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anika_hlt

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2024

Spannender Roman

Im Namen der Barmherzigkeit
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In ihrem Roman „Im Namen der Barmherzigkeit“ erzählt Hera Lind die packende Geschichte einer jungen Frau, die sich mutig für mehr Menschlichkeit in einem restriktiven System einsetzt. Basierend auf wahren ...

In ihrem Roman „Im Namen der Barmherzigkeit“ erzählt Hera Lind die packende Geschichte einer jungen Frau, die sich mutig für mehr Menschlichkeit in einem restriktiven System einsetzt. Basierend auf wahren Ereignissen zeichnet Lind ein eindringliches Bild über Willenskraft, Mitgefühl und die Schattenseiten eines Systems, das Schwächere oft allein lässt. Der Roman besticht durch seine sorgfältige Recherche und authentische Darstellung emotionaler Konflikte. Mit viel Einfühlungsvermögen und einer klaren Sprache gelingt es Lind, komplexe Themen zugänglich zu machen und die Leserinnen tief zu berühren. Ein fesselnder Appell an Menschlichkeit und Gerechtigkeit und insgesamt ein kraftvoller Roman, der zeigt, wie bedeutend der Mut Einzelner sein kann und der Leserinnen inspiriert, nie die Hoffnung aufzugeben.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.02.2026

Lässt sich gut lesen

Mathilde und Marie
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„Mathilde und Marie“ führt in das abgelegene Bücherdorf Redu, wo das Leben bewusst langsam verläuft. Woywod beschreibt diesen Ort mit seinen Eigenheiten – dem schiefen Kirchturm, der knappen Internetzeit ...

„Mathilde und Marie“ führt in das abgelegene Bücherdorf Redu, wo das Leben bewusst langsam verläuft. Woywod beschreibt diesen Ort mit seinen Eigenheiten – dem schiefen Kirchturm, der knappen Internetzeit und den gelassenen Bewohnern – sehr anschaulich. Der erste Eindruck ist ruhig und bodenständig. Als Marie im Dorf auftaucht, verändert sich die Stimmung spürbar. Besonders Mathilde, die sonst eher verschlossen ist, reagiert darauf überraschend offen. Das Buch wirkt wie eine unaufgeregte Beobachtung kleiner Veränderungen im Alltag. Man liest unheimlich gern weiter, weil die Figuren sehr natürlich wirken und der Schauplatz sofort neugierig macht. An einigen Stellen hätte ich mir gerne ein bisschen mehr Spannung gewünscht. Auch ein etwas differenzierteres Bild der Hauptprotagonistinnen hat mir ein wenig gefehlt. Ansonsten aber ein sehr empfehlenswerter Roman!

Veröffentlicht am 10.07.2025

Spannend

Die Schrecken der anderen
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Martina Clavadetschers Die Schrecken der anderen ist ein Roman von düsterer Schönheit, der mit atmosphärischer Dichte und stilistischer Präzision besticht. In kunstvoll verwobenen Erzählsträngen entfaltet ...

Martina Clavadetschers Die Schrecken der anderen ist ein Roman von düsterer Schönheit, der mit atmosphärischer Dichte und stilistischer Präzision besticht. In kunstvoll verwobenen Erzählsträngen entfaltet sich eine Welt, in der sich Vergangenheit und Gegenwart unablässig durchdringen. Clavadetscher schreibt mit scharfem Blick für das Verborgene und entwickelt Figuren, die zugleich real und archetypisch wirken.
Ihre Sprache ist bildstark, poetisch und oft beklemmend – kein Wort zu viel, keines zu wenig. Der Text fordert Aufmerksamkeit, lässt Leerstellen und wirkt noch lange nach.
Was bleibt, ist ein Gefühl der Unruhe – und die unbequeme Frage, wie viel man selbst sieht, wenn man wirklich hinschaut. Ein literarisches Kunstwerk mit Nachhall.
Ich würde die Lektüre von Die Schrecken der anderen empfehlen – besonders Leserinnen und Lesern, die vielschichtige Literatur schätzen. Das Buch fordert Konzentration und Mitdenken, belohnt aber mit tiefgründigen Einsichten, starken Bildern und einer Erzählweise, die lange nachhallt.

Veröffentlicht am 21.06.2025

Amüsant

Krakadu
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Das Cover des Buches hat mich auf Anhieb begeistert!
Der Krakadu ist ein sehr witziger und sympathischer Protagonist des gleichnamigen Kinderbuches. Mir gefällt der leichte und lockere Schreibstil hier ...

Das Cover des Buches hat mich auf Anhieb begeistert!
Der Krakadu ist ein sehr witziger und sympathischer Protagonist des gleichnamigen Kinderbuches. Mir gefällt der leichte und lockere Schreibstil hier seht gut, auch wenn ich mir vor dem Lesen des Buches etwas Anderes darunter vorgestellt habe. Insgesamt ist die Erzählweise aber humorvoll und zugleich durchaus einfühlsam, sodass sich Kinder schnell mit dem ungewöhnlichen Helden identifizieren können
Das Unterwasserleben des Krakadus wird eindrücklich dargestellt. Besonders toll fand ich dabei die vielen bunten Illustrationen, die sehr zum Vergnügen der Kleineren ausfielen.
Die Geschichte greift kindgerecht zentrale Themen wie Identität, Anderssein und Freundschaft auf. Alles in allem ein fantasievolles Vorlesebuch, das Mut macht, zu sich selbst zu stehen – egal, wie bunt oder anders man ist. Empfehlenswert für Kinder ab 4 Jahren.

Veröffentlicht am 14.03.2025

Erfrischendes Jugendbuch

FREI – Bester Sommer (FREI 1)
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„Frei“ von Sarah Welk ist ein fesselnder Coming-of-Age-Roman, der die Geschichte des 14-jährigen Joschua erzählt, der mit seiner Künstlermutter und deren Freundin ständig umzieht. Nach dem Umzug in das ...

„Frei“ von Sarah Welk ist ein fesselnder Coming-of-Age-Roman, der die Geschichte des 14-jährigen Joschua erzählt, der mit seiner Künstlermutter und deren Freundin ständig umzieht. Nach dem Umzug in das abgelegene Dorf Rottloch muss Joschua sich einer ganz neuen Welt stellen: einer Schule mit ungewöhnlichem Konzept und Mitschülern, die ihre eigenen Geheimnisse bergen. Besonders gelungen ist die authentische Darstellung von Joschuas Gefühlswelt, die zwischen Frustration, Einsamkeit und Wut schwankt. Der Schreibstil ist locker und humorvoll, dennoch vermittelt das Buch auch tiefgründige Themen wie Vorurteile und das Finden von Gemeinschaft. Die Mischung aus Humor, Ernsthaftigkeit und den vielen Geheimnissen macht das Buch zu einer spannenden Lektüre, die sowohl Jugendliche als auch Erwachsene anspricht. Ein gelungener Auftakt mit Potenzial für eine Fortsetzung.