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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2017

Da ist noch Potenzial nach oben

Ben & Helena. Dir für immer verfallen
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Ich habe von Veronika Mauel vorher nur „Shadow Twins“ gelesen, die Vorgeschichte „Kai & Annabell“ aber noch nicht.

Helena ist ein junges Mädchen mit einem mächtigen Problem. Zu dem kommt noch dazu, dass ...

Ich habe von Veronika Mauel vorher nur „Shadow Twins“ gelesen, die Vorgeschichte „Kai & Annabell“ aber noch nicht.

Helena ist ein junges Mädchen mit einem mächtigen Problem. Zu dem kommt noch dazu, dass sie den Unfall ihrer kleinen Schwester versuchen muss, allein zu bewältigen. Lilly liegt seinen fast einem Jahr im Koma und auch Helena vegetiert eher wie eine leere Hülle vor sich hin. Leider gibt sie sich die Schuld an dem Unfall.

Ben, ein verrückter Punker, Mitglied einer kriminellen Gang, hat auch ein nicht gerade kleines Päckchen Probleme zu tragen. Sein Umfeld trägt da nicht gerade zum positiven bei.

Als jedoch ihre zwei so gegensätzlichen Welten aufeinander prallen, merkt man schnell, wie ähnlich sie sich doch sind. Und doch auch wieder nicht. Währenddessen Helena die Welt nur noch schwarz ist, behält Ben sich trotz schlechter Lebensqualität eine positive und freche Einstellung und wirkt für Helena ähnlich einem Anker. Zumindest wenn Ben das zulassen kann.

Die Schreibweise von Veronika Mauel ist flüssig und wortgewandt, allerdings muss ich sagen, dass ich in dieses Buch nicht so gut rein gekommen bin. Schwierig zu erklären warum, aber irgendwie lag es manchmal an den zu detaillierten Gedanken und Erklärungen.

Es gibt sehr tiefgründige Momente und auch witzige, bei denen es mir dann leichter gefallen ist, fließend zu lesen. Zwischendurch sind mache Passagen aber etwas langatmig und es hat mich einfach nicht komplett fesseln können. Ich verstehe auch, dass die Autorin mit der etwas heftigeren Umgangssprache die Unterschiede aufzeigen wollte. Mir persönlich war das einfach zu viel und zu oft wiederholen sich die Ausdrücke. Nichtsdestotrotz ist die Grundidee von „Ben & Helena“ eine schöne Geschichte.

Das Cover finde ich bezaubernd. Es sieht einfach total romantisch aus.

Veröffentlicht am 25.11.2017

Guter Mittelteil

Eisphönix (Die Phönix-Saga 2)
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Endlich nun ging es weiter in der Geschichte der Phönixe und Caro lernte die eisige Seite ihrer Magie kennen. Zu viel möchte ich garnicht verraten,denn ich möchte nicht spoilern.

Mir persönlich hat der ...

Endlich nun ging es weiter in der Geschichte der Phönixe und Caro lernte die eisige Seite ihrer Magie kennen. Zu viel möchte ich garnicht verraten,denn ich möchte nicht spoilern.

Mir persönlich hat der erste Teil irgendwie besser gefallen und ich freue mich nun auch auf „das große Finale“

Es ist schon ein spannendes Buch und ich habe auch geschmunzelt, aber ich konnte mich persönlich dieses Mal einfach nicht so gut mit Caro’s eigenwilliger Art identifizieren. Das liegt aber wohl eher an meinem Temperament. Vinni ist mir manchmal etwas zu … sagen wir forsch in seiner Art und da kam ich irgendwie einfach nicht so mit zu recht.

Nichtsdestotrotz gibt es erschütternde Aufdeckungen und ich will natürlich wissen, ob sie die Probleme der beiden Phönixarten aus der Welt schaffen kann !

Dazu kam, dass die Schreibweise von Julia Zieschang es mir möglich gemacht haben,Eisphönix in einem Zug zu lesen. Sie hat wirklich eine super Ausdrucksweise!

Ich bin gespannt!

Eisphönix bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 21.11.2017

Eine süsse Weihnachtsgeschichte

Wanda und das Weihnachtswunder
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"Wanda und das Weihnachtswunder" hat uns zuerst begeistert, weil die Aufmachung und das Cover wirklich unglaublich schön sind. Die Farben sind kräftig und es gibt kleine goldglänzende Applikationen im ...

"Wanda und das Weihnachtswunder" hat uns zuerst begeistert, weil die Aufmachung und das Cover wirklich unglaublich schön sind. Die Farben sind kräftig und es gibt kleine goldglänzende Applikationen im Weihnachtsbaum und in den Figuren. 

