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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.12.2017

Schöne Idee...

A Girls' Night In - Audrey & Ich
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Als ich den Klappentext gesehen habe, war ich echt angetan von der Idee. Libby ist eine junge Frau, die in ihrem Leben oftmals benachteiligt war und das schwere Los gezogen hat. Als sie nach einem katastrophalen ...

Als ich den Klappentext gesehen habe, war ich echt angetan von der Idee. Libby ist eine junge Frau, die in ihrem Leben oftmals benachteiligt war und das schwere Los gezogen hat. Als sie nach einem katastrophalen Tag in ihrer neuen Wohnung, die nicht wirklich eine ist, ankommt, nimmt die Geschichte ihren Lauf. Ein neues verrückt geblümtes Sofa und Audrey Hepburn, wie sie leibt und lebt...

Anfangs konnte ich gerade dem Schreibstil von Lucy Holliday viel abgewinnen. Das zu Beginn in einer Rückblende gezeigte junge Mädchen wird authentisch und witzig dargestellt und man kann super nach vollziehen, warum Libby so geworden ist, wie sie nunmal ist. 

Und dann war ich zwei gespalten.  Eigentlich ist Lib garnicht auf den Kopf und noch weniger auf den Mund gefallen. Aber es lief immer weiter darauf hinaus, dass sie Autorin sie als naives Dummchen hingestellt hat. Ich meine, klar, es ist eine Trilogie und Libby braucht halt etwas länger um sich zu entwickeln, aber ich war leider genervt von dem Überzogenen in ihrer Handlung. Mir persönlich kam das aufgesetzt und künstlich in die Länge gezogen vor und am Ende wollte ich sie nur noch gegen die Wand klatschen. Gerade was den Schauspieler Dillon angeht.

Er ist so ein unsympathischer Kerl, der jede Frau um den Finger wickelt. Nein ich konnte mich nicht mit ihm anfreunden. Er hat Ausstrahlung und freche Sprüche, aber ich fand es nicht so toll, wie oft sich Libby von ihm hat blenden lassen.

Positiv finde ich natürlich den armen besten Freund Olly. Er steht immer auf der Matte, wenn er gebraucht wird und man merkt einfach, dass da was ist. 

Auch Audrey finde ich sehr gut gemacht. Authentisch, stilecht und trotzdem erfrischend, wie sie sich in unserer Zeit verhalten würde.

Erzählt wurde das Buch aus der Sicht von Libby. Der Schreibstil ist an und für sich locker und sehr flüssig. Doch mir persönlich war es einfach zu viel. Ich fühlte mich überworfen von den Details, die Dialoge erschienen mir durch ihren Humor so unecht und ich musste mich gerade zur zweiten Hälfte doch schon etwas überwinden.

Für mich ist die Reihe daher hier beendet.

Veröffentlicht am 28.11.2017

Eine nette Einstimmung auf Weihnachten...

Morgen küsst der Weihnachtsmann
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Höhenflug der Leidenschaft

Die süsse Weihnachtsgeschichte von Stephanie Bond beginnt ziemlich humorvoll. Violet ist eine sehr zugeknöpfte Person und muss dringend aus ihrem Schneckenhaus gelockt werden. ...

Höhenflug der Leidenschaft

Die süsse Weihnachtsgeschichte von Stephanie Bond beginnt ziemlich humorvoll. Violet ist eine sehr zugeknöpfte Person und muss dringend aus ihrem Schneckenhaus gelockt werden. Wer könnte da besser sein als Dominick, der sehr erfolgreiche Geschäftsmann und Frauenversteher und... Auftraggeber in ihrer Conciergefirma.
Ich finde Stephanie Bond schreibt sehr flüssig und auch fesselnd, einzig das Ende kam mir persönlich einfach zu abrupt. Ich hätte mir da etwas mehr Feinspitzengefühl und nicht so eine plumpe Lösung gewünscht.
 



Starstruck - Sinnliches Weihnachtsfest

Die Geschichte von Julia Kenner empfinde ich sehr heiß. Alyssa hat ein kleines Problem. Sie steht auf ihren besten Freund, würde aber auch wenn er Interesse hätte, keine Beziehung mit ihm eingehen, da er finanziell nicht abgesichert ist. Das Knistern ist groß, die Emotionen kochen hoch und es wird die eine oder andere Überraschung folgen. Die Charaktere waren manchmal etwas anstrengend für meine Ansichten, aber ich habe mich amüsiert.  Julia Kenner konnte mich gut fesseln und ich hatte ihre Geschichte am Schnellsten gelesen.





Verführung unterm Mistelzweig

Der dritte Teil kam mir leider etwas zu vorhersehbar und vor allem schon bekannt vor. Die Story über die Anwältin, die einen Weihnachtsmann vor Gericht vertreten soll und der attraktive Polizist mit Vergangenheitsproblemen konnte mich nicht so ganz mit reißen. Auch wenn ich sagen muss dass der Schreibstil von Lori Wilde durchaus flüssig und angenehm zu lesen ist und ich locker über die Seiten flog.
Das Gesamtwerk konnte mich leider nur teilweise überzeugen und nicht unbedingt langfristig unterhalten. Ab und zu musste ich mich etwas überwinden nun doch weiter zu lesen. Das war schade.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Ich hab leider mehr erwartet...

Letting Go - Wenn ich falle
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Grey muss eine sehr schlimme Zeit durchmachen. Ben stirbt 3 Tage vor ihrer gemeinsamen Hochzeit und für Grey geht verständlicherweise die Welt unter. Sie existiert nur noch und verstrickt sich in Erinnerungen. ...

