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Veröffentlicht am 07.01.2021

Spannendes und gelungenes Jugendbuch

The Cousins
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Klappentext:
Milly, Aubrey und Jonah Story haben ihre legendäre Großmutter Mildred Margaret Story nie kennengelernt. Ihre Eltern sind schon vor langer Zeit von der High-Society-Matriarchin enterbt worden. ...

Klappentext:
Milly, Aubrey und Jonah Story haben ihre legendäre Großmutter Mildred Margaret Story nie kennengelernt. Ihre Eltern sind schon vor langer Zeit von der High-Society-Matriarchin enterbt worden. Da erhalten die Cousins einen Brief: Sie sollen den Sommer auf dem Story-Anwesen auf Cape Cod bei ihrer Großmutter verbringen. Obwohl sich Milly, Aubrey und Jonah seit Kindesbeinen nicht gesehen haben, sind sich ihre Eltern einig – das ist die Chance, sich wieder auszusöhnen. Doch als die Cousins auf der Insel eintreffen, wird schnell klar, dass Mildred Margaret Story andere Pläne verfolgt – und dass die Story-Familiengeschichte dunkle Abgründe birgt. Diesen Sommer werden Milly, Aubrey und Jonah alle Geheimnisse aufdecken. Auch das letzte und tödlichste.

Meine Meinung:
Ich war schon vor diesem Buch ein riesen Fan der Autorin. Bis jetzt konnten mich alle ihre Bücher überzeugen und auch dieses enttäuschte mich nicht.

Die Schreibstil der Autorin war fesselnd und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Auch wenn ich zugeben muss, dass sich die Handlung in der Mitte teilweise etwas gezogen hat. Stück für Stück werden die Geheimnisse dieser Familie aufgedeckt und immer wieder erfährt man Dinge, die ich überhaupt nicht kommen gesehen habe. Das Ende hat mich dann auch wirklich überrascht.
Zusätzlich gibt es auch noch eine Liebesgeschichte, die wirklich süß fand und es hat mir auch gut gefallen, dass diese nicht zu viel im Vordergrund stand.

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten Milly, Aubrey und Jonah erzählt. Zusätzlich gibt es zwischendurch Zeitsprünge in das Jahr 1996. Die verschiedenen Perspektiven und Rückblenden machten das ganze total abwechslungsreich. Es setzte sich nach und nach ein Puzzle zusammen und man verstand immer besser, was da vor sich geht und was die einzelnen Figuren beschäftigt.
Die Protagonisten waren alle so verschieden und trotzdem mochte ich jeden auf seine eigene Art.

Fazit:
"The Cousins" war mal wieder ein wirklich gelungenes Jugendbuch der Autorin. Auch wenn es für mich nicht ganz mit den anderen Büchern von ihr mithalten kann, hatte ich trotzdem wundervolle Lesestunden damit. Ich kann das Buch absolut empfehlen!

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Veröffentlicht am 27.05.2025

GO LA Vipers

My Idea of No. 14
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Meine Meinung:
Schon bei der Ankündigung von "My Idea of No. 14" war mir gleich klar, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen muss. Ich lese soo gerne Sportsromance und besonders die Idee, dass sich ...

Meine Meinung:
Schon bei der Ankündigung von "My Idea of No. 14" war mir gleich klar, dass ich diese Geschichte unbedingt lesen muss. Ich lese soo gerne Sportsromance und besonders die Idee, dass sich mit Leah hier eine Frau in der NFL als Coach durchsetzen möchte, fand ich so toll! Der Einstieg in die Geschichte war super. Ich war direkt gefesselt und habe total geliebt, welch einen großen Teil die ganze Football-Thematik von der Handlung einnimmt. Hier ist der Sport nicht nur ein Schauplatz, sondern wirklich ein wichtiger Teil der Geschichte. Man hat sofort gemerkt, wie viel Herzblut und Recherche der Autorin hier hineingeflossen ist. Ob ihr Football bereits aktiv schaut oder nicht, hier lernt bestimmt Jeder noch etwas über den Sport bzw. die NFL.
Auch abseits des Footballthemas gefiel mir der Einstieg in die Geschichte so gut. Die Charaktere waren sympathisch und die Geschichte ließ sich super lesen.
So etwa nach dem ersten Drittel hat mich die Geschichte dann leider zwischenzeitlich ein klein wenig verloren. Die Annäherung zwischen Leah und Sam ging mir zwischendurch einfach zu schnell, sodass ich nicht wirklich Emotionen aufbauen konnte. Auch konnte ich die Protagonisten trotz vorhandener Sympathie teils nur schwer greifen. Ganz besonders Leah machte es mir im Mittelteil da etwas schwer, denn einige ihrer Handlungen und Beweggründe konnte ich gar nicht nachvollziehen. Sam mochte ich zwar weiterhin total gerne, aber er blieb immer noch etwas blass für mich. Zum Glück änderte sich das dann zum letzten Drittel wieder und die Geschichte zog mich wieder zurück in ihren Bann. Ich konnte Sam immer besser verstehen und auch viel besser nachvollziehen, warum er teils so verschlossen wirkte. Auch fand ich toll, dass Leahs Handlungen, die auf mich teils so unverständlich wirkten, thematisiert wurden.
Neben Leah und Sam bringt die Geschichte auch einige vielschichtige Nebencharaktere mit. Die Handlung rund um Leah und ihren Vater mochte ich so gerne. Ebenso fand ich Leahs Freundin Erin und Sams Teamkollegen Kayce sehr interessant.
Auch der Schreibstil von Alicia Sommer war schön leicht, flüssig und passte einfach perfekt zur Geschichte.

Fazit:
Insgesamt war "My Idea of No. 14" eine tolle Sportsromance, die mich super unterhalten hat. Trotz kleiner Kritikpunkte im Mittelteil hat ich die Geschichte einfach gerne gelesen und hatte einige schöne Lesestunden. Ganz besonders begeistert hat mich, wie präsent das ganze Footballthema hier war. Ich freue mich nach diesem tollen Auftakt also schon jetzt auf die Fortsetzung der Reihe!

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Veröffentlicht am 03.04.2025

Schöne Geschichte mit besonderen Themen

Mirror Of My Soul. Fee & Aurelian (Erstauflage exklusiv mit Farbschnitt)
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"Mirror of my Soul" ist eine ganz besondere New Adult Geschichte, die außergewöhnliche Themen, mit Fake Dating und der malerischen Küste Málagas verbindet.
Das Setting war tatsächlich auch gleich das, ...

"Mirror of my Soul" ist eine ganz besondere New Adult Geschichte, die außergewöhnliche Themen, mit Fake Dating und der malerischen Küste Málagas verbindet.
Das Setting war tatsächlich auch gleich das, was mich auf die Geschichte aufmerksam gemacht hat und ich habe es einfach geliebt, Fee und Aurelian nach Spanien zu begleiten.
Fee und Aurelian bekommen sich zu Beginn eigentlich ständig in die Haare. Als sie sich dann aber als Paar ausgeben, merken sie, dass sie sich eigentlich gar nicht so unausstehlich finden. Ich habe die Liebesgeschichte der beiden sehr genossen, weil ich die Beziehung als eine sehr gesunde Beziehung wahrgenommen habe, in der die beiden aufeinander Rücksicht nehmen und versuchen offen zu kommunizieren. So der letzte Funke Emotionalität fehlte mir in der Liebesgeschichte allerdings noch. Die Gefühle der Charaktere sind zumindest bei mir nicht zu 100% angekommen.
Die in der Geschichte angesprochenen Themen waren wirklich vielfältig und besonders. Es geht unter anderem um Achtsamkeit und Bindungsängste - alles weitere würde hier jetzt spoilern, aber schaut bei Bedenken unbedingt in die Triggerwarnung.
Johanna Marquardt schreibt wunderbar leicht und flüssig.

Fazit:
Insgesamt habe ich "Mirror of my Soul" wirklich gerne gelesen. Ich habe mich in der Geschichte und bei den Charakteren absolut wohlgefühlt und hatte einige kurzweilige Lesestunden.

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Willkommen in der Münchener High Society

Framed Feelings (Golden Hearts, Band 1)
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Meine Meinung:
"Framed Feelings" vereint ganz viel von dem, was ich im New Adult Genre liebe - High Society und Gossip Girl Vibes und eine Rivals to Lovers Geschichte. Deswegen war natürlich auch sofort ...

Meine Meinung:
"Framed Feelings" vereint ganz viel von dem, was ich im New Adult Genre liebe - High Society und Gossip Girl Vibes und eine Rivals to Lovers Geschichte. Deswegen war natürlich auch sofort klar, dass ich dieses Buch lesen muss.

Ich fand schnell in die Geschichte rein und mochte auch das Setting in der Münchener Kunstwelt sehr. Das war einfach mal etwas komplett Neues, was ich echt spannend fand, auch wenn ich mit Kunst eigentlich nicht viel anfangen kann.

Unsere beiden Protagonisten, Lilli und Vincent, sind beide in dieser Kunstwelt zu Hause und es war wirklich schön, sie dort zu begleiten. Lilli ist ein absoluter Organisationsfreak und führt ihren Kalender sehr akribisch. Das fand ich sofort sympathisch und ich fühlte mich schnell wohl bei ihr. Auch Vincent war mir auf Anhieb sympathisch. Bei ihm fand ich besonders schön, dass wir im Laufe der Geschichte auch immer mehr hinter seine Mauern blicken, wodurch ich ihn dann auch immer mehr in mein Herz geschlossen habe. Die Geschichte von Lilli und Vincent war wirklich amüsant und schön zu lesen. Teilweise sind ihre Emotionen jedoch nicht ganz bei mir angekommen. Da hätte ich mir gewünscht, dass ihre Gefühle füreinander noch etwas mehr auf mich überschwappen.

Die Handlung abseits der Liebesgeschichte hat mir jedoch richtig gut gefallen. Ich will hier natürlich nicht spoilern, aber die ganze Handlung rund um den zurückliegenden Auktionsskandal und der damit verbunden Deal zwischen Lilli und Vincent war wirklich spannend. Auch die Einblicke in Münchens High Society war unterhaltsam. Dabei gefiel mir auch besonders die Idee mit der Gossip Instagramseite @muenchner_kindel sehr, die regelmäßig den neuesten Klatsch und Tratsch rund um die Mitglieder der High Society ausplaudert. Auch einige Nebencharaktere der Geschichte mochte ich bereits in diesem Band sehr, weshalb ich nun gespannt auf die Folgebände bin.

Marina Neumeier schreibt flüssig, jung und modern. Ich muss allerdings sagen, dass diese leicht jugendliche Sprache, in die sich immer wieder englische Begriffe mischen nicht meinen Geschmack trifft. Ich hatte das Problem tatsächlich schon das ein oder andere Mal in dem Genre und bin sicher, dass es auch einigen gefällt, aber ich empfinde es doch eher als störend. Ich bin genau im Alter der Protagonisten und konnte mich mit dieser Denglischen (Deutsch + Englisch) Sprache zumindest in diesem Ausmaß trotzdem nicht wirklich identifizieren. Da die Autorin sonst jedoch sehr flüssig und einfach schreibt, wurde mein Lesefluss dadurch jetzt auch nicht großartig gestört.

Fazit:
"Framed Feelings" war ein toller Auftakt dieser neuen Reihe. Besonders überzeugen konnten mich das Setting, die Handlung und Charaktere. Ich freue mich also schon auf die Folgebände und kann euch die Geschichte weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 20.11.2024

Vielversprechender Reihenauftakt

Lauter als das Meeresrauschen
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Inhalt:
Nachdem Emmi immer noch von den Erinnerungen an einen Unfall verfolgt wird, entscheidet sie sich ihre Semesterferien als Ablenkung in Neuseeland zu verbringen. Eine befreundete Familie betreibt ...

Inhalt:
Nachdem Emmi immer noch von den Erinnerungen an einen Unfall verfolgt wird, entscheidet sie sich ihre Semesterferien als Ablenkung in Neuseeland zu verbringen. Eine befreundete Familie betreibt dort ein Whalewatching-Unternehmen, bei dem Emmi als Meeresbiologiestudentin aushelfen wird. Wäre da nicht Valentin, der Sohn der Familie....

Meine Meinung:
"Lauter als das Meeresrauschen" ist mein erstes Buch von Nina Voss gewesen und wird sicherlich nicht mein letztes bleiben. Besonders angesprochen hat mich die Geschichte durch ihr Setting in Neuseeland und das hat mir auch in der Umsetzung wirklich gut gefallen. Man spürt die Liebe zu Neuseeland förmlich auf jeder Seite, was wirklich schön war. Ich konnte außerdem echt einiges über das Land und seine Natur - insbesondere Wale - lernen. Denn das ganze Thema rund um Wale und Whalewatching nimmt einen schon nicht geringen Anteil in dieser Geschichte ein. Ich persönlich fand das total toll und super spannend.
Die Protagonisten, Emmi und Valentin waren beide absolute Sympathieträger und ich habe ihre Geschichte wirklich gerne gelesen. Lediglich das Drama zum Ende hin hätte es für mich jetzt nicht unbedingt geben müssen. Das fand ich recht vorhersehbar und nicht nötig, hat aber mein Leseverhalten auch nicht großartig gestört. Abgesehen davon habe ich die Geschichte als eine eher ruhige Geschichte wahrgenommen, was auch perfekt zu den Charakteren und ihren Hintergründen gepasst hat.
Neben dem Thema rund um Wale spricht die Autorin auch noch einige andere wichtige Themen an, die sie allesamt mit sehr viel Feingefühl behandelt.
Der Schreibstil von Nina Voss ist ebenfalls wirklich schön und flüssig.
Eine kleine Anmerkung möchte ich zum Schluss allerdings noch machen, denn das Buch wird als New Adult Geschichte vermarktet, ist für mich aber tatsächlich eher eine Young Adult Romance Geschichte. Hier sind die Grenzen ja aber auch manchmal nicht ganz deutlich, also ist das vielleicht auch einfach nur meine Wahrnehmung der Geschichte.

Fazit:
Ich bin ohne viele Erwartungen an "Lauter als das Meeresrauschen" gegangen und wurde wirklich positiv überrascht. Eine Geschichte, in der ich mich einfach wohlgefühlt habe und die ich wirklich genießen konnte. Daher kann ich sie natürlich auch weiterempfehlen.

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