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Veröffentlicht am 28.11.2024

Serienkiller

The Killer Profile
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Midnight Jones arbeitet in London bei einer modernen Biotech-Firma und wertet Persönlichkeitstests aus. Als sie ein außergewöhnliches Profil entdeckt, das psychologisch auffällig ist und dem eines Serienkillers ...

Midnight Jones arbeitet in London bei einer modernen Biotech-Firma und wertet Persönlichkeitstests aus. Als sie ein außergewöhnliches Profil entdeckt, das psychologisch auffällig ist und dem eines Serienkillers entspricht, meldet sie den Fund ihren Vorgesetzten, doch die sind nicht amused und spielen den Vorfall herunter. Als in der Nachbarschaft von Midnight eine junge Frau brutal ermordet wird, ist sich Midnight sicher, dass der Täter der Mann mit dem auffälligen Persönlichkeitsprofil ist. Und sie weiß dass er ihren Namen kennt...

"The Institution" hatte ich verschlungen und auf einen weiteren spannenden Thriller gehofft. Die Geschichte fängt auch spannend an, plätschert dann aber lange Zeit dahin, ohne die Spannung zu bieten, die ich bei einem Thriller erwarte.

Man lernt Midnight und ihr Umfeld kennen, leider bin ich mit Midnight nicht wirklich warm geworden. Sie war für mich trotz aller Infos nicht greifbar und sympathisch, um richtig mitfiebern zu können.

Die Handlung ist ziemlich geradlinig ohne große Überraschungen, was ich etwas enttäuschend fand. Ich habe bis zum Schluss auf DIE Wendung gewartet, die aber nicht kam.

Fazit: Der Thriller liegt im Mittelfeld und kommt an "The Institution" leider nicht ran.

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Veröffentlicht am 19.11.2024

der dritte Fall für Hanna Ahlander

Blutbuße
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Blutbuße ist der dritte Fall für das Ermitterteam Hanna Ahlander/Daniel Lindskog. Ich habe die ersten beiden Bücher auch gelesen, so dass ich mit den Personen vertraut war und problemlos in die Handlung ...

Blutbuße ist der dritte Fall für das Ermitterteam Hanna Ahlander/Daniel Lindskog. Ich habe die ersten beiden Bücher auch gelesen, so dass ich mit den Personen vertraut war und problemlos in die Handlung einsteigen konnte. Die Story beginnt spannend und spielt anfangs in zwei Zeitlinien. Es wird schnell klar, dass der aktuelle Mord mit den Ereignissen in der Vergangenheit zu tun haben muss.

Die Ermittlungen laufen an, sie sind detailliert und authentisch geschildert, lassen aber Spannung vermissen. Das Privatleben, das die Ermittler erst plastisch macht, ist für meinen Geschmack hier zu ausufernd, verliert sich in Details. Gefühlt zieht sich die Handlung im Mittelteil wie Kaugummi, ich hatte nicht das Bedürfnis unbedingt wissen zu müssen, wie die Geschichte aus geht. Zumal das Motiv vorhersehbar war.

So spannend ich den Anfang der Reihe fand, so enttäuscht bin ich von diesem Teil, der für mich der bisher schwächste ist.

Ich hoffe dass mich die Fortsetzung wieder so begeistern kann, wie Band eins.

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Veröffentlicht am 18.10.2024

Stalker?

Stalker – Er will dein Leben.
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Eric Sanders steht eigentlich auf der Bühne, doch eine Rolle beim Münchner Tatort macht ihn über Nacht bekannt. In den sozialen Medien wird er gefeiert, seine Profile ziehen immer mehr Follower und Fans ...

Eric Sanders steht eigentlich auf der Bühne, doch eine Rolle beim Münchner Tatort macht ihn über Nacht bekannt. In den sozialen Medien wird er gefeiert, seine Profile ziehen immer mehr Follower und Fans an. Es könnte nicht besser laufen für Eric, bis jemand beginnt, in seinem Namen Posts zu verfassen und seine Identität übernimmt. Letztlich nimmt der Unbekannte Kontakt mit ihm auf: Eric soll gestehen, dass er als 11jähriger einen Mord begangen hat. Eric hat keine Ahnung, doch er muss sich erinnern, damit seine Lieben überleben können.

Ich hatte das Buch nach ca. 30 Seiten erst mal abgebrochen, weil es mich so gar nicht abgeholt hat. Der Schreibstil liest sich sehr schlicht, was für mich eigentlich das größte Manko ist, mit Eric Sanders bin ich nicht warm geworden.

Nach einigen Tagen habe ich weiter gelesen, es wurde besser und ich war endlich in der Handlung drin. Teils hatte ich den richtigen Riecher, einiges wirkt arg konstruiert, doch mit dem Ende hat mich der Autor absolut überrascht. Dennoch bleibt die Enttäuschung über den einfachen Schreibstil, ansonsten hätte das Buch einen Stern mehr verdient.

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Veröffentlicht am 25.09.2024

ruhiger Krimi, der etwas mehr Spannung vertragen könnte

Im Unterholz
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Schauplatz Schweden, im Hinterland. Die ehemalige Journalistin Vera Bergström musste sich nach der Schließung der Zeitungsfiliale neu orientieren. In der örtlichen Schule hat sie einen Job als Aushilfslehrerin ...

Schauplatz Schweden, im Hinterland. Die ehemalige Journalistin Vera Bergström musste sich nach der Schließung der Zeitungsfiliale neu orientieren. In der örtlichen Schule hat sie einen Job als Aushilfslehrerin gefunden, der sie jedoch nicht erfüllt. Sie trauert der Zeit nach, als sie als Journalistin unterwegs war und noch eine intakte Beziehung hatte. Als einige Dörfer weiter eine Frau ermordet im Wald gefunden wird, erhält sie von ihrem ehemaligen Chef den Auftrag, zu recherchieren und die Stimmung der Bevölkerung einzufangen. Je mehr Vera bohrt, desto mehr alte Geheimnisse kommen als Licht.

Das Buch ist für mich ein "Eigentlich"-Buch. Eigentlich eine gute Idee, eigentlich eine nette Protagonistin, eigentlich nicht schlecht zu lesen. Wenn da nicht das gewisse Etwas fehlen würde. Die Stimmung, Atmosphäre in Schweden ist gut eingefangen, nutzt sich aber im Verlauf ab. Vera ist mir eigentlich sympathisch, aber sie hängt noch zu sehr an der Vergangenheit, an ihrem Mann der sie für eine andere verlassen hat. Sie wirkt lethargisch, bekommt ihr Leben nicht wirklich auf die Reihe. Als Journalistin hat sie mir gefallen, allerdings möchte ich manche Dinge nicht wirklich erfahren, z. B. wie oft und wie stark ihre Zwischenblutung ist. WTF? Die Story ist in Ordnung, insgesamt ist mir das Setting aber zu düster und ich vermisse die Spannung.

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Veröffentlicht am 27.08.2024

Sophie und Nora

Du kennst sie
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Der Thriller fällt aus dem Rahmen, denn hier ist der Killer weiblich. Sophie Braam ist Chef hinter dem Bartresen, sie mixt Cocktails und kennt sich mit den Zutaten und noch so einigem anderen bestens aus. ...

Der Thriller fällt aus dem Rahmen, denn hier ist der Killer weiblich. Sophie Braam ist Chef hinter dem Bartresen, sie mixt Cocktails und kennt sich mit den Zutaten und noch so einigem anderen bestens aus. Wissen, das ihr ihre Grandma vermittelt hat. Als Barkeeperin muss sie sich mit unfreundlichen Gästen herumschlagen. Nervige oder sexistische Kommentare, ungeduldige Gäste, Besoffene, Grapscher. Irgendwann wird ihr alles zu viel und sie zieht ihre eigenen tödlichen Konsequenzen.


Zu allererst fällt der atmosphärische Schreibstil auf, er transportiert Stimmungen und lässt die Kulisse bildhaft auferstehen. Doch das alleine reicht leider nicht aus, mir fehlte die Spannung. Ich habe den Thriller gern gelesen, aber irgendwie ist die Story ziemlich geradlinig, vorhersehbar. Mir fehlte der Twist, irgendeine Überraschung, ein Aha-Effekt. Auch das Ende bleibt irgendwie zu offen, ich hätte mir einen ausführlichen Abschluss gewünscht.

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