Hold still
Hold stillCaitilins beste Freundin Ingrid hat sich umgebracht. Sie weiß nicht wohin mit ihrer Trauer, distanziert sich von allem und versinkt in Selbstvorwürfen. Doch dann entdeckt sie das Tagebuch, was Ingrid absichtlich ...
Caitilins beste Freundin Ingrid hat sich umgebracht. Sie weiß nicht wohin mit ihrer Trauer, distanziert sich von allem und versinkt in Selbstvorwürfen. Doch dann entdeckt sie das Tagebuch, was Ingrid absichtlich in ihrem Zimmer platziert hat...
Caitlins Taubheit war in der Geschichte greifbar, durch die verzweifelten Versuche etwas zu fühlen und zurück ins Leben zu finden. Ihr Kampf mit dem Tagebuch, unpassenden Kommentaren und ihren Eltern, die auf Grund ihrer Ohnmacht teilweise vom Schlimmsten ausgegangen sind, hat auch mich betroffen gemacht. Als ich dann aber gesehen habe, wie sie mehr und mehr Normalität wiedergewinnt und nach und nach die Ereignisse verarbeitet, war ich stolz und habe mich auch über die kleinen Details ihres Heilungsprozessen gefreut. Keine einfache Kost, aber ein gut geschriebenes Buch über Verlust und Freundschaft!