Profilbild von Wacaha

Wacaha

Lesejury Star
offline

Wacaha ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Wacaha über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.04.2025

Ungezügelte Magie, eine arrangierte Ehe und eine rebellische Heldin

The Serpent and the Wolf
0

Vaasa ist wütend: Die asterische Königstochter wurde nach dem Tod ihrer Eltern von ihrem Bruder gegen ihren Willen mit dem Herrscher des verfeindeten Nachbarreichs Ikruria verheiratet. Mit einer List gelingt ...

Vaasa ist wütend: Die asterische Königstochter wurde nach dem Tod ihrer Eltern von ihrem Bruder gegen ihren Willen mit dem Herrscher des verfeindeten Nachbarreichs Ikruria verheiratet. Mit einer List gelingt es ihr, in der Hochzeitsnacht ihren frisch angetrauten Ehemann Reid zu überlisten und flieht. Denn Vaasa hat noch ein weiteres Problem: Seit dem Tod ihrer Mutter ist sie verflucht und die ihr innewohnende Magie droht sie zu töten. Doch Reid findet sie und bietet ihr einen Handel an: Ihre Loyalität als Ehefrau für drei Jahre gegen Hilfe zur Beherrschung der Kräfte. Vaasa stimmt zu, nichtsahnend, dass sie dadurch Informationen erhält sowie Dinge und Emotionen kennenlernt, die sie alles bisher Bekannte hinterfragen lassen. Wem kann sie vertrauen? Und welche Seite wird sie letztendlich wählen?
„The Serpent and the Wolf” ist der erste Band einer Romantasy-Dilogie der amerikanischen Autorin Rebecca Robinson. Meine Ausgabe hat durch ein mysteriös wirkendes Cover sowie einen wunderschönen Farbschnitt bestochen. Zu Beginn des Buches selbst ist eine Karte der Königreiche dargestellt, welche im Buch behandelt werden. Um diese Karte war ich sehr froh, da ich mir etwas schwergetan habe, mich in der unbekannten Welt mit den teils sehr fremdartig klingenden Namen zurecht zu finden. Ebenfalls sinnvoll wäre für mich ein Personenverzeichnis gewesen, da teilweise sehr viele Namen und Positionen genannt wurden und ich zugegebenermaßen irgendwann den Überblick verloren habe.
Die dargestellte Welt an sich gefällt mir sehr gut, auch wenn ich bezüglich der dargestellten Magie nach wie vor einige Fragen habe, die sich vielleicht aber im zweiten Teil klären werden. Die Autorin hat mich als Leser sehr gut abgeholt und in die Welt eingeführt. Insgesamt hat mich alles etwas ans Mittelalter erinnert, der magische Anteil war dann doch recht begrenzt. Inhaltlich hat der „Enemies-to-lovers“-Anteil den des Fantasy-Genres deutlich überstiegen.
Die Protagonisten haben alle recht eindeutige Charaktere, wobei ich etwas gebraucht habe, um mit Vaasa warm zu werden. Ihre rebellische Art hat mich manchmal etwas genervt, während ich mir den Reid, wie wir ihn kennengelernt haben, nicht als den Krieger vorstellen konnte, als der er wohl im Land bekannt ist. Ihre Wortgefechte fand ich anfangs noch amüsant, irgendwann aber leider eher anstrengend.
Hinsichtlich der Lovestory zwischen Reid und Vaasa war es recht schnell klar, wie diese enden wird. In anderen Handlungssträngen hingegen hat mich die Geschichte positiv überrascht, sie war zudem spannend, prickelnd, grausam und faszinierend gleichermaßen – auf jeden Fall sehr emotional. An manchen Stellen haben mich kleinere Logikfehler und Wiederholungen gestört und der Mittelteil hat sich etwas gezogen, da hier sehr viel Politik und Wirtschaft im Detail besprochen wurde. Insbesondere die politischen Verwirrungen der zahlreichen Personen waren mir irgendwann ein bisschen zu viel. Das Buch endet sehr actionreich mit einigen Wendungen und einem fiesen Cliffhanger, der neugierig auf den zweiten Teil macht, den ich trotzdem sehr gerne lesen würde.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2025

Deepfakes, Geheimnisse und ein verschwundenes Mädchen

Seven Ways to Tell a Lie
0

Jonah traut seinen Augen kaum: Es ist ein dramatisches Video erschienen, in dem er und seine ehemaligen besten Freunde mit einem Bus in eine Schlucht stürzen und sterben. Doch dieser Unfall ist niemals ...

Jonah traut seinen Augen kaum: Es ist ein dramatisches Video erschienen, in dem er und seine ehemaligen besten Freunde mit einem Bus in eine Schlucht stürzen und sterben. Doch dieser Unfall ist niemals passiert! Doch damit nicht genug: Nach und nach tauchen immer mehr derartige gefälschte Videos auf und enthüllen die dunkelsten Geheimnisse der ehemaligen Clique. Hat es etwas mit Enya zu tun, der gemeinsamen Freundin, deren Verschwinden im Vorjahr zum Auseinanderbrechen der Freundschaften geführt hat? Doch es bleibt nicht bei den Deepfakes und bevor sich Jonah versieht muss er sich mit seinen ehemaligen Freunden wieder zusammenraufen, um das Geheimnis zu lüften, wer es auf die Clique abgesehen hat.

Das Thema von „Seven ways to tell a lie“ ist hochaktuell und deshalb sehr spannend. Das Cover alleine hätte mich jedoch leider eher weniger angezogen, mit sieben Personen und dem Zensurbalken wirkt es auf mich überladen. Aber das ist Geschmacksache, ich mag es allgemein nicht so gerne, wenn Personen auf Covern abgebildet sind. Auf jeden Fall passt es zur Story.

Der Schreibstil ist sehr jugendlich gehalten, was zum Alter der Protagonisten passt – wobei deren Geheimnisse teilweise etwas sehr krass für Siebzehnjährige sind. Die Geschichte wird aus Sicht von Jonah erzählt, der für mich teilweise schwer zu greifen ist, da er manchmal jünger, manchmal viel reifer als 17 Jahre wirkt. Das hat ihn in manchen Passagen etwas unauthentisch wirken lassen. Auf jeden Fall ist das Erzähltempo sehr flott, man wird direkt in das erste Deepfake hineingeworfen und kann dann nicht mehr aufhören zu lesen – das Buch hat einen regelrechten Sog entwickelt. Es ist spannend und undurchschaubar. Nach und nach kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, was für einige Überraschungen sorgt.

Auch wenn ich gegen Ende bereits geahnt habe, wer hinter allem steckt, fand ich es sehr unterhaltend. Das Motiv hat mich leider nicht wirklich überzeugt und ich empfand es als etwas zu schnell abgehandelt gegen Ende. Irritierend war auch, dass das Buch auf den letzten Seiten vom Young-Adult-Roman zum blutigen Psychothriller mutiert ist. Auch sind ein paar Fragezeichen und inhaltliche Unstimmigkeiten geblieben. Alles in allem hat mich das Buch aber gefesselt und gut unterhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.11.2024

Zwei gegensätzliche Charaktere ermitteln

Gegenspieler
0

Das Buch „Gegenspieler“ ist eine Zusammenarbeit der beiden Autoren Arno Strobel und Ingo Bott, die hier ihre beiden Protagonisten Max Bischoff und Anton Pirlo „aufeinander loslassen“. So weit klingt das ...

Das Buch „Gegenspieler“ ist eine Zusammenarbeit der beiden Autoren Arno Strobel und Ingo Bott, die hier ihre beiden Protagonisten Max Bischoff und Anton Pirlo „aufeinander loslassen“. So weit klingt das vielversprechend und ich war gespannt, wie das gemeinsame Schreiben an einem Buch funktionieren wird. Bisher kannte ich nur Max Bischoff und mochte Strobels spannungsgeladene Bücher sehr gerne.
Zunächst zur Optik: „Gegenspieler“ hat ein tolles Cover, auf dem die Autoren abgebildet sind. Die Farbgebung finde ich sehr gelungen, sie wirkt direkt mysteriös und spannend. Außerdem mag ich die Faltung des Umschlags sehr gerne und das Interview mit den Autoren auf der Innenseite des Buchrückens war aufschlussreich und interessant.
Die schriftstellerische Zusammenarbeit der Autoren ist sehr gelungen. Sie haben einen ähnlichen Schreibstil, so dass der Lesefluss nicht gestört wird. Jeder Autor hat aus Sicht „seiner“ Figuren geschrieben, die Geschichte ich dennoch lückenlos ineinandergeflossen. Ich kann mir nur vage vorstellen, wie viel Abstimmung und Gegenlesen hierfür notwendig war. Respekt vor dieser tollen Leistung!
Was mir noch gefallen hat waren die verschiedenen Perspektiven, aus denen geschrieben wurde. So haben wir Leser mehr Einblick in verschiedene Sichtweisen unterschiedlicher Personen erhalten. Spannend waren die Kapitel des Mörders, durch die man als Leser einen Wissensvorsprung vor den Ermittlern hatte. Durch die beiden Protagonisten ist das Buch eine Mischung aus Ermittlungsarbeit seitens Profiler und Anwalt, es war amüsant zu lesen, wie sich die beiden doch sehr unterschiedlichen Charaktere angenähert haben. Die Schlagabtausche waren teilweise wirklich sehr amüsant, die vielen kleinen Spitzen und das Geplänkel der beiden haben mir gut gefallen. Leider konnte der Max Bischoff, den ich aus Strobels anderen Bücher kannte, sein volles Potenzial aber nicht ausschöpfen, ich hätte mir mehr Analysearbeit seinerseits gewünscht.

Womit wir bei meinem größten Kritikpunkt am Buch wären: Mich hat die Geschichte an sich leider nicht abgeholt. Lange Zeit passiert sehr wenig, die Ermittlungen stehen auf der Stelle und es ziehst sich. Der große Fokus des Buches liegt auf den zwischenmenschlichen Beziehungen der Protagonisten untereinander, der Fall an sich gerät dabei leider gänzlich in den Hintergrund. Es gibt viele Nebelkerzen und Nebenschauplätze, irgendwann werden innerhalb weniger Kapitel sehr viele neue Verdächtige eingeführt, die dann aber auch wieder schnell verschwinden. Insgesamt hat mich die schiere Anzahl an Personen etwas überfordert, jeder Autor hat gefühlt die komplette soziale Umgebung seines Protagonisten mit erwähnen müssen, egal ob die Personen für die Geschichte relevant waren oder nicht. Da muss man als Leser schon über viel Hintergrundwissen aus den vorherigen Büchern der Autoren verfügen, um durchzublicken. Teilweise wirkt das Buch sehr künstlich in die Länge gezogen. Das Umfeld rund um Anwälte, Banken, Politik und Steuergeschichten ist aber auch nicht meine Welt und es wurde hier auch nicht an Klischees gespart.
Be mir kam leider keine rechte Spannung auf, ich war bis zum Schluss nicht wirklich gefesselt von der Story. Diesen fand ich ebenfalls etwas unbefriedigend. Die Auflösung des Falls war nicht überraschend, kam dann aber doch sehr plötzlich und zufällig. Das hatte etwas Konstruiertes, was ich sehr schade finde, wenn man schon zwei so hochrangige Ermittler hat. Gerade Fallanalytiker Max konnte meiner Meinung nach sein Potenzial so gar nicht entfalten. Auch waren für mich noch einige Punkte offen am Ende, da hätte ich mir mehr Erklärung und Beschreibung gewünscht, die an anderen Stellen im Buch zu häufig vorkamen.

Insgesamt fand ich das Buch ganz okay, die Geplänkel zwischen den Protagonisten haben mir gefallen und es waren einige witzige Dialoge dabei. Mir persönlich ist jedoch die Spannung bei der Ermittlungsarbeit viel zu kurz gekommen und die Auflösung fand ich eher ungeschickt und übertrieben theatralisch gelöst. Ich mag Strobel lieber, wenn er solo schreibt. Dennoch hat mich das Buch im Großen und Ganzen gut unterhalten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.09.2024

Eine Geschichte über Liebe, Musik und die Liebe zur Musik

Hidden Tracks 1. All Your Secret Songs
0

In „All your secret songs“ geht es um die junge Musikjournalistin Allie, die für ihren Job die Retorten-Boyband „Lovesuckerz“ auf ihrer Tournee begleiten soll – eine Band, die weder ihren Musikgeschmack ...

In „All your secret songs“ geht es um die junge Musikjournalistin Allie, die für ihren Job die Retorten-Boyband „Lovesuckerz“ auf ihrer Tournee begleiten soll – eine Band, die weder ihren Musikgeschmack trifft, noch ihre Liebe zur Musik authentisch verkörpert. Beim ersten Aufeinandertreffen dann der Schock: Einer der Bandmitglieder, Ryan, ist ausgerechnet der Junge, den sie vor kurzem geküsst hat und der ihr seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht. Aber er hat sich ihr als Conor vorgestellt und nichts von seiner Berühmtheit erwähnt… Die beiden lernen sich näher kennen und schnell wird klar, dass das nicht Conors einziges Geheimnis ist.
Zunächst zur Optik des Buches: ich LIEBE den Farbschnitt mit den Noten! Selten so ein schönes Buch gesehen. Auch das Cover an sich finde ich farblich und bildlich sehr ansprechend, es passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Der Schreibstil ist lässig und lässt sich sehr gut lesen, auch kommt man sehr schnell in die Geschichte hinein. Es wird aus Sicht beider Protagonisten geschrieben, so dass sich die Leser in beide hineinversetzen können. Super sind die auflockernden Stilelemente wie Chats, Zeitungsartikel und Instagram-Stories inkl. lustiger User-Kommentare. Diese haben nicht nur gut unterhalten, sondern waren so passend eingebaut, dass sie auch die Geschichte an sich vorangetrieben haben.

Die Story an sich war leider sehr vorhersehbar und hatte wenig überraschende Momente. An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Hintergrundinformationen gewünscht und auch eine kleine, aber für mich nicht unwichtige Unstimmigkeit ist mir aufgefallen. Insgesamt lag der Fokus der Geschichte schon sehr auf der Lovestory zwischen Allie und Conor, wobei an vielen Stellen die Musik leider in den Hintergrund gerückt ist.

Allie als Protagonistin habe ich sofort ins Herz geschlossen, sie hat Ecken und Kanten und war dadurch absolut authentisch. Bei Conor hat das etwas länger gedauert, mit ihm bin ich lange Zeit nicht warm geworden, da ich ihn nicht einschätzen konnte. Zum Schluss hat aber auch er mich überzeugt. Deutlich zu spüren ist das Prickeln und die Anziehung zwischen den beiden, die Stimmung finde ich sehr gut und nachvollziehbar beschrieben.

Insgesamt hat mir das Buch aber sehr gut gefallen, Allie als Protagonistin und die Stilelemente haben die kleinere, inhaltliche Kritik wieder wettgemacht. Einen halben Zusatzpunkt gibt es für das wirklich gelungene, wunderschöne Cover mit Buchschnitt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.05.2023

Eine aufgeweckte Radiomoderation ermittelt

Der Tote im Netz
0

Auf Usedom herrscht Aufruhr: Ein lokaler Fischer wurde brutal ermordet, das Wort „Rache“ in seine Brust geritzt. Was steckt dahinter? Die Anzahl möglicher Rachemotive und Schuldiger ist vielfältig, war ...

Auf Usedom herrscht Aufruhr: Ein lokaler Fischer wurde brutal ermordet, das Wort „Rache“ in seine Brust geritzt. Was steckt dahinter? Die Anzahl möglicher Rachemotive und Schuldiger ist vielfältig, war der Mann doch nicht gerade sehr beliebt. Die ortsansässige Radioreporterin Franziska Mai sieht nicht nur die Chance einer großen Story hinter dem Mord, sondern auch die Möglichkeit das Usedomer „Bäderland-Radio“ zu retten, das verkauft werden soll. Doch schnell kommt sie mit ihren privaten Mordermittlungen Kommissar Kay Lorenz in die Quere – und bald selbst ins Visier des Mörders.

„Der Tote im Netz“ ist das Krimidebüt von Frauke Scheunemann zur neuen Reihe rund um Franziska Mai, weitere Bände sollen folgen. Und mit der kecken Radiomoderatorin hat die Autorin auch eine Protagonistin geschaffen, von der ich gerne mehr lesen würde, ich musste einige Male herzlich über ihre freche Art lachen. An anderer Stelle fand ich sie hingegen fast etwas zu anmaßend unterwegs, was aber wiederum zu ihrem Job als Journalistin passt. Ich bewundere ihren Mut und ihr Selbstbewusstsein, halte sie andererseits aber manchmal auch für etwas naiv und zu draufgängerisch. Interessant fand ich insgesamt, dass in diesem Buch eine Radio- und nicht wie schon häufig gelesen eine Zeitungsreporterin im Mittelpunkt steht. Man spürt in jeder Zeile, dass sich die Autorin mit diesem Medium auskennt. Auch die anderen Charaktere fand ich interessant, sympathisch und in all ihrer Unterschiedlichkeit authentisch.

Dies geschieht auch gerade durch die anschauliche Beschreibung von Einheimischen und Örtlichkeiten. Schön, dass die eigene Art zu sprechen der Usedomer mit ins Buch eingeflossen ist, es sind immer wieder mal ein paar Worte Platt zu lesen. Das ist meiner Meinung nach wohl dosiert und stimmig eingesetzt und wirkt nicht übertrieben, sondern trägt zum Lokalkolorit bei. Hierzu passt auch das Cover, welches eine Usedomer Strandkulisse mit der Seebrücke Ahlbeck zeigt und Urlaubsstimmung pur versprüht. Allerdings hätte ich bei diesem harmonischen Cover nicht im ersten Moment einen Krimi erwartet. Im Klappenumschlag des Buches selbst findet sich ein Lageplan der Insel, so dass ich die Bewegungen der Figuren super nachvollziehen konnte. Das hat Spaß gemacht. In der hinteren Buchklappt finden sich zudem Kurzbeschreibungen der beiden Hauptakteure Franziska und Kay.

Die Story liest sich locker die Schreibweise ist leicht und absolut passend zu einem Urlaubskrimi. Mir haben die Mischung aus Humor und Spannung sowie die zahlreichen humorvollen Momente gut gefallen. Besonders amüsiert habe ich mich über die Schlagabtausche zwischen der aufmüpfigen Franzi und ihrem jeweiligen Gesprächspartner, meist Kay.

Insgesamt hat das Buch viel Spaß gemacht, durch die gelungene Mischung aus Lokalkolorit, sympathischen Figuren, spannender Ermittlungsarbeit und amüsanten privaten Angelegenheiten. Ich habe einiges über die Insel Usedom gelernt und richtig Lust bekommen, dort einmal einen Urlaub zu verbringen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere