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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.11.2024

Abschluss einer sehr schönen Reihe und es gibt viele lose Enden

Die Töchter der Ärztin
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Es handelt sich um den letzten Teil von den Töchtern der Ärztin und spielt zu Beginn der 1930ziger Jahre Ich habe schon den Teil davor gelesen und wollte zu gerne wissen, wie es weitergeht. Ich empfehle ...

Es handelt sich um den letzten Teil von den Töchtern der Ärztin und spielt zu Beginn der 1930ziger Jahre Ich habe schon den Teil davor gelesen und wollte zu gerne wissen, wie es weitergeht. Ich empfehle deswegen alle Romane in der chronologischen Reihenfolge zu lesen, da viel passiert und man sich so viel besser in die Personen, ihre Entwicklungen und ihre Beziehungen untereinander hereinversetzen kann. Glücklicherweise gibt ein Personenregister, damit fällt es leichter den Überblick zu behalten. Ich mag es, dass im Buch die Frauen und ihre Lebensentwürfe und Schicksale im Mittelpunkt stehen. Es geht um Familie, Politik, Medizin,Wirtschaft, Religion, Freundschaft, Lebensträume, Zukunft und Vergangenheit, Liebe sowie Tod. Ich mag den Erzählstil sehr gerne und leider endet der Roman dort, wo ich noch sehr gerne mehr über die Zukunft im Krieg und nach dem Krieg der Menschen erfahren hätte. Neben den fiktiven Figuren, die sehr authentisch wirken, gibt es auch historisch belegte Figuren im Roman und genau diese Mischung macht auch den besonderen Reiz der Geschichte aus. Traurigerweise ist die Frau des Autorenduos, das sich hinter dem Pseudonym Helene Sommerfeld versteckt, verstorben, und so wird es keinen weiteren Teil mehr geben, was ich sehr schade finde, denn es gäbe noch viel zu erzählen.
Vier Sterne

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Veröffentlicht am 12.11.2024

'Unterhaltsamer Roman

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Naomi Light aus Oklahoma erhält in der fünften Klasse im Rahmen eines Projektes ihrer Lehrerin einen Brieffreund zugeteilt. Es handelt sich um den gleichaltrigen Luca, der in Kalifornien lebt, dem Naomi ...

Naomi Light aus Oklahoma erhält in der fünften Klasse im Rahmen eines Projektes ihrer Lehrerin einen Brieffreund zugeteilt. Es handelt sich um den gleichaltrigen Luca, der in Kalifornien lebt, dem Naomi einen netten Brief schreibt. Zurück kommt ein sehr unfreundlicher Brief, was Naomi ihrerseits dazu veranlasst, nun auch bissige Kommentare in ihrem Antwortbrief einzubauen. Es entwickelt sich daraus eine jahrelange Brieffreundschaft mit sehr speziellen Briefe, an den Naomi und Luca ohne es sich einzugestehen ihren Spaß haben. Als plötzlich ein Brief zurück kommt, weil der Empfänger dort nicht mehr wohnt, ist Naomi enttäuscht. Zwei Jahre später ist Naomi als Wetterfee bei einem Fernsehsender tätig, da erhält sie eine spezielle Fanpost....Luca, aber leider kein Absender .. Die Autorin erzählt auf höchst unterhaltsame Weise und zwar wechselweise aus Naomis sowie Lucas Perspektive. Ich erfahre einiges aus der Vergangenheit von Luca, wobei ich ich in der Gegenwart mehr von Naomi erfahre. Es ist toll so nah und unmittelbar an ihren Gedanken und Gefühlen teilzuhaben. Luca fordert in seinen neuen Briefen Naomi heraus. Sie weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht zwischen Arbeit, Suche nach Luca und dem attraktiven Nachbarn Jake, der ihr nicht nur durch seinen Lärm den Schlaf raubt. Die Lesestunden sind nur so verflogen und ich gebe zu, dass ich schnell eine Ahnung hatte wie die Story ausgeht, was aber den Unterhaltungswert nicht geschmälert hat. Vier Sterne

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Veröffentlicht am 13.10.2024

Insgesamt spannend und interessant

Blutbuße
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In einem Hotel im Bergdorf Are wird Charlotte Wretlind brutal ermordet. Sie hatte vor das Grundstück, auf dem ein altes Hotel steht, in dem sie schon ihren Winterurlaub als Kind verbracht hat, mit einer ...

In einem Hotel im Bergdorf Are wird Charlotte Wretlind brutal ermordet. Sie hatte vor das Grundstück, auf dem ein altes Hotel steht, in dem sie schon ihren Winterurlaub als Kind verbracht hat, mit einer riesigen Neuanlage zu bebauen. Dies machte sie nicht beliebt, sowie sie auch menschlich nicht unbedingt sympahtisch herüberkam. Der Frage, wer sie ermordet hat und was das Motiv ist, dem gehen die Ermittler Hanna, Daniel und Anton nach.
Die Autorin ließ die gigantische schneebedeckte Bergwelt vor meinen Augen entstehen und es schauderte mich vor Kälte aber auch bei den Ermittlungen bzw. den Geschehnissen. Die Erzählungen wechseln ständig zwischen Gegenwart, Vergangenheit sowie auch wechselweise aus dem Fokus der unterschiedlichen Protagonisten erzählt wird. Der Cut kommt stets unvermittelt und nimmt an diesen Stellen Tempo aber auch manchmal die Spannung aus der Geschichte, da sich vieles, geschätzt die Hälfte, auch um das Privatleben der Personen geht. Ich mag es sehr, dass die private Geschichte der Ermittler weitererzählt wird, aber dieses Mal war mir einiges davon zu auschweifelnd erzählt, ohne das es die Geschichte für mich bereicherte. Vier Sterne!

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Veröffentlicht am 15.09.2024

Eine Kindheit, die viele Spuren hinterlassen hat

Ein anderes Leben
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Der Titel "Ein anderes Leben" hat mich gepaart mit der Seifenblasen auf dieses Buch aufmerksam gemacht und natürlich der Name der Autorin, die ich als Schauspielerin sehr schätze. Sie kann auch grandios ...

Der Titel "Ein anderes Leben" hat mich gepaart mit der Seifenblasen auf dieses Buch aufmerksam gemacht und natürlich der Name der Autorin, die ich als Schauspielerin sehr schätze. Sie kann auch grandios mit Sprache umgehen und es entstehen in meinem Kopf viele Bilder der beschriebenen Szenen wie in einem Theaterstück. Aber zunächst kurz zum Inhalt. Es geht um eine höchst facettenreiche Familienkonstellation und zu der gehören Hanna, die nacheinander mit drei miteinander befreundeten Männern verheiratet war, von allen ein Kind bekommen hat und alle verließ, die Töchter selber und die Männer. Bei der dritten Trennung waren die beiden ältesten Töchter schon ausgezogen und zurück blieb die Teenagertochter mit ihrem Vater. Der Roman beginnt bei der Beerdigung dieses Mannes und die Autorin schwenkt nun gefühlt ständig zwischen verschiedenen Zeiten aus der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her. Manche Erzählungen zeigen schwarzen Humor auf, obwohl die Situationen bestimmt damals alles andere als lustig waren, aber vielleicht kann man sie so nur ertragen. Bow, der leibliche Vater der jüngsten Tochter und der für die anderen Töchter auch ein Vater war, gerät schnell in den Hintergrund der Geschichte und gerne hätte ich ihn noch näher kennengelernt, aber hängengeblieben ist bei mir die wiederholte Aussage, dass er das Mittagessen von der Frau zubereitet auf dem Tisch stehen haben wollte, dabei fand ich ihn nahbarer als Hanna. Die Töchter hatten alle keine leichte Kindheit so scheint es mir, aber die jüngste hat wohl am meisten unter diesem Familienleben gelittten. Hanna, für die die Tochter als Erwachsene zwar Verständnis entwickelt, da sie einiges nun besser versteht und die schon vor Bow verstorben ist, für sie fällt es mir trotz allem schwer sie zu verstehen. Soweit ich es verstanden habe, verarbeitet Caroline Peters teilweise hier ihre eigene Familiengeschichte und ich ziehe meinen fikiven Hut vor ihr, denn es gehört viel dazu so eine Geschichte zu verarbeiten ohne daran selber zu Grunde zu gehen. Vier Sterne

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Veröffentlicht am 08.09.2024

Eine aufregende "Gute Nacht-Geschichte"

Huiii, wer ist denn da noch wach? – Ab ins Bett und Gute Nacht!
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Dieses Kinderbuch besticht durch sein praktisches Format....nicht zu groß, nicht zu klein und durch die stabilen Pappseiten. Das Cover deutet schon auf eine spannende Geschichte hin und zum Einschlafen ...

Dieses Kinderbuch besticht durch sein praktisches Format....nicht zu groß, nicht zu klein und durch die stabilen Pappseiten. Das Cover deutet schon auf eine spannende Geschichte hin und zum Einschlafen hat sie sich bis jetzt noch nicht bewährt, genau aus dem vorher erwähnten Grund. Aber, wenn das Kind nach dem x-ten Vorlesen den Ablauf kennt, wird es sicherlich auch dazu eignen. Gefallen haben mir besonders die gereimten Texte, sowie Theo, das kleine Gespenst, wir als Hauptperson in unser Herz geschlossen haben. Die Klappen sind ganz klar ein Highlight und lassen Kinderaugen strahlen. Die Seiten mit dem Vampirmädchen auf dem Friedhof passte für mich nicht in die Altersgruppe. Hier wurde beim zweiten Mal schnell weiter geblättert bzw nur das Augenmerk auf die zu öffnende Klappe gelenkt. Der Abschluss des Buches mit dem schlafenden kleinen Theo war wunderschön. Insgesamt vier Sterne

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