Auch die Gestaltung des Buches ist wirklich schön, aber etwas dezenter. Ich finde es ganz hübsch, mein Sohn hat sich allerdings doch öfters gewundert, was denn mit den Menschen darin los ist. Die Wangenfarbe ist einfach zu übertrieben und das lässt die Personen etwas kränklich erscheinen, wie hier links zu sehen.

Der Text ist kindgerecht und in kurzen Sätzen geschrieben. Ich persönlich bemerke aber, dass es für meinen Zwerg (Alter 5 Jahre, also eigentlich genau passend) zu viel auf einmal ist. Wir lesen sowieso schon immer nur ein Kapitel, und da passiert einfach ganz schön viel. Ich denke für Kinder, die ein bisschen älter sind, ist es vielleicht passender.

Die Geschichte ist niedlich und gefühlvoll. Wanda zieht mit Mama und Papa zu Oma und Opa. Es gibt viele süsse Tiere mit lustigen Namen, die für meine Leseratten dann doch etwas überfordernd waren. Aber Wanda erlebt ein süsses Weihnachtswunder und wir werden es einfach im nächsten Jahr wieder versuchen.

Veröffentlicht am 15.11.2017

Schöner Auftakt aber zu wenig Emotion

Das göttliche Mädchen
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„Das göttliche Mädchen“ von Aimée Carter ist der Auftakt einer Trilogie und der erste Band der „Goddess Reihe“. Die Autorin vereint hier eine Geschichte basierend auf der griechischen Mythologie mit den ...

„Das göttliche Mädchen“ von Aimée Carter ist der Auftakt einer Trilogie und der erste Band der „Goddess Reihe“. Die Autorin vereint hier eine Geschichte basierend auf der griechischen Mythologie mit den allgegenwärtigen Themen wie „Liebe, Freundschaft, Mut und Vertrauen“, sowie „Trauer und Tod“. Durch ein paar überraschende Wendungen, wird der Leser auf Trapp gehalten und die Spannung steigt gemächlich an.

Die Protagonistin Kate ist ein Mädchen, dass wirklich viele verschiedene Facetten kombiniert. Sie ist selbstlos und kümmert sich die ganze Zeit um ihre todkranke Mutter, aber sie wirkt manchmal auch sehr naiv und ängstlich, was sich gerade in ihrem Handeln betreffend ihrer Mutter und Henry zeigt. Ich denke es gibt ihr von Anfang an wirklich Potenzial von ihrem Stand aus sich sehr gut weiter zu entwickeln. Sie kann aber auch ihren Willen durch setzen und vor allem ist sie sehr loyal.

Als Gegenpart haben wir den geheimnisvollen Henry, dessen Schicksal irgendwie in Kates Händen zu liegen scheint und der so eine richtig ruhige Ausstrahlung besitzt. Mit seiner sanften Art, seinen dunklen Haaren und diesen besonders leuchtenden Augen faszinierte er mich ab dem ersten Moment. Warum, weshalb, wieso und vor allem, welchen teuflischen Part er hat, müsst ihr selbst herausfinden. Ich mochte Henry total, auch wenn er mir im ersten Teil doch noch etwas zu distanziert gegenüber Kate wirkt. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt.

Die Nebencharaktere sind wirklich liebenswert. Ob die männerbesessene Ava oder der ruhige Pommes-Häusschen-Bauer James, sie zeigen wirklich typische Charakterzüge, da ihr Wesen einfach zu ihrem göttlichen Dasein passt. Die Doppelleben der zwei sind verrückt und die Freundschaft, die beide mit Kate verbindet ist einfach skurril. Aber sie sind auf eine seltsame Art sympathisch.

Die Schreibweise der Autorin ist leicht und flüssig, modern und umgangssprachlich. Die Kapitel weisen lustige Überschriften auf, auf was man sich so gefasst machen darf. Ich habe so manches Mal geschmunzelt. Die Kapitel fliegen nur so dahin und der Stil von Aimée Carter ist recht fesselnd, wenn auch manchmal etwas mehr Tiefgang schön gewesen wäre. Erzählt wird aus der Sicht von Kate, was uns einfach super in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen lässt.

Ein großes Manko hatte die Geschichte für mich leider schon. Ich konnte die Gefühle nicht wirklich spüren. Ich finde das Hin und Her zwischen Kate und Henry etwas gekünstelt und mir fehlen einfach diese großen echten mitreißenden Gefühle. Ich hoffe, dass da im zweiten Teil einfach mehr passiert.

Das Buch ist eine Neuauflage bei ya! So sind der zweite und dritte Teil bei anderen Verlägen schon veröffentlicht, aber bei Harper Collins wird es noch ein bisschen dauern, bis es weiter geht. Ich bin trotzdem gespannt und werde mich mit dem Zweiten Teil mal befassen.

Veröffentlicht am 23.10.2017

Eine süsse Story..

How to be happy 3: Vergissmeinnicht
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Nach "Liliennächte  (Band 1) und "Ascheblüte" (Band 2) der "How to be happy - Reihe " musste ich natürlich zu "Vergissmeinnicht" greifen.

Liz ist eine Modebloggerin, 16 Jahre alt und stecke somit mitten ...

Nach "Liliennächte  (Band 1) und "Ascheblüte" (Band 2) der "How to be happy - Reihe " musste ich natürlich zu "Vergissmeinnicht" greifen.

Liz ist eine Modebloggerin, 16 Jahre alt und stecke somit mitten in ihren pubertären Alltagsproblemen. Ein Gefühlswirrwarr folgt auf das Nächste und so wirklich lösen tut sich vorerst nichts. Auch ihr bester Freund Toby soll sie, wenn es um seinen Vater geht, eine Zeit lang verlassen. Die Frage ist nun ob Elizabeth es schafft ihr Leben selbst auf den richtigen Weg zu lenken.

Leider muss ich dieses Mal gestehen, dass ich hin und hergerissen bin. Emotional gesehen hat mich Kim Leopold tief berührt, denn sie schafft es einfach mit ihrer leichten, aber intensiven Schreibweise in den richtigen Momenten Gefühle zu vermitteln, die absolut unter die Haut gehen. Ob dramatische Ereignisse, herzverzehrende Sehnsucht oder süße kleine Glücksmomente. Von der gefühlsmäßigen Spannung,  die sich nach und nach auch noch gesteigert hat, war ich echt beeindruckt.

Inhaltlich gesehen sah das leider dieses Mal anders aus. Für ihr Alter war Liz wirklich authentisch gehalten, dennoch ging sie mir ab und zu auf die Nerven. Natürlich sollten Teenager ihren Weg erst ausloten und sich auch umentscheiden dürfen, trotzdem erwarte ich doch ein bisschen Selbsterkenntnis.

Was mich aber eigentlich gestört hat, war die Nebenhandlung, die sich mit persönlich viel zu sehr in den Vordergrund gedrängt hat. Wobei es dann nicht einmal eine Aussprache gab, sondern nur so ein Nebensatz ganz am Ende über die vielen Begegnungen mit Madox. Ich mag die Story um ihn, so ist es nicht. Aber es gibt Kapitel in denen taucht Toby überhaupt nicht auf. Mir fehlt da total das Dazwischen. Ich lerne ihn anfangs kennen, dann gibt es ein paar Chatverläufe, und zum Schluss taucht er wieder auf, aber irgendwie fühlt sich die Geschichte um "das Paar" in dem Buch so wenig an.

Auch finde ich es etwas schwierig sich so umstellen zu müssen innerhalb einer Reihe. In allen Büchern der "How to be happy - Reihe" hat man es mit Personen an die 20 Jahre zu tun. Natürlich passt die Herangehensweise von Liz und Toby zu ihrem Alter und es ist auch vollkommen in Ordnung, dass die Autorin das Alter der zwei beibehält. Da es an 3. Stelle kommt und danach der vierte Teil sicherlich Ereignisse aus den vorhergehenden Bänden aufgreift, dürfen sie logischerweise nicht älter sein. Aber ich hätte mir dann doch gewünscht, dass ihre Geschichte erst als vierter Teil erzählt wird. Dann wären sie etwas älter gewesen und das hätte meiner Meinung nach besser zu den anderen Bänden gepasst. Aber das sieht natürlich jeder anders und für mich war es ein Versuch, weil ich sonst nämlich echt ein Fan der Reihe bin!

Geschrieben wurde "Vergissmeinnicht" aus der Sicht von Liz. Es ist ein in sich angeschlossenes Buch und man könnte es einzeln lesen. Da man sich aber dann andere Pärchen spoilern würde und meiner Meinung nach Band 1 und 2 unbedingt gelesen werden müssen,  ist mein Tip: Lest der Reihe nach!

Die Schreibweise ist gewohnt flüssig und locker, wobei ich mir ab und zu ein paar malerische Beschreibungen mehr gewünscht hätte. Es klang etwas zu aufgezählt.

Das Cover ist total schön und passt super zu den anderen Büchern.

Im Großen und Ganzen eine süsse Geschichte. Mir persönlich haben die ersten Teile einfach viel besser gefallen, daher die Bewertung. ABER! Ich warte jetzt schon sehnsüchtig auf Winterrose.

Vielen Dank an den Amrun Verlag für das Rezensionsexemplar!