Profilbild von raschke64

raschke64

Lesejury Star
offline

raschke64 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit raschke64 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2024

Guter Einstieg

Die Nährstoffgeschichte. Begeistert Kinder für gemüsiale Superkräfte!
0

Das Buch ist ein guter Einstieg in Sachen gesunde Ernährung für Kinder (und natürlich auch Erwachsene). Eingeteilt in vier Leseteile (der 5. enthält eine Urkunde) lernt man vieles Schritt für Schritt, ...

Das Buch ist ein guter Einstieg in Sachen gesunde Ernährung für Kinder (und natürlich auch Erwachsene). Eingeteilt in vier Leseteile (der 5. enthält eine Urkunde) lernt man vieles Schritt für Schritt, was ungesunde Lebensmittel anrichten können, wie sie entstehen bzw. hergestellt werden und wie man als Verbraucher getäuscht wird. Aber ebenso wie man solche Lebensmittel erkennt und wie man sich richtig ernähren kann. Absolutes Highlight des Buches sind für mich die wunderbaren Zeichnungen, auf denen man immer wieder etwas Neues entdecken kann. Weniger gut fand ich die relativ kleine Schrift, die gerade für Erstleser ziemlich schwierig ist. In dem Zusammenhang bitte bei einer eventuellen Überarbeitung des Buches z. B. die Seiten 26 und 27 ansehen, da haben sich durch die Umformatierungen einige Fehler eingeschlichen, was die Worttrennung angeht.

Im Buch selbst fand ich den Leseteil 4 am ansprechendsten. Die Vorstellung der verschiedenen Vitamine, Nährstoffe u. ä. ist sehr witzig und gleichzeitig sehr informativ. Ebenfalls sehr gut sind die Ergänzungen, die man im Internet findet.

Alles in allem ist ein informatives Buch über wichtige Entscheidungen die Lebensmittel betreffend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2024

Gute Fortsetzung

Der Spieler
0

Kommissar Dühnfort arbeitet nicht mehr direkt als Ermittler, sondern in einer Abteilung für Fallanalyse. Von einer alten Bekannten, einer norwegischen Kollegin, erhält er die Bitte um Hilfe. Ein deutsches ...

Kommissar Dühnfort arbeitet nicht mehr direkt als Ermittler, sondern in einer Abteilung für Fallanalyse. Von einer alten Bekannten, einer norwegischen Kollegin, erhält er die Bitte um Hilfe. Ein deutsches Rentnerehepaar ist in Norwegen verunglückt. Doch die Norwegische Kollegin glaubt nicht an einen Unfall und braucht Unterstützung. Dühnfort bestätigt diese These und erkennt bei einem weiteren angeblichen Unfall, dass beides wohl kein Zufall sein kann. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf weitere Gemeinsamkeiten bei anderen Fällen. Er glaubt an einen Serientäter, doch lange steht er damit allein da.

Endlich gibt es eine Fortsetzung dieser Reihe. Als Leser hat man lange darauf gewartet. Und die Fortsetzung ist gut gelungen. Der Fall ist interessant und sehr vielschichtig und es werden eine Menge Probleme angesprochen Das gleiche gilt allerdings auch für das Privatleben von Kommissar Dühnfort. In diesem Fall war es mir allerdings ein wenig zu viel. Und ich hatte das Gefühl, der Fall kommt im Buch etwas zu kurz. Trotz der parallel laufenden Erzählstränge der Opfer. So fehlte mir für einen Krimi zeitweise etwas die Spannung. Trotzdem ist es ein gut lesbares Buch, für das ich eine Leseempfehlung ausspreche. Ich hoffe, dass man auf die Fortsetzung nicht wieder solange warten muss

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.11.2024

Gelungen

Im Nordwind
0

Hamburg 1913. Erzählt wird die Geschichte von Alice, die in einem Elendsviertel mit ihrem Mann Henk und ihre Tochter Rosa lebt. Ihr Mann trinkt und misshandelt sie. Irgendwann hält sie es nicht mehr aus ...

Hamburg 1913. Erzählt wird die Geschichte von Alice, die in einem Elendsviertel mit ihrem Mann Henk und ihre Tochter Rosa lebt. Ihr Mann trinkt und misshandelt sie. Irgendwann hält sie es nicht mehr aus und will die Scheidung einreichen. Doch das ist riskant, denn damit wird sie vermutlich das Recht auf ihre Tochter verlieren. Sie sucht sich einen Anwalt. John lebt in einer reichen Familie, die eine Bank besitzt und auch eine Brauerei. Doch auch in dieser Familie gibt es Probleme. Der Vater und gleichzeitig Geschäftsführer der Firmen erkrankt schwer. Sein Vater und sein Sohn glauben, dass bald ein Krieg ausbricht. Damit sind sie in der Familie die einzigen. Und auch in den Ehen gibt es große Probleme

Das Buch ist für mich sehr gut gelungen. Zum einen erzählt es eine historische Geschichte aus der Sicht der unteren Klassen, aber auch der reichen. Zum anderen erzählt es sehr differenziert. Alices Mann ist zwar ein Alkoholiker und Schläger, aber der Autorin gelingt es, die Gründe dafür aufzuzeigen, so dass man einen nicht nur einseitigen Menschen geboten bekommt. Trotzdem haben die Frauen damals so gut wie keine Rechte gehabt und auch das kommt in dem Buch sehr gut rüber. Ebenfalls die Einschränkungen, die die gehobenen Schichten haben. Dies und noch mehr wird angesprochen. Das Ende des ersten Teils lässt sehr vieles offen und ich freue mich auf die Fortsetzung.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2024

Ein zauberhafter Sommer

Ein zauberhafter Sommer
0

Wiebke erfährt, dass ihr Freund untreu ist. In Folge dessen versemmelt sie eine wichtige Prüfung komplett. Und da sie auch nicht viel Geld hat, beschließt sie, den Sommer bei ihrer Tante Larissa an der ...

