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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.02.2025

Gelungener Auftakt

Die Insel der magischen Wächter – Der große Test
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Das Buch konnte mich größtenteils überzeugen, aber leider nicht vollständig.
Die Geschichte an sich ist sehr kreativ und mal was ganz anderes. Das System mit den Inseln wurde für meinen Geschmack ...

Das Buch konnte mich größtenteils überzeugen, aber leider nicht vollständig.
Die Geschichte an sich ist sehr kreativ und mal was ganz anderes. Das System mit den Inseln wurde für meinen Geschmack aber leider zu oberflächlich behandelt. Auch in einem Kinderbuch hätte man das vertiefen können. Die Handlung hat mir im Allgemeinen gut gefallen, nur kam mir das Ende zu abrupt. Da wären ein paar Seiten mehr oder zwischendurch ein bisschen weniger erzählen und dafür ein längeres Ende gut gewesen.
Die Charaktere haben mir gut gefallen. Berry war mir direkt sympathisch und ich mochte ihr Talent für Tiere und Pflanzen sehr gerne. Aber auch Sam war ein toller Charakter, der ruhig mehr hätte vorkommen können. Aber das könnte ja im zweiten Band dann der Fall sein.
Der Schreibstil ist gut lesbar und für Kinder gut geeignet. Das leicht asiatische Setting ist mal was ganz anderes und passt gut zur Handlung.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge und die Illustrationen sind einfach zauberhaft.

Veröffentlicht am 09.02.2025

Mitreißend

Seven Ways to Tell a Lie
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Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Die Handlung beginnt direkt sehr spannend mit einem deepfake. Der Umgang damit hat mir aber nicht so gut gefallen, da er sehr unrealistisch war. Meiner Meinung ...

Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
Die Handlung beginnt direkt sehr spannend mit einem deepfake. Der Umgang damit hat mir aber nicht so gut gefallen, da er sehr unrealistisch war. Meiner Meinung nach hätte es besser gewirkt, wenn mehr auf das erste Video eingegangen worden wäre oder wenn dieses Video erst später aufgetaucht wäre. Der weitere Verlauf der Handlung hat mir dann aber wieder sehr gut gefallen. Es wurde Spannung aufgebaut und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das Ende hat mich dann nochmal so richtig atemlos zurückgelassen. Die Auflösung ist genial und die allerletzte Szene hat mir mit am besten vom ganzen Buch gefallen.
Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen und passt perfekt zur Geschichte.
Die Charaktere haben mir ein bisschen zu viele Klischees, der Sportler, der Hübsche, das It-Girl und ihr Freund, die Kreative und der Junge, der irgendwie dazugehört, aber auch doch nicht. Da hätte ich mir mehr Abwechslung gewünscht, was die Eigenschaften der Personen angeht. Thea mochte ich aber sehr gern, sie ist sehr vielfältig und ein spannender Charakter.
Insgesamt hat mir das Buch trotz Schwächen sehr gut gefallen und ich kann es auch sehr empfehlen.

Veröffentlicht am 26.11.2024

Sehr süß

Leserabe Sonderausgaben - Adventskalender für Erstleser
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Dieser Adventskalender ist eine nette Zusammenstellung von Geschichten und Rätseln.
Die Geschichten sind sehr gut für Kinder geeignet, die schon lesen können. Sie sind kurz und in sich abgeschlossen. Die ...

Dieser Adventskalender ist eine nette Zusammenstellung von Geschichten und Rätseln.
Die Geschichten sind sehr gut für Kinder geeignet, die schon lesen können. Sie sind kurz und in sich abgeschlossen. Die Illustrationen sind sehr passend und kindgerecht.
Die Rätsel dagegen sind zum Teil deutlich zu schwer für jüngere Kinder, die noch nicht so gut lesen können. Hinten im Buch sind zwar Lösungen, aber die Rätsel können sehr frustrierend sein.
Insgesamt ist dieses Buch ein netter Adventskalender mit kleinen Schwächen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.11.2024

Spannender Rätselspaß

Sherlock & You, Band 1 - Das Rätsel um das verschwundene Haus
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Das Buch hat mich direkt neugierig gemacht, da ich die Reihe Young Sherlock Holmes des Autors geliebt habe. Da musste ich natürlich auch unbedingt dieses Buch lesen und wurde nicht enttäuscht.
Die ...