Grey muss eine sehr schlimme Zeit durchmachen. Ben stirbt 3 Tage vor ihrer gemeinsamen Hochzeit und für Grey geht verständlicherweise die Welt unter. Sie existiert nur noch und verstrickt sich in Erinnerungen. Ohne Jagger, ihren und Bens besten Freund, hätte sie sich nie wieder aufraffen können.

Leider habe ich mich mit „Letting go“ sehr schwer getan. Es liegt nichtmal an der Schreibweise. Die war flüssig und leicht, fantastisch wie bei den anderen Büchern. Ich denke, meine eigene Toleranzgrenze was so manche Denkweisen und Emotionen angeht, wurde in dem Buch einfach überschritten.

Grey ist sehr sensibel, in sich gekehrt und lässt sich treiben. Ihre dramatische, schwierige Art mit dem Schmerz umzugehen war mir teilweise einfach zu viel. Dann die Reaktion auf gewisse Gefühle eines männlichen Protagonisten kam mir so unwirklich vor und ich hatte einfach Probleme mit ihr warm zu werden. Gegen Ende konnte man dann zum Glück eine Weiterentwicklung ihres Charakters sehen, für mich einen Hauch zu spät.

Jagger ist sympathisch und wahnsinnig aufopferungsvoll. Er beschützt Grey so gut er kann und hat auch wirklich eine liebevolle Art. Aber auch das wird ihm in manchen Situationen etwas zum Verhängnis. Ich hätte mir ab und zu gewünscht, etwas Temperament und weniger Resignation zu spüren.

Die Nebenprotagonisten runden die Geschichte ab und auch die eine oder andere Überraschung hält Molly McAdams noch für den Leser bereit. Am liebsten ist mir ihr Bruder und seine WG Kumpel, auch über Eltern musste ich oft lachen.

Das Buch ist sehr dramatisch geschrieben und doch beinhaltet es eine wunderschöne Liebesgeschichte. Ich persönlich empfinde es als eine nette Erfahrung, würde es aber nicht unbedingt nochmal lesen wollen.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Enttäuschend

Kolibriküsse (Kiss of your Dreams)
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Kolibriküsse war das erste Buch von Barbara Schinko für mich. Das Cover ist so farbenfroh und wunderschön, dass ich hohe Erwartungen an das Buch hatte.

Leider muss ich ehrlich sagen, es hat mich nicht ...

Kolibriküsse war das erste Buch von Barbara Schinko für mich. Das Cover ist so farbenfroh und wunderschön, dass ich hohe Erwartungen an das Buch hatte.

Leider muss ich ehrlich sagen, es hat mich nicht überzeugt. Kenzie ist zwar selbstbewusst und einzigartig, aber auch etwas eigenartig. Ihre Leidenschaft für Kolibris ist zwar total verständlich, aber ich fühlte mich echt etwas erschlagen. Denn die Autorin hat so viele Vergleiche zu dem Tier gezogen, dass es selten eine Seite ohne das Wort Kolibri gab.

Eigentlich schreibt Barbara Schinko flüssig und leicht. Und auch der geheimnisvolle Josh und die zarte Romanze der Hauptcharaktere geben dem Buch etwas sympathisches, leider reicht es aber nur für 3 Sterne.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Nicht so ganz meins...

Léon & Claire
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Claire ist ein 15 – jähriges Mädchen, dass mit ihren Eltern gerade von New York nach Paris gezogen ist. Eigentlich ist sie sympathisch und nicht auf den Mund gefallen, doch ihre absolut naive Art hat mich ...

Claire ist ein 15 – jähriges Mädchen, dass mit ihren Eltern gerade von New York nach Paris gezogen ist. Eigentlich ist sie sympathisch und nicht auf den Mund gefallen, doch ihre absolut naive Art hat mich sehr gestört. Sie fällt jedes mal in tiefe Verzweiflung wenn ihr Angebeteter nicht in der Nähe ist und glaubt alles aufs Wort. Auch ihre Art sich auszudrücken war mir für einen Teenager viel zu hochtrabend.

Léon ist ziemlich gut gelungen. Er ist düster und sehr zerrissen zwischen der Liebe zu dem jungen Mädchen und seinem Gehorsam zu seinem Meister. Aber auch er hat für ein Jugendbuch eine ziemlich gestelzte Ausdrucksweise.

Am schlimmsten fand ich Adrien und so manchen Nebenprotagonisten. Die überhaupt sehr moderne und manchmal unübliche Ausdrucksweise haben mich oft in meinem Lesefluss stocken lassen und mir fiel es sehr schwer in die Geschichte rein zu kommen. Die Charaktere schwächeln manchmal etwas und man kann auch nur minimale Entwicklungen sehen.

Die Schreibweise von Ulrike Schweikert ist bildgewaltig und ausdrucksstark. Sie schafft es mit der Pariser Szenerie die nötige düstere und magische Atmosphäre für das Buch zu schaffen, allerdings bin ich kein Leser für die vielen geschichtlichen Hintergründe. Ich habe nach dem Klappentext einfach nicht damit gerechnet, ein Buch mit so vielen historischen Fakten vor mir liegen zu haben. Die Autorin ist definitiv gewandt, was das Einbinden dieser in die Story an geht, jedoch ist so viel Historik einfach Geschmackssache.

Im ersten Teil der zweiteiligen Reihe erfährt man noch nicht so viel. Die Handlung ist teilweise sehr spannend gestaltet, konnte mich aber leider nicht überzeugen. Magie und Geheimnisse bestimmen den Inhalt.

Empfehlen kann ich „Léon & Claire“ eher für Fans von Büchern mit spannender Handlung durchsetzt mit historischen Fakten französischer Geschichte und und einer dramatischen Teenager – Liebesgeschichte.