gewaltige Emotionen
Brief an mein KindDie Geschichte ist emotionsgeladen und gewaltig, das hatte ich zwar aufgrund der Beschreibung und Kritiken erwartet, aber nicht in diesem Ausmaß. Es wirkt auch nach dem Lesen noch lange Zeit nach und muss ...
Die Geschichte ist emotionsgeladen und gewaltig, das hatte ich zwar aufgrund der Beschreibung und Kritiken erwartet, aber nicht in diesem Ausmaß. Es wirkt auch nach dem Lesen noch lange Zeit nach und muss erst sacken und verarbeitet werden, daher empfehle ich es zu lesen, wenn man gerade die nötigen Kapazitäten dafür aufbringen kann, keinesfalls einfach so zwischendurch.
Man kann als Leser*in die Gefühlsachterbahn von Ada sehr gut nachvollziehen und mit ihr fühlen, von kurzen Glücksmomenten, Überforderung, Wut, Ärger, Alleinsein und Verzweiflung sind alle Emotionen stark vorhanden. Da es so gut wie keine Unterstützung für sie gibt, auch keine Richtlinien, wie sie mit ihrer Tochter umgehen soll, muss sie selbst mühevoll herausfinden, was für sie passen könnte und ihnen gut tut. Zu Kämpfen hat Ada auch stark mit dem Gefühl alleine zu sein und ausgegrenzt zu werden, so hätte sie sich ihr Leben mit Kind niemals vorgestellt. Ihre eigenen Schicksalsschläge stellen sie nochmals vor eine große, unüberwindbare Herausforderung. Unfassbar, was Ada alles schultern muss.