende des Buches kann man so richtig sicher sein. Dadurch bezieht das Buch auch seine Spannung. Es ist ein richtiger Krimi: Tat, Ermittlungen, verschiedene Täter. Nicht allzu viel Privates – die Krimihandlung bleibt im Vordergrund. Dabei sehr gut lesbar. Ich freue mich auf den nächsten Band dieser Reihe ..

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Trauer ist eine lange Reise

Trauer ist eine lange Reise
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Georg Koeniger ist Kabarettist. Seine Frau verstirbt an Lungenkrebs. 22 Jahre waren sie zusammen. Er erfüllt ihr den letzten Wunsch: mit dem Fahrrad den Jakobsweg abzufahren. Denn Fahrradreisen haben sie ...

Georg Koeniger ist Kabarettist. Seine Frau verstirbt an Lungenkrebs. 22 Jahre waren sie zusammen. Er erfüllt ihr den letzten Wunsch: mit dem Fahrrad den Jakobsweg abzufahren. Denn Fahrradreisen haben sie beide gern gemacht. Und so macht er sich Monate später auf den Weg. Er fährt den Weg nicht sklavisch ab, sondern auch ein Stück mit dem Bus bzw. auf besseren Straßen, als der Camino sie bietet. Seine Frau Andrea ist „immer mit dabei“.

Ich kannte Georg Koeniger bisher weder als Kabarettist noch als Autor. So ging ich sozusagen komplett unvorbelastet an dieses Buch. Es erzählt von der Reise, aber auch von der Zeit mit Andrea und vor allem von der Zeit mit der Krankheit. Immer im Wechsel. Genau dieser Wechsel macht es so gut. Man trauert mit, fühlt dann aber auch wieder die Strapazen und humorvollen Momente auf dem Jakobsweg. Koeniger wird nicht einfach zum Pilger und erkennt auch keinen göttlichen Sinn auf der Reise, aber er verarbeitet seine Trauer und kann etwas abschließen. Da ich selbst in der gleichen Situation bin, habe ich viele Sachen in der Trauerbewältigung erkennen können. Auch die Reaktionen der anderen Leute. Und die Entscheidung – ich trauere, wie ich will. Ich habe nicht die Entscheidung gewählt, den Jakobsweg zu laufen. Doch auch bei mir hat eine Reise viel weitergeholfen. Dieses Buch bestätigt vieles. Dazu ist es aber mehr – es ist kein Ratgeber und gibt doch Rat, es schreibt nichts vor und macht doch Hoffnung. Nebenbei gesehen liest es sich auch noch gut und unterhält. Im Hinterkopf hatte ich genau die vorgestellten Menschen – das Buch bietet sich für eine Verfilmung geradezu an.

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Veröffentlicht am 05.11.2024

Die stille Bestie

Die stille Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 6)
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Profiler Robert Hunter ist gerade auf dem Weg in den seit ewigen Zeiten ersten Urlaub. Da erreicht ihn ein Anruf vom FBI mit der Bitte um Hilfe. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, der nur mit einem Menschen ...

Profiler Robert Hunter ist gerade auf dem Weg in den seit ewigen Zeiten ersten Urlaub. Da erreicht ihn ein Anruf vom FBI mit der Bitte um Hilfe. Ein Verdächtiger wurde festgenommen, der nur mit einem Menschen reden will: Robert Hunter. Hunter stellt schnell fest, der verdächtige ist sein früherer bester und auch einziger Freund Lucien Folter. Er kann nicht glauben, dass dieser ein Mörder sein soll. Doch bald muss er sich davon überzeugen, dass Folter sogar ein perfider Serienmörder ist. Ein psychologisches Kräftemessen beginnt, denn ein Opfer von Folter scheint noch zu leben …

Auch dieses Buch von Christ Carter ist wieder absolut gelungen. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Über weite Teile zieht das Buch seine Spannung „nur“ aus dem Kräftemessen zwischen Hunter und Folter, aus diversen Tricks und psychologischen Finten. Doch Carter wäre nicht Carter, wenn dann nicht noch einige brutale Szenen vorkommen würden und gegen Ende eine ziemliche Überraschung. Dabei ist die Ermittlungsarbeit stets nachvollziehbar und für mich logisch. Alles in allen: ein Super-Thriller, den ich zum Lesen absolut nur empfehlen kann.

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