Das Buch hat mich direkt neugierig gemacht, da ich die Reihe Young Sherlock Holmes des Autors geliebt habe. Da musste ich natürlich auch unbedingt dieses Buch lesen und wurde nicht enttäuscht.
Die Geschichte ist wie eine Art Tagebuch aufgebaut und erzählt aus der Sicht von Sherlock Holmes, der der Nachfahre des berühmten Detektivs ist. Er trifft auf die Nachfahrin von Watson und gemeinsam starten sie ins Abenteuer.
Sherlock Holmes war mir leider nicht sehr sympathisch. Er wirkt auf mich eher eingebildet und besserwisserisch. Watson dagegen mochte ich direkt, genau wie die anderen Charaktere.
Der Stil mit dem Tagebuch ist gut lesbar und lockert die Geschichte auf angenehme Art auf. Gut gefallen hat mir dabei auch, dass die Geschichte nicht als eine Art Comic dargestellt wird, sondern richtig erzählt wird.
Die Handlung verläuft am Anfang ein bisschen schleppend, wird dann aber doch noch richtig spannend.
Gut fand ich auch, dass man das Buch nicht von vorne bis hinten am Stück liest, sondern dass die Kapitel durcheinander sind. Durch Rätsel muss man herausfinden, auf welcher Seite die Geschichte weitergeht. Die Rätsel sind passend zur Geschichte gemacht und hinten im Buch findet man Tipps und auch die Lösungen, falls man doch mal nicht weiterkommt. Die Rätsel sind aber relativ schwer und eher für Kinder ab der vierten Klasse geeignet, da zum Teil Rechnungen gelöst werden müssen, die die Kinder vorher gar nicht berechnen können.
Insgesamt ein gelungenes Buch, das durch die abwechslungsreiche Aufmachung auch Lesemuffel zum Lesen motivieren kann. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

Veröffentlicht am 22.09.2024

Tolle Geschichte

A Study in Drowning (A Study in Drowning, Band 1)
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Dieses Buch enthält eine ganz besondere Geschichte, die so anders ist wie alles, was ich bisher gelesen habe.
Die Autorin beschreibt sehr atmosphärisch eine Mischung aus Fantasy, Liebesroman ...

Dieses Buch enthält eine ganz besondere Geschichte, die so anders ist wie alles, was ich bisher gelesen habe.
Die Autorin beschreibt sehr atmosphärisch eine Mischung aus Fantasy, Liebesroman und einer spannenden Geschichte. Die Geschichte an sich ist sehr spannend und mir hat hier vor allem der Bezug zum Thema Literatur sehr gut gefallen. Das Geheimnis, das Preston und Effy in diesem Zusammenhang aufdecken, hat mich sehr überrascht und ich konnte das Buch teilweise kaum aus der Hand legen. Auch die Fantasyelemente haben mich gut überzeugt und ich war mir lange nicht sicher, welche Bedeutung diese Elemente für die Geschichte haben. Die Liebesgeschichte hat mir ebenfalls sehr gut gefallen.
Effy fand ich als Protagonistin toll, da sie eine schöne Entwicklung durchgemacht hat und sich zu einer mutigen und starken Frau entwickelt hat. Preston mochte ich auch sehr gerne, da er ein sanfter junger Mann ist und nicht so dargestellt wird, wie die meisten Männer in Büchern. Ianto dagegen war mir von Beginn an unsympathisch und ich hatte direkt den Verdacht, dass unter anderem wegen ihm die Content note im Buch enthalten ist. Diese content note finde ich allgemein sehr sinnvoll, da das Buch sehr sensible Themen aufgreift, die mich auch stellenweise ziemlich mitgenommen haben.
Was mir an der Geschichte nicht so gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Ich hatte zunächst Probleme damit, wirklich in die Geschichte hineinzukommen und auch im Verlauf des Buches bin ich immer wieder über Formulierungen gestolpert. Vor allem die ständigen Wiederholungen haben mich gestört. Nach dem zweiten Mal erwähnen hatte ich verstanden, dass Preston Brillenträger ist. Diese Tatsache wurde aber permanent wiederholt und es wurde ständig beschrieben, wie seine Augen hinter den Brillengläsern aussehen. Außerdem wurde oft erwähnt, dass Effy Tabletten nimmt und dass sie diese ohne Wasser schlucken kann. Bei beiden Beispielen hätte eine Erwähnung dann ausgereicht, wenn die Tatsachen wichtig für die Handlung sind.
Insgesamt aber ein bildgewaltiges und atmosphärisches Buch, das ich weiterempfehlen kann. Allerdings sollte man unbedingt vorher die content note lesen.