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Veröffentlicht am 09.03.2026

"Ruhe und Ordnung"

Das Fundbüro der verlorenen Schätze - Poseidons Dreizack
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Neo und seine Freundin Luna besuchen den Freizeitpark, in dem sein Vater als Handwerker gerade im griechischen Themenbereich tätig ist. Sie wollen mit der Wasser-Achterbahn Poseidon fahren. Doch mit der ...

Neo und seine Freundin Luna besuchen den Freizeitpark, in dem sein Vater als Handwerker gerade im griechischen Themenbereich tätig ist. Sie wollen mit der Wasser-Achterbahn Poseidon fahren. Doch mit der Bahn stimmt etwas nicht: immer mehr Besucher steigen pitschnass aus den Booten. Wie sie von Herrn Nox, dem Chef des Fundbüros erfahren, hat der Meeresgott Poseidon seinen Dreizack verloren, den sie nun suchen müssen...

Die Geschichte hat uns gut gefallen. Es war spannend und interessant, die Kinder im Freizeitpark und auf der Suche nach dem Dreizack zu begleiten. Dabei kann man als Leser den Inhalt in gewissem Maße selbst bestimmen. Es handelt sich um ein interaktives Buch, was unserem Kind gut gefallen hat. Als Leser kann man ab und zu entscheiden, wie Neo und Luna weiter vorgehen sollen. Es werden also unterschiedliche Seitenzahlen vorgegeben, auf denen man weiterlesen kann. Ansonsten heißt es am Ende jeder Doppelseite „Lies weiter auf Seite…“. Man blättert also ziemlich viel hin und her. Aus unserer Sicht hätte man auch mal vier oder sechs Seiten am Stück ohne Unterbrechung lassen können. Durch das Blättern verliert man ein bisschen den Überblick, wie weit man in der Geschichte vorangekommen ist. Das Ende, von denen es drei verschiedene gibt – je nachdem welchen Weg man wählt -, kam für uns deshalb ein bisschen abrupt. Das Buch enthält außerdem vier Rätsel, von denen die Lösungen am Ende enthalten sind.

Das Buch ist es für fortgeschrittene Erstleser gut geeignet. Die Illustrationen sind bunt, ansprechend und passen gut zu der Erzählung. Allerdings war die schwarze Schrift auf den dunkelblauen Seiten mit Wasser je nach Lichtverhältnissen manchmal etwas schwieriger zu lesen. Wenn man das Buch einmal gelesen hat, kann man es noch einmal lesen und einen anderen Weg wählen, so dass es auch dann nicht langweilig ist. Wir können uns vorstellen, weitere Bände der Reihe zu lesen.

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Veröffentlicht am 23.01.2026

„Unhaltbare Zustände“

Rechnen NERVT! – Mathe? Ohne mich! (Rechnen NERVT! 1)
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Die Schabe Konstatin Kukerluk ist eigentlich ein Langschläfer. Doch im Alles-Markt der Schwestern Göpgörk, wo er in einer Schublade der Ladentheke lebt, hat er keine Ruhe. Die Türklingel ist laut, die ...

Die Schabe Konstatin Kukerluk ist eigentlich ein Langschläfer. Doch im Alles-Markt der Schwestern Göpgörk, wo er in einer Schublade der Ladentheke lebt, hat er keine Ruhe. Die Türklingel ist laut, die die alte Registrierkasse macht viele Geräusche. Konstatin Kukerluk hasst Lärm. Aber noch mehr hasst er Zahlen, wofür es verschiedene Gründe gibt...

Das Buch hat uns gut gefallen - auch wenn es eigentlich „nur für Mathemuffel“ ist, was auf uns nicht zutrifft. Es ist witzig geschrieben und mit einer Schabe als Hauptfigur nicht alltäglich. Die Illustrationen sind bunt und passen gut zum Inhalt der Geschichte. Man kann mit dem Buch üben zu lesen, aber auch gleichzeitig zu rechnen. Denn in die Geschichte eingebaut sind einige Rechenrätsel. Die Auflösung ist jeweils auf der nächsten Seite in den Text eingebaut.

Es richtet sich an Leser ab der zweiten Klasse, was wir bestätigen können. Der Text ist bereits ein bisschen komplexer, aber noch relativ groß geschrieben. Die Matheaufgaben im Zahlenraum bis 100 sind teilweise gar nicht so einfach. Aber sie sind sehr ansprechend, machen Spaß und regen das Kind zum Überlegen an. Ob man damit aus einem Mathemuffel einen Zahlenfreund machen kann, weiß ich allerdings nicht.

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Veröffentlicht am 06.08.2025

"Das ist die Geisterwelt!"

Das kleine Böse Buch 8: Interaktiver Lesespaß ab 8 Jahren vom Spiegel-Bestseller-Autor (Das kleine Böse Buch, Bd. 8)
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Das kleine Böse Buch hat einen Leserbrief von Edgar erhalten. Er ist Geisterdetektiv, hat in einer alten Truhe „Nikodämus - Buch der Geister“ gefunden und will nun mithilfe des Lesers einem Geist eine ...

Das kleine Böse Buch hat einen Leserbrief von Edgar erhalten. Er ist Geisterdetektiv, hat in einer alten Truhe „Nikodämus - Buch der Geister“ gefunden und will nun mithilfe des Lesers einem Geist eine Falle stellen…

„Spooky“ ist bereits der achte Band der Reihe. Wir hatten bereits von den Büchern gehört, aber noch keines selbst gelesen. Anfangs fand es unser Kind ein bisschen gruselig, dann aber interessant und spannend. Es ist mal etwas anderes, dass von dem Buch direkt angesprochen wird und scheinbar auch Wahlmöglichkeiten hat und den Verlauf der Geschichte beeinflussen kann (was aber eigentlich nicht der Fall ist). Man liest nicht von vorne bis hinten, sondern muss immer wieder kleine Rätsel lösen, um zu wissen, wo man weiterlesen muss. Die Rätsel sind teilweise gar nicht so einfach und von einem Achtjährigen manchmal nicht ohne Hilfe zu lösen. Durch das Hin- und Herspringen hat man allerdings nicht so gut den Überblick, wie viel man von dem Buch schon gelesen hat.

Das Buch enthält eine komplette, in sich abgeschlossene Geschichte. Es war kein Problem für uns, dass wir die Vorgängerbände nicht gelesen hatten. Es gibt ein paar unerwartete Wendungen und ist insgesamt nicht zu unheimlich. Bei den Rätseln kann man gut eine Pause machen, denn das Buch hat keine Kapitel. Auf fast jeder Seite finden sich bunte Illustrationen, die ebenfalls nicht zu gruselig sind.

Der Titel passt gut zur Geschichte. Das Cover ist bereits ein bisschen gruselig, sodass Leser außerhalb der Zielgruppe wohl nicht zu dem Buch greifen werden. Der Text auf der Rückseite macht neugierig, ohne zu viel zu verraten. Wir werden nun auch noch die anderen Bände lesen.

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Veröffentlicht am 30.12.2024

„Wir werden Sie im Auge behalten“

Die Zeit-Agenten 3. Jagd um den Eiffelturm
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Hannah gehört zum Geheimclub der Zeit-Agenten. Ein Bösewicht namens Mora versucht immer wieder, die Geschichte in die falsche Richtung zu lenken, was die acht Kinder verhindern müssen. Zusammen mit Alex ...

Hannah gehört zum Geheimclub der Zeit-Agenten. Ein Bösewicht namens Mora versucht immer wieder, die Geschichte in die falsche Richtung zu lenken, was die acht Kinder verhindern müssen. Zusammen mit Alex reist sie diesmal zur "Exposition Universelle" nach Paris, wo gerade der Eiffelturm gebaut wird. Mit dabei ist auch der Kuckuck Tempo, der in der Zeitkapsel, dem Hauptquartier der Zeit-Agenten, in einer Uhr lebt.

Uns hat das Buch gefallen. Wir haben die Zeit-Agenten bisher nicht gekannt, was aber kein Problem ist, da sich die Geschichten unabhängig voneinander lesen lassen. Zu Beginn des Buches werden die Zeit-Agenten vorgestellt, die sich in dem Band auf die Reise in die Vergangenheit begeben, sowie deren Gegenspieler Mora. Am Ende gibt es Seiten mit Fakten zum Thema des Buches, ein Quiz sowie Begriffserklärungen. Das Buch ist spannend – auch wenn das Ende nicht wirklich überraschend ist. In der Handlung wird geschichtliches Wissen kindgerecht vermittelt. Die beiden Zeit-Agenten begegnen während ihres Auftrags ein paar bekannten historischen Persönlichkeiten. Die schwarz-weißen Illustrationen passen gut zur Geschichte und sind schön.

Titel und Cover passen sehr gut zum Inhalt des Buches. Wir können das Buch weiterempfehlen und können uns vorstellen, noch mehr von den Zeit-Agenten lesen.

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Veröffentlicht am 12.11.2024

„Für dich gebe ich mein Bestes“

Retter der Drachen – Sei schnell wie der Wind! (Retter der Drachen 1)
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Lea ist mit ihren Eltern nach Drachenfels gezogen. Als sie morgens zum Bäcker radelt, kommt im Nebel eine Frau auf sie zu. Francesca Nebula überreicht ihr ein Drachenei und bittet sie, sich um den Drachen ...

Lea ist mit ihren Eltern nach Drachenfels gezogen. Als sie morgens zum Bäcker radelt, kommt im Nebel eine Frau auf sie zu. Francesca Nebula überreicht ihr ein Drachenei und bittet sie, sich um den Drachen zu kümmern. Im Drachenreich sei er nicht sicher, weil der böse 13. Drache die Macht über alle anderen Drachen übernehmen wolle. Lea erklärt sich damit einverstanden, und kurz darauf schlüpft Avindur aus dem Ei…

Das Buch richtet sich an Erstleser ab 7 Jahren und ist deshalb in einer großen Schrift gedruckt. Dadurch scheint es mit 139 Seiten zwar dick zu sein, liest sich aber sehr schnell. Es gibt 13 Kapitel. Man kommt schnell in die Geschichte hinein und kann sich in Lea hineinversetzen. Meinem Kind hat das Buch sehr gut gefallen. Bei mir blieb irgendwie eine gewisse Distanz zu den Hauptfiguren, und manche Übergänge waren aus meiner Sicht nicht richtig rund. Trotzdem hat es Spaß gemacht, die Geschichte zu lesen. Das Buch ist sowohl spannend als auch lustig. Es geht um Themen wie Freundschaft, Mut und Hilfe. Wir waren am Anfang unsicher, wie sich das Buch entwickeln und ob es mit dem 13. Drache nicht zu aufregend werden würde, vor allem da wir die Geschichte hauptsächlich vor dem Einschlafen gelesen haben. Doch der böse Drache spielt eigentlich nur eine Nebenrolle – zumindest in diesem Band – und auch die Suche nach den Spionen war nicht zu unheimlich. Schön ist die Verbindung aus Fantasy und echter Welt.

Die Illustrationen finden sich auf sehr vielen Doppelseiten und sind mal kleiner, mal größer oder nehmen sogar eine ganze Seite ein. Sie sind bunt und passen gut zu der Erzählung. Der Titel passt gut zum Inhalt. Der Text auf der Rückseite macht neugierig, verrät aber nicht zu viel. Das Cover weist bereits darauf hin, dass es sich um eine Drachengeschichte handelt. Beide Figuren darauf machen einen freundlichen Eindruck. Es wurde bereits das Erscheinen des zweiten Bandes angekündigt, und ich kann mir gut vorstellen, dass wir diesen auch lesen werden.

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