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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.11.2024

Der verbotene Liebesbrief...

Der verbotene Liebesbrief
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...wird Journalistin Joanna Haslam zugespielt, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ermessen kann wie sich ihr Leben daraufhin verändern wird.

Dieses Buch weicht in Bezug auf die so bekannte Erzählstruktur ...



...wird Journalistin Joanna Haslam zugespielt, die zu diesem Zeitpunkt noch nicht ermessen kann wie sich ihr Leben daraufhin verändern wird.

Dieses Buch weicht in Bezug auf die so bekannte Erzählstruktur eines Lucinda Riley Romans ab. Es gibt kein in die Vergangenheit eintauchen und auch keine exotischen Schauplätze, Jos Geschichte spielt im Hier und Jetzt und beinhaltet sogar einige Krimi-Elemente, die für die nötige Spannung sorgen.

Der Roman ist ein guter Mix aus Liebesgeschichte, Krimi und historischem Roman, der zu unterhalten vermag. Allerdings waren mir hier die Protagonisten zu stereotyp charakterisiert und die Dialoge wirkten nicht lebensecht, eher hölzern. Ein weiterer Schwachpunkt waren die Längen, die immer wieder den Erzählfluss stoppten und damit auch das Buch unnötig aufblähten, hier wäre dann weniger echt mehr gewesen. Nichtsdestotrotz ist es aber kein schlechtes Buch.

Kann man über die eine oder andere Schwachstelle hinweg lesen wird man durchaus gut unterhalten, denn gelungene Wendungen und auch ein interessanter Plot zeichnen das Buch aus.


Veröffentlicht am 12.11.2024

Krimiklassiker mit Charme

Mord in der Charing Cross Road
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Der erste Serienband der Sally-und-Johnny-Reihe ist ein gelungener CosyCrime mit einem liebenswerten Ermittlerduo. Bedenkt man wann diese Reihe geschrieben wurde, nämlich in den 1950er Jahren, könnte ...




Der erste Serienband der Sally-und-Johnny-Reihe ist ein gelungener CosyCrime mit einem liebenswerten Ermittlerduo. Bedenkt man wann diese Reihe geschrieben wurde, nämlich in den 1950er Jahren, könnte man meinen es ist eine altbackene Serie, doch dass würde ich so nicht stehen lassen. Ich finde das Buch hat seinen ganz eigenen Charme. Der Mordfall, der im Antiquariatsmilieu spielt ist interessant aufgebaut, wobei alte Bücher genauso im Mittelpunkt stehen wie die zahlreichen Charaktere. Und genau an diesen vielen Figuren leidet die Spannung, sie geht bei den Vorstellungen so vieler Beteiligter förmlich verloren. Und da der Band mit gut 250 Seiten nicht gerade üppig ausfällt, fehlt es letztlich auch an Tiefe. Allerdings liest sich die Geschichte flott weg, hat die Autorin doch einen angenehmen Schreib- und Erzählstil.

Alles in allem ein netter CosyCrime, dem man allerdings den Zahn der Zeit durchaus anmerkt. Denn das beschriebene Frauenbild z. B. ist heute doch glücklicherweise ein anderes. Meine Empfehlung spreche ich aber dennoch aus und vergebe gute 3 von 5 Sterne.


Veröffentlicht am 12.11.2024

unterhaltsam

Sexy Collection No. 1 - Caprice
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Fünf mal "hautnah" ist man als LeserIn hier dabei, wenn es für Maren und Sophie heißt alles zu geben, und das mit vollem (Körper-)Einsatz, um die interessantesten und heißesten Stories für ihr Boulevardmagazin ...




Fünf mal "hautnah" ist man als LeserIn hier dabei, wenn es für Maren und Sophie heißt alles zu geben, und das mit vollem (Körper-)Einsatz, um die interessantesten und heißesten Stories für ihr Boulevardmagazin zu bekommen. Dabei bildet jeweils eine überschaubare Handlung den Rahmen für die erotischen Szenen.

Alles in allem sind die Geschichten nicht mehr als ein Appetizer, denn mit rund 80 Seiten pro Ebook sind sie schon sehr kurz. Also auf Tiefe bei Handlung und Figurenzeichnung muss man hier folglich verzichten, aber das ist eigentlich auch nicht der Sinn dieser Geschichten.

Für Freunde prickelnder erotischer Kurzgeschichten empfehlenswert.



Veröffentlicht am 12.11.2024

Maigret in Kur

Maigret in Kur
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Maigret und eine Kur – wozu soll das gut sein? Ihm geht es doch nicht schlecht! Aber des lieben Ehefriedens wegen willigt Maigret ein und gemeinsam mit Madame Maigret kurt er im noblen Vichy. Tag ein ...




Maigret und eine Kur – wozu soll das gut sein? Ihm geht es doch nicht schlecht! Aber des lieben Ehefriedens wegen willigt Maigret ein und gemeinsam mit Madame Maigret kurt er im noblen Vichy. Tag ein Tag aus der gleiche ruhige, beruhigende Trott, wie angenehm wäre jetzt eine Mordermittlung, so denkt Maigret, nichtsahnend, dass genau das bald notwendig werden wird. Maigret lässt sich nicht lange bitten und ermittelt so wie nur er zu ermitteln versteht. Er hält Augen und Ohren offen und kombiniert und sinniert und kommt Stück für Stück dem Geschehen auf die Spur.

Ein typischer Maigret, aber in untypischem Ambiente. Ein solider Fall und eine solide Erzählweise.


Veröffentlicht am 12.11.2024

Der Verrückte von Bergerac

Maigret und der Verrückte von Bergerac
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Maigret soll der Verrückte von Bergerac sein? Nur gut, dass er diese Annahme sehr schnell entkräften kann, gibt es doch trotz Krankenlager einen Fall aufzuklären. Die Ausgangslage für diesen Krimi fand ...




Maigret soll der Verrückte von Bergerac sein? Nur gut, dass er diese Annahme sehr schnell entkräften kann, gibt es doch trotz Krankenlager einen Fall aufzuklären. Die Ausgangslage für diesen Krimi fand ich mal „erfrischend“ anders und somit als ganz angenehm. Denn diesmal muss sich Maigret in den meisten Belangen auf seine Frau verlassen, die ihm nun die wichtigen Informationen beschaffen muss. Aber das ist auch schon der Pluspunkt, denn wie immer fehlt auch diesem Krimi Spannung und Tempo. Maigret, durch die Verletzung ja sowieso stark eingeschränkt, ermittelt in diesem Fall folglich noch behäbiger als sonst. Allerdings wird man als Leser mit einem dramatischen Finale dafür entschädigt.