Wiebke erfährt, dass ihr Freund untreu ist. In Folge dessen versemmelt sie eine wichtige Prüfung komplett. Und da sie auch nicht viel Geld hat, beschließt sie, den Sommer bei ihrer Tante Larissa an der Müritz zu verbringen. Nur sind die Familienverhältnisse nicht einfach. Denn ihre Mutter und ihre Tante haben sich seit 12 Jahren verstritten und keinen Kontakt mehr miteinander. Doch aus dem ruhigen Sommer wird nichts, denn da gibt es noch andere Probleme und auch nette Männer …

Zuerst an dem Buch aufgefallen ist mir das wunderschöne und zum Titel und Inhalt passende Cover. Dazu noch die abgerundeten Buchecken – eigentlich eine ganz einfache Sache, aber sie machen das Buch so insgesamt zu etwas besonderem. Der Autorin ist es auch wieder gelungen, die Probleme der beiden unterschiedlichen Frauen realistisch darzustellen. Die Beschreibungen des Dorfes, der Tiere und der Natur sind wunderbar gelungen und sehr romantisch. Man hat immer so ein Dorf am See vor Augen und auch irgendwie Urlaubsgefühle. Die Schwierigkeiten der beiden sind nachvollziehbar, die Reaktionen wirklich und für mich nicht übertrieben. Ich bedauere nur ein wenig, dass am Ende wieder alle Probleme gelöst sein müssen. Natürlich – das Genre verlangt es wohl irgendwie – aber nach so viel Tiefgang am Anfang finde ich es dann immer schade, dass am Ende nicht etwas mehr Realität den Schluss bildet. Aber trotz allem ist das ein Buch, dass ich jederzeit weiterempfehlen würde und das nicht nur als seichte Sommer-Frauen-Unterhaltung abgetan werden muss.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.11.2024

Die Burg der Könige

Die Burg der Könige
0

1524 – Burg Trifels. Im ganzen Land toben die Bauernkriege, die Menschen hungern und die Ablehnung des Adels wird immer größer. Die ehemals reiche Stauferburg Trifels ist verarmt und baufällig. Agnes Vater ...

1524 – Burg Trifels. Im ganzen Land toben die Bauernkriege, die Menschen hungern und die Ablehnung des Adels wird immer größer. Die ehemals reiche Stauferburg Trifels ist verarmt und baufällig. Agnes Vater ist dort der Vogt, doch er trinkt mehr, als dass er sich um die Burg kümmert. Agnes wächst – gerade für diese Zeit – sehr ungebunden auf. Sie jagt mit ihrem Falken, reitet aus, hat lesen und schreiben gelernt. Mit fast 17 Jahren sollte sie eigentlich schon lange verheiratet werden. Doch sie will nicht. Denn da gibt es noch den Sohn des Schmieds Mathis. Und ein Geheimnis um den Trifels, hinter dem verschiedene Mächte her sind. Während Mathis beim Bauernheer landet, muss Agnes den Grafen von Scharfenberg heiraten, der allerdings weniger an ihr, sondern ebenfalls nur am Trifels Interesse hat…
„Die Burg der Könige“ ist mit über 900 Seiten ein richtiger Historien-Schmöker – und das meine ich im positiven Sinn. Der Autor vermischt sehr geschickt historische Begebenheiten mit Legenden und Sagen, mit einem „es hätte so sein können“ und mit Hauptfiguren, denen man das meiste der Erlebnisse auch abnimmt. Er vermeidet größere Aufzählungen von Jahreszahlen und Beschreibungen diverser Könige, sondern konzentriert sich auf einzelne Personen, die man so näher kennen lernen kann. In diesem Zusammenhang lernt man auch viel über die Sitten und Bräuche vom Bauern bis zum König in dieser Zeit kennen, ohne dass es irgendwie nach Sachbuch aussieht. Es ist ein Historienroman vom Feinsten. Die Hauptfiguren sind sympathisch. Mich hat nur gestört, dass viele der Sachen ausschließlich über die Träume von Agnes vermittelt wurden. Und das große Ende in Speyer war mir dann doch etwas zu dramatisch … aber das sind wirklich nur Einzelheiten in einem ansonsten wirklich sehr gut lesbarem Buch. Der Autor vermeidet auch jegliche Wertung: es gibt sowohl auf Seiten der Adligen wie auch der Bauern „Gute und Schlechte“. Gut gefallen haben mir am Ende die Wandertipps zu den diversen Burgen bzw. Orten, die im Buch vorkommen. Alles in allem gibt es von mir absolut eine Empfehlung für dieses Buch.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere