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Veröffentlicht am 27.07.2025

Tanzende Spionin

A Dance of Lies
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Wenn ‚A Dance of Lies‘ eines ist, dann detailreich. Brittney Arenas Schreibstil ist sehr ausschweifend. Die Autorin verliert sich in ihren Ausführungen über die Tänze und Darbietungen, die Kostüme und ...

Wenn ‚A Dance of Lies‘ eines ist, dann detailreich. Brittney Arenas Schreibstil ist sehr ausschweifend. Die Autorin verliert sich in ihren Ausführungen über die Tänze und Darbietungen, die Kostüme und Dekorationen. Diese Detailverliebtheit muss man einfach mögen, um den Reiheauftakt in vollen Zügen genießen zu können. Ich persönlich fand, dass die eigentlich sehr spannende Handlung dadurch ausgebremst wurde.

Es geht um Vasalie, einst angesehene Tänzerin am Hof von König Illian. Doch das Schicksal meinte es nicht gut mit der jungen Frau. Des Mordes bezichtigt und in Ungnade gefallen, fristet Vasalie ein Leben in Ketten im königlichen Kerker, nichts ahnend, dass Illian noch nicht mit seiner ehemaligen Lieblingstänzerin fertig ist. Nach zwei Jahren im Kerker bietet der Illian Vasalie einen Deal an. Vasalie soll als Tänzerin bei der Versammlung der sieben Königreiche anheuern und Informationen für Illian einholen. Erledigt sie die Aufgabe zu Illians Bedingungen, wird ihr im Gegenzug Freiheit gewährt.

Wir lernen Vasalie als gebrochenen Charakter kennen. Einst die beste Tänzerin an Illians Hof, ist ihr Körper geschunden und nach der Einkerkerung nachhaltig beeinträchtigt. Und auch ihre Seele gebrochen. Diese Aspekte ziehen sich quer durch die Geschichte. Doch genau diese Punkte haben es auch so unverständlich für mich gemacht, warum Vasalie Illian nach wie vor so hörig ist. Denn dieser verlangt im Laufe der Handlung immer grausamere, brutalere Dinge von Vasalie. Ich konnte viele ihrer Handlungen einfach nicht nachvollziehen. Vorallem nicht, warum sie sich nienanden anvertraut. Dabei wird ihr mit ihrem Tanzpartner Copelan, aber auch mit Anton, dem König des Ostens, jemand an die Seite gestellt, dem sie sich anvertrauen könnte. Doch Vasalie, naiv wie sie ist, trifft weiter eine falsche Entscheidung nach der anderen. Viel zu spät werden ihr die Augen geöffnet.

Positiv muss ich hervorheben, dass das im Klappentext angedeutete Liebesdreieck meines Erachtens keines war. Ich hab’s zumindest nicht gespürt. Es gibt Ansätze einer ‚Forbidden Love‘-Romance. Allerdings ist die Liebesgeschichte nicht im Fokus und fügt sich gut ein.

Das Buch punktet definitiv auch mit höfischen Intrigen, politischen Machtspielchen, Lügen und Verrat. Ein König ist gefühlt grausamer als der andere. Vasalie wird mitten in diese Schlangengrube geworfen und zur Schachfigur gemacht.

Das Buch hält auch einige Plottwists und Enthüllungen bereit, die neugierig auf die Fortsetzung machen. Zumal man das Ende so sicher nicht stehen lassen kann.

Fazit
Wer höfische Intrigen und politische Machtspielchen mag, wird hier definitiv fündig. Ich habe allerdings wenig Entwicklung bei der Protagonistin gesehen und viele Szenen waren einfach zu ausschweifend geschrieben. Auf die Fortsetzung bin ich nach den ganzen Enthüllungen dennoch gespannt.

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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2024

Ryan La Sala begeistert mit viel Atmosphäre und tollen Charakteren

Die Honeys (Erstauflage mit gestaltetem Farbschnitt): Ein queerer Mystery-Thriller für Fans von Pretty Little Liars
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Wenn ‚Die Honeys‘ eines ist, dann außergewöhnlich und unglaublich atmosphärisch. Ich habe die Richtung, welche der Mystery-Thriller einschlägt nicht kommen sehen, genauso wenig, wie die tiefgründigen ...

Wenn ‚Die Honeys‘ eines ist, dann außergewöhnlich und unglaublich atmosphärisch. Ich habe die Richtung, welche der Mystery-Thriller einschlägt nicht kommen sehen, genauso wenig, wie die tiefgründigen Themen, die Ryan La Sala aufgreift. Und doch konnte mich der Roman nicht komplett abholen. Dabei hat die Geschichte wahnsinnig mitreißend begonnen, konnte den Spannungsgrad aber leider nicht auf dem hohen Level halten.

Die Umstände, unter denen Mars Zwillingsschwester Caroline ums Leben gekommen ist, hätten tragischer nicht sein können. Mars möchte Antworten, eine Erklärung, was mit Caroline passiert ist. Diese erhofft sich Mars in Aspen, dem Feriencamp in den Catskills, das Caroline jedes Jahr besucht hat. Schnell wird Mars klar, dass an der Sommerakademie seltsame Dinge vor sich gehen.

Ich war nach dem nervenaufreibenden Einstieg wie gesagt total Hypes auf das Buch und wollte natürlich unbedingt hinter die Geheimnisse kommen, die zum Tod von Caroline geführt haben. Der Weg dahin war allerdings anders als erwartet; Carolines mysteriöses Ableben eher zu einer Randnotiz verblasst. Vielmehr ist Mars bzw. Mars Genderfluidität in den Fokus gerückt, was dem Buch einerseits eine interessante Richtung gegeben hat, andererseits viel Spannung herausgenommen hat. Wir erleben Mars als Charakter, der nicht nur mit der Trauer kämpft, sondern auch seinen bzw. ihren Platz in der Familie und in der Gesellschaft noch nicht so ganz gefunden hat. Themen wie Selbstfindung, Trauerbewältigung, Freundschaft, Familie und Mobbing nehmen einen großen Teil der Handlung ein. Dabei ist, wie gesagt, meines Erachtens viel von der zu Beginn aufgebauten Spannung verloren gegangen.

Dafür muss ich wirklich sagen, dass Ryan La Sala ein Meister der Atmosphäre ist. Seine Beschreibungen der Natur und der Wälder sind einfach grandios. Ich konnte die schwüle Hitze der Catskills Mountains direkt auf der Haut spüren, habe die Bienen Summen gehört und den süßen Honig der Bienenhüterinnen auf der Zunge geschmeckt. Letztere sind übrigens nicht ohne Grund titelgebend, doch hinter die Geheimnisse der jungen Frauen, zu denen auch Caroline gehört hat, müsst ihr selber kommen.

Fazit
Ryan La Sala begeistert mit viel Atmosphäre, tollen Charakteren und wichtigen Themen wie Genderfluidität, Selbstfindung und Trauerbewältigung. Definitiv ein außergewöhnlicher Mystery-Thriller.

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Veröffentlicht am 25.06.2023

Eine süße Geschichte zum Verlieben

Das romantische Château in Frankreich – Ein Neuanfang für Élodie
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》Den Jura-Abschluss zum vierten Mal zu verpatzen hätte eine perfekte Liebesgeschichte vielleicht wieder aufwerten können. Aber die Prüfung zum vierten Mal zu verpatzen, weil ein Filmstar und ein Schlosserbe ...

》Den Jura-Abschluss zum vierten Mal zu verpatzen hätte eine perfekte Liebesgeschichte vielleicht wieder aufwerten können. Aber die Prüfung zum vierten Mal zu verpatzen, weil ein Filmstar und ein Schlosserbe mit meinen Gefühlen spielten … Das hatte ich hoffentlich nicht verdient.《

(Zitat aus ‚Das romantische Château in Frankreich 1‘, Pos. 2795)

Darum geht’s:

Zum wiederholten Mal ist Élodie nun schon durch die Abschlussprüfung ihres Jurastudiums gerasselt. Um sich voll und ganz aufs Lernen konzentrieren zu können, beschließt sie Paris für eine Weile den Rücken zu kehren und nach Hause nach Courléon zu fahren. Courléon ist ein kleines verschlafenes Dorf, wo es keine Ablenkungen geben sollte. Womit Élodie jedoch nicht gerechnet hat, ist, dass ausgerechnet in diesem Sommer ein Hollywoodfilm im Schloss von Courléon gedreht wird. Ehe sich Élodie versieht, ist sie auch schon als Statistin engagiert, der attraktive Hauptdarsteller Paul macht ihr schöne Augen und Schlosserbe Nicolas, den Élodie schon seit Kindertagen kennt, scheint mehr als nur freundschaftliche Gefühle für Élodie zu empfinden.

Meine Meinung:

Ich hatte wirklich wunderschöne Lesestunden mit Claire Bonnetts romantischen Reihenauftakt, der mich ins idyllische Loire Tal entführt hat.

Claire Bonnett hat einen unglaublich bildhaften Schreibstil. Ich habe mich sofort in den vielen tollen Landschaftsbeschreibungen verloren. Es sind die puren Urlaubsgefühle in mir aufgekommen. Ich hätte am liebsten gleich selbst in der kleinen Pension von Élodies Eltern im kleinen verschlafenen französischen Dorf Courléon eingecheckt.

Protagonistin Élodie, aus deren Perspektive die Geschichte geschrieben ist, mochte ich von Anfang an sehr gerne. Ich konnte ihre Gefühle total gut nachvollziehen. Man merkt, dass sie mit ihren Jura-Studium nicht glücklich ist, aber auch so kurz vor dem Abschluss nicht aufgeben will. Auch wenn sie noch nicht weiß, was sie für ihre Zukunft möchte, setzt sie alles daran ihren Abschluss zu schaffen. Doch die Ruhe zum Lernen, die sie sich in Courléon erhofft hat, bleibt aus. Kaum hat Élodie ihre Koffer ausgepackt, landet sie mitten in einem Filmdreh, bei dem ihr der aufsteigende Hollywoodstar Paul ziemliche Avancen macht. Ganz zum Missfallen von Nicolas, dem Schlosserben, der ebenfalls heimliche Gefühle für Élodie hegt. Und als ob das nicht schon genug Turbulenzen sind, verlangt Élodies Vater noch dass sich Élodie mehr in der Pension einbringt. Und dann geschehen am Set auf dem Schloss auch noch mysteriöse Vorkommnisse. Will jemand den Film sabotieren? Ruhig hat es Élodie wirklich nicht.

Ich hatte großen Spaß mit der Geschichte. Die Handlung ist romantisch, turbulent und bietet überraschende Wendungen. Besonders gut haben mir die Einwohner Courléons gefallen, die zwar etwas überspitzt dargestellt sind, unter denen ich mich aber auch total wohlgefühlt habe.

Weniger gefallen hat mir hingegen die Darstellung des Antagonisten. Bei diesem Charakter habe ich die Grautöne vermisst, weil er einfach nur typisch böse dargestellt wurde. Für mich war es demnach auch keine Überraschung, wer hinter den Pannen beim Filmdreh steckt. Und auch das Ende fand ich etwas übertrieben; die Szene, in welcher der Antagonist auf Élodie trifft, hätte es meines Erachtens nicht gebraucht. Ich fand sie etwas zu viel des Guten bzw. eigentlich eher „Schlechten“. Der Ausgang der Liebesgeschichte hat mir aber im Gegensatz dazu sehr gut gefallen.

Letztlich hat das Buch genau das gemacht, für das es geschrieben wurde. Es hat für gute und leichte Unterhaltung gesorgt. Eine Geschichte zum Wohlfühlen und die einem den Alltag für ein paar Stunden vergessen lässt.

Das Buch ist im Übrigen in sich abgeschlossen, bildet allerdings den Auftakt einer Reihe. Doch auch als Einzelband lässt sich die Geschichte gut lesen. Ich bin jedenfalls gespannt wie es mit Élodie weitergeht und was ihre Zukunft für sie bereit hält.


》Gerüchte verbreiteten sich hier schneller als Katzenhaare auf weißen Hosen.《

(Zitat aus ‚Das romantische Château in Frankreich 1, Pos. 1828)

Fazit:

Eine süße Geschichte zum Verlieben mit charmanten Charakteren, Humor und den einen und anderen Turbulenzen. Wenn du dich von Courléon und seinen Einwohnern verzaubern und in der Pension Vinet verwöhnen lassen willst, dann kann ich den Reihenauftakt, der gut als Einzelband zu lesen ist, sehr empfehlen.

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  • Gefühl
Veröffentlicht am 30.01.2023

Ein weihnachtlicher Liebesroman mit ganz viel Zimt, Zuckerguss und einem verdammt niedlichen zahmen Eichhörnchen

Fräulein Gewürzzauber und das Wunder der Liebe
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Eigentlich wollte ich 'Fräulein Gewürzzauber und das Wunder der Liebe' im Dezember als Adventskalender lesen. Jeden Tag ein Kapitel bis zum Heiligen Abend genießen. Leider hat mir aber der Postbote einen ...

Eigentlich wollte ich 'Fräulein Gewürzzauber und das Wunder der Liebe' im Dezember als Adventskalender lesen. Jeden Tag ein Kapitel bis zum Heiligen Abend genießen. Leider hat mir aber der Postbote einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich habe mir daher die Weihnachtszeit etwas verlängert und die Geschichte von Lena, ihrem Eichhörnchen Ruprecht und der Suche nach der Liebe mit in den Jänner genommen.

Briefe aus dem Jenseits mit ganz viel Zimt und Zuckerguss...

Nach dem Ableben ihrer Oma erbt Lena die Bäckerei 'Fräulein Gewürzzauber'. Lena ist glücklich und zufrieden. Sie hat tolle Freunde, einen niedlichen tierischen Gefährten, der immer ein offenes Ohr für Lena hat, und sie liebt ihre Arbeit als Konditorin über alles. Wenns jetzt auch noch mir der Liebe klappen würde, wäre eigentlich alles perfekt. Eines Tages wird Lena ein mysteriöser Brief zugestellt, auf welchen noch viele weitere folgen. Ein Brief für jeden Tag bis Weihnachten. Lenas Oma hat ihrer Enkelin doch tatsächlich einen Adventskalender aus Briefen hinterlassen; mit wertvollen Erinnerungen, Weisheiten und kleinen Aufgaben, die Lena den richtigen Weg weisen sollen, an dessen Ende hoffentlich die Liebe wartet.

Ich fand 'Fräulein Gewürzzauber und das Wunder der Liebe' richtig süß. Ja, es ist kitschig, bedient Klischees und ist vorhersehbar. Und die Idee mit den Briefen aus dem Jenseits ist seit 'P.S. Ich liebe dich' auch nichts Neues mehr. Aber es gibt Bücher, denen kann ich die genannten Dinge verzeihen, wenn sie mich grundsätzlich gut unterhalten. Und das hat Stephanie Marzian definitiv erreicht. 'Fräulein Gewürzzauber' lässt sich wunderbar lesen, wärmt das Herz und die Seele, bietet wirklich einige herzerwärmende Passagen, hat mich aber auch zum Lachen gebracht und mir auch im Jänner nochmal etwas weihnachtliche Atmosphäre in die heimischen vier Wände gezaubert.

Ich hätte das Buch wie gesagt gerne als Adventskalender gelesen. Die kurzen Kapitel eignen sich einfach perfekt dafür. Und ich denke, so hätte es mir auch noch besser gefallen, da mir die paar Längen zwischendrin dann nicht so aufgefallen wären.

Wenn du auf der Suche nach einem romantischen Adventskalender-Buch bist, dann lass dich von Lena und ihren zuckersüßen Kreationen verführen. Außerdem kommt ein zahmes Eichhörnchen vor. Alleine wegen Ruprecht muss ich eine Leseempfehlung aussprechen.

Fazit
Ein weihnachtlicher Liebesroman mit ganz viel Zimt, Zuckerguss und einem verdammt niedlichen zahmen Eichhörnchen namens Ruprecht. Stephanie Marzians Adventskalender-Buch versprüht weihnachtliche Atmosphäre, ganz viel Liebe und Wärme. Ich würde sagen es ist ein perfektes Buch für die Tage bis Weihnachten.

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Veröffentlicht am 24.01.2023

Athena & Sam

Catching up with the Carters - In your arms
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Aller guten Dinge sind drei. Daher musste ich auch den Finalband der Trilogie Rund um die Carters lesen. 'In your arms' hat mir auch wieder richtig gut gefallen. Im Ranking bleibt er für mich ...

Aller guten Dinge sind drei. Daher musste ich auch den Finalband der Trilogie Rund um die Carters lesen. 'In your arms' hat mir auch wieder richtig gut gefallen. Im Ranking bleibt er für mich aber hinter Band 2, welcher für mich das Highlight der Reihe darstellt, etwas zurück.

Dieses Mal wird Athenas Geschichte erzählt, welche permanentem Druck durch die TV-Reality-Show bzw. durch ihre Mutter ausgesetzt ist. Evelyn Carter führt den Carter-Clan mit eisener Hand, stets die Einschaltquoten im Blick und bemüht dem Schein zu wahren. Athena weiß, dass sie etwas ändern muss, als sie mitbekommt wie ihre kleine Nichte Poppy, welche mehr oder weniger am Set geboren wurde, unter dem Druck leidet. Unter Druck steht auch der neue Produktionsassistent Sam, der sich seinem Vater, welcher Produzent der Serie ist, beweisen muss.

Ich mochte Athena und Sam als Protagonisten eigentlich ganz gerne. Vorallem Athenas Liebe zu ihrer Familie und ihre Durchsetzungsfähigkeit sind mir positiv aufgefallen. Aber auch Sam hat Ziele vor Augen, für die er kämpft...und diese passen so gar nicht zu Athenas Vorhaben. Ich habe die langsame Annäherung der beiden sehr authentisch wahrgenommen. Ich habe allerdings dieses gewisse Etwas vermisst. Den Elan und Pepp, der mir besonders beim zweiten Band rund um Hadrian Carter so gut gefallen hat. Fam Schaper ist zwar auf interessante und wichtige Themen, z.B., dass man für seine Ziele kämpfen soll, eingegangen und auch das Reality-TV-Setting mit all seinen Schattenseiten wird toll beleuchtet, mir war es aber im Gesamten zu viel Familiendrama. Die Liebesgeschichte von Athena und Sam ist in meinen Augen leider etwas zurück gedrängt worden.

'In your arms' ist aber definitiv ein würdiger Abschluss der Reihe, der mir einigen überraschenden Wendungen punktet und damit für Spannung sorgt.

Fazit:

Mit 'In your arms' geht die Era der Carters zu Ende....naja ganz so tragisch ist es nicht, auch wenn einiges Familiendrama auf einem zukommt. Der 3. Band ist zwar handlungstechnisch nicht mein liebster, Athena und Sam sind aber tolle, greifbare Protagonisten und Fam Schapers Schreibstil wieder einmal großartig und sehr einnehmend.

Ich kann das (Hör)Buch auf jeden Fall empfehlen.


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