Familiengeheimnisse
Everything we left unsaidNicht zu wissen, ist manchmal schwerer zu ertragen als zu wissen
Familie bedeutet für Isa: sie, ihr Vater, ihr jüngerer Bruder Ben und ihre Pflegegeschwister Alexander und Sera. Mehr braucht sie nicht. ...
Nicht zu wissen, ist manchmal schwerer zu ertragen als zu wissen
Familie bedeutet für Isa: sie, ihr Vater, ihr jüngerer Bruder Ben und ihre Pflegegeschwister Alexander und Sera. Mehr braucht sie nicht. Doch dann verschwindet Ben auf der Suche nach ihrer Mutter in der Provence, und für Isa steht fest, dass sie verhindern muss, dass ihre Mutter die Familie noch einmal zerstört. So, wie Adèle es schon einmal getan hat, als sie vor vielen Jahren einfach abgehauen ist. Um Ben zu finden, muss Isa sich jedoch den Geheimnissen ihrer Familie stellen. Geheimnisse, die nicht nur die verwirrenden Gefühle zwischen Alexander und ihr bedrohen, sondern auch dazu führen, dass Isa alles infrage stellen muss, was sie über sich selbst und ihr Leben zu wissen glaubte ...
Hochemotional zeigt Kathrin Lange, dass Familie das ist, was man gemeinsam daraus macht und wie wir selbst bestimmen können, wer wir sind.
Mir hat die Geschichte ganz gut gefallen. Der Schreibstil und die Kapitellänge waren angenehm. Das Setting in Frankreich wurde super beschrieben und man konnte sich die Orte bildlich sehr gut vorstellen. Die Charaktere waren sympathisch und wurden gut beschrieben von der Autorin. Die Geschichte wird überwiegend aus Isas Sicht geschrieben, weswegen man sie am besten kennengelernt hat. Mir hat vor allem die Beziehung der Geschwister gut gefallen. Die Stimmung und Gefühle zwischen ihnen konnte gut rübergebracht werden.
Zwischendurch hatte ich das Gefühl das sich die Suche nach der Mutter etwas in die Länge zieht aber nichtsdestotrotz war es eine schöne und zugleich traurige Geschichte, die ich gerne gelesen habe.