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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2025

Manchmal ist weniger mehr

30 Days, 10 Dates & 1 Drama
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Klappentext:

"Daisy hat genug vom Singleleben. Nach einer langen Beziehung und einem schiefgelaufenen Heiratsantrag ist sie auf der Suche nach ihrem persönlichen Mr. Darcy. Aber wie findet man die eine ...

Klappentext:

"Daisy hat genug vom Singleleben. Nach einer langen Beziehung und einem schiefgelaufenen Heiratsantrag ist sie auf der Suche nach ihrem persönlichen Mr. Darcy. Aber wie findet man die eine Person, mit der man den Rest seines Lebens verbringen will? 

Mit ihrer besten Freundin Mae schmiedet sie einen Plan: In dreißig Tagen geht Daisy auf zehn Dates mit den Teammitgliedern des Londoner Theaters, an dem Mae arbeitet. Denn Mae ist sich sicher: Theatermenschen sind offen, warmherzig und witzig. Genau das, was Daisy braucht. Die große Liebe trifft man schließlich nicht in einem Buch! Doch während Daisy zahlreiche Dates meistert, wird ihr langsam klar, dass die wichtigste Person in ihrem Leben längst an ihrer Seite ist …“





Fazit:

Die Idee hat mir total gut gefallen. Endlich wieder eine queere Liebesgeschichte, in der es um zwei Mädels geht. Doch irgendwie konnte ich mich mit Daisy nicht immer anfreunden. Ihre Sicht der Dinge fand ich zum Teil etwas kindisch, naiv und/oder kitschig … ich weiß es gar nicht so recht. Mae fand ich deutlich interessanter. Ich mochte ihre freche Art, ihre kreativen Ideen rund um die Dates und natürlich ihr Umgang mit Daisy. Die Chemie und Dynamik zwischen den beiden war wirklich toll und schön.

Manche Stellen fand ich leider etwas zu langatmig. Auch der Schluss war mir viel zu ausführlich und überladen. Es musste unbedingt noch eine ausführliche Sexszene auserzählt werden, sowie ein paar (für mich) unnötige Vorfälle. So macht es für mich den Eindruck als hätte die junge Autorin zu viel gewollt und dadurch die Leichtigkeit genommen.

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Veröffentlicht am 11.11.2024

Eine ganze Kette an Eskalationen

Happy End
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Klappentext:
„Gerade noch lag der kleine Ben fröhlich brabbelnd auf seiner Krabbeldecke, kurz darauf ist er nicht mehr da. Isa erlebt ihren dunkelsten Albtraum, als ihr vier Monate alter Sohn spurlos verschwindet. ...

Klappentext:
„Gerade noch lag der kleine Ben fröhlich brabbelnd auf seiner Krabbeldecke, kurz darauf ist er nicht mehr da. Isa erlebt ihren dunkelsten Albtraum, als ihr vier Monate alter Sohn spurlos verschwindet. Nach mehr als einem halben Jahr taucht Ben plötzlich wieder auf, doch seine Rückkehr bleibt so rätselhaft wie sein Verschwinden. Während die Polizei nach Antworten sucht, setzt Isa alles daran, die verlorene Zeit mit ihrem Sohn nachzuholen. Dabei werden tief in ihr die Zweifel immer lauter. Hatte Ben schon immer diese klaren blauen Augen? Aufmerksam betrachtet Isa jede Abweichung - und stellt sich weitere Fragen. Fragen, die schon bald vermuten lassen, dass hinter der Fassade einer scheinbar heilen Welt dunkle Abgründe lauern …"


Fazit:
Auf die Entführung muss man nicht wirklich lange warten, der Spannungsaufbau war deshalb schnell da und hielt meine Leselust bis zum letzten Drittel richtig bei Laune. Dank der kurzen Kapitel kam ich auch gut voran. Wie sehr Isa gelitten hat, konnte ich förmlich spüren. Ich empfand sehr viel Mitgefühl mit ihr, hinterfragte stets die anderen Beteiligten und fing an der Autorin, die studierte Psychologin ist, zu misstrauen.

Viele Szenen sind wahnsinnig dramatisch, spannend und adrenalingeladen. Doch vom Showdown war ich dann leider doch sehr enttäuscht. Die Ereignisse hatten sich plötzlich alle überschlagen, die Motive wirkten nicht ganz schlüssig und auch die Charaktere fingen an mit ihren waghalsigen Aktionen immer unglaubwürdig zu werden.

Der Background der Autorin ließ mich glauben, dass sie zum Schluss ein krasses Ding raushaut. Die Auflösung hat meinen Geschmack leider nicht wirklich getroffen … der Weg bis dahin war jedoch wirklich gut!

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  • Spannung
Veröffentlicht am 21.08.2024

Zunächst schleppend, später tragisch schön

Wünsche an die Wellen
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Klappentext:

„Eine herzzerreißend schöne Geschichte über Neuanfänge. Und über die Geschwister, die man nicht gesucht, aber gefunden hat. Tom ist zurückhaltend und vorsichtig. In Zofia tobt ein Sturm, ...

Klappentext:

„Eine herzzerreißend schöne Geschichte über Neuanfänge. Und über die Geschwister, die man nicht gesucht, aber gefunden hat. Tom ist zurückhaltend und vorsichtig. In Zofia tobt ein Sturm, der sie laut und impulsiv macht. Sie kann den Angsthasen Tom nicht leiden. Auch Tom will, dass Zofia aus seinem Leben verschwindet. Aber Zofias Vater und Toms Mutter haben sich ineinander verliebt, und bald schon wohnen sie alle zusammen in einem Häuschen am Meer. Die beiden unfreiwilligen Geschwister geraten ständig aneinander. Doch dann kündigt sich ein Baby an, das krank auf die Welt kommen könnte. Zofia und Tom wünschen sich, dass es ihrer gemeinsamen Schwester gut geht, und müssen zusammenarbeiten: Sie wollen 1.000 Papierkraniche falten – danach, so heißt es, hat man einen Wunsch frei.“





Fazit:

Bis zur Hälfte passiert meiner Meinung nach, bis auf den Jähzorn untereinander, nicht so viel. Abwechselnd bekommt der Leser die jeweilige Perspektive von Tom und Zofia zu lesen. Diese Art der Erzählung baut zwar eine gewisse Nähe und viel Verständnis auf, aber mir wurde es manchmal etwas zu viel. Toms ständige Angstzustände fand ich sehr bewegend und gut dargestellt. Mit Zofias lautem Temperament hatte ich etwas zu kämpfen. Der kindliche Stil führt dazu, dass dem Lesenden viel Raum geschaffen wird - ob positiv oder negativ muss jeder für sich alleine entscheiden.



Der spätere Zusammenhalt der beiden Stiefgeschwister ist wirklich tragisch schön. Zudem kristallisiert sich nach und nach ein Bild warum die beiden Kinder so sind wie sie sind. Die Aktion 1000 Papierkraniche zu falten schweißt sie zusammen, die Botschaft vermittelt somit sinnvolle Werte.

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Veröffentlicht am 17.08.2024

Verfolgungswahn in Öland

Das Syd
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Klappentext:

„Nach ihrer albtraumhaften Erfahrung im Sternerestaurant NORD, haben Alex und Sofi es geschafft, ein neues Leben zu beginnen. Nachdem sie die Bedrohung durch Alice Duwal hinter sich gelassen ...

Klappentext:

„Nach ihrer albtraumhaften Erfahrung im Sternerestaurant NORD, haben Alex und Sofi es geschafft, ein neues Leben zu beginnen. Nachdem sie die Bedrohung durch Alice Duwal hinter sich gelassen haben, konzentrieren sie sich nun darauf, ihr Bistro SYD auf Öland zu eröffnen. Trotz der fantastischen Lage an der Küste Schwedens und dem Zugang zu lokal produzierten Zutaten, stellt sich bald heraus, dass es harte Arbeit ist, ein eigenes Restaurant zu führen. Nicht zuletzt, als Geheimnisse ans Licht kommen, die alles zu ruinieren drohen.

Aber Alex wird die Gedanken nicht los, dass Alice Duwal aus dem Schatten heraustreten und auf die Bildfläche zurückkehren könnte. Bildet er sich das nur ein, oder gibt es tatsächlich Grund zur Sorge?“





Fazit:

Um die Zusammenhänge in diesem Thriller verstehen zu können, ist es meiner Meinung nach unabdingbar den ersten Band „Das Nord“ zu lesen. Da mir die Hauptcharakter bereits bekannt waren, fiel es mir leicht mich in der Geschichte zurechtzufinden. Das Autorenduo bleibt sich treu und vereint kulinarische Elemente mit atmosphärischem Thrill.



Die Handlung hat zwar nicht wirklich Längen aber ganz so packend fand ich es leider dennoch nicht. Ich ahnte wo mich die Story hinführen möchte und wurde nur selten kalt erwischt. Den Kitzel fand ich im ersten Band deutlich greifbarer. Nicht schlecht, kommt aber nicht an den ersten Band ran. 


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Veröffentlicht am 18.02.2024

Hebt sich von der Masse ab

Murder in the Family
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Klappentext:

„Es war ein Fall, der die ganze Nation bewegte und doch nie aufgeklärt wurde: Dezember 2003, Luke Ryder wird ermordet im Garten des Familienhauses in London aufgefunden und hinterlässt eine ...

Klappentext:

„Es war ein Fall, der die ganze Nation bewegte und doch nie aufgeklärt wurde: Dezember 2003, Luke Ryder wird ermordet im Garten des Familienhauses in London aufgefunden und hinterlässt eine wohlhabende ältere Witwe und drei Stiefkinder. Niemand hat etwas gesehen. Doch jetzt, Jahre später, werden die Geheimnisse live vor der Kamera gelüftet. Eine Gruppe von Experten untersucht in der True-Crime-Show ›Infamous‹ erneut die Beweise – mit schockierenden Ergebnissen. Weiß das Team mehr, als es zugegeben hat? Liegt die Wahrheit vielleicht ganz nahe? Und vor allem: Kannst du den Fall vor den Experten lösen?“





Fazit:

Dass sich dieses Buch von der Masse abhebt, ist ganz klar. Das Konzept sowie die Herangehensweise ist untypisch, außergewöhnlich und mal was ganz anderes. Das zusammengestellte Team, bestehend aus 6 Personen, versucht nach 20 Jahren einen Cold Case aus allen möglichen Perspektiven zu durchleuchten. Da dieser Thriller ausschließlich aus Artikeln, Szenenbeschreibungen, Interviews, Lebensläufen, Akteneinsichten, Chatverläufen und Abschriften von Nachrichten besteht, hat es mir zunehmend wirklich das Gefühl vermittelt, als würde ich ein Skript lesen und mich auf eine True Crime Doku vorbereiten.

Zeitgleich hat es mir diese Art schwergemacht, lange und aktiv dranzubleiben. Ich verwechselte ständig alle Beteiligten und kam mit dem Aufbau nicht immer zurecht. Manche Rätsel waren mir persönlich eindeutig zu schwer, so dass ich das Miträtseln eher frustrierend fand. Im Großen und Ganzen ist dieses Buch eine kleine Herausforderung, welches Spaß machen kann, wenn man sich vorab die Leseprobe anschaut und für sich selbst entscheidet ob es was für einen ist. Interessant aber nicht ganz meins. Mir fehlte stellenweise der flüssige Gesamttext.

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