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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.11.2024

Grusel-Young-Adult-Thriller!

Villa Obscura
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„Villa Obscura“ ist ein Young-Adult-Thriller, der aus dem Blickwinkeln von sechs Jugendlichen erzählt wird. Somit hat man als Leser unterschiedliche Sichtweisen auf diese Story und dem schrecklichen Ereignis. ...

„Villa Obscura“ ist ein Young-Adult-Thriller, der aus dem Blickwinkeln von sechs Jugendlichen erzählt wird. Somit hat man als Leser unterschiedliche Sichtweisen auf diese Story und dem schrecklichen Ereignis. Die Covergestaltung ist passend zum Plot und Titel gestaltet und zeigt die alte Villa zur düsteren und kalten Jahreszeit. Nachdem der Klappentext sehr spannend klang, war ich gespannt wie die Story mich beindrucken würde. Der Schreibstil ist flüssig und auch bildlich die Charaktere und das Setting gut dargestellt. Ich mochte die Erzählform der verschiedenen Ansichten, um so auf unterschiedliche Art miträtseln zu können. Die Story brauchte allerdings sehr lange bis sie endlich mal an Fahrt aufnahm. Passend zu Halloween wurde viel Grusel und Nervenkitzel eingebracht und sogar für mich als Erwachsener doch manchmal etwas beängstigend.

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Veröffentlicht am 08.11.2024

Angstzustände!

Er will nicht gehen
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Mein mittlerweile drittes Buch des Autors und dieser reizte mich aufgrund der nervenzerreißenden und klaustrophobischen Ankündigung. Die Besitzer des Hauses Lucy und Sam müssen aus finanziellen Gründen ...

Mein mittlerweile drittes Buch des Autors und dieser reizte mich aufgrund der nervenzerreißenden und klaustrophobischen Ankündigung. Die Besitzer des Hauses Lucy und Sam müssen aus finanziellen Gründen ihr selbst renoviertes Haus, welches auch ziemlich oft ausgiebig erwähnt wurde verkaufen. Der Interessent kommt aber die Maklerin verspätet sich und so startet Lucy erst mal alleine die Hausführung. Irgendwie entpuppt sich die Besichtigung dann etwas seltsam und für die Hausherrin aufgrund ihrer Phobie auch sehr beängstigend. Die Handlung brauchte etwas bis sie in Fahrt kam, aber ich verfolgte gespannt den Kapiteln. Wir erhalten diese Story abwechselnd von Lucy und ihrem Mann Sam erzählt und war sehr gespannt, wie und wann diese Stränge zu- und miteinander gefügt werden.  Die kurzen Kapitel sorgen für ein schnelles Lesevergnügen und die stetigen Erzählwechsel für Spannung. Allerdings zog sich das Ganze in die Länge, kam irgendwie nicht in die „Pötte“ und Lucys Angstzustände nahmen leider auch einen zu großen Raum der Handlung ein. Ich hatte dazwischen immer so meine Mutmaßungen, wie das Ganze hier ausgehen würde und kam auch nie auf diese überraschende Auflösung.  „Er will nicht gehen“ ist ein Psychothriller, der für „Angstzustände“ sorgt!

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Veröffentlicht am 07.11.2024

Brutal und nichts für schwache Nerven!

Das Parfüm des Todes
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„Das Parfüm des Todes“ ist der Debütroman der Autorin und nachdem die Inhaltsangabe stark an den Bestseller „Das Parfüm“ erinnerte, war ich gespannt auf diesen Thriller.
Die taiwanische Schriftstellerin ...

„Das Parfüm des Todes“ ist der Debütroman der Autorin und nachdem die Inhaltsangabe stark an den Bestseller „Das Parfüm“ erinnerte, war ich gespannt auf diesen Thriller.
Die taiwanische Schriftstellerin schreibt auch Drehbücher, welches man deutlich durch gute bildliche Darstellung von Charakteren und Settings merkt. Die Story, welche in drei große Teile gegliedert ist besitzt insgesamt 475 Seiten. Die Kapiteln innerhalb der Abschnitten haben gute Länge und eingefügte Perspektivwechsel, was für ein gutes Spannungsniveau sorgte. Wer hinter den kursiv gehaltenen Kapitel steckt, bleibt zunächst geheimnisvoll. Anfangs hatte ich aufgrund der Namen und Orte etwas Schwierigkeiten mich in den Plot einzufinden. Auch die Brutalität und sehr intensive bildhafte Darstellung der Tatorte waren schon harte Kost. Leider fehlte mir die Bindung zur Hauptprotagonistin und ich hatte Probleme mit ihrer Trauer und dem damit „verschwundenen Geruchssinn“ zurecht zu kommen. Es war auf alle Fälle ein recht interessanter Thriller, der eine Mischung aus „Das Parfüm“ und „Schweigen der Lämmer“ ist. Auf alle Fälle brutal und nichts für schwache Gemüter.

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Veröffentlicht am 31.10.2024

Was passiert, wenn der Tod abgeschafft wird?

Die Abschaffung des Todes
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„Die Abschaffung des Todes“ ist mein erstes Buch des Autors und ich fand, eine sehr anspruchsvolle Lektüre. Die gebundene Ausgabe kommt mit einem sehr schlicht gehaltenen Cover, einem roten Buchschnitt ...

„Die Abschaffung des Todes“ ist mein erstes Buch des Autors und ich fand, eine sehr anspruchsvolle Lektüre. Die gebundene Ausgabe kommt mit einem sehr schlicht gehaltenen Cover, einem roten Buchschnitt und stolzen 654 Seiten daher. In insgesamt 49 Kapitel und wiederum 9 Teilen wird uns die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt. Wir erleben hier einen Wissenschaftsthriller, der mit einer wechselnden Spannungskurve und vielen Denkanstößen bei mir nur teilweise punkten konnte. Es gab aufgrund der Länge immer wieder kleine Leseflauten und die Konzentration lies das ein oder andere Mal nach. In einigen Kapiteln wurden die wissenschaftlichen Informationen über die Abschaffung des Todes für mich zu ausschweifend geschildert, im Gegenzug konnte allerdings Eschenbach mit toll dargestellten Charakteren überzeugen. Besonders James, dem man aufgrund der Erzählform ganz nah und gedanklich sehr verbunden war. Im letzten Drittel wurde der Thriller, den ich allerdings eher in das Genre Roman einstufen würde, aufgrund unerwarteter Wendungen und etwas mehr Action wieder deutlich fesselnder und am Ende war ich auch ganz zufrieden damit. Die Thematik dieses Titels stimmte mich definitiv zum Nachdenken an, allerdings hat mir etwas Thrill gefehlt.

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Veröffentlicht am 28.10.2024

Gutes Debut mit kleinen Längen!

Die Spur der Ratten
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„Die Spur der Ratten“ ist das Thrillerdebüt des Autors Christian Sünderwald, der mit seinen erfolgreichen Architekturfotografien auf sich aufmerksam gemacht hat. Zahlreiche Presseartikel und Fernsehbeiträge ...

„Die Spur der Ratten“ ist das Thrillerdebüt des Autors Christian Sünderwald, der mit seinen erfolgreichen Architekturfotografien auf sich aufmerksam gemacht hat. Zahlreiche Presseartikel und Fernsehbeiträge machten auf seine vor allem durch den Kontrast von Licht und Schatten geprägte Fotografie aufmerksam, die sich auch bei der Covergestaltung wieder spiegelt. Die leichte Haptik der Wassertropfen sowie der farbige Buchschnitt sorgen für ein tolles Erscheinungsbild. Der Plot bezieht sich auf das Finden eines Wracks, deren Inhalt wohl von großer Bedeutung sein soll, doch das will der Geheimdienst der Katholischen Kirche verhindern. Dafür gehen sie auch über Leichen und so beginnt eine rasante Jagd auf Leben und Tod. Toll gegliedert und mit einem flüssigen Schreibstil folgte ich gespannt der interessanten Geschichte. Die Kapitel sind alle betitelt und das Schriftbild sehr großzügig gehalten. Die rund 590 Seiten daher recht zügig gelesen. Die Darstellung des Settings fand ich sehr gelungen, bei den Charakteren hätte ich mir persönlich mehr Tiefe gewünscht, denn ich wurde mit den beiden Protagonisten einfach nicht warm. Ungefähr im Mittelteil kam mal eine kleine Leseflaut bei mir auf, da für mich einige Kapitel etwas zu ausführlich gehalten wurden. Zum Ende hin nahm die Story doch wieder deutlich an Fahrt auf und kam zu einem wendungsreichen und schlüssigen Ende. Ein gutes Debüt welches manchmal einige Längen hatte, allerdings mit einem steten Wechsel zwischen Realität und Fiktion punkten konnte